Adjustment Day – Tag der Abrechnung

Chuck Palahniuk

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Beschreibung

Ein Lächeln ist deine beste kugelsichere Weste.

Um die Kontrolle nicht zu verlieren, führen machtgeile Politiker die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges. Und die Medien lügen dem Volk eine heile Welt vor. Aber in Wahrheit bietet sich den Menschen nur eine trostlose Zukunft.
Doch immer mehr lesen ein mysteriöses Buch und lernen seine Anweisungen auswendig. Sie sind bereit, sich von den Eliten zu befreien. Der Tag der Abrechnung ist nahe …

Es gibt keinen Gott, keinen Himmel und keine Hölle. Es gibt nur deinen Sohn und dessen Sohn und dessen Sohn und die Welt, die du ihnen hinterlässt.

Hart, brutal und sozialkritisch. Als hätte Palahniuk seinen berühmten Fight Club mit The Purge und 1984 gemixt.

Vice: »Ein Roman, der sowohl das Schreckliche als auch das Absurde des heutigen Amerikas offenbart.«

National Public Radio: »Ein schneller, entsetzlicher Abstieg in Wahnsinn und Mord, wunderschön in seinem psychotischen Aufbau ...«

Kerry Shaw, Goodreads: »Brutal, voller Energie und zutiefst verstörend. Alles, was man von dem Fight Club-Autor auch erwartet.«

Booklist: »Visionär und mutig … Vielleicht Palahniuks dunkelste, bissigste Satire bis heute … Rasierklingenscharfe Einsichten und eine grenzenlose Vorstellungskraft …«

Kirkus Reviews: »Ein dystopischer Albtraum, der alle Risse unserer modernen Gesellschaft aufnimmt und zu einem perversen Höhepunkt steigert.«

FESTA MUST READ: Große Erzähler ohne Tabus. Muss man gelesen haben.

Selten schlägt ein Romandebüt derart ein wie Fight Club von Chuck Palahniuk. Die Verfilmung durch David Fincher machte den Autor zum Kultstar.
Inzwischen hat er 13 weitere Romane geschrieben, die alleine in Amerika schon fast 6 Millionen Käufer fanden. Chuck Palahniuk schreibt eigenwillige, brillante, brutale Meisterwerke der gehobenen Unterhaltungsliteratur, die sich keinem Genre zuordnen lassen. Er lebt in Portland, Oregon.

Wiener: »Wissen muss man eigentlich nur, dass Chuck Palahniuk seit einigen Jahren einer der zehn besten derzeit lebenden Autoren ist.«

San Francisco Chronicle Book Review: »Falls jemand Kurt Vonnegut den Rang in der amerikanischen Gegenwartsliteratur ablaufen kann, dann ist es Chuck Palahniuk.«

Der Spiegel: »Palahniuk hat mit seinem scharfen Erzählton zweifellos einen Nerv getroffen, der nicht mehr nur eine kultische Subkultur-Fraktion begeistert.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 07.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86552-687-8
Verlag Festa Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/4,8 cm
Gewicht 658 g
Übersetzer Manfred Sanders

Buchhändler-Empfehlungen

Der Tag der Abrechnung ist nahe!

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

In nicht allzu ferner Zukunft steht Amerika kurz davor einen neuen Krieg anzuzetteln, denn es gibt zu viele junge Männer, was irgendwann zu einer Revolution führen könnte. Machtgeile Politiker wollen nicht auf ihre Annehmlichkeiten verzichten und stehen kurz davor, die jungen Männer als Kanonenfutter zu opfern, um die allgemeine Ordnung aufrecht zu erhalten und die Medien gaukeln den Menschen eine heile Welt vor. Doch es kommt ganz anders, denn immer mehr lesen ein mysteriöses Buch und lernen seine Anweisungen auswendig. Sie sehen die Zeit gekommen, sich von den selbst ernannten Eliten zu befreien…der Tag der Abrechnung ist nahe! „Horte Nahrung, und sie verrottet. Horte Geld, und du verrottest. Horte Macht, und die Nation verrottet.“ (S. 76) Chuck Palahniuk hat bereits mit „Fight Club“ mein Herz erobert und dann auch nur noch konsequent nachgelegt. Seit Dezember ist nun dank dem Festa-Verlag sein neuestes Werk auf dem deutschen Markt erhältlich und er zieht einmal mehr alle Register seines schriftstellerischen Könnens. Seine Sicht auf die zukünftige Welt, in diesem Fall seine Sicht auf Amerika, ist abgrundtief böse und durchzogen von einem herrlichen schwarzen Humor. Seine Vision von einer dreigeteilten Nation (Kaukasia, Blacktopia und Gaysia) ist hart, aber so wie er seine Geschichte aufbaut, absolut nachvollziehbar. Durch den gewaltsamen Umsturz teilt sich das Land nun in drei große Gebiete, denn kein Volk soll sich einem anderen unterordnen müssen. Kompromisse gehören in der hier beschrieben Zukunft der Vergangenheit an, denn die Weißen bleiben unter sich, die Schwarzen haben ihr eigenes Territorium und auch die Homosexuellen müssen sich nie wieder mit Heterosexuellen auseinandersetzen. Er reizt dieses Spiel wirklich unfassbar aus und als Leser bleibt ein riesiger Klops im Hals zurück, der sich nicht so wirklich runterwürgen lässt, so realistisch zieht Pahlaniuk dieses Szenario auf. Zu Beginn hat man fast das Gefühl, es würde sich beim Lesen Langeweile entwickeln, doch gekonnt zieht der Autor die Schlinge um den Hals des Lesers von Seite zu Seite fester, bis einem fast die Luft zum Atmen fehlt. Die Erzählstruktur ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, denn Pahlaniuk bleibt nicht nur in einer Zeit, sondern springt immer wieder in die Zeit vor und nach dem „Adjustment Day“, behandelt aber zwischendurch auch den Tag der Abrechnung und die gewaltsame Umstrukturierung der Gesellschaft selbst. Außerdem gibt es in seinem Werk keinen vorrangigen Protagonisten, sondern es wird aus mehreren Perspektiven erzählt. So erhält man nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Gesellschaften, sondern auch in das Leben einzelner Menschen, die hier ihre Sichtweise erzählen. Hier bleibt Pahlaniuk aber dann immerhin bei einigen Auserwählten und lässt den Leser an ihrem jeweiligen Leben teilhaben. Getrennt ist das alles nur durch Absätze, aber nach kurzer Zeit hat man sich als Leser eingefunden und wird mit hinab gerissen in den Strudel aus Wahnsinn und Brutalität. Wer hier jetzt allerdings eine Splatterorgie erwartet, wie sie ja auch ganz gerne mal vom Festa-Verlag auf die Menschheit losgelassen wird, wird sehr enttäuscht sein. Der Autor setzt seine Gewaltspitzen dezent und gekonnt ein, aber wenn es los geht, dann so richtig. Im Vordergrund steht bei Pahlaniuk jedoch die Sozialkritik und damit hält er sich auch absolut nicht zurück. Als Leser bleibt man nach dem „Genuss“ dieses Buches ziemlich verstört zurück und hat sehr viel zum Nachdenken mit auf den Weg bekommen! Für mich ist es wieder einmal ein grandioses Buch von diesem absoluten Ausnahmeautoren!

Kundenbewertungen

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4 Bewertungen
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Okay
von farina niemann aus Marl am 05.02.2019

Adjustment day, hat sich für mich leider nicht gelohnt. Ich habe relativ lang gebraucht um reinzukommen und auch danach war es für mich nicht wirklich spannend. Aber möglicherweise ist es auch einfach nicht mein Genre.

So wahr, dass es weh tut.
von Blaxy87 aus Hannover am 05.01.2019

Was wäre, wenn du die Macht hättest Geschichte zu schreiben? Würdest du das System stürzen, um deinem Dasein in Arbeit und Armut ein Ende zu bereiten? Liegt dir genug an deinen künftigen Nachkommen und ihrem Wohlergehen, um den Weg dafür zu ebnen? Dann lausche den Worten Talbott Reynolds. Lies seine Schrift. Öffne die Auge... Was wäre, wenn du die Macht hättest Geschichte zu schreiben? Würdest du das System stürzen, um deinem Dasein in Arbeit und Armut ein Ende zu bereiten? Liegt dir genug an deinen künftigen Nachkommen und ihrem Wohlergehen, um den Weg dafür zu ebnen? Dann lausche den Worten Talbott Reynolds. Lies seine Schrift. Öffne die Augen und dein Herz für den Adjustment Day! Uff. Zu diesem großartigen Werke Palahniuk's eine Rezension zu verfassen fällt mir nun nicht gerade leicht; wer seine übrigen Bücher mochte, wird dieses kongeniale Stück Literatur lieben! Doch lasst mich versuchen euch den Grund für diesen Eindruck zu erklären: Schon auf den ersten Seiten wird ein unheimlich guter Spannungsbogen mit arg beklemmenden Backround-feeling aufgebaut - wie und warum kann ich euch leider nicht verraten; genauso wenig ist es möglich nähere Angaben zur Geschichte zu machen, ohne dem ganzen Werk seinen Zauber an Komplexität und Genialität zu rauben. "Adjustment Day" ist eine einzige große Frage der Macht und Intelligenz des einzelnen Menschen und der Gesellschaft im Ganzen. Wie leicht lassen wir uns manipulieren? Hinterfragen wir die großen Worte eines anderen oder folgen wir ihnen blind ins Paradies oder gar ins Verderben? Wird der Mensch je Zufriedenheit erlangen auf der endlosen Reise zur Macht und Anerkennung? Einen großen, einzelnen Plot gibt es hier nicht. Viel mehr finden wir ein Mosaik verschiedener Persönlichkeiten und ihren Eindrücken und begleiten diese in der Zeit vor, während und nach dem Adjustment Day. Einfache Absätze lassen uns erkennen, dass ein Szenen und Blickwechsel vorgenommen wird. Anfangs fand ich diese Erzählweise etwas anstrengend, doch je mehr verschiedene Figuren ich kennenlernte, je weiter ich mich in das äußerst skurrile "Was wäre wenn"-Szenario einarbeitete, desto faszinierter war ich und wollte wissen, wohin Palahniuk mich schickt! Chucky P. ist für seinen beißenden Zynismus bekannt - auch hier werden wir dessen fündig. Vielleicht besser, als jemals zuvor! Ich werde noch lange daran denken, welche Offenbarung dieses Buch für mich darstellte und wie bitter-böse die Ironie daran ist (behaltet diesen Satz im Hinterkopf, wenn ihr das Buch lest! :D). Normalerweise bin ich kein Fan von Dystopien - doch die herausragende Qualität diesen Werkes hat meinen Horizont erweitert und mich wahnsinnig erschreckt. Bei der aktuellen politischen Lage auf diesem Planeten würde es mich nicht wundern, wenn "Adjustment Day" eines Tages auf dem Index landet oder gar verbrannt wird. Palahniuk trifft einen Nerv, den die meisten (absichtlich) übersehen. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig näher bringen, was mich an diesem Werk so fasziniert und bewegt hat. Eine klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits, vorallem wenn euch gesellschaftskritische Romane interessieren! Ich persönlich brauche jetzt aber erstmal Perwoll für meinen Kopf. :D


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