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West-östlicher Divan

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West-östlicher Divan ist die umfangreichste Gedichtsammlung von Johann Wolfgang von Goethe. Sie wurde durch die Werke des persischen Dichters Hafis inspiriert. Durch die Aufnahme des Goethe-Schiller-Archivs der Klassik-Sammlung Weimar im Jahr 2001 ist Goethes Reinschrift des Werkes Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Goethes Interesse für den Islam ist eher philosophisch denn religiös zu verstehen. Für ihn sind die monotheistischen Religionen "in ihrem jeweiligen 'wahren' Kern bloß 'symbolische' und insofern 'poetische' Botschaften des spinozistischen Hen kai Pan des Alleinen, wie es in vielen Divan-Gedichten besungen wird". Johann Wolfgang Goethe (1749-1832), 1782 geadelt, war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung.
Portrait
Johann Wolfgang v. Goethe geboren am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gestorben am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken "Götz" und "Werther", Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ("Faust", "Tasso", "Iphigenie" u.v.a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling...)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 108
Erscheinungsdatum 27.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-80-268-8903-8
Verlag E-artnow
Maße (L/B/H) 22,8/15,4/1 cm
Gewicht 190 g
Verkaufsrang 35.777
Buch (Taschenbuch)
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Annäherungen
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 06.04.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Der Versuch, sich der Welt des Orients mit diesem Gedichtzyklus zu nähern, war für den schon bejahrten Goethe ein regelrechtes Vergnügen. Zahlreiche Übersetzungen morgenländischer Literatur, vor allem die Lyrik des persischen Dichters Hafez reizten ihn zum Projekt "West- östlicher Diwan". Seine dichterische Freiheit hat er dabei immer beibehalten, die... Der Versuch, sich der Welt des Orients mit diesem Gedichtzyklus zu nähern, war für den schon bejahrten Goethe ein regelrechtes Vergnügen. Zahlreiche Übersetzungen morgenländischer Literatur, vor allem die Lyrik des persischen Dichters Hafez reizten ihn zum Projekt "West- östlicher Diwan". Seine dichterische Freiheit hat er dabei immer beibehalten, die mystischen, aber auch teilweise sehr sinnlichen Texte und Themen in eigener Sprache wiedergegeben. Eine seiner zahllosen Verehrerinnen, Marianne von Willemer, förderte die Verwirklichung des "Diwans", wir finden in der Sammlung sogar einige ihrer eigenen Gedichte. Goethe sinniert über "Weisheit und Torheit der Menschen" über Religion und die Natur, natürlich über die Liebe, meistens in Anlehnung an die Vorlagen aus dem Persischen. Beim Lesen treffe ich häufig auf eine ganz eigentümliche, überraschende Sprache, die dieser "Versuch einer Annäherung an den Orient" mit sich bringt. Allein in der schön gestalteten Ausgabe von Insel zu blättern, ist schon ein Vergnügen!