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In the Blue Light

Rezension
In New York spielt er im September Abschiedskonzerte und auch mit seinem neuen Album blickt Paul Simon zurück, indem er alte Songs aus eigener Feder neu interpretiert. Dennoch klingen die Stücke auf "In The Blue Light" völlig zeitgemäß, sodass man glauben könnte, es seien neue Kompositionen. Bereits auf seinem vorangegangenem Album, dem eher experimentell ausgerichtetem "Stranger To Stranger" aus dem Jahr 2016, hatte Paul Simon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er und sein langjähriger Produzent, der legendäre Roy Halee, ganz genau hingehört haben bei modernen Produktionsweisen und diese für die eigene Arbeit konstruktiv genutzt haben. Das gilt auch für die zehn Songs, die Paul Simon und sein 84-jähriger Krativpartner für "In The Blue Light" aufgenommen haben. Das Ungewöhnliche daran ist, dass es sich bei diesen zehn Songs ausnahmslos um Stücke aus dem eigenen Backkatalog von Paul Simon handelt - und zwar keineswegs um bekannte Hits oder Klassiker, sondern vielmehr um ausgesuchte Lieblingsstücke aus den Tiefen der Alben "There Goes Rhymin' Simon" (1973), "Still Crazy After All These Years" (1975), "One-Trick Pony" (1980), "Hearts And Bones" (1983), "The Rhythm Of The Saints" (1990), "You're The One" (2000) und "So Beautiful Or So What" (2011) . Doch obwohl die Songs mitunter 45 Jahre alt sind wie etwa "One Man's Ceiling Is Another Man's Floor", klingen sie, als ob Paul Simon sie gerade erst geschrieben hätte. Das liegt auch daran, dass der geniale Songwriter mitunter tief in die harmonischen Strukturen eingegriffen und bisweilen auch die Texte verändert hat. So sind es dann neben der kompositorischen Klasse der Songs auch die grandiosen, neuen Arrangements, die das Album auszeichnen. Denn Paul Simon arbeitete mit absoluten Top-Musikern zusammen. Unter anderem hört man auf den zehn Titeln Wynton Marsalis (Trompete), Bill Frisell (Gitarre), John Patitucci (Bass), das New Yorker Kammermusikensemble yMusic sowie die Schlagzeuger Jack DeJohnette und Steve Gadd. Diese sorgen mal für jazzige, mal für ganz reduzierte Singer/ Songwriter-Fassungen, bisweilen erreichen die neuen Arrangements einen Abstraktionsgrad, dass die Lieder zu schweben scheinen. "Ich nutzte die Gelegenheit", schreibt Paul Simon in den Liner Notes über die Produktion, "die es mir ermöglichte, mit außergewöhnlichen Musikern zu spielen, die bisher an keiner meiner Aufnahmen mitgewirkt haben. Ich hoffe, dass ich den Songs neuen Schwung verleihen konnte, so wie man einem alten Wohnhaus einen neuen Anstrich verpasst." Diese Renovierung ist ihm wahrlich gelungen. Dietmar Schwenger (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 07.09.2018
Sprache Englisch
EAN 0190758414423
Genre Pop
Hersteller Sony Music Entertainment
Verkaufsrang 8.762
Musik (CD)
17,99
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