Die Letzten: Zerfall

Die Letzten Band 1

Oliver Pätzold

(7)
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Beschreibung

Es ist schnell
Es ist tödlich

Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht.
Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden.

Oliver Pätzold wurde unter seinem Realnamen Andreas Otter am Fuße der Alpen geboren. Heute lebt er im südlichen Bayern. Zahlreiche Reisen in ferne Länder und das Kennenlernen fremder Kulturen erschufen in ihm Geschichten, die er schließlich niederschrieb.

»Geschriebene Geschichten sollen die Herzen der Leser erreichen, sie in andere Zeiten und Orte, in Beziehungen und Rollen führen, Gefühle spürbar machen. Sie sind die Offenbarung anderer Welten.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 376
Erscheinungsdatum 20.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-7649-9
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/2,5 cm
Gewicht 399 g
Auflage 1

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Buchhändler-Empfehlungen

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Gut gemachte, glaubwürdige Dystopie um einen Vater der mit zwei Kindern durch ein entvölkertes Deutschland irrt... Dieses Buch hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.

Kundenbewertungen

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Top!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 11.04.2020

Wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet jetzt auf die Idee komme, eine Dystopie zu lesen, die eine weltweite Pandemie zum Thema hat? Nun, der Autor hat meines Wissens nach zwei Dystopien bestehend aus einem Stand Alone und einer Dilogie geschrieben. Den Stand Alone, „Mathilda“ habe ich gelesen und war hellauf begeistert. Darin... Wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet jetzt auf die Idee komme, eine Dystopie zu lesen, die eine weltweite Pandemie zum Thema hat? Nun, der Autor hat meines Wissens nach zwei Dystopien bestehend aus einem Stand Alone und einer Dilogie geschrieben. Den Stand Alone, „Mathilda“ habe ich gelesen und war hellauf begeistert. Darin geht es um ein Szenario, in dem ein Komet die Zivilisation mehr oder minder auslöscht. Ich denke, dass es das erste Buch des Autors war, warum ich diesen Roman gerade jetzt lesen wollte. Übrigens ist dazu auch meine Rezension auf meinem Blog https://mundolibris-buchblog.de erschienen. Die Dilogie deren ersten Band ich hier vorstelle, behandelt das Ende der Zivilisation durch einen Virus. Im Gegensatz zu Corona ist dieser Virus zu 100% tödlich. Die Erlebnisse der wenigen Überlebenden erzählt Oliver Pätzold in diesem Buch. Es gelingt ihm die düstere Stimmung der Zeit der Ansteckung und des Sterbens einzufangen. Sehr interessant gezeichnete Figuren, wie auch toll beschriebene Schauplätze lassen das Kopfkino langsam aber sicher anlaufen. Die Ängste und Nöte der Überlebenden sind nahezu körperlich zu spüren. Das ist für mich ganz großes Kino. Die Spannung ist von der ersten Seite an gleich auf einem sehr hohen Niveau und bleibt bis zum Ende auf diesem hohen Niveau und steigt zum Finale hin nochmals an. Ja was wäre wenn? Das ging mir ständig durch den Kopf und gerade jetzt in Coronazeiten denkt man darüber nach, was geschieht wenn die Einschränkungen noch länger dauern und/oder die Sterberate weiter ansteigt. Ich hoffe jedoch, dass wir alle gemeinsam Corona besiegen werden, so wie die Menschheit auch die Pest und andere Epidemien besiegen konnte. Für mich ist Oliver Pätzold einer der besten Autoren insbesondere für Dystopien in Deutschland. Das kann man, finde ich, kaum besser machen. So komme ich hier auf die volle Punktzahl, volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

Ein spannender Endzeit-Thriller
von Helgas Bücherparadies am 22.02.2020

obert hört im Radio, dass der Ausnahmezustand ausgerufen wird, da eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes das Land ergriffen hat. Kurze Zeit später verstummen diese Meldungen und werden durch ein Banner ersetzt. Chaos herrscht überall. Regierung und Militär sind handlungsunfähig Er gerät in Aufregung und verbietet seinen Kindern d... obert hört im Radio, dass der Ausnahmezustand ausgerufen wird, da eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes das Land ergriffen hat. Kurze Zeit später verstummen diese Meldungen und werden durch ein Banner ersetzt. Chaos herrscht überall. Regierung und Militär sind handlungsunfähig Er gerät in Aufregung und verbietet seinen Kindern das Haus zu verlassen und macht sich selbst auf den Weg um Lebensmittel zu organisieren. Dabei erlebt Robert die ersten Auseinandersetzungen der plünderten Menschen. Sie verbarrikadieren sich im Hause. Da sie dort nicht mehr sicher sind, machen sie sich auf dem Weg um weitere Überlebende zu treffen. Sie finden viele Tote und kaum Überlebende und diese sind dann extrem misstrauisch. Bis sie an einem vermeintlich sicheren Ort landen. Was dann passiert und was dahinter steckt, kann man sich kaum vorstellen. Da ich nicht mehr verraten will, müsst ihr das Buch selbst lesen. Oliver Pätzold hat hier ein sehr dramatischen Endzeit-Thriller geschrieben. Schonungslos beschreibt er die Plünderer, die vielen verwesten Leichen und die Endzeitstimmung. Fassungslos liest man, wozu Menschen in ihrer Not fähig sind, wenn es ums Überleben geht. Eindrucksvoll lässt er uns an dem Leben von Robert und seinen Kindern teilhaben. Sie sind authentisch und lebendig. Man leidet und hofft mit den Protagonisten. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Spannung ist von Anfang an gegeben, lässt dann ein wenig nach und ab Mitte des Buches geht es voll zur Sache. Die Geschichte spielt in Bayern am Ammersee und lässt uns alles gut vor Augen erscheinen. Es ist sehr realistisch und hat mir teilweise Gänsehaut verursacht und erinnert uns an die gerade herrschende Pandemie, den Coronavirus. Wollen wir hoffen, dass dieses Szenario nie eintrifft. Fazit: spannend, fesselnd und nervenaufreibend Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

Erschreckend realistisch - unglaublich spannend!
von Marion2505 am 24.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Inhalt: An einem heißen Sommertag bricht in Deutschland ein tödlicher Erreger aus und legt das öffentliche Leben komplett lahm. Für Robert, seine Tochter Hanna und seinen Sohn Alexander beginnt mit dem Ausrufen des Notstandsgesetzes eine furchtbare Zeit der Isolation, denn niemand darf mehr seine Wohnung verlassen. Als sie ei... Inhalt: An einem heißen Sommertag bricht in Deutschland ein tödlicher Erreger aus und legt das öffentliche Leben komplett lahm. Für Robert, seine Tochter Hanna und seinen Sohn Alexander beginnt mit dem Ausrufen des Notstandsgesetzes eine furchtbare Zeit der Isolation, denn niemand darf mehr seine Wohnung verlassen. Als sie eines Tages gezwungen sind, ihre Wohnung zu verlassen, beginnt der Albtraum erst richtig. Denn ihre größte Gefahr ist nicht mehr die tödliche Seuche, sondern die Überlebenden. Meine Meinung: Ein schlichtes, aber sehr passendes Buchcover Das Buchcover von "Die Letzten: Zerfall" gefällt mir sehr. Denn es ist auf der einen Seite schlicht und unauffällig, beim zweiten Hinsehen, finde ich aber ein Element der Erzählung wieder, was mich immer sehr freut. Für mich ist das Buchcover wirklich toll ausgewählt. Ein wahnsinnig mitreißender Schreibstil Der Schreibstil von Oliver Pätzold ist sehr flüssig und leicht zu lesen, was es dem Leser ja immer schon schwierig macht, das Buch aus der Hand zu legen. Doch bei diesem Buch kommt noch hinzu, dass der Schreibstil auch sehr mitreißend und absolut realistisch ist. Egal, ob ich mich mit Robert, Hanna und Alexander in der isolierten Wohnung befunden habe oder später mit ihnen durch eine sehr bedrückende Welt geirrt bin, ich hatte immer das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Und das war nicht immer angenehm. Es passieren viele grausame Dinge, die mich oft zu Tode erschreckt oder sehr mitgenommen haben. Für mich war es ein sehr packendes und absolut emotionales Leseerlebnis, das sicherlich noch einige Zeit in meinem Kopf verankert sein wird. Und natürlich stimme ich Oliver Pätzold absolut bei, der auf der letzten Seite seines Buches schreibt "... in der Hoffnung, dass so etwas niemals passieren wird." Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass die im Buch erlebten Dinge ganz genauso eintreten könnten und das ruft mir wieder eine Gänsehaut hervor, die mich während des Lesens sehr häufig begleitet hat. Sehr gefallen hat mir auch, dass das Buch in Bayern (Nähe Ammersee) seine Handlung hat und ich ein paar Handlungsorte dort selbst schon besucht habe. Das war natürlich nochmal gruseliger, realistischer und aufregender. unglaublich tolle Protagonisten Auch die Protagonisten, die der Autor für dieses Buch geschaffen hat, konnten mich alle mehr als begeistern. Besonders interessant fand ich es, die Entwicklung zu beobachten, die mit den einzelnen Protagonisten logischerweise vor sich geht. Gerade der Beginn des Buches und das Kennenlernen von Robert, Hanna und Alexander war sehr spannend. Es gibt in diesem Buch für mich keine Lieblingsprotagonisten, denn alle sind auf ihre Art einzigartig und wunderbar. Natürlich lernen Robert, Hanna und Alexander auf ihrem Weg noch einige andere Charaktere kennen, die auch alle interessant sind. Und natürlich wäre es kein Endzeit-Thriller, wenn nicht die ein oder andere Sache geschehen würde, die mich als Leser sehr mitgenommen hat. Ich kann nur noch einmal betonen, dass das Lesen des Buches ein absolutes Erlebnis war, wenn auch nicht immer von Glückseligkeit geprägt. "Menschen mutieren zu Bestien, wenn sie nichts mehr zu befürchten haben." Dieses Zitat von Seite 195 gibt genau das wieder, was ich beim Lesen des Buches oft gedacht habe. Es ist auf der einen Seite unglaublich grausam, wozu Menschen fähig sind, wenn sie ums nackte Überleben kämpfen, auf der anderen Seite aber auch wieder absolut nachvollziehbar und logisch. Ich hatte viele emotionale Lesemomente und bin nun auf den 2. Teil "Die Letzten: Verlust" sehr gespannt. Wie es wohl mit Robert, Hanna und Alexander weitergehen wird? Ob alles gut wird? Mein Fazit: "Die Letzten: Zerfall" von Oliver Pätzold ist ein spannender und absolut mitreißender Endzeit-Thriller, der mir atemlose Lesestunden bereitet hat. Es ist nicht immer leicht, die überaus sympathischen Protagonisten auf ihrem Weg zu begleiten, doch es lohnt sich so sehr. Denn ich hatte schon lange kein so emotionales Leseerlebnis mehr. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!


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