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Ein gutes Leben und andere Probleme

Ein Ratgeber von Psychiatrie-Erfahrenen für Psychiatrie-Erfahrene

Was kann ich tun, dass es mir langfristig gut geht, auch wenn ich immer wieder mit psychischen Problemen zu kämpfen habe, wenn mir vielleicht sogar der Sinn des Lebens zeitweilig abhandengekommen ist und meine Ressourcen begrenzt sind?
Die Autorinnen geben Anregungen, wie man trotz gesundheitlicher Probleme »ein gutes Leben« finden kann. Sie schreiben u.a. über Stressabbau, Haushaltsführung mit wenig Geld, die Suche nach einer erfüllenden Tätigkeit und die Gestaltung sozialer Beziehungen. Die Botschaft: Im Laufe einer psychischen Erkrankung wird so mancher Lebenstraum begraben, aber wenn man gut für sich sorgt, gehen oft unerwartet Türen auf.
Portrait
Svenja Bunt ist promovierte Philosophin, Klinische Sozialarbeiterin und engagierte Betroffene. Sie arbeitet für einen psychosozialen Träger, schreibt einen Blog und ist als Referentin und Dozentin aktiv.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 05.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86739-139-9
Reihe BALANCE Ratgeber
Verlag BALANCE Buch + Medien Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/1,5 cm
Gewicht 255 g
Auflage 1
Buch (Paperback)
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17,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine hilfreiche Schatzkiste voller Möglichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 11.01.2019

In den vergangenen 10 Jahren meiner Krankheitsgeschichte habe ich viel ausprobiert, einiges erfolgreich umgesetzt und verinnerlicht und bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem die Symptome meiner Erkrankung zur Ruhe gekommen sind oder ich gelernt habe mit ihnen umzugehen. Meine Lebensqualität ist enorm gestiegen, die K... In den vergangenen 10 Jahren meiner Krankheitsgeschichte habe ich viel ausprobiert, einiges erfolgreich umgesetzt und verinnerlicht und bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem die Symptome meiner Erkrankung zur Ruhe gekommen sind oder ich gelernt habe mit ihnen umzugehen. Meine Lebensqualität ist enorm gestiegen, die Krankheit in den Hintergrund gerückt und mein Leben in den Vordergrund. Doch weil ich weiß, dass mein Leben aus vielen kleinen Stellschrauben besteht, deren Feinjustierung dafür verantwortlich sein kann, ob es mir gut oder schlecht geht, war ich neugierig, ob dieses Buch neue Impulse für mich bereithalten würde. Die Texte in dem Buch wurden etwa je zur Hälfte von Sibylle Prins und Svenja Bunt geschrieben. Sie behandeln Themen, die viele Psychiatrie-Erfahrene beschäftigen: Alltagsgestaltung, mit wenig Geld auskommen, Arbeit, Krisen, Genesung, Beziehung, Selbstbild, Sinnsuche. Sie gehen beim Schreiben von ihren eigenen Erfahrungen und von denen der Psychiatrie-Erfahrenen aus , die sie im Laufe ihres Lebens kennengelernt haben. Und das spürt man beim Lesen auch. Es fühlt sich ein wenig so an, als träfe man auf geschätzte Mitpatientinnen, die auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können und mit Herz und Verstand das Beste aus ihrem Leben zu machen bereit sind, auch wenn dies manchmal unbequem sein kann. Beide Autorinnen haben Psychose-Erfahrung und ihr Blick auf psychische Erkrankungen ist davon geprägt, aber sie berücksichtigen auch andere psychische Erkrankungen, da es im Alltag tatsächlich viele ähnliche Probleme zu meistern gilt. Und in der Tat fühlte ich mich beim Lesen gleich verstanden und konnte mich in vielem wiederfinden. Auch kommen hier andere Betroffene in kurzen sehr authentischen Abschnitten zu Wort, die das Lesen dieses Buches zu etwas sehr persönlichem machen. Die Autorinnen geben Anregungen, wie man trotz gesundheitlicher Probleme „ein gutes Leben“ führen kann. Wie kann ich mich so verhalten, dass es mir langfristig gut geht? Wie kann ich gut für mich sorgen? Oft stimmte ich beim Lesen innerlich zu, weil ich die Strategien, Verhaltens- und Denkweisen auch für mich in den vergangenen Jahren geändert habe und für mich als richtig empfinde. Die meisten Dinge brauchen Zeit. Sie müssen erst als Gewohnheiten verankert werden, und erst langsam verändert sich etwas im Körper, im Gehirn, in der Seele. Tief in meinem Inneren weiß ich das und doch frage ich mich, ob ich meine jetzige Lebensqualität vielleicht eher hätte erreichen können, wenn mir dieser Ratgeber vor 10 Jahren, gleich zu Beginn meiner Behandlung in die Hände gefallen wäre. Doch wie viel Psychiatrie-Erfahrung für das Lesen und Verstehen des Buches notwendig ist, ist schwer auszumachen. Wichtig ist, dass die psychische Gesundheit so weit wiederhergestellt ist, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, sein Leben auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls ändern zu wollen. Da kann das Buch sicherlich neben der Behandlung eine wertvolle Ergänzung sein. Gerne hätte ich zu einigen Themen gleich im Buch mehr erfahren, aber stattdessen gibt es Links und Buchtipps zum Weiterlesen, wo auch für mich einiges Interessantes zu finden war. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Ratgeber bewusst knapp gehalten ist, um für seine psychiatrieerfahrenen Leser besser zugänglich zu sein, da sie oft auch gerade in den Zeiten, in denen sie fieberhaft nach Hilfe suchen, unter Konzentrationsstörungen leiden. Ich denke, hier wurde eine gute Lösung gefunden. Dieser Ratgeber erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit. Er belehrt nicht und er verspricht auch keine Wunder. Aber er bietet Möglichkeiten, denn wenn im Laufe einer psychischen Erkrankung so mancher Lebenstraum begraben wird, gehen doch manchmal neue Türen auf, wenn man gut für sich sorgt. Dabei kann das Buch meines Erachtens nach helfen, weshalb ich es empfehle. Mein Buch werde ich übrigens an einen lieben Menschen weiter verschenken, für den ich mir nichts sehnlicher wünsche, als dass es ihm bei seinem Lebensweg ein hilfreicher Begleiter sein möge.