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Die Leichenzeichnerin (Thriller, Historisch)

Ein verschwiegenes Dorf. Eine geheime Obsession. Ein Mord, der alte Wunden aufreißt …

Minna Dahl besitzt ein düsteres Geheimnis: Sie zeichnet leidenschaftlich gern Verstorbene. Als man sie im Sommer 1919 dabei ertappt, wird die junge Krankenschwester zur Strafe versetzt. In Mühldorf am Breitbach soll sie sich fortan Kriegsversehrten widmen. Doch ein plötzlicher Todesfall schreckt die Talbewohner auf und Minna kann der Versuchung nicht widerstehen: Sie verschafft sich Zugang zur Leiche und bannt den Schrecken auf Papier. Zu spät erkennt sie, dass ihre Zeichnungen das Tor in eine grausame Vergangenheit aufgestoßen haben.

Erste Leserstimmen
„spannend und dramatisch“
„ein besonderer und außergewöhnlicher historischer Thriller“
„Sehr packend und lesenswert!“
„man erhält einen guten Einblick in die damalige Zeit“
„Ich habe das Buch förmlich verschlungen!“

Über den Autor
Raiko Oldenettel wurde 1986 in Ostfriesland geboren und wuchs inmitten friedlicher Natur und weiter Strecken auf. Mit dem Studium verschlug es ihn fernab der Heimat nach Trier und durch die Fächerwahl Japanologie und Kunstgeschichte noch ferner nach Tokyo, wo er für ein Jahr lebte. Seit seiner frühen Jugend begleiten ihn das Schreiben und Erfinden neuer Welten, angestachelt durch das Bücherregal seiner Eltern. Zwischen Fantasy, Krimi und Science-Fiction pendelnd entstanden so seine ersten Werke. Derzeit befindet sich sein Lebensmittelpunkt in Bielefeld, wo er mit seiner kleinen Autorenfamilie den Zauber des Schreibens und Lesens weiterträgt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 360 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783960873907
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Dateigröße 785 KB
Verkaufsrang 2.975
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Nicht meins
von Tauriel am 26.12.2018

Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Es handelt sich um einen Krimi ,der in einen historischen Roman eingebettet ist. Die ersten Kapitel werden spannend beschrieben und der Autor lässt ein schauriges Szenario entstehen. Der Spannung verflacht im weiteren Verlauf.Erst ab dem letzten Drittel dieses Romans steigt... Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Es handelt sich um einen Krimi ,der in einen historischen Roman eingebettet ist. Die ersten Kapitel werden spannend beschrieben und der Autor lässt ein schauriges Szenario entstehen. Der Spannung verflacht im weiteren Verlauf.Erst ab dem letzten Drittel dieses Romans steigt die Spannung. Die Gedankenwelt und das Handeln der Protagonistin konnte ich nicht immer nachvollziehen . Der Roman konnte mich nicht überzeugen.

Ein Dorf sucht einen Mörder
von einer Kundin/einem Kunden aus Villingen-Schwenningen am 09.12.2018

Wir schreiben das Jahr 1919. Minna arbeitet in einem Hospital als Pflegerin. Ihre heimliche Leidenschaft ist das Zeichnen von Leichen - undenkbar für eine Frau zu jener Zeit. Als ihr Arbeitgeber sie erwischt, stellt er sie vor die Wahl : Entlassung oder eine neue Stelle in einem kleinen abseits... Wir schreiben das Jahr 1919. Minna arbeitet in einem Hospital als Pflegerin. Ihre heimliche Leidenschaft ist das Zeichnen von Leichen - undenkbar für eine Frau zu jener Zeit. Als ihr Arbeitgeber sie erwischt, stellt er sie vor die Wahl : Entlassung oder eine neue Stelle in einem kleinen abseits gelegenen Dorf. Minna entscheidet sich für die neue Stelle. Sie fährt in das kleine Dorf, wo sie kranke Soldaten pflegen soll. Bei ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass nur ein Patient auf sie wartet . Paul. Die Dorfbewohner stehen der Berliner abweisend gegenüber, ihr Patient lehnt sie ab. Als ein Dorfbewohner tödlich verunglückt, kann Minna nicht widerstehen und greift erneut zum Zeichenblock. Zu ihrem Entsetzen muss erkennen, dass es kein Unfall sondern Mord war. Plötzlich erscheint jeder verdächtig und es beginnt eine regelrechte Hexenjagd. Auch Minnas Patient Paul könnte der Mörder sein. Wem kann Minna noch trauen ? Was mich veranlasst hat, das Buch zu lesen, war der ungewöhnliche Titel, der meine Neugier geweckt hatte. Diese wurde auf eine harte Probe gestellt, weil die Geschichte entwickelt sich recht langsam und mir war bis fast zur Hälfte des Buches nicht klar, dass es sich im Grunde um einen Krimi handelt. Gut gelungen fand ich die Darstellung der Atmosphäre im Dorf - die Feindseligkeit gegenüber Fremden, die aufbrechenden Rivalitäten zwischen einzelnen Bewohnern und nicht zuletzt die Gewalt des Mobs gegenüber vermeintlichen Tätern. Auch die Lösung des Falles und die Gründe für die Tat fand ich nicht schlecht. Was mich aber wirklich gestört hat, war die lange Vorgeschichte und dass ich mich für keine der Personen wirklich erwärmen konnte. Selbst Minna blieb mir fremd. Mein Fazit ist daher : eine gute Idee, aber nicht überzeugend umgesetzt.

Ermittlungen anderer Art
von mama2009 aus Niederwürschnitz am 28.09.2018

Meine Meinung und Fazit: Mit ?Die Leichenzeichnerin? entführt der Autor Raiko Oldenettel den Leser in das Jahr 1919, kurz nach dem Ende des 1. Weltkriegs. Minna zeichnet gern, grundsätzlich ein normales Hobby, doch das ungewöhnliche daran ist, dass sie auch gern Leichen malt und somit den letzten Moment ?aufnehmen?/festhalten will.... Meine Meinung und Fazit: Mit ?Die Leichenzeichnerin? entführt der Autor Raiko Oldenettel den Leser in das Jahr 1919, kurz nach dem Ende des 1. Weltkriegs. Minna zeichnet gern, grundsätzlich ein normales Hobby, doch das ungewöhnliche daran ist, dass sie auch gern Leichen malt und somit den letzten Moment ?aufnehmen?/festhalten will. Ein sehr interessantes Thema, umso mehr war ich gespannt, wie dem Autor die Umsetzung gelingt. Der Buchbeschreibung ist zu entnehmen, dass Minna sich in ein kleines Dorf begibt, wo es Ungereimtheiten gibt und alles geheimnisvoll zugeht. Die Bevölkerung ist gegenüber Neuen reserviert? Alle verraten etwas, aber nur das nötigste. Das merkt Minna schnell und sie mag sich damit nicht abfinden. Für mich ist Minna eine starke junge taffe Frau, für damalige Zeiten untypisch, weil auch vor hundert Jahren Frauen kurz gehalten wurden und selten auf eigenen Beinen stehen durften. Ihr Ehrgeiz und akribische Zeichenkunst bringen den Leser in der Mordserie weiter nach vorn. Das Zeichnen von Leichen ist verboten, doch sie lässt sich mit den Unfalltheorie nicht abspeisen und so sind ihre Aufzeichnungen sehr hilfreich. Dies wird grundsätzlich gut beschrieben, doch für mich irgendwo zu wenig präsent bzw. im Verlauf des Buches nur noch am Rand. Beim Titel und der Buchbeschreibung habe ich mir mehr davon erwartet. Also wie Minna so den Toten nahe ist, wie ganz am Anfang des Buches gelungen beschrieben. Minna kann gut ermittelt und hinterfragt Dinge, so dass man schon von einem Krimi sprechen kann, der in historischen Mantel gebetet ist. Leider sind bei der Kontrolle des Buches einige ?falsche? Buchstaben nicht aufgefallen und auch ein logischer Fehler ist nicht gesehen wurden, dass ist für mich ein Kritikpunkt und sollte bei der nächsten Auflage überarbeitet werden. Sonst habe ich Minna gern auf ihrer Aufklärungsreise begleitet und mich gut unterhalten gefühlt. Denn es war spannend bis zum Schluss. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Mein Dank geht an den Autor Raiko Oldenettel und den Verlag Digital Publishers für das Reziexemplar.