Meine Filiale

Theuerdank. Das Epos des letzten Ritters

Kaiser Maximilian I.

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
30,00
30,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Beschreibung

Die erstaunlichen Geschichten von Ritter Theuerdank und seinem Gefährten Ehrenhold bilden das letzte große Versepos des Spätmittelalters. Die Reisen des furchtlosen Ritters, das Werben um seine spätere Frau Maria von Burgund, seine Siege in der Schlacht und andere gefahrvolle Heldentaten stehen im Mittelpunkt dieser in hohem Maße ausgeschmückten „wahren Lebensgeschichte“ von Kaiser Maximilian I. (1459-1519).

Bevor er 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wurde, war Maximilian bereits als König von Deutschland ein bedeutender Schirmherr der Künste und gab eine Trilogie üppig bebilderter Bücher in Auftrag, die ihm die Unsterblichkeit sichern sollten. Theuerdank, das einzige zu seinen Lebzeiten erschienene Werk, wurde von Melchior Pfinzing nach Maximilians fantasievollen Entwürfen verfasst. Die 118 kunstvollen, goldverzierten Holzschnitte – einer für jedes Kapitel – wurden von Hans Burgkmair dem Älteren, Hans Schäufelein und Leonhard Beck angefertigt, während die Schrifttype (die als Theuerdank-Type bekannt wurde und an ihren auffälligen „Elefantenrüsseln“ zu erkennen ist) in der Druckerei von Hans Schönsperger dem Älteren eigens für dieses Buch entworfen wurde.

Diese Ausgabe, exakt von einem äußerst seltenen handkolorierten Original aus der Bayerische Staatsbibliothek in München reproduziert, enthält neben allen 118 Holzschnitten einen Essay von Stephan Füssel, der Maximilians Leben und Werk ebenso behandelt wie seine Rolle in der Buchdruckerkunst und der Verbreitung gedruckter Werke, sowie ausgewählte Passagen aus Melchior Pfinzings Clavis („Schlüssel“), der dem Original beilag und Maximilians Zeitgenossen taktvoll darauf hinwies, welche Passagen des Epos eher Fiktion als Fakt waren. Außerdem zeigt das Buch ausgewählte Faksimile-Seiten mit den berühmten „Elefantenrüsseln“, eine Nacherzählung der Geschichten in moderner Sprache, untersucht in erläuternden Kommentaren Erzählstrategien und entziffert die realen Begebenheiten hinter den Allegorien.

Die erstaunlichen Geschichten von Ritter Theuerdank und seinem Gefährten Ehrenhold bilden das letzte große Versepos des Spätmittelalters. Die Reisen des furchtlosen Ritters, das Werben um seine spätere Frau Maria von Burgund, seine Siege in der Schlacht und andere gefahrvolle Heldentaten stehen im Mittelpunkt dieser in hohem Maße ausgeschmückten „wahren Lebensgeschichte“ von Kaiser Maximilian I. (1459-1519).
Bevor er 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wurde, war Maximilian bereits als König von Deutschland ein bedeutender Schirmherr der Künste und gab eine Trilogie üppig bebilderter Bücher in Auftrag, die ihm die Unsterblichkeit sichern sollten. Theuerdank, das einzige zu seinen Lebzeiten erschienene Werk, wurde von Melchior Pfinzing nach Maximilians fantasievollen Entwürfen verfasst. Die 118 kunstvollen, goldverzierten Holzschnitte – einer für jedes Kapitel – wurden von Hans Burgkmair dem Älteren, Hans Schäufelein und Leonhard Beck angefertigt, während die Schrifttype (die als Theuerdank-Type bekannt wurde und an ihren auffälligen „Elefantenrüsseln“ zu erkennen ist) in der Druckerei von Hans Schönsperger dem Älteren eigens für dieses Buch entworfen wurde.
Diese Ausgabe, exakt von einem äußerst seltenen handkolorierten Original aus der Bayerische Staatsbibliothek in München reproduziert, enthält neben allen 118 Holzschnitten einen Essay von Stephan Füssel, der Maximilians Leben und Werk ebenso behandelt wie seine Rolle in der Buchdruckerkunst und der Verbreitung gedruckter Werke, sowie ausgewählte Passagen aus Melchior Pfinzings Clavis („Schlüssel“), der dem Original beilag und Maximilians Zeitgenossen taktvoll darauf hinwies, welche Passagen des Epos eher Fiktion als Fakt waren. Außerdem zeigt das Buch ausgewählte Faksimile-Seiten mit den berühmten „Elefantenrüsseln“, eine Nacherzählung der Geschichten in moderner Sprache, untersucht in erläuternden Kommentaren Erzählstrategien und entziffert die realen Begebenheiten hinter den Allegorien.

Stephan Füssel ist Leiter des Instituts für Buchwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und Inhaber des dortigen Gutenberg-Lehrstuhls. Er hat zahlreiche Schriften über das frühe Druckwesen, die Rolle und Bedeutung des Buches vom 18. bis zum 20. Jahrhundert sowie zur Zukunft der Medien publiziert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Stephan Füssel
Seitenzahl 398
Erscheinungsdatum 03.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8365-7431-0
Verlag Taschen
Maße (L/B/H) 24,7/18,2/4,3 cm
Gewicht 1405 g

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
  • Artikelbild-5
  • Artikelbild-6
  • Artikelbild-7
  • Artikelbild-8
  • Artikelbild-9
  • Artikelbild-10
  • Artikelbild-11
  • Artikelbild-12