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Das kulturelle Gedächtnis

Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen

Beck Reihe Band 1307

Jan Assmann

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Beschreibung


Rituale, Feste, Mythen, Bilder und Texte sind Formen des kulturellen Gedächtnisses. Jan Assmann beschreibt in seinem bahnbrechenden Buch, welche Bedeutung das kulturelle Gedächtnis und insbesondere die Schrift für die Identität von Kollektiven sowie die Entstehung von Staaten und Religionen hat.

Welche Rolle spielt die Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerung gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums – Ägypten, Israel und Griechenland – nach, und er zeigt dabei, welche Bedeutung gerade die Erfindung und der Gebrauch der Schrift für die Entstehung früher Staaten haben.


Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität
Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an
der Universität Konstanz. Zahlreiche Forschungsaufenthalte und
Gastprofessuren, etwa in Los Angeles, Wien, Paris, Jerusalem,
Oxford und Chicago, belegen sein internationales Renommee. Er
wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Sigmund-Freud-Preis
für wissenschaftliche Prosa (2016), Karl-Jaspers-Preis (mit Aleida
Assmann, 2017), Balzan Preis (mit Aleida Assmann, 2017) sowie
dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann,
2018).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 344
Erscheinungsdatum 28.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-72987-4
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/2,5 cm
Gewicht 354 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 28373

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EIn Anhaltspunkt in der Geschichtsphilosophie
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 14.10.2010
Bewertet: Taschenbuch

Der Ägyptologe Jan Assmann geht in seiner Untersuchung zum kulturellen Gedächtnis der Frage nach, wie sich Gesellschaften erinnern und welche Auswirkung dabei der Schrift als Erinnerungsmedium zuzuschreiben ist, wobei Assmann betont, die mediengeschichtliche Interpretation nicht in den Vordergrund stellen zu wollen, sondern Ass... Der Ägyptologe Jan Assmann geht in seiner Untersuchung zum kulturellen Gedächtnis der Frage nach, wie sich Gesellschaften erinnern und welche Auswirkung dabei der Schrift als Erinnerungsmedium zuzuschreiben ist, wobei Assmann betont, die mediengeschichtliche Interpretation nicht in den Vordergrund stellen zu wollen, sondern Assmann möchte die geistesgeschichtlichen Ursachen kulturellen Erinnerns erforschen. Für ihn ist das Erinnern nicht die Anwendung einer Technik, sondern ein soziales Phänomen, wobei er sich auf den theoretischen Ansatz Maurice Halbwachs zur sozialen Konstruktion der Vergangenheit stützt. Das Buch ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil mit Fallstudien zu Ägypten, Israel und Griechenland gegliedert. Bereits im theoretischen Teil betont Assmann den grundsätzlichen Unterschied zwischen den Schriftkulturen Israel und Griechenland (und den darauf aufbauenden abendländischen und auch nahöstlichen Zivilisationen) und der Ritenkultur der Ägypter, in der keine Kanonisierung der Schrift stattgefunden hat. Alle Erinnerung in Folge der Kanonisierungen ist immer nur eine Interpretation dieses Urtextes. Die Deutung wird nach Ansicht Assmanns so zum "Gestus der Erinnerung"


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