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Die Nase / Der Mantel

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 28

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Mit seinen Petersburger Novellen 'Die Nase' und 'Der Mantel' hat Gogol Weltliteratur geschrieben. Auf einzigartige Weise, vieldeutig und amüsant, mischen sich in seiner Erzählkunst Phantastik und Realismus, Tragik, Humor und Groteske. Im Vordergrund steht in beiden Novellen der Mensch, den die zaristische Gesellschaftsordnung zerreibt. Dem einen fehlt eines Morgens die Nase. Später begegnet er ihr auf offener Straße: in der Uniform eines Staatrats, der er selber gern wäre. Der andere hat unter größten Entbehrungen auf einen neuen Mantel gespart, verliert ihn dann aber kurz nach dem Kauf und zerbricht daran seelisch und physisch. Vieles erinnert in diesen Erzählungen an Laurence Sterne und E.T.A. Hoffmann. Auf Kafkas 'Verwandlung' weist vor allem 'Die Nase' deutlich voraus.
Portrait
Nikolaj Gogol (1809-1852) wurde auf einem Landgut in der Ukraine geboren. 1828 ging er nach Petersburg, wo er eine Anstellung im Staatsdienst erhielt. Bereits seine ersten Erzählungen, die er 1831 veröffentlichte, waren ein Erfolg und verschafften ihm Zugang zu den literarischen Kreisen der Stadt. Ab 1831 unterrichtete er an einer Mädchenschule, später an der Universität. Er veröffentlichte weitere Erzählungen und Theaterstücke, die begeistert aufgenommen wurden; er selbst fühlte sich jedoch als bloßer Zeitkritiker missverstanden und lebte von 1836 bis 1848 mit kurzen Unterbrechungen im Ausland, überwiegend in Rom. Seine tiefe Religiosität stürzte ihn in den 1840er Jahren in eine Schaffenskrise. Sein einziger Roman "Die toten Seelen" erschien 1842; den zweiten Teil verbrannte er jedoch. Gogols einzigartige, kunstvolle Sprache, seine unnachahmliche Figurenzeichnung und der gedankliche Reichtum seiner Werke machten ihn zu einem Vorbild für folgende Dichtergenerationen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 01.01.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938484-78-4
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,8/1,2 cm
Gewicht 148 g
Originaltitel Nos. Petersburg 1836. Schinel. Petersburg 1842
Übersetzer Georg Schwarz
Verkaufsrang 54883
Buch (gebundene Ausgabe)
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Für eine Einführung...
von Zitronenblau am 02.04.2008

in die Gogol'sche Welt ganz gut. Einen Gogol sollte man schon einmal gelesen haben. Leider haben mich diese beiden Kurzgeschichten weniger überzeugt. Sein Humor ist mir zu abstrakt und das muss kein typisch russischer sein, denn Dostojewski kann vergleichsweise wirklich Spaß machen! Die Verrücktheit ist nicht unbedingt zweifelha... in die Gogol'sche Welt ganz gut. Einen Gogol sollte man schon einmal gelesen haben. Leider haben mich diese beiden Kurzgeschichten weniger überzeugt. Sein Humor ist mir zu abstrakt und das muss kein typisch russischer sein, denn Dostojewski kann vergleichsweise wirklich Spaß machen! Die Verrücktheit ist nicht unbedingt zweifelhaft, sie ist Botschafter für klare Kritiken! Aber Surreales muss atmosphärisch entsprechend gestaltet werden und Gogol schafft dies meiner Meinung nach weniger gelingend... "Der Mantel" ist lesenswerter als "Die Nase", empfehlenswert sind beide Geschichten durch den Namen des Schriftstellers bedingt, aber umwerfend ist anders! Gogol ist aber auch sehr eigen. Wie gesagt, die beiden Erzählungen vermitteln seine Welt und man kann entscheiden, ob es einen mitreißt oder eher am Boden hält!

Die Nase und Der Mantel
von einer Kundin/einem Kunden am 31.01.2007

Die Nase und der Mantel das sind beides grossartigste Erzählungen hinsichtlich absoluter, gewesener bestehender und vermutlich auch insbesondere zukünftiger Realität! Gepaart, mit so finde ich grossartigster Dichtung lassen einem die beiden Stücke nach Gogol geradezu süchtig machen! Denn.- was lässt einem subtilen "Objekt" d... Die Nase und der Mantel das sind beides grossartigste Erzählungen hinsichtlich absoluter, gewesener bestehender und vermutlich auch insbesondere zukünftiger Realität! Gepaart, mit so finde ich grossartigster Dichtung lassen einem die beiden Stücke nach Gogol geradezu süchtig machen! Denn.- was lässt einem subtilen "Objekt" diese Realität besser zu verstehen geben zu welchen Zeiten auch immer.-? Vermutlich ist das nur über eine zb. solche Dichtkunst möglich.- so meine ich . Die Bestärkung des gelesenen ermutigt einem, "der eigenen Linie treu zu bleiben " im Wissen bestehender Konventionen! Gedanken zu haben.- ist ein Aspekt, aber diese in diese Form von Der Mantel und Die Nase zu bringen ist meiner Meinung nach wirkliches Talent und grosse Kunst.- ich für mich freue mich Gogol endteckt zu haben! /(r)