Die Leichenzeichnerin (Thriller, Historisch)

Raiko Oldenettel

(11)
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Beschreibung

Ein verschwiegenes Dorf. Eine geheime Obsession. Ein Mord, der alte Wunden aufreißt ...

Minna Dahl besitzt ein düsteres Geheimnis: Sie zeichnet leidenschaftlich gern Verstorbene. Als man sie im Sommer 1919 dabei ertappt, wird die junge Krankenschwester zur Strafe versetzt. In Mühldorf am Breitbach soll sie sich fortan Kriegsversehrten widmen. Doch ein plötzlicher Todesfall schreckt die Talbewohner auf und Minna kann der Versuchung nicht widerstehen: Sie verschafft sich Zugang zur Leiche und bannt den Schrecken auf Papier. Zu spät erkennt sie, dass ihre Zeichnungen das Tor in eine grausame Vergangenheit aufgestoßen haben.

Erste Leserstimmen
"spannend und dramatisch"
"ein besonderer und außergewöhnlicher historischer Thriller"
"Sehr packend und lesenswert!"
"man erhält einen guten Einblick in die damalige Zeit"
"Ich habe das Buch förmlich verschlungen!"

Über den Autor
Raiko Oldenettel wurde 1986 in Ostfriesland geboren und wuchs inmitten friedlicher Natur und weiter Strecken auf. Mit dem Studium verschlug es ihn fernab der Heimat nach Trier und durch die Fächerwahl Japanologie und Kunstgeschichte noch ferner nach Tokyo, wo er für ein Jahr lebte. Seit seiner frühen Jugend begleiten ihn das Schreiben und Erfinden neuer Welten, angestachelt durch das Bücherregal seiner Eltern. Zwischen Fantasy, Krimi und Science-Fiction pendelnd entstanden so seine ersten Werke. Derzeit befindet sich sein Lebensmittelpunkt in Bielefeld, wo er mit seiner kleinen Autorenfamilie den Zauber des Schreibens und Lesens weiterträgt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 360 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783960873907
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Dateigröße 817 KB
Verkaufsrang 8105

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Glaubhaft und fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Hörselberg-Hainich am 13.05.2021

Mich hat von Anfang an der Titel auf das Buch aufmerksam werden lassen. Zusammen mit der recht harmlos wirkenden jungen Frau auf dem Cover war das eine sehr interessante Mischung. Also habe ich mir das Werk als Rezensionsexemplar ausgesucht und auch bekommen. Gleich zu Beginn geht es richtig tief in die Geschichte hinein. Es wi... Mich hat von Anfang an der Titel auf das Buch aufmerksam werden lassen. Zusammen mit der recht harmlos wirkenden jungen Frau auf dem Cover war das eine sehr interessante Mischung. Also habe ich mir das Werk als Rezensionsexemplar ausgesucht und auch bekommen. Gleich zu Beginn geht es richtig tief in die Geschichte hinein. Es wird nicht groß erklärt, was wie und wo gerade los ist, sondern es geht gleich ins Gefühlsleben der Protagonistin hinein, die ihr Verhalten so schlimm gar nicht findet. Sie fleddert die Leichen ja nicht. Im Gegenteil. Sie will sie mit den Zeichnungen von ihrem Leid erlösen. Die Einstellung der Mensche, ihr Tun und Handeln, ihre Art zu leben, das ist alles zwar nur kurz angerissen, aber authentisch. Man fühlt sich richtig in die Zeit des noch jungen zwanzigsten Jahrhunderts hinein versetzt und ich habe gleich ein richtig authentisches Kopfkino vor meinem geistigen Auge gehabt. Dadurch, dass es nur einen einzigen Handlungsstrang gibt, ist die Lektüre ziemlich leicht. Ich persönlich konnte der Handlung gut folgen und war richtig in die Story vertieft. Ich habe mich genau in die Protagonistin hineinversetzen können. Ich habe mit dem Verhalten der Leute aus dem Dorf nichts anfangen können und ich habe den Zorn empfunden, den auch Minna in so mancher Situation empfunden haben muss. Das Buch ist mit seinen 252 Seiten nicht besonders lang und ich habe es fast am Stück gelesen. Das lag unter anderem auch daran, dass ich schonmal keine Einstellungen an meinem Reader ändern musste. Die Seitenaufteilung und das Schriftbild waren wirklich super locker gestaltet und angenehm für die Augen. Richtig gut geeignet zum Dauerlesen. Leseunterbrechungen waren leider nicht unumgänglich, da der Alltag noch immer seine Aufmerksamkeit eingefordert hat, aber trotzdem waren sie nicht weiter tragisch, da ich immer wieder schnell und einfach in die Handlung hinein gekommen bin. Dafür hat auch die recht angenehme Gliederung gesorgt. Die Kapitelüberschriften waren Zeitangaben und so konnte man den Ereignissen gut folgen und alles genau mit verfolgen. Über einzelne Worte bin ich hier und da etwas gestolpert, weil ich die noch nicht gehört hatte. Aber das war nicht weiter tragisch, da es wirklich nur einzelne Worte waren und mich das nicht gleich komplett aus der Handlung gepfeffert hat. Am Ende habe ich leider keine komplette Auflösung erfahren. Es kommt zwar heraus, wer die Morde begangen hat, aber ein kleiner Cliffhanger bleibt dann doch. Denn der eigentliche Grund bleibt verborgen und dieses Geheimnis wird nicht gelüftet. Einzig ein paar Andeutungen fließen hinein. Aber mir haben die nicht auf die Sprünge geholfen. Ich bin bis zum Schluss komplett im Dunkeln geblieben. Alles in Allem ein wirklich super Buch, was ich jedem Krimifan durchaus ans Herz legen kann. Ich kann das Buch wirklich wärmsten Herzens empfehlen. Tief, geheimnisvoll, seltsam und interessant ist dieses Buch. Das Leben und die damalige Einstellung waren wirklich super glaubhaft dargestellt und mir hat sich ein wunderbarer Film im Kopfkino ergeben.

Eine Frau zeichnet Leichen
von Niknak am 15.02.2019

Inhalt: 1919: Minna Dahl arbeitet in einem Krankenhaus, bis sie von ihrem Chef dabei erwischt wird, wie sie Leichen zeichnet. Um sie zu bestrafen und davon abzubringen wird sie nach Mühldorf am Breitbach, einem kleinen Dorf in Bayern, geschickt, um dort einen der zahlreichen Kriegsversehrten zu pflegen. Doch kurz nachdem sie ... Inhalt: 1919: Minna Dahl arbeitet in einem Krankenhaus, bis sie von ihrem Chef dabei erwischt wird, wie sie Leichen zeichnet. Um sie zu bestrafen und davon abzubringen wird sie nach Mühldorf am Breitbach, einem kleinen Dorf in Bayern, geschickt, um dort einen der zahlreichen Kriegsversehrten zu pflegen. Doch kurz nachdem sie dort ankommt, wird eine Leiche gefunden. Minna kann der Versuchung nicht wiederstehen und zeichnet die Leiche. Doch schnell wird ihr klar, dass es kein Unfall gewesen sein kann. Also begibt sie sich selbst auf die Suche nach dem Mörder und weiß mit der Zeit nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann. Bis sie dem Mörder dann gefährlich nahe kommt... Mein Kommentar: Dies ist mein erstes Buch des Autors Raika Oldenettel und er hat einen interessanten Schreibstil. Die Geschichte wird aus Minnas Sicht erzählt, aber von einem Erzähler. Dabei könnte man meinen, dass man Minna gut kennenlernt, was mir aber leider ein wenig zu kurz gekommen ist. Als Leser erfährt man zwar von ihrem Hobby Leichen zu zeichnen und was sie dazu führt, aber ansonsten lernt man sie leider so gut wie gar nicht kennen. Ich wurde auch während des gesamten Buches nicht warm mit ihr und konnte keine Bindung aufbauen. Es war sehr interessant beschrieben, dass Minna ein so besonderes Hobby hat und ich finde die Idee richtig klasse. Doch leider fehlte mir in der Umsetzung etwas. Die Geschichte konnte mich nicht richtig fesseln und ich brauchte auch relativ lange, um das Buch zu lesen. Auch wenn viele spannende Szenen eingebaut waren, konnte sich bei mir kein richtiger Spannungsbogen aufbauen und ich bin eigentlich eher so von Kapitel zu Kapitel weitergewandert. Dabei haben mich manche mehr und manche weniger gepackt. Sehr schön beschrieben fand ich die Dorfgemeinschaft. Dabei kam klar zum Ausdruck, dass sie Zusammenhalten und Fremden gegenüber sehr misstrauisch sind. Ich fand es auch spannend zu lesen, dass sich die Dorfbewohner selbst auf die Suche machen und der Polizei eigentlich nicht so richtig trauen, auch wenn sie dabei nicht immer ganz korrekte Wege gehen und mit Verdächtigen keine Gnade kennen. Aber auch hier blieben für mich noch so manche Fragen offen. So konnte ich Eva, die Haushälterin, nie so richtig zuordnen und wusste nicht so genau welche Rolle sie eigentlich spielt. Aber das passierte mir bei mehreren Personen. Für mich war es oft schwierig Minnas Beweggründe nachzuvollziehen. Sie wird zwangsversetzt und dann bricht sie erst recht wieder in ein Gebäude ein, um eine Leiche zu zeichnen. Das passt meiner Meinung auch nicht so ganz in die Zeit in der die Geschichte spielt. Würde die Geschichte in einer anderen Zeit spielen, wäre es eher nachvollziehbar. Außerdem kommt bei mir in der Geschichte nicht klar zum Ausdruck, dass sie im Jahr 1919 spielt. Es steht zwar zu Beginn eines jeden Kapitels die Zeitangabe, was ich sehr schön fand. So weiß man immer wieviel Zeit inzwischen vergangen ist. Doch ansonsten merkte man nicht viel von der historischen Zeit. Da kam meiner Meinung nach zu wenig beim Leser an. Das hätte man noch besser ausarbeiten können. So weiß man beim Lesen selbst eigentlich nie, dass dies ein historischer Krimi sein sollte. Das fand ich schade. Mein Fazit: Eine interessante Geschichte, die aber noch viel Potential nach oben hat und mich leider nicht ganz überzeugen konnte. Trotzdem war das Thema spannend gewählt, auch wenn ich mir mehr erwartet hätte. Ganz liebe Grüße, Niknak

Nicht meins
von Tauriel am 26.12.2018

Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Es handelt sich um einen Krimi ,der in einen historischen Roman eingebettet ist. Die ersten Kapitel werden spannend beschrieben und der Autor lässt ein schauriges Szenario entstehen. Der Spannung verflacht im weiteren Verlauf.Erst ab dem letzten Dritt... Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Es handelt sich um einen Krimi ,der in einen historischen Roman eingebettet ist. Die ersten Kapitel werden spannend beschrieben und der Autor lässt ein schauriges Szenario entstehen. Der Spannung verflacht im weiteren Verlauf.Erst ab dem letzten Drittel dieses Romans steigt die Spannung. Die Gedankenwelt und das Handeln der Protagonistin konnte ich nicht immer nachvollziehen . Der Roman konnte mich nicht überzeugen.

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