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Wie Gräser im Wind

Tage des Sturms (Band 1)

Tage des Sturms Band 1

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gebundene Ausgabe
Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte.

1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr.
Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung.
Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt ...
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 24.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7460-7704-8
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,8/15,9/3,2 cm
Gewicht 642 g
Auflage 1
Verkaufsrang 58282
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Leseempfehlung! berührender Auftakt einer Familiensaga deutschstämmiger Bürger in Russland 1930
von Sabrina Schneider am 30.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover und der etwas andere Klappentext haben mich auf diese Saga aufmerksam gemacht. Von dieser Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen und wollte das hiermit ändern. Es handelt von einem Thema das ich noch nicht kannte und das feinfühlig mitreißend erzählt wurde. Was das Ganze für mich so spannend machte das die Au... Das Cover und der etwas andere Klappentext haben mich auf diese Saga aufmerksam gemacht. Von dieser Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen und wollte das hiermit ändern. Es handelt von einem Thema das ich noch nicht kannte und das feinfühlig mitreißend erzählt wurde. Was das Ganze für mich so spannend machte das die Autorin von ihrer Vergangenheit inspiriert wurde wie man im Nachwort erfahren konnte. Das wirft ein komplett anderes Licht auf die erzählte Geschichte. Es ist in einem angenehm, verständlichen, nachvollziehbaren Schreibstil gehalten. Es war berührend die Geschichte um die resolute und mutige Anna und ihre Familie zu erleben. Dann gibt es auf der anderen Seite noch Harri und seine Familie. Das sind 2 komplett verschiedene Stränge mit 2 verschiedenen Familienschicksalen an 2 verschiedenen Standorten in Rußland zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Es geht 1930 um erzwungende Umsiedlungen ein neues Leben das unter widrigen Umständen zu führen ist. Es wirft eine erschütternde andere Ansicht auf die deutschstämmigen Bürger auf der Krim die im Krieg auf der russischen Seite Repressalien zu erleiden hatten. Die Neuanfänge, damit einhergehenden Strapazen und Schicksalsschläge werden nachvollziehbar dargestellt. Es ließ mich mitfiebern und leiden. Das Buch endete abrupt und läßt neugierig auf den nächsten Teil zurück. Zum Glück hatte ich den 2. Teil zur Hand und konnte nahtlos weiterlesen. Ich vergebe für Wie Gräser im Wind 4 starke Sterne und freue mich auf Von Hoffnung getragen.

Unfassbares Schicksal und so interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Küstriner Vorland am 17.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

INHALT: 1930 herrscht das Sowjetregime mit harter Hand. Völlig unbegründet wüten sie in der Bevölkerung, es gibt Verhaftungen und Hinrichtungen. Der Landwirt Wilhelm Scholz weigert sich, sein Land dem Staat zu überschreiben. Für diese Weigerung wird er und seine Familie hart bestraft. Wilhelm, seine Frau Anna und die beiden Kin... INHALT: 1930 herrscht das Sowjetregime mit harter Hand. Völlig unbegründet wüten sie in der Bevölkerung, es gibt Verhaftungen und Hinrichtungen. Der Landwirt Wilhelm Scholz weigert sich, sein Land dem Staat zu überschreiben. Für diese Weigerung wird er und seine Familie hart bestraft. Wilhelm, seine Frau Anna und die beiden Kinder werden einfach so in die Wildnis im Norden des Landes gebracht. Dort herrschen klirrende Kälte, Hunger und Krankheiten. Wilhelm muss dort als Baumfäller arbeiten und beide kämpfen von nun an um das Überleben ihrer Familie und versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen. Eine andere Familie entgeht diesem Schicksal. Der Lehrer Samuel wird rechtzeitig gewarnt und kann fliehen. Allerdings muss er alles, auch seine Familie, zurücklassen. Doch auch er wird weiter verfolgt, denn als deutscher Lehrer hat er keine Chance. MEINE MEINUNG: Was für eine Geschichte, was für ein Buch. Die ersten Sätze waren gelesen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Welch harte, unmenschliche und ungerechte Schicksale es gibt. Das Buch hat so viele Emotionen in mir ausgelöst. Ich war teilweise so wütend, so traurig und es gab fast keine Seite, wo mir nicht die Tränen in den Augen gestanden haben. Die Charaktere sind mir sofort ans Herz gewachsen. Sie waren sehr stark, mutig und haben immer wieder neue Hoffnung geschöpft. Ich habe das sehr bewundert. Aus Kleinigkeiten wurde etwas großes gemacht und man merkte in jedem Satz die Liebe untereinander, ohne die sie es sicher nicht geschafft hätten. Das Buch erzählt von viel Leid und Kummer, aber man merkt trotz dieser Not immer noch die Hoffnung, die tief in den Menschen verankert ist. Das finde ich, hat die Autorin wunderbar zum Ausdruck gebracht. Die Stärke dieser Menschen, die alles verloren haben und doch immer wieder aufstehen. Ich finde, es ist eine ganz grosse Geschichte über ein wichtiges Thema, von dem ich noch nicht viel gehört habe und das doch so dramatisch ist. Die Autorin hat hier auf eine ganz besondere Weise erzählt und mir die Geschichte so nah gebracht. Es ist ihr wunderbar gelungen soviel Leid und auch soviel Hoffnung miteinander zu vereinen. Ich bin bin meinen Gefünlen immer noch überwältigt. FAZIT: Dieses Buch ist so viel. Man muss es einfach gelesen haben. Viel Leid, aber auch viel Stärke, Mut und Hoffnung. Lest es, es ist großartig.

Schicksal von Russlanddeutschen – unter die Haut gehend
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 04.04.2019

Die 30er Jahre in der Sowjetunion: auf der Halbinsel Krim leben viele Deutsche. Sie sind der Regierung ein Dorn im Auge und Stück für Stück werden die Repressalien, die sie erleiden müssen immer schlimmer… Mit diesem Buch ist Ellen Zeiss ein wunderbarer Roman über das Schicksal zweier deutscher Familien (Familie Scholz und Fami... Die 30er Jahre in der Sowjetunion: auf der Halbinsel Krim leben viele Deutsche. Sie sind der Regierung ein Dorn im Auge und Stück für Stück werden die Repressalien, die sie erleiden müssen immer schlimmer… Mit diesem Buch ist Ellen Zeiss ein wunderbarer Roman über das Schicksal zweier deutscher Familien (Familie Scholz und Familie Pfeiffer), die eigentlich in Russland ihre Heimat gefunden hatten, gelungen. Sie zeigt auf, wie schlecht diese Menschen von der Regierung und deren Behörden behandelt wurden. Daher finde ich den Titel des Buchs äußerst passend. Keinem kann man trauen, jedes Wort muss wohl überlegt sein. Demütigungen sind an der Tagesordnung. Selbst Traditionen, wie z.B. das Weihnachtsfest, sind verboten. Dabei habe ich insbesondere Anna Scholz immer wieder bewundert. Nie hat sie den Mut verloren, wenn es wieder einmal hieß: ihr müsst euer Heim verlassen, werdet deportiert oder müsst fliehen – mit nur zwei Koffern. Auch als ihr Mann abgeholt wird, gibt sie sich nicht der Verzweiflung hin, sondern stellt sich ihren neuen Aufgaben. In meinen Augen ist sie eine sehr starke Frau, die auch wenn es für sie selbst Einschränkung bedeutet, dass tut, was getan werden muss. Wie hier in der Geschichte, als sie trotz eigener 2 Kinder auch noch die verwaiste Rita bei sich aufnimmt. Dabei steht für Anna immer das Wohl der anderen an erster Stelle. Es hat mich stark bewegt, wie dankbar die Familie für Kleinigkeiten war. Aber auch wie Anna trotz eigener Not immer noch versucht hat ihren Leidensgenossen uneigennützig zu helfen. Auch für kleine Verbesserungen ihrer eigenen Situation waren die Scholzes dankbar. Der Erzählstil der Autorin ist mir unter die Haut gegangen. Jetzt fiebere ich der Fortsetzung entgegen. Ich muss unbedingt wissen wie und wo begegnen sich die beiden Familien, denn sonst gäbe es ja diesen wunderbaren Roman nicht, da hier ja die Geschichte von Ellen Zeiss ihrer Familie erzählt wird. Von mir erhält dieser Roman 5 wohlverdiente Lese-Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.