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Leninplatz

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Benny, Mark und ihre Freunde wohnen rund um den Leninplatz in Ostberlin. Obwohl ihr Alltag Ende der 80iger Jahre in der DDR eigentlich trist und vorbestimmt ist, erleben sie in der Schule und den Stunden danach die aufregendsten Dinge. Sie feiern gemeinsam das Leben, die Mädchen und vor allem sich selbst, auch wenn ihre Freundschaft manchmal auf harte Proben gestellt wird.

"Was war eigentlich los am Leninplatz, bevor der Osten der neue Westen wurde, vor dem Mauerfall und "Goodbye Lenin"? Mark Scheppert erzählt auf unvergleichliche Art vom Aufwachsen im Ostteil Berlins, von Freund- und Feindschaften, erster Liebe und einer kleinen Gang Jugendlicher, die nach der Schule am Sockel des Lenindenkmals herumlungert und Pläne schmiedet - mal fürs Leben, mal nur für den sozialistischen Nachmittag.
Seine Geschichten sind ebenso komisch wie anrührend, authentisch erzählt und ein unverzichtbarer Teil Alltagsgeschichte aus der untergegangenen DDR."
Hannes Klug, Journalist und Autor

"Scheppert entkleidet alles und jeden: Ina aus der A-Klasse, die Frau des Musiklehrers, die DDR und nicht zuletzt: seine Seele. Fetzt voll ein, dit Buch."
Sebastian T. Vogel, Lesebühnenautor

"Ein FDJ-Aufmarsch zum 35. Jahrestag der Republik - nie wäre Mark Scheppert auf die Idee gekommen, daran freiwillig teilzunehmen. Aber dann winkte ein Treffen mit dem schönsten Mädchen der Schule. Also doch"
Spiegel Online, einestages

"Erfrischend, verdammt ehrlich, voller Komik und Humor, lebensecht!"
Binea, Literatwo
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 148
Erscheinungsdatum 03.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-0479-9
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/1,5 cm
Gewicht 215 g
Auflage 1
Verkaufsrang 43.776
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Reise in die Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 06.09.2018

Klapptext: Benny, Mark und ihre Freunde wohnen rund um den Leninplatz in Ostberlin. Obwohl ihr Alltag Ende der 80iger Jahre in der DDR eigentlich trist und vorbestimmt ist, erleben sie in der Schule und den Stunden danach die aufregendsten Dinge. Sie feiern gemeinsam das Leben, die Mädchen und vor allem... Klapptext: Benny, Mark und ihre Freunde wohnen rund um den Leninplatz in Ostberlin. Obwohl ihr Alltag Ende der 80iger Jahre in der DDR eigentlich trist und vorbestimmt ist, erleben sie in der Schule und den Stunden danach die aufregendsten Dinge. Sie feiern gemeinsam das Leben, die Mädchen und vor allem sich selbst, auch wenn ihre Freundschaft manchmal auf harte Proben gestellt wird. Ich hatte meine Kindheit auch in der DDR verbracht.Deshalb waren meine Erwartungen natürlich sehr groß an dieses Buch.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde. Der Schreibsitl ist leicht.locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit mit lesen wollte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Mark Scheppert verführte mich in das Jahr 1984 nach Ostberlin.Er berichtet von seiner Teenagerzeit die er dort selbst verbracht hat.In vielen kleinen Episoden und Kurzgeschichten erzählt er von seinem Alltagsleben und ich habe ihn dabei eine Weile begleitet.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist im Geschehen dabei.Auf sehr interessante und authentische Art und Weise schilderte Mark Schleppert den Schulalltag,seine Freizeitaktiviäten mit Freunden und die ersten Liebschaften.Damals gehörten natürlich auch in der DDR die ersten Zigarettenrauchversuche,der Alkohol,verschiedene Mutproben und Lehrerstreiche in der Schule dazu.Durch die sehr fesselnde und bildhafte Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichten hinein gezogen.Natürlich hat der Autor den Humor nicht vergessen.Bei vielen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.Geprägt durch meine eigene Erinnerungen an diese Zeit ,die ich selbst erlebt habe,kamen sehr viele Emotionen und Gefühle in mir hoch.So habe ich meine eigene Kindheit noch einmal Revue passieren lassen.Das Buch hat mich einfach mitgerissen und mich begeistert.Es war eine wunderschöne Reise in die Vergangenheit der DDR. Ich hatte wunderschöne lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

Schöne Jugendzeit in Ostberlin
von einer Kundin/einem Kunden aus Wiesbaden am 04.09.2018

Mark Scheppert erzählt in seinem Buch ?Leninplatz? von seiner Jugend in den 80er Jahren in Berlin, der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Der Autor war zu dieser Zeit im Teenageralter. Die Geschichten handeln im Wesentlichen von seinen Erlebnissen rund um die Schule, mit seinen Freunden im "Alfclub" und in... Mark Scheppert erzählt in seinem Buch ?Leninplatz? von seiner Jugend in den 80er Jahren in Berlin, der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Der Autor war zu dieser Zeit im Teenageralter. Die Geschichten handeln im Wesentlichen von seinen Erlebnissen rund um die Schule, mit seinen Freunden im "Alfclub" und in der Umgebung des Leninplatzes, sowie von seinen ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Schnell wird klar, dass die Jugendlichen im Westen und im Osten sich sehr ähnlich waren, obwohl sie in komplett unterschiedlichen politischen Systemen aufgewachsen sind. Für mich als Leserin gleichen Jahrgangs wie der Autor, aber im westlichen Teil Deutschlands aufgewachsen, war die Lektüre sehr interessant. Ich habe viele Parallelen gefunden, aber auch viele Unterschiede, die durch die verschiedenen Systeme bedingt sind, so zum Beispiel in der Sprache, wo mir einige Wörter komplett unbekannt waren. Ich konnte mich direkt sehr gut in die Geschichten einfinden, und da ich zu der Zeit einmal einen Tag in Ostberlin verbracht habe, hatte ich die Bilder der Umgebung auch sehr gut vor Augen. Eine richtige Gänsehaut habe ich bekommen, als ich gelesen habe, dass der Autor das selbe Konzert miterlebt hat wie ich, nur von der anderen Seite der Mauer, von der aus man es nur akustisch miterleben durfte, während ich vor der Absperrung stand und alles live sehen konnte. Das hat mir eine ganz spezielle Verbindung zu diesem Buch und dem Autor aufgebaut. Viele alte Bilder sind wieder aufgefrischt worden. Besonders erwähnen möchte ich auch noch die letzten Kapitel, von denen eines aus der Sicht der Mutter geschrieben wurde und das andere dem Vater gewidmet wurde. Diese Kapitel haben mein Herz berührt und das Buch perfekt abgerundet. Für mich war dieses Buch ein tolles Leseerlebnis, das viele persönliche Erinnerungen wachgerufen hat, aber vor allem einen sehr interessanten Einblick in die persönliche Lebensgeschichte des Autors gibt. Wenn ich bald wieder in Berlin bin, werde ich, wenn es die Zeit zulässt, gerne mal zu den Schauplätzen rund um die Mollstraße fahren. Ich werde diesem Buch einen besonderen Platz in meinem Bücherregal widmen und es gerne weiterempfehlen.

Humorvoller Rückblick
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 24.08.2018

?...Es gibt über die DDR ? gemessen an ihrer damaligen Einwohnerzahl ? Millionen Erinnerungen. Dies sind meine ureigenen; ich bin sozusagen nur ein Blatt im Dschungel von Deutungen über dieses Land. Meine Geschichten sollen nichts verniedlichen, verharmlosen oder überhöhen...? Diese Worte des Autors stehen fast am Ende des Buches. Davor... ?...Es gibt über die DDR ? gemessen an ihrer damaligen Einwohnerzahl ? Millionen Erinnerungen. Dies sind meine ureigenen; ich bin sozusagen nur ein Blatt im Dschungel von Deutungen über dieses Land. Meine Geschichten sollen nichts verniedlichen, verharmlosen oder überhöhen...? Diese Worte des Autors stehen fast am Ende des Buches. Davor befinden sich 25 kurze Geschichten über das Leben eines Jugendlichen in der DDR und speziell in Berlin. Danach folgen nochmals vier besondere Erzählungen. Doch darauf komme ich später nochmals zurück. Auf humorvolle Art schildert der Autor seinen Alltag. Es beginnt im Jahre 1984, als er dreizehn Jahre alt ist. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Das liegt vor allem an der alltagstauglichen und zeitgemäßen Sprache, aber auch den unterschwelligen Humor, der dem Ganzen eine leichte Note gibt. Wer allerdings nicht im Osten aufgewachsen ist, wird für einige Begriffe Google bemühen müssen. Bei mir dagegen kamen Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend hoch. Auf die eine oder andere Erzählung möchte ich näher eingehen. Es ist verständlich, wenn ein Dreizehnjähriger keine Lust mehr hat, mit Mutter und kleinem Bruder den Zirkus zu besuchen. Obwohl es ab und an so anklingt, als wäre Benny, der kleine Bruder, nur eine Nervensäge, spricht doch aus manchen Satz die Zuneigung zu ihm. Benny sorgt für Abwechslung und ist noch nicht vom Ernst des Lebens geprägt. Bei Mark dagegen nimmt das Interesse an Mädchen zu. Das einzige, was mich etwas gestört hat, ist der im der Laufe der Zeit reichhaltige Alkoholkonsum. Allerdings darf man dabei nicht übersehen, dass im Zentrum der Handlung vorwiegend Mark und seine Jungsclique stehen. Und das Besorgen von alkoholischen Getränken war in Kleinstädten wesentlich kompliziertere als in Berlin. Zu meinen Lieblingsgeschichten gehört ?Schrottreif?. Ein Mercedes Benz hatte einen Unfall und wird am Straßenrand abgestellt. Was dann passiert, liest sich im Buch so: ?...Automobile, die wie ein Raumschiff von einem anderen Stern, silberfarben leuchten, werden auch in der Hauptstadt der zehntstärksten Industrienation ganz schnell in Volkseigentum umgewandelt...? Natürlich werden auch die Schattenseiten der Mangelwirtschaft ins Visier genommen. Das wird besonders deutlich, als eine Urlaubsreise nach Ungarn ansteht. Die beiden Jungen haben einen Nachmittag zum Stadtbummel für sich. Mark äußert darüber: ?...Noch nie haben wir so viele Sachen gesehen, die wir brauchen...? Wie schon gesagt, haben die vier letzten Geschichten einen anderen Hintergrund. In einer beschreibt der Autor, wie das Leben eines gleichaltrigen Mädchens ins Westberlin vonstatten gegangen wäre. Gekonnt werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet. Eine weitere Geschichte widmet sich dem Heimatgefühl seiner Mutter in der Straße bis ins hohe Alter. Die letzte Geschichte ist etwas Besonderes. Das zeigt sich schon am geänderten Schriftstil. Der Autor sitzt am Bett seines Vaters und weiß, dass sich dessen Leben in wenigen Minuten zu Ende neigen wird. Dabei erinnert er sich an gemeinsame Erlebnisse. Die Geschichte führt von der Gegenwart in die Vergangenheit. Sind es anfangs größere Zeitsprünge, geht es in der Kindheit Jahr für Jahr zurück. Es ist ein Rückblick in Dankbarkeit zum Vater und Achtung vor dem Leben des Vaters. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein weiteres Zitat soll mein Rezension beschließen: ?...Allerdings weiß ich, mit dem Abstand von Jahrzehnten, dass ich eine sehr fröhliche Kindheit und Jugend verlebt habe, mit dem Glück, mit 18 Jahren die Wende und den Mauerfall miterlebt zu haben, sodass mir einige hässliche Dinge [?] erspart geblieben sind...?