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Leonardo da Vinci

Das Auge der Welt

Leonardo da Vinci – Maler der Mona Lisa, visionärer Konstrukteur von Flugapparaten und Zeichner des ideal proportionierten Menschen – ist als prototypisches Universalgenie der Renaissance weltberühmt. Volker Reinhardt entdeckt demgegenüber einen Künstler, der vor allem gegen seine Zeit lebte: gegen die wortverliebten Humanisten, gegen das weltabgewandte Christentum, gegen den Glauben der Alchemisten an verborgene Kräfte der Natur. Für Leonardo galt nur, was das Auge sieht, und seine Mission war es, sehend, zeichnend und malend zum Auge der Welt zu werden.
Leonardo wuchs in Florenz auf, arbeitete in der Werkstatt Verrocchios, als Hofkünstler in Mailand, als Kriegsingenieur Cesar e Borgias und verbrachte einen luxuriösen Lebensabend am Hof des französischen Königs. Die Stationen seines Lebens sind gut erforscht und doch voller Rätsel: Warum stellte er kaum ein Werk fertig und schrieb in Spiegelschrift? Wen stellt die Mona Lisa dar? Sind seine
gebirgigen Hintergründe geheime Seelenlandschaften? Volker Reinhardt hat die von Kunsthistorikern vernachlässigten Notizbücher Leonardos neu gelesen und kann so quellenbasiert gängige Mutmaßungen über sein Leben und Werk korrigieren. Vor allem aber gibt er dem von allen vereinnahmten Außenseiter seine subversive Sperrigkeit zurück – und sein Geheimnis, denn die Aura des Mysteriums, mit der sich Leonardo selbst umgab, war, wie das profunde, glänzend geschriebene Buch zeigt, eines seiner erfolgreichsten Werke.
Portrait
Volker Reinhardt, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Fribourg, gehört international zu den führenden Renaissance- Experten. Bei C.H.Beck erschienen von ihm zuletzt «Pontifex. Die Geschichte der Päpste» (2018) sowie «Luther, der Ketzer. Rom und die Reformation» (2016).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 383 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783406724749
Verlag C.H.Beck
Dateigröße 9482 KB
Verkaufsrang 9.353
eBook
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Eine weitere Biographie über das Universalgenie, aber eine gelungene. Man erfährt viele Details und Charakterzüge da Vincis, die mir vorher noch nicht bekannt waren. Eine weitere Biographie über das Universalgenie, aber eine gelungene. Man erfährt viele Details und Charakterzüge da Vincis, die mir vorher noch nicht bekannt waren.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein großartiges Sachbuch, insbesondere, weil auf die verschiedenen Geheimnisse um Da Vincis Leben und Werk eingegangen wird und sich zeigt, wie konträr zu seiner Zeit er lebte. Ein großartiges Sachbuch, insbesondere, weil auf die verschiedenen Geheimnisse um Da Vincis Leben und Werk eingegangen wird und sich zeigt, wie konträr zu seiner Zeit er lebte.

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Das freiheitsliebende Universalgenie
von S.A.W aus Salzburg am 02.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wer war dieser berühmteste Maler Italiens, dessen Mona Lisa im Louvre ihm unsterblichen Ruhm sicherte? Ein begnadeter Künstler, Wissenschaftler und Ingenieur, im Dienste der Medici, der Sforza und Andrea Dorias. Für die einen malte er Auftragsbilder, für Doria baute er Kriegsmaschinen. Wie damals üblich, ging er in einer Botega,... Wer war dieser berühmteste Maler Italiens, dessen Mona Lisa im Louvre ihm unsterblichen Ruhm sicherte? Ein begnadeter Künstler, Wissenschaftler und Ingenieur, im Dienste der Medici, der Sforza und Andrea Dorias. Für die einen malte er Auftragsbilder, für Doria baute er Kriegsmaschinen. Wie damals üblich, ging er in einer Botega, einer Malerwerkstatt, in die Lehre und wurde dort maitre, was so viel heißt wie Handwerksmeister, da die Malerei damals als Handwerk galt. Er war ein Freigeist, glaubte nicht an die damals herrschenden magischen Wissenschaften Alchemie und Astrologie, sondern wollte vor allem die Natur unvoreingenommen beobachten und abbilden, wie sie ist. Deswegen sezierte er Leichen und gilt als Begründer der Anatomie. Dass sein Vater Notar war, half ihm bei seinen Aufträgen und doch wollte er sich so gar nicht an die Regeln seiner Zeit halten. Viele Bilder vollendete er nicht, da er sich weigerte, Bilder zu Propagandazwecken und zur Verherrlichung seiner Auftraggeber zu malen. Oft baute er kritische Allegorien in das Bild ein, die den Auftrag der Verherrlichung des Gemalten konterkarierten. Jahrzehnte nach seinem Tod wäre er wohl wegen seiner Ansichten von der Inquisition aufgegriffen worden, doch die gab es zu seinen Lebzeiten noch nicht und so konnte er einen glücklichen Lebensabend am Hof des französischen Königs verbringen und stand unter dessen Schutz. Das Buch analysiert und beschreibt fast alle berühmten Bilder des Meisters und ist deshalb vor allem für Liebhaben der Kunst lesenswert Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben. Erfülle dir alle Träume und erreiche jedes Ziel.“