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Die Ewigen

Als die Ehefrau des Millionärs Maximilian Kirchner im Sterben liegt, nimmt sie ihrem Mann ein Versprechen ab: Er soll alles dafür tun, ein Heilmittel gegen den Krebs zu finden, um so das Leben ihrer gemeinsamen Tochter zu retten.
Kirchner setzt alles daran, dieses Versprechen zu erfüllen und engagiert den Molekularbiologen Professor Krohn. Diesem gelingt das Unfassbare: Mit seiner Methode ist nicht nur Krebs heilbar, sondern der Alterungsprozess des Menschen wird gestoppt. Aus der anfänglichen Idee wird eine kontroverse Behandlung, die nur einem kleinen Kreis von Super-Reichen des Planeten angeboten wird: Das ewige Leben.
Einem Hacker gelingt es, in das System des Forschungsprojektes einzudringen. Er veröffentlicht die Namen der Personen, die behandelt werden sollen. Unter ihnen befinden sich viele, die für eine globale Finanzkrise verantwortlich sind. Es beginnt eine weltweite Jagd auf die, die man "Die Ewigen" nennt. Auch Professor Krohn gerät in das Visier der Verfolger. Kann er für die Sicherheit der Testgruppe und sich selbst sorgen?
Als sich die Gejagten ein bisschen Luft verschaffen können, tauchen die ersten Nebenwirkungen der Behandlung auf...
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783956691058
Verlag Bookspot Verlag
Dateigröße 2743 KB
Verkaufsrang 44.456
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung
von Dr. M. am 20.02.2019

Hinten im Buch findet man einige Bemerkungen des Autors über die Entstehungsgeschichte der Story. Mich hat nicht mehr überrascht, dass die Idee zu diesem Thriller schon lange in seinem Kopf herumgeistert, es aber mit der Umsetzung nicht klappen wollte. Die Eichborn-Wagner-Geschichten ließen sich besser niederschreiben und kamen diesem Buch... Hinten im Buch findet man einige Bemerkungen des Autors über die Entstehungsgeschichte der Story. Mich hat nicht mehr überrascht, dass die Idee zu diesem Thriller schon lange in seinem Kopf herumgeistert, es aber mit der Umsetzung nicht klappen wollte. Die Eichborn-Wagner-Geschichten ließen sich besser niederschreiben und kamen diesem Buch zuvor. Und in der Tat – sie waren auch viel besser. Vielleicht ging es V.S. (Volker Schulz) Gerling beim Schreiben ähnlich wie mir beim Lesen: Ich konnte mich nicht mit diesem Buch anfreunden. Ihm fehlt die lakonische Leichtigkeit seiner Eichborn-Wagner-Geschichten. Stattdessen trifft man auf hölzerne Figuren, seltsame Wendungen und logische Probleme. Nur um mal eines zu nennen: Warum heißt das Projekt gleich zu Beginn "Die Ewigen", obwohl noch nicht klar ist, was dabei wirklich herauskommt? Immerhin ging es doch zunächst um etwas ganz anderes. Dass die Handlung nicht unbedingt glaubwürdig ist, kann man vielleicht noch verschmerzen, denn gelegentlich gleiten Thriller nun mal in solche Regionen ab. Hauptsache, man könnte es sich vielleicht noch vorstellen und Hauptsache, die Geschichte ist spannend. Vorstellen kann man sich viel, aber spannend ist diese Geschichte leider nicht durchgehend. Und dann sind da noch diese seltsamen Charaktere, bei denen die eine oder andere Verhaltensweise nicht konsistent ist. Beispiele: Der Finanzchef, gierig und misstrauisch, öffnet durch einen amateurhaften Fehler Hackern das Tor, um ins höchst geheime System des Unternehmens einzudringen. Auch dessen Escort-Geschichten klingen recht albern. Der Sicherheitschef wiederum steigt mit einer Hotelbekanntschaft gleich in die Kiste und eröffnet ihr Einzelheiten über seine Tätigkeit. Was sind denn das für Komiker? Gut, sie können nicht dafür, ihr Schöpfer musste die Handlung beschleunigen und eine wichtige Figur einführen. Etwas mehr Geschmeidigkeit dabei hätte der Geschichte sicher geholfen. Bleibt das Potential dieser Konstruktion. Mancher findet, es dümpelt weitestgehend ungenutzt dahin. Dem kann ich mich anschließen. Bei den Eichborn-Wagner-Geschichten gibt es zunächst immer erst einen dubiosen Kriminalfall, bei dessen Aufklärung das Ermittler-Duo dann auf den mysteriösen Hintergrund stößt. Stück für Stück. Das erhält den Spannungsbogen. Hier ist es genau umgekehrt. Man weiß, was vor sich geht und hofft zunächst, dass sich vielleicht doch noch Spannung aufbaut. Kurzum: Im Großen und Ganzen ist dieser Thriller nicht schlecht. Ich bin mit ihm nicht warm geworden, weil mir die ganze Geschichte zu weit hergeholt erschien und sie zu oberflächlich erzählt wird. Ich wundere mich nicht, dass der Autor mit ihr lange nicht zurechtkam. Manchmal sollte man doch auf seine innere Stimme hören.

Wie lange Jung?
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 22.12.2018

Die Ewigen - und ewig brauchte ich auch bis ich das Buch gelesen hatte. Max' Ehefrau stirb an Krebs. Seine Tochter hat ein zigmal höheres Gefahrenpotential ebenfalls an dieser Art Krebs zu erkranken. Max, der Unternehmer ist, besitzt die finanziellen Mittel um nach Therapieformen forschen zu lassen, damit eben... Die Ewigen - und ewig brauchte ich auch bis ich das Buch gelesen hatte. Max' Ehefrau stirb an Krebs. Seine Tochter hat ein zigmal höheres Gefahrenpotential ebenfalls an dieser Art Krebs zu erkranken. Max, der Unternehmer ist, besitzt die finanziellen Mittel um nach Therapieformen forschen zu lassen, damit eben Tochter Emma nicht das gleiche Schicksal ereilt wie ihre Mutter. Zu diesem Zweck schließt er sich mit einem Wissenschaftler und noch jede Menge anderer Mitarbeiter und sonstige Unterstützer zusammen und baut ein riesiges Forschungszentrum auf. Die Arbeit schreitet voran, es kommen gute Therapieformen heraus, die allerdings auch noch in eine andere Richtung gehen. Hiermit lassen sich bestimmt noch ganz andere Gewinne erzielen. Die Reichen und Superreichen sind ganz erpicht darauf, sich schnellstmöglich behandeln zu lassen. Natürlich gibt es Neider, natürlich läuft nicht alle glatt. Ob diese ganze Sache ethisch auch nur annähernd vertretbar ist, wird in diesem Buch kaum Beachtung geschenkt. Man behandelt einfach, ohne Rücksicht auf Verluste Der Anfang des Buches hat mir ziemlich gut gefallen, mit der Zeit jedoch kam mir einiges unglaubwürdig vor. Ich fragte mich, warum schickt der Autor eine Frau ins Rennen, die der Verstorbenen ähnlich sieht. Somit erhielt ich das Gefühl, dass die Geschichte in manchen Teilen doch sehr konstruiert und unglaubwürdig daherkommt. Leider konnte ich auch zu den Personen keinerlei Bindung aufbauen. Schade, sicherlich gibt es Leser, die über meine Kritikpunkte hinwegsehen können und das Buch als spannend erachten. Für mich war es leider nicht das richtige. Den Folgeband werde ich daher nicht lesen.

Kurzweilige Unterhaltung, gute Ideen wenig tiefgründig und wenig realistisch umgesetzt
von Julia Matos am 25.11.2018

Stil: Allwissender Erzähler, Vergangenheitsform. Kurze Kapitel mit vielen Szenenwechseln. Kurze verständliche Sätze, geradlinige Sprache, fokussiert auf Handlungen und wörtliche Rede. Es dominiert ein hohes Erzähltempo. Es kommt also keine Langeweile auf. Gleichzeitig aber wenig atmosphärisch. Gedanken und Gefühlslagen kommen vergleichsweise wenig vor oder sind für meinen Geschmack zu klischeehaft... Stil: Allwissender Erzähler, Vergangenheitsform. Kurze Kapitel mit vielen Szenenwechseln. Kurze verständliche Sätze, geradlinige Sprache, fokussiert auf Handlungen und wörtliche Rede. Es dominiert ein hohes Erzähltempo. Es kommt also keine Langeweile auf. Gleichzeitig aber wenig atmosphärisch. Gedanken und Gefühlslagen kommen vergleichsweise wenig vor oder sind für meinen Geschmack zu klischeehaft ausgestaltet. Was mich gestört hat: Die Figuren sind angeblich hochintelligent. Millionäre. Chefs über Hunderte oder Tausende Mitarbeiter. Hacker, die zu schlau für‘s FBI sind. Oder hochrangige Politiker. Und lassen Gesprächsführungstechniken vermissen, geben sich naiv, recherchieren nicht, lassen sich leicht überzeugen bzw. manipulieren. Kurze Kommunikation mit einem Wildfremden und das ganze Weltbild (Vertrauensverhältnisse usw.) ändert sich. Wenn die Motivlagen komplexer gestaltet worden wären, hätte dies die Glaubwürdigkeit kräftig erhöht. Leider konnte ich mich nur schwer hineinfühlen und nicht so mit den Protagonisten sympathisieren und mitfiebern, wie ich es gern tue. Eine Distanziertheit zu den Charakteren blieb bis zum Ende bestehen. Ich habe kleine Logikbrüche wahrgenommen, z. B. in Fragen der Dokumentation (Mutterpass) und Kommunikation nach außen (Verschwinden). Obwohl es keine sprachliche Differenzierung gibt, bin ich immer gut mitgekommen, wen ich aktuell wo mit welchem Handlungsstrang begleite. Das ist angesichts der Vielzahl der Akteure nicht selbstverständlich. In letzter Konsequenz ist die Handlung durchaus interessant, nicht nur die Rahmenhandlung, sondern auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und psychische Umstände. Aber von den vielen guten Ideen wird viel nur angekratzt und nicht konsequent weiterverfolgt. Wäre zudem noch spannender und überraschender, wenn der Klappentext weniger preisgeben würde. Das Ende bildet einen zufriedenstellenden Abschluss. Doch Achtung: Die Antworten zu den interessantesten Fragestellungen werden nicht gelüftet, sondern in einer noch nicht veröffentlichten Fortsetzung verarbeitet. Die eingebetteten Ausführungen zur Molekularbiologie (Zellteilung, Stammzellen) fand ich sehr anschaulich. Der Anhang zur Geschichte der Genforschung vermag den Wissensschatz zu erweitern. Drei Sterne für kurzweilige Unterhaltung, die sich flüssig auch nach einem harten Arbeitstag lesen lässt.