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Die Stimme des Schöpfers

Erzählungen aus dem Alten Testament.

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Die Bibel berichtet über manche Ereignisse und Personen nur knapp, und leicht wird beim Lesen übersehen, wie umwälzend und großartig die geschilderten Begebenheiten waren. Titus Müller hat sich in die Situationen hineingedacht. Er erzählt sie emotional packend und auf eine Weise, wie sie die Beteiligten damals erlebt haben könnten. Die Geschichten enthalten historische Hintergründe, gekonnt verwoben durch einen meisterhaften Schreibstil. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Leseerlebnis - als wäre man mittendrin. Eine wunderbare Lektüre für alle, die bekannte Geschichten aus dem Alten Testament ganz neu erleben möchten.
Portrait
Titus Müller, 1977 in Leipzig geboren, studierte Neuere deutsche Literatur, Mittelalterliche Geschichte und Publizistik in Berlin. Er lebt im Weserbergland. Bisherige Werke: "Der Kalligraph des Bischofs" (AtV 1856), "Die Priestertochter" (AtV 1990), "Die sieben Häupter" (AtV 2077), "Der zwölfte Tag" (AtV 2213), "Die Brillenmacherin" (AtV 2288), "Die Todgeweihte" (AtV 2180).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783961223251
Verlag Gerth Medien
Dateigröße 5076 KB
Verkaufsrang 29.258
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Geschichten aus der Bibel mal anders
von Iris Voß aus Oberhausen am 29.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen. Zum Buch: Buchdetails: ISBN: 9783957345271 Sprache: Deutsch Ausgabe: Fester Einband Umfang: 176 Seiten Verlag: Gerth Medien Erscheinungsdatum: 18.06.2018 Cover: Das Cover ist richtig schön und fällt sofort ins Auge. Es zeigt den Brennenden Busch und passt einfach sehr gut zu dem Titel "Die Stimme des Schöpfers". Inhalt: Der... Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen. Zum Buch: Buchdetails: ISBN: 9783957345271 Sprache: Deutsch Ausgabe: Fester Einband Umfang: 176 Seiten Verlag: Gerth Medien Erscheinungsdatum: 18.06.2018 Cover: Das Cover ist richtig schön und fällt sofort ins Auge. Es zeigt den Brennenden Busch und passt einfach sehr gut zu dem Titel "Die Stimme des Schöpfers". Inhalt: Der Autor Titus Müller hat einige Geschichten aus dem Alten Testament nacherzählt wie sie passiert sein könnten. Er gibt einigen Leuten wie Moses oder David eine Stimme, Gedanken und auch Gefühle wie Zweifel. Insgesamt 29 Bibelgeschichten, bekannte wie unbekannte, hat er neues Leben eingehaucht. Meine Meinung: Das Buch besteht aus 29 kurzen Geschichten die man aufgrund des angenehmen Schreibstils sehr gut und schnell lesen kann. Am Ende des Buches werden erst die verwendeten Bibelstellen aufgeführt und danach die behandelten Geschichten. Ich hätte es besser gefunden, wenn beides direkt bei den jeweiligen Geschichten, die neue Titel bekommen haben, zu finden gewesen wäre. Man würde sich das Blättern ersparen, wenn man z.B. direkt die Originale lesen wollen würde. Besonders umständlich stelle ich es mir so vor, wenn man das Buch als ebook liest. Ich bin nicht bibelfest und das was ich während meiner Schulzeit aus der Bibel lesen musste, ist mir aufgrund des Schreibstils in negativer Erinnnerung. Ich habe mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen um die Bibel mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und wurde nicht enttäuscht. Ich kannte nicht alle der verwendeten Geschichten, aber das ist unerheblich. Titus Müller hat alle Personen zum Leben erweckt und gibt dem Leser einen Einblick in das Leben damals und wie alles abgelaufen sein könnte. Man ist direkt in den jeweiligen Geschichten drin und kann sich in die Akteure hineinversetzen. Mein Fazit: Dieses Buch ist für alle die eine neue Sicht auf das Alte Testament bekommen möchten. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

Einmal ein anderer Blickwinkel
von vielleser18 aus Hessen am 18.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Titus Müller hat sich etliche Geschichten aus dem alten Testament vorgenommen und hat sie etwas anders erzählt. Er hat nicht die Handlung abgewandelt, sondern sich in die einzelnen Figuren hinein gedacht, hat nicht über sie erzählt, sondern hat sie erzählen lassen. Mit ihren Augen erleben wir nun beim... Titus Müller hat sich etliche Geschichten aus dem alten Testament vorgenommen und hat sie etwas anders erzählt. Er hat nicht die Handlung abgewandelt, sondern sich in die einzelnen Figuren hinein gedacht, hat nicht über sie erzählt, sondern hat sie erzählen lassen. Mit ihren Augen erleben wir nun beim Lesen der einzelnen Abschnitte ihre Erlebnisse mit. Das ist dem Autor sehr gut gelungen. Angefangen von der Schöpfungsgeschichte, über Adam und Eva und die Vertreibung aus dem Paradies, Kain und Abel, Noah, Moses, Abraham, David, Elias, Jona, sowie vielen weiteren. Auch wenn man natürlich ihre Erlebnisse kennt, bekommt man beim Lesen durch diese neue Sichtweise und den gefühlvollen Erzählstil des Autors doch ein ganz anderes Gefühl für die Ereignisse. Dieser Stil macht aus den Personen von damals Menschen fast "zum Anfassen", man kann den Ereignissen besser nachfühlen. Denn auch sie lebten mit ihren Schwächen, aber natürlich auch mit ihrem Mut und ihrem Glauben. Dabei wird der eigene Glaube gestärkt. Der (moderne) Erzählstil, diese emotionale und etwas andere Sichtweise, die sich dennoch eng an die Bibel hält, hat mir sehr gut gefallen. Mir hat auch gefallen, dass es einige Kapitel mit mir unbekannteren Figuren gab, manchmal auch kleinere Ereignisse ihren eigenen Abschnitt bekamen. Die Mischung von allen ist sehr breit gefächert und abwechslungsreich. Die verwendeten Bibelstellen sind aus den Büchern Mose, Richter, Samuel, Könige, Daniel, Jona und der Apostelgeschichte. Am Ende des Buches sind sie (zum Nachlesen) noch einmal detailliert gelistet. Fazit Eine ganz andere, emotionalere Sicht auf Erzählungen aus dem alten Testament

Schöne Nacherzählungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 09.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

?...Ich zwinge kein Geschöpf, bei mir zu bleiben. Jedes hat die Freiheit, mich zu verlassen...? Titus Müller hat 29 Geschichten aus dem neuen Testament auf seine ganz persönliche Art erzählt. Dabei bleibt er eng an dem Geschehen der Bibel, versucht aber konsequent herauszuarbeiten, was die Protagonisten damals gedacht und gesagt... ?...Ich zwinge kein Geschöpf, bei mir zu bleiben. Jedes hat die Freiheit, mich zu verlassen...? Titus Müller hat 29 Geschichten aus dem neuen Testament auf seine ganz persönliche Art erzählt. Dabei bleibt er eng an dem Geschehen der Bibel, versucht aber konsequent herauszuarbeiten, was die Protagonisten damals gedacht und gesagt haben. Er lässt mich als Leser also einen Blick hinter die Geschichten werfen. Der Autor beginnt mit Schöpfungsgeschichte. Aus der stammt auch das obige Zitat. Dann folgen mit Sündenfall, Kain und Abel, Noah und Abraham sehr bekannte Erzählungen. Doch auch Debora, Ahab und Gehasi sind Inhalte von Geschichten. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das liegt zum einen anderen an ab und an bildhaften Beschreibung, zum anderen an geschickt genutzten Vergleichen und nicht zuletzt an abwechslungsreichen Dialogen. So muss Adam nach dem Sündenfall plötzlich mit Erschrecken feststellen, dass sich die Tiere nun ganz anders verhalten wie im Paradies. Das wirft ein völlig neues Licht auf das Geschehen. Der Autor nutzt ebenso die Vergangenheit seiner Protagonisten, um ihr aktuelles Handeln zu beleuchten. So erinnert sich Mose, als er vor den brennenden Busch steht, an seine Jugendjahre am Hofe des Pharaos. Auch an den Zweifeln der handelnden Personen lässt mich der Autor teilnehmen, wie das Zitat von Elia zeigt: ?...Ja, er hatte mit Gottes Hilfe Zeichen vollbracht. Aber es waren Zeichen der Gewalt gewesen, nicht Zeichen des Friedens und des Lebens. Jahwe war doch der Schöpfer, der König des Friedens!...? Ab und an wendet sich der Autor Fragen zu, die ich mir als Leser der Bibel schon einmal gestellt habe, und versucht, eine Antwort zu geben. Das geschieht meist im fiktiven Dialog der Protagonisten miteinander oder im Gespräch mit Gott. Ich denke dabei insbesondere an das Geschehen, als Abraham mit Isaak auf den Berg Morija geht. Einige Geschichten belegen, dass auch die Glaubensväter Menschen mit Stärken und Schwächen waren. Dafür hat der Autor die Geschichte von Sara beim Pharao und das Geschehen zwischen David und Batseba ausgewählt. Es gibt Dinge, die erneut in Erinnerung gerufen werden. Dazu zählt die Festlegung des Lebensalters der Menschen auf 120 Jahre nach der Sintflut. Es ist unvorstellbar, dass zuvor viele Generationen gleichzeitig gelebt haben und Methusalem Adam noch gekannt hat. Natürlich fällt einem als Leser noch manche Begebenheit ein, die sich ebenfalls zum Nacherzählen geeignet hätte. Trotzdem ist die Auswahl ausgewogen. Jede Geschichte beginnt mit dem Bild des brennenden Busches. Eingebettet darin ist die Überschrift. Die Angabe der verwendeten Bibelstellen und die Aufzählung der behandelten Geschichten beschließt das Buch. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ermöglicht einen neuen und genaueren Blickwinkel auf die Geschichten der Bibel.