Alle, außer mir

Francesca Melandri

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Beschreibung

Der große Roman der römischen Autorin Francesca Melandri: eine Familiengeschichte, ein Porträt Italiens im 20. Jahrhundert, eine Geschichte des Kolonialismus und seiner langen Schatten, die bis in die Gegenwart reichen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 608 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783803142382
Verlag Verlag Klaus Wagenbach
Dateigröße 1196 KB
Übersetzer Esther Hansen
Verkaufsrang 6065

Buchhändler-Empfehlungen

Die Vergangenheit ist ein sehr labiles Kartenhaus

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

Jede*r von uns hat Geheimnisse, jede*r verbirgt etwas. Selbst vor seinen Liebsten. Doch manchmal reicht ein Ereignis aus, um Lügengebäude zum einstürzen zu bringen und die Leben vieler Menschen gehörig durcheinander zu wirbeln. Und dafür zu sorgen, dass eine sehr nahestehende Person plötzlich unglaublich fremd erscheinen kann. Sogar der eigene Vater. Genau so ergeht es der vierzigjährigen Lehrerin Ilaria, der Protagonistin in Frances Melandris großem Roman ‘Alle, außer mir‘. Denn eines Tages, steht völlig unerwartet ein schwarzer junger Mann vor ihrer Haustür, der behauptet mit ihr verwandt zu sein. Mehr noch: der Unbekannte sagt, dass er der Enkel ihres Vaters sei. Was zunächst unmöglich erscheint, wird im Verlauf der Geschichte Realität. Denn Ilarias über 90 Jahre alter & dementer Vater Attilio hat viele Geheimnisse. Die meisten aus der Zeit, als er in Italienisch-Abessinien, dem heutigen Äthopien, als Soldat diente und kein Kind von Traurigkeit war. Francesca Melandri ist mit ‘Alle, außer mir‘ ein epischer Roman gelungen, der die volle Aufmerksamkeit von uns Leser*innen benötigt. Für diese Anstrengung werden wir jedoch mit einen sehr gut lesbaren, sprachgewaltigen und komplexen Geschichte belohnt, die das Leben der Familie Profeti von 2010 bis zu den Jugendjahren des Vaters beleuchtet. Und Licht auf ein dunkles Kapitel italienischer Kolonialhistorie in Äthopien wirft. Auf fünf Jahre tiefsten Rassismus, übersteigerten Nationalismus und pure Menschenfeindlichkeit. Ein forderndes Epos, was uns regelrecht gefangen nimmt und sehr lange nachhallen wird.

Eine Geschichte, die nicht loslässt! - Großartig!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Dieser Roman ist großartig und bekommt meine uneingeschränkte Leseempfehlung. Er erzählt eine sehr bewegende, dramatische Familiengeschichte voller Freud und Leid, Mut und Wut, Erinnerungen und Hoffnung. „Alle, außer mir“ war die Denkweise des 97-jährigen Patriats Attilo Profetis, der die Geheimnisse seines Lebens mit ins Grab nahm. „Wissen alle Bescheid, außer mir?“, denkt sich heute seine Tochter Ilaria, als sie sich überraschend mit der Tatsache konfrontiert sieht, Verwandte aus Ostafrika zu haben. Ihr Leben gerät vollends aus den Fugen und sie stellt Fragen nach Identität und Familie. Dazu muss sie weit in die italienische Geschichte zurückgehen, in die düsteren Kapitel des Kolonialismus. Ein nachhaltiger Roman, der mit wunderbarer Eloquenz auffordert, die aktuelle Flüchtungspolitik aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Er wird solang nicht an Aktualität verlieren, wie Menschen gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen und Schutz in sicheren Ländern zu suchen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Interessantes über Italien
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberiberg am 13.03.2021

gut geschrieben und interessantes über Rassismus in Italien, während der Besetzung von Abessinien und auch in Italien selber.

Alle außer mir von Melandri
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 06.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Unbedingt lesen.Ein sehr spannendes Buch mit geschichtlichem Bezug (Kolonie Italiens) und eine Spanne über mehrere Generationen. Familiengeschichte verquickt mit Politik.

Vergangenheit Italiens
von Io am 14.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hervorragendes Buch, das die koloniale Vergangenheit Italiens beleuchtet und die derzeitige Situation der Flüchtlinge thematisiert. Spannend , humorvoll, mit liebenswerten Charakteren!! _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die Lehr... Hervorragendes Buch, das die koloniale Vergangenheit Italiens beleuchtet und die derzeitige Situation der Flüchtlinge thematisiert. Spannend , humorvoll, mit liebenswerten Charakteren!! _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die Lehrerin Ilaria, eine Mittvierzigerin, stammt aus einer wohlhabenden römischen Familie und lebt im sechsten Stock eines Wohnhauses ohne Lift in einer herunter gekommenen Siedlung auf dem Esquilin, einem der Hügel Roms inmitten von Nachbarn aus aller Herren Länder. Ihr geliebter Vater Attilio Profeti ist fünfundneunzig und zunehmend dement, ein pensionierter Beamter mit besten Beziehungen in die Politik, der jahrzehntelang ein Doppelleben geführt hat. Außer seinen drei ehelichen Kindern gibt es noch Attilio, den Sohn, den er mit seiner Geliebten Anita hat, und von dem seine Familie lange Zeit nichts weiß. So lange Ilaria denken kann, hat ihr Vater sie jeden Morgen mit dem Auto zur Schule gebracht. Obwohl sie wegen seiner Unpünktlichkeit oft zu spät gekommen war, wäre ihr niemals in den Sinn gekommen, ihr Vater könnte unmittelbar vorher ihren Halbbruder ebenfalls zur Schule gebracht haben. Doch so war es. Dann ließen sich ihre Eltern scheiden und ihr Vater lebt nun mit Anita zusammen, die ihn liebevoll umsorgt. Als eines Tages ein junger Mann aus Äthiopien vor Ilarias Tür steht und behauptet, ihr Neffe zu sein, ist das der Beginn einer Reise in die Vergangenheit ihres Vaters. Ilaria erfährt, dass ihr Vater während der Zeit des Faschismus, als Italien unter Mussolini Äthiopien erobert und in einem grausamen Krieg zur Kolonie gemacht hat, in dem afrikanischen Land stationiert war und dort eine Familie gegründet hat….


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