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Persönlichkeitspsychologie für Bachelor

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Jens B. Asendorpf ist Professor i. R. für Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 16.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-662-57612-0
Reihe Springer-Lehrbuch
Verlag Springer
Maße (L/B/H) 25,6/17,9/1,9 cm
Gewicht 632 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen, Tabellen, farbig
Auflage 4. vollständig überarbeitete Auflage 2019
Verkaufsrang 29.669
Buch (Taschenbuch)
24,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Gutes Lehrbuch
von S.A.W aus Salzburg am 03.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gibt es Eigenschaften der Persönlichkeit, die transsituativ konsistent sind? Die Einstellungsforschung hat dies verneint und festgestellt, dass Eigenschaften immer nur in bestimmtem Kontext auftreten. Ein Mensch kann z.B. aggressiv in Konfliktsituationen, jedoch sehr harmonisch in allen anderen Bereichen des Lebens sein. Führt die genetische Isolation von Menschenpopulationen zur genetischen... Gibt es Eigenschaften der Persönlichkeit, die transsituativ konsistent sind? Die Einstellungsforschung hat dies verneint und festgestellt, dass Eigenschaften immer nur in bestimmtem Kontext auftreten. Ein Mensch kann z.B. aggressiv in Konfliktsituationen, jedoch sehr harmonisch in allen anderen Bereichen des Lebens sein. Führt die genetische Isolation von Menschenpopulationen zur genetischen Disposition einzelner Rassen, wie man bis vor 50 Jahren geglaubt hat? Seit dem Auftreten des ersten Urmenschen Homo erectus vor 1,9 Mio J. lassen sich Unterschiede archäologisch, genetisch u linguistisch untersuchen. Cavalli-Sforza (1994) konnte deutliche Parallelen zwischen genetischer u linguistischer Ähnlichkeit feststellen. (Inder u Dänen sind sich ähnlicher als Dänen u Lappen). Bei der linguistischen Ersetzung übernehmen die Eroberten die Sprache der Eroberer. Bei der genetischen Ersetzung verbreiten sich die Gene der Eroberer schneller als die der Eroberten. (Die Afro-Amerikaner haben 10 Generationen nach ihrer Versklavung bereits 24% weiße Gene und 1% indianische Gene) Die Rasse wurde vor allem anhand von Hautfarbe u Augenform definiert (Weiße, Schwarze, Mongolide). Diese Merkmale täuschen aber. Aborigines u Afrikaner unterscheiden sich genetisch sehr deutlich (Trennung vor 100.000 Jahren), obwohl sie die gleiche Hautfarbe haben. Es gibt zwar Rassenunterschiede, die werden alltagspsychologisch aber stark übertrieben. Genetische Unterschiede innerhalb einer Population sind im Verhältnis 6:1 deutlich größer als zwischen Populationen. IQ-Unterschiede zwischen sozialen Schichten in den USA sind etwa viermal so groß wie der Unterschied zwischen Schwarz u Weiß. Interkulturelle Vergleiche sind sehr problematisch, da die kulturelle Prägung einen hohen Einfluss auf das Antwortverhalten hat. Dieselbe Eigenschaft kann in unterschiedlichen Kulturen und zu verschiedenen Zeitpunkten sehr verschieden bewertet werde, was großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und den sozialen Status hat. In individualistischen Kulturen (USA) ist Zufriedenheit beeinflusst vom privaten Leben. In kollektivistischen Kulturen (China) ist sie beeinflusst von den sozialen Normen der Gesellschaft. In allen Kulturen gibt es die Tendenz, ein idealisiertes Persönlichkeitskonzept zu verherrlichen (gottesfürchtig, arisch, sozialistisch), das aber der genetischen Vielfalt der Persönlichkeiten in keiner Weise entspricht. Die Akzeptanz der Vielfalt an Persönlichkeitsvarianten könnte das Zusammenleben der Menschen wesentlich erleichtern.