Egozentrizität und Mystik

Eine anthropologische Studie

Beck'sche Reihe Band 1726

Ernst Tugendhat

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Beschreibung


Ernst Tugendhat wendet in diesem Buch die Methoden der analytischen Philosophie auf anthropologische Grundfragen an. Was bedeutet es, sich "ich"-sagend zu sich zu verhalten? Wie unterscheidet sich der Selbstbezug der Menschen von der rudimentären Egozentrizität anderer Tiere? Im Blick auf solche Fragen erörtert Tugendhat Phänomene wie Egoismus und Altruismus, das Bewußtsein der Sterblichkeit, sich wichtig nehmen und die Möglichkeit der Selbstrelativierung sowie das Bedürfnis nach Religion und Mystik.

Ernst Tugendhat, geboren 1930 in Brünn, lebt jetzt in Tübingen. Er ist emeritierter Professor für Philosophie der Freien Universität Berlin und Honorarprofessor an der Universität Tübingen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 169
Erscheinungsdatum 19.09.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-55034-8
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 19,2/12,4/1,4 cm
Gewicht 178 g
Auflage 1

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Die ich-Sagenden...
von Zitronenblau am 05.10.2008

Tugendhat diskutiert in seiner anthropologischen Studie Egozentrizität und Mystik. Die Methodik des Einsatzes analytischer Instrumente strukturiert und systematisiert dabei seine Ausführungen, aber genau hier verliert sich der Lesende de facto in Abstraktionen, bei denen zahlreiche Fachtermini vorausgesetzt werden. Für einen int... Tugendhat diskutiert in seiner anthropologischen Studie Egozentrizität und Mystik. Die Methodik des Einsatzes analytischer Instrumente strukturiert und systematisiert dabei seine Ausführungen, aber genau hier verliert sich der Lesende de facto in Abstraktionen, bei denen zahlreiche Fachtermini vorausgesetzt werden. Für einen interessierten Laien viel zu intransparent, wobei gerade der erste Teil über die Egozentrizität sehr interessant war... Fast ironisch, dass der Philosoph diese Überlegungen mit der Form seiner eigenen Studie untermauert... Dennoch, wer sich die Zeit nimmt, kann hier wunderbar inspiriert werden - schade nur, dass mir die Vorkenntnisse zur analytischen Philosophie fehlen...

Religionsphilosophie
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 19.06.2007

Zwar nehmt der tübinger Philosopher Tugedhat (übrigens toller Name!!!) meiner Meinung nach,die Mystik zu stark aus dem metaphysischen Rahmen heraus,aber dennoch kann ich seine intellektuelle Redlichkeit zum größten Teil nachvollziehen.Auch wenn ich mein theologisch-philosophisches Studium abgebrochen,und mich der Medizin zugewan... Zwar nehmt der tübinger Philosopher Tugedhat (übrigens toller Name!!!) meiner Meinung nach,die Mystik zu stark aus dem metaphysischen Rahmen heraus,aber dennoch kann ich seine intellektuelle Redlichkeit zum größten Teil nachvollziehen.Auch wenn ich mein theologisch-philosophisches Studium abgebrochen,und mich der Medizin zugewandt habe,so ist und bleibt für mich die Philosophie,vorallem mit ihren Reflexionen der transzendentalen Dimensionen,mehr als nur ein Hobby.Der Verfasser erhebt keine Wahrheitsansprüche und orientiert auf der buddhistisch-taoistischen Denkweise,interpretiert er die mystische Erfahrung,als einen Bereich der individuellen Erfahrung in der die zentralste Frage,nicht die Frage nach Gott,sondern nach dem zurückckziehen wollen von Ichsucht ist.Dabei spielt eine enorme Rolle die Fähigkeit sich relativieren zu können.Mystiker-sagt der Autor-benötigt nicht über die Wahrheit zu sprechen.Er spricht über eine Mystik in der die Liebe der zentralste Nenner ist.Verschiedene Wege sind für ihm Möglichkeiten.Sehr gute philosophische Inspiration!Dieser kontrafaktische Disskurs führt letztedlich zu der Erkenntnis,daß die Mystik keine Praxis bedeutet,sondern einfach nur eine entsprechende Haltung ist.


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