Jedermann

Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2006

(9)
Philip Roth erzählt die Geschichte eines Lebens, wie es normaler nicht sein könnte und das uns gerade deswegen besonders berührt. Von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod in den Sommerferien seines Helden über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben als Designer in einer Werbeagentur bis hin zu der Zeit, als ihm die eigenen Gebrechen zusetzen. Er ist der Vater zweier Söhne aus erster Ehe, die ihn verachten, und einer Tochter aus einer späteren Ehe, die ihn vergöttert. Er liebt, hasst und neidet und muss am Ende erkennen, dass er das wirklich große Glück nie erreicht hat.
Rezension
"Ein geniales Alterswerk: Seine moderne Fassung eines mittelalterlichen Stoffes schildert eindringlich wie kaum ein Werk der Literatur das Leben als Kampf gegen die Sterblichkeit. ... Es wird Zeit, diesen großartigen Schriftsteller bei der Nobelpreisvergabe nicht länger zu übergehen: Noch lebt er und er schreibt wie ein junger Gott." Volker Hage, Der Spiegel, 14.08.06
Portrait

1998 erhielt Philip Roth für Amerikanisches Idyll den Pulitzerpreis. 1998 wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten, dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem denPEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. Philip Roth ist der einzige lebende Amerikaner, dessen Werk in einer umfassenden, maßgeblichen Gesamtausgabe von der Library of America herausgegeben wird. Bei Hanser erschienen zuletzt Der menschliche Makel (Roman, 2002), Das sterbende Tier (Roman, 2003), Shop Talk (Ein Schriftsteller, seine Kollegen und ihr Werk, 2004), Verschwörung gegen Amerika (Roman, 2005), Jedermann (Roman, 2006), Mein Leben als Mann (Roman, Neuausgabe 2007), Eigene und fremde Bücher, wiedergelesen (2007), Exit Ghost (Roman, 2008), Empörung (Roman, 2009), Portnoys Beschwerden (Neuübersetzung, 2009), Die Demütigung (2010) und Nemesis (2011).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 15.08.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-20803-2
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21,9/15/2 cm
Gewicht 353 g
Originaltitel Everyman
Auflage 8
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 86.055
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Eines der ganz großen Werke dieses Jahrhundert-Autoren, der für Große Amerikanische Literatur steht. Als Alterswerk nur vielleicht nicht für alle gleichermaßen zugänglich. Eines der ganz großen Werke dieses Jahrhundert-Autoren, der für Große Amerikanische Literatur steht. Als Alterswerk nur vielleicht nicht für alle gleichermaßen zugänglich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Ein Buch über die Vergänglichkeit, das zum Nachdenken anregt.
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2011

Philip Roth schreibt in seinem kurzen Roman über das Schicksal eines „Jedermann“. Ausgehend vom Begräbnis des „Jedermann“ liefert uns Roth Ausschnitte aus dessen Leben in Form von episodenhaften Rückblicken. Der Leser kann die Höhen und Tiefen seines Lebens mitverfolgen – Familie und Kindheit, Karriere, die drei gescheiterten Ehen, sowie... Philip Roth schreibt in seinem kurzen Roman über das Schicksal eines „Jedermann“. Ausgehend vom Begräbnis des „Jedermann“ liefert uns Roth Ausschnitte aus dessen Leben in Form von episodenhaften Rückblicken. Der Leser kann die Höhen und Tiefen seines Lebens mitverfolgen – Familie und Kindheit, Karriere, die drei gescheiterten Ehen, sowie das daraus resultierende fehlende Verhältnis zu seinen Söhnen, Tochter und Enkelkinder. Vor allem liest man über seine Krankheitsgeschichte, denn der Tod zieht sich als universelles Thema durch den gesamten Roman. Es geht um Verlust, Reue und vor allem um die Angst vor dem Altern und Sterben. Irgendwann wird sich allerdings „Jedermann“ seiner eigenen Sterblichkeit bewusst. Man kann es kaum glauben, aber Philip Roth schafft es in einem so kurzen Roman alles über das Leben eines „Jedermann“ zu schreiben, was einem wichtig erscheint. Die ineinander übergehenden, nicht chronologischen Episoden sind stimmig und durchdacht. Mit jedem Roman überzeugt mich Philip Roth mehr von seinem unglaublichen Talent.

Beeindruckend, nachdenklich machend.
von einer Kundin/einem Kunden aus Gütersloh am 25.05.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch hat gerade mal 172 Seiten und der Rückseitentext verspricht, das das ganze Leben eines Mannes darin dargestellt wird. Auf 172 Seiten?! Ja, es ist Philip Roth gelungen, sogar sehr gut gelungen. Obwohl ich es vor ca. 1 Jahr gelesen habe, wirkt es bei mir immer noch nach. Das Buch macht... Das Buch hat gerade mal 172 Seiten und der Rückseitentext verspricht, das das ganze Leben eines Mannes darin dargestellt wird. Auf 172 Seiten?! Ja, es ist Philip Roth gelungen, sogar sehr gut gelungen. Obwohl ich es vor ca. 1 Jahr gelesen habe, wirkt es bei mir immer noch nach. Das Buch macht nachdenklich, ist wehmütig. Und obwohl es darin um Tod und Siechtum geht, so hat man doch nach dem Lesen ein eher lebensbejahendes Gefühl. Genieße das Hier und Jetzt, weil es im Alter möglicherweise nicht mehr möglich ist. Hört sich vielleicht etwas komisch an, besser kann ich es aber nicht ausdrücken. Wie gesagt für mich ein absolut lesenswertes Buch!

Es trifft jeden!
von Luisa Andrä aus Neuss am 01.10.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Mensch stirbt. Und was bleibt? Eine Lebensgeschichte, die uns alle trifft, denn sie beschreibt ein zu normales Leben. Dabei Höhen und Tiefen, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Dieser Jedermann hat die erste Begegnung mit dem Tod in den Jugendjahren. So zieht sich eine Krankheit nach... Ein Mensch stirbt. Und was bleibt? Eine Lebensgeschichte, die uns alle trifft, denn sie beschreibt ein zu normales Leben. Dabei Höhen und Tiefen, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Dieser Jedermann hat die erste Begegnung mit dem Tod in den Jugendjahren. So zieht sich eine Krankheit nach der anderen durch sein Leben, windet sich in seinem Körper, beschert ihm immer wieder schwere Operationen. Doch was ihn mehr noch leiden lässt, sind seine Gedanken: ein wenig bedeutungsvolles Leben, drei gescheiterte Ehen mit Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sinnlose Tätigkeiten im Alter und letztendlich die Angst vor dem Nichts.Was den Menschen ein Leben lang bewegt ist hier in Kürze beschrieben. Der beklemmende Weg ins Nichts zerrt an des Lesers nerven, kann man sich doch allzu gut damit identifizieren - schließlich wird hier gezeigt, was wir alle sind: vergänglich. Treffende Sprache, ein Thema, dass uns alle betrifft. Und was bleibt letztendlich? Lesen!