Meine Filiale

Maigret bei den Flamen

Georges Simenon / Maigret Band 14

Georges Simenon

(3)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
14,90
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

14,90 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

19,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

11,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Als die junge, schwangere Germaine verschwindet, dauert es nicht lange, und die Verdächtigen sind gefunden: Eine flämische Familie wird beschuldigt, weil ... Ja, warum eigentlich? Weil die flämischen Kaufleute im französischen Givet fremd sind und wohlhabender als der Rest der Dorfgemeinschaft? Oder liegt es daran, dass der Sohn der Familie ein Verhältnis mit der jungen Frau hatte, aber eine bessere Partie in Aussicht? Maigret soll den Ruf der Familie wiederherstellen.
Maigrets 14. Fall spielt in Givet, einer Kleinstadt in den Ardennen, an der französisch-belgischen Grenze.

GEORGES SIMENON, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Liège, ist der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, mit einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen), seine Rastlosigkeit und seine Umtriebigkeit bestimmten sein Leben: Um einen Roman zu schreiben, brauchte er selten länger als zehn Tage, er bereiste die halbe Welt, war zweimal verheiratet und unterhielt Verhältnisse mit unzähligen Frauen.
1929 schuf er seine bekannteste Figur, die ihn reich und weltberühmt machte: Kommissar Maigret. Aber Simenon war nicht zufrieden, er sehnte sich nach dem »großen« Roman ohne jedes Verbrechen, der die Leser nur durch psychologische Spannung in seinen Bann ziehen sollte. Seine Romane ohne Maigret erschienen ab 1931. Sie waren zwar weniger erfolgreich als die Krimis mit dem Pfeife rauchenden Kommissar, vergrößerten aber sein literarisches Ansehen. Simenon wurde von Kritikern und Schriftstellerkollegen bewundert und war immer wieder für den Literaturnobelpreis im Gespräch. 1972 brach er bei seinem 193. Roman die Arbeit ab und ließ die Berufsbezeichnung »Schriftsteller« aus seinem Pass streichen.
Von Simenons Romanen wurden über 500 Millionen Exemplare verkauft, und sie werden bis heute weltweit gelesen. In seinem Leben wie in seinen Büchern war Simenon immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«, was sie in ihrem Innersten ausmacht, und was sich nie ändert. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 04.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-311-13014-7
Verlag Kampa Verlag
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,2 cm
Gewicht 248 g
Originaltitel Chez les Flamands
Auflage 1
Übersetzer Hansjürgen Wille, Barbara Klau, Bärbel Brands
Verkaufsrang 60357

Weitere Bände von Georges Simenon / Maigret

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Maigret zwischen den Fronten

Hendrik Lullies, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

George Simenon kannte den Menschen. Seinem Kriminalkommissar Maigret gab er dieselbe Neugier nach den wesentlichen menschlichen Charakterzügen, die auch er selbst besaß. Maigret bei den Flamen ist ein Paradebeispiel der ruhigen und subtilen Personenbeschreibungen. Eine Familie an der französisch-belgischen Grenze wird eines Mordes bezichtigt - von den Bewohnern des Dorfes. Maigret erfährt die Vorurteile und den Hass gegen die Familie am eigenen Leib. Und doch bewahrt er seine stoische Ruhe. Im Kern ein Kriminalroman, aber im Gesamten aber so viel mehr!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
1
0
0
0

Ruhige Detektivgeschichte mit toller Atmosphäre
von Igelmanu66 aus Mülheim am 04.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Meine Eltern und ich sind verzweifelt. Es wird einen fürchterlichen Justizirrtum geben, wenn Sie uns nicht helfen!« Givet, eine Kleinstadt nahe der belgischen Grenze. Die Familie Peeters führt dort ein Lebensmittelgeschäft. Sie sind Flamen und noch dazu wohlhabend – Grund genug für die Bevölkerung im Ort, sie zu verdächtigen... »Meine Eltern und ich sind verzweifelt. Es wird einen fürchterlichen Justizirrtum geben, wenn Sie uns nicht helfen!« Givet, eine Kleinstadt nahe der belgischen Grenze. Die Familie Peeters führt dort ein Lebensmittelgeschäft. Sie sind Flamen und noch dazu wohlhabend – Grund genug für die Bevölkerung im Ort, sie zu verdächtigen, als ein junges Mädchen aus dem Ort verschwindet, mit dem der Sohn der Peeters ein Verhältnis hatte. Auf Wunsch der Familie reist Maigret an, um das Rätsel der verschwundenen Germaine zu lösen. Bis heute hatte ich eine Bildungslücke, noch nie zuvor hatte ich einen Simenon gelesen und Maigret nur aus Verfilmungen gekannt. Dieses Buch packte mich mit seiner ganz besonderen Atmosphäre von der ersten Seite an. Schon die Ausgangslage ist spannend. Eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, die aber hier noch die Besonderheit aufweist, dass zwischen den Franzosen und den Flamen eine Front aus Vorurteilen, Neid und sogar Hass existiert. Bei seinen Ermittlungen stößt Maigret auf diverse Geheimnisse und hat schon bald einen Verdacht. Die Atmosphäre der Kleinstadt wird großartig aufgebaut, ebenso wie die Charaktere, die tiefgründig wirken und so gut beschrieben sind, dass sie mir deutlich vor Augen standen. Maigret ermittelt ruhig und strahlt eine ungeheure Präsenz aus. Das alles hat mir sehr gefallen! Blut, Action und flotte Sprüche darf man nicht erwarten, wer aber gern auch mal einen ruhigen, intelligenten Krimi liest, der ist hier auf der sicheren Seite. Fazit: Ruhige Detektivgeschichte mit toller Atmosphäre. Dieser Maigret hat mich überzeugt und sicher werden ihm weitere folgen.


  • Artikelbild-0