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Zeit aus Glas

Das Schicksal einer Familie

Die große Seidenstadt-Saga Band 2

Ulrike Renk

(55)
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Beschreibung

Zerbrechliches Glück.

1938: Nach der Pogromnacht ist im Leben von Ruth und ihrer Familie nichts mehr, wie es war. Die Übergriffe lasten schwer auf ihnen und ihren Freunden. Wer kann, verlässt die Heimat, um den immer massiveren Anfeindungen zu entgehen. Auch die Meyers bemühen sich um Visa, doch die Chancen, das Land schnell verlassen zu können, stehen schlecht. Vor allem wollen sie eines: als Familie zusammenbleiben. Dann passiert, wovor sich alle gefürchtet haben: Ruths Vater wird verhaftet. Ruth sieht keine andere Möglichkeit, als auf eigene Faust zu versuchen, ins Ausland zu kommen: Nur so, glaubt sie, ihren Vater und ihre Familie retten zu können ...

Eine dramatische Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 550 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783841216458
Verlag Aufbau
Dateigröße 2409 KB
Verkaufsrang 646

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Buchhändler-Empfehlungen

Eine packende Familiengeschichte zum Wegschmökern

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Geschichte der Krefelder-Seidendynastie, die auf authentischen Quellen beruht, geht dramatisch weiter. Nach der Reichspogromnacht, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, ist für die jüdische Familie Meyer (hier stellvertretend für viele Familien damaliger Zeit) nichts mehr wie es war. Sie steht vor den Trümmern ihres Lebens – ihre Zukunft ist ungewiss. Mit erzählerischem Talent verknüpft Ulrike Renk historische Fakten mit Fiktion und macht den Zeitgeist von 1938/39 gut spürbar. Einfühlsam erzählt sie, wie Ruth tapfer ihr Schicksal annimmt und in schicksalsschweren Zeiten unermüdlich für ihre Familie zwischen Verzweiflung und Hoffen kämpft. Ein Roman, der auch junge Leserinnen anspricht, denn es sind die starken Frauen, die hier im Fokus stehen. Freuen wir uns auf den dritten Teil: 'Tage des Lichts' im Februar 2020.

Die Schlinge zieht sich immer weiter zu

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Im Dezember 2018 habe ich Ihnen den ersten Band der Seidenstadt-Saga „Jahre aus Seide“ von Ulrike Renk vorgestellt. Darin hat sie noch von den überwiegend schönen Jahren der jüdischen Familie Meyer in Krefeld erzählt. Doch das Buch endete mit einem ganz fiesen Cliffhanger einen Tag nach der Reichsprogromnacht. Die beiden Töchter der Familie – Ruth und Ilse – wissen nicht, was in dieser Nacht mit ihren Eltern Martha und Karl passiert ist. Nun ist es endlich soweit und wir können einen weiteren Teil der Geschichte lesen, die auf einer wahren Familiengeschichte beruht. Und genau an dieser Stelle beginnt auch der zweite Teil. Ursprünglich dachte ich erst, dass die Autorin genau das letzte Kapitel des ersten Bandes noch einmal als Startkapitel des zweiten Bandes genommen hat, aber das stimmt nicht ganz. Das erste Kapitel beschreibt noch einmal detaillierter das Grauen, was Ruth und Ilse an dem Morgen danach durchleben mussten, bis es Entwarnung für sie gab. Ihren Eltern war in dieser Nacht nichts passiert. Und auch ihren Großeltern und ihrer Tante und dem Cousin nicht. Doch damit hat das Grauen natürlich noch kein Ende, wie wir aus der Geschichte wissen. Mehr, als sie hier bei thalia.de schon zum Inhalt erfahren haben, möchte ich gar nicht hinzufügen. Mir kam der zweite Band deutlich kürzer beim Lesen vor, als der erste. Aber ich habe es grad noch einmal überprüft und festgestellt, dass es einfach ein falsches Gefühl von mir war. Vielleicht liegt es daran, dass der erste die Jahre von 1926 bis zum November 1938 umfasst, der zweite aber nur die kurze Zeitspanne vom November 1938 bis zum August 1939. Jeder, der regelmäßig meine Buchbesprechungen liest, weiß, dass ich sehr viel zu dem Thema 2. Weltkrieg und Judenverfolgung lese. Und doch hat mich dieses Buch noch einmal besonders berührt und erschüttert. Gerade dadurch, dass die Autorin auf Briefe und Tagebücher der realen Familie zugreifen durfte und Kinder und Enkel befragen konnte, hat diese Geschichte noch einmal eine ganz andere Tiefe bekommen. Ulrike Renk beschreibt das Leben, die Repressalien, die Last, die auf der Familie liegt, sehr genau. Wie ging es weiter mit dem Traumhaus der Familie, das die Nationalsozialisten zerstört hatten. Was ist mit ihren Freunden und Verwandten passiert? Wer schafft es noch auszuwandern? Gibt es Kinder, die auf die Kindertransporte nach England geschickt werden? Gibt es immer noch Juden, die meinen, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann? Die Verzweiflung der Menschen ist richtig spürbar. Und die einzelnen Familienmitglieder und Freunde gehen sehr unterschiedlich mit der Situation um. Tatkraft, Mut, Überlebenswillen, treffen auf Resignation und Nervenzusammenbrüche. Ich möchte mir wirklich nicht vorstellen, wie ich damals in solch einer Situation reagiert hätte. Und immer wieder muss ich den Kopf schütteln, wie perfide die Nationalsozialisten vorgegangen sind. Es ist einfach unfassbar grausam und doch so geschickt. Ganz langsam zieht sich die Schlinge um die Juden und ihre Zukunft immer weiter zu. Während ich dieses Buch gelesen habe, ging es mir schlecht. Zum einen habe ich mit der Familie mitgelitten. Und zum anderen habe ich mich geschämt, denn ich weiß nicht, was meine Urgroßeltern, Großeltern und Großonkel und -tanten damals gemacht haben. Haben sie sich wohlmöglich beteiligt, weggeschaut oder vielleicht doch geholfen? Haben sie sich wenigstens geschämt? Leider leben sie nicht mehr, so dass ich sie nicht mehr fragen kann. Jetzt habe ich den 2. Band ausgelesen und muss nun warten, wie es für die Familie während des 2. Weltkriegs weitergeht? Wer wird überleben? Für wen gibt es kein Entkommen mehr? Zum Glück gibt hierüber der Klappentext zum dritten Band „Tage des Lichts“ nichts preis. Und es dauert noch so lange, bis er kommt. Erst im Februar 2020 ist es soweit.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
55 Bewertungen
Übersicht
38
13
3
1
0

Zeit aus Glas von Ulrike Renk
von einer Kundin/einem Kunden aus Winnweiler am 10.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Tolle Geschichte, schön geschrieben, das Buch konnte ich nicht mehr weglegen als ich es erst mal angefangen hatte zu lesen (genau wie bei den anderen Büchern dieser Serie)

Ein Roman mit wahren Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Wittlich am 30.09.2020

Dieser 2. Teil der Geschichte und Erlebnisse von Ruth liest sich gut, die Geschehnisse sind gut wiedergegeben und man ist gespannt wie es weitergeht

Interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 15.09.2020

Habe das Buch mit großem Interesse gelesen. Bin "historisch" interessiert, lese gern Bücher, die einen längeren Zeitraum beinhalten und sich an tatsächliche Ereignisse und Orte halten. Werde gern alle Teile dieser "Serie" lesen. Ulrike Renk schreibt spannend und flüssig. Es liest sich gut.


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