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Sagte sie. 17 Erzählungen über Sex und Macht

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17 Geschichten von 17 Autorinnen über 17 Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten - sie erzählen von der brutalen Vergewaltigung, vom ungehobelten Wunsch nach Verführung, von den Berührungen, die einen ratlos zurücklassen. Doch eins eint sie: Der unbedingte Wille zur Stärke und Selbstbestimmung. In einer Zeit, in der die Neuverhandlung des Miteinanders von Frauen und Männern stattfindet, in einem Moment der größten Unruhe und Verwirrung, ist es die Literatur, die für Aufklärung sorgt. Nirgends sonst wird unsere Realität in all ihren Facetten abgebildet, nirgends sonst darf Denken, Fühlen und Handeln gleichzeitig passieren. Und nirgends sonst darf all das erzählt werden, was sonst nicht erzählt werden würde.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Herausgeber Lina Muzur
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783446261532
Verlag Hanser
Dateigröße 1431 KB
Verkaufsrang 71289
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Buchhändler-Empfehlungen

Feminismus goes 21. Jahrhundert

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Kurzgeschichten mal ganz unkonventionell. Man wird zum Mitdenken gedrängt, ja fast gezwungen. Feministisch und mit hartem Tobak werden hier unfassbar authentisch Fiktionen gesponnen, die den Leser schockieren und aufrütteln sollen. So viele der Situationen passieren Frauen, wie auch Männern jeden Tag, ohne dass man sie vielleicht als solche wahrnimmt. Eine gelungene Reaktion auf die Me-too Debatte. Unbedingt lesen!

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, die eine gewisse Einlassung erfordern, diese dann aber auch zu belohnen verstehen. Viele gut geschriebene Storys bekannter Autorinnen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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kein Stern
von einer Kundin/einem Kunden aus Lassee am 10.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

ich verstehe nicht wie Sie so ein Buch Ihren Kunden anbieten können. Gibt es dazu irgend eine Rezension ?

Sie sagte
von Miss.mesmerized am 15.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurzgeschichten sind keine einfache literarische Form; sie sind oft zu kurz, um eine Entwicklung einer Figur zu zeigen, müssen sich beschränken auf den entscheidenden Moment, was davor war und was danach kam, muss notgedrungen ausgeblendet werden. Wenn sie dann noch von unterschiedlichen Autoren sind, deren Schreibstil sich star... Kurzgeschichten sind keine einfache literarische Form; sie sind oft zu kurz, um eine Entwicklung einer Figur zu zeigen, müssen sich beschränken auf den entscheidenden Moment, was davor war und was danach kam, muss notgedrungen ausgeblendet werden. Wenn sie dann noch von unterschiedlichen Autoren sind, deren Schreibstil sich stark unterscheidet, sind sie geradezu ein Wagnis. Zugegebenermaßen bin auch ich kein ausgewiesener Fan von diesen Sammlungen kurzer Episoden, denen schon aufgrund des Rahmens vieles nicht möglich ist, was ich an Romanen schätze. Und wie soll man als Leser und Rezensent erst diesen kurzen pointierten Ausschnitten des Lebens gerecht werden? Nichtsdestotrotz gibt es die Ausnahmen, für die Form und Inhalt genau passend sind. Lina Muzur hat in dem Band „Sie sagte“ 17 Autorinnen versammelt, die rund um das Thema Sex und Macht die verschiedenen Sichtweisen, wenn auch immer die weibliche, in kurze Texte umsetzen, die gerade alles ausblenden, was nicht zu dem Kulminationspunkt gehört. Schlag auf Schlag folgen Erniedrigungen, Scham und Selbstzweifel. Kristine Bilkau, Hanna Katharina Hahn, Helene Hegemann, Heike-Melba Fendel und Julia Wolf sind nur einige der Autorinnen, die Kurzgeschichten geliefert haben und hier eine starke weibliche Seite der Literatur zeigen. Die Geschichten sind so verschieden wie die Frauen dieser Welt und so spricht einem die eine mehr, die andere weniger an. Besonders beeindruckend fand ich Antonia Brauns „Setzen Sie sich!“, dem Bericht einer Frau, die von einem Mann genötigt und bedrängt wird und als sie dies berichtet damit konfrontiert wird, dass man ihr eine Mitschuld gibt, weil sie sich nicht viel früher gewehrt hat und jetzt in der Opferrolle Mitleid einfordert. In Julia Wolfs „Dickicht“ ist eine junge Mutter alleine Zuhause und die hereinbrechende Nacht bringt auch das ungute Gefühl mit sich, beobachtet zu werden und die diffuse Gefahr, die von der Situation ausgeht, bereitet Ängste, die sie kaum zugeben mag. Auch Fatma Aydemirs Geschichte „Ein Zimmer am Flughafen“, in der eine Studentin erst eine Vergewaltigung erlebt und dann einen Vertrauensmissbrauch, nachdem sie davon erzählt, beleuchtet den Zwiespalt zwischen den widersprüchlichen Gefühlen, denen Frauen in dieser Situation ausgesetzt sind, sehr drastisch. „Maria im Schnee“ von Annett Gröschner wurde bereits 1988 veröffentlicht und löste eine Debatte aus, da zu diesem Zeitpunkt das öffentliche Reden über Vergewaltigungen ein Tabu darstellte – was die Rolle der Frau, die ihr dabei von der Gesellschaft zugeschrieben wurde, verdeutlicht. Ja, man kann sich an der #metoo Debatte sattgelesen haben. „Sagte sie“ ist sicherlich thematisch nicht weit davon entfernt, aber ganz sicher keine Anklageschrift gegen Männer, auch wenn diese hier vielfach als Täter auftreten. Es ist die literarische Bearbeitung von Grenzsituationen, die zwar fiktiv, aber keineswegs utopisch sind, sondern genau so tagtäglich in der Realität vorkommen. Darüber soll man reden, darüber muss man reden. Vielleicht hilft diese literarische Form insbesondere dabei, Worte für das Unsagbare zu finden und doch darüber ins Gespräch zu kommen.