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Das verborgene Wort

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Bücherpreis, Kategorie deutschsprachige Belletristik, 2002

Die Geschichte der Hilla Palm Band 1

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»Ein imposantes, autobiographisch gefärbtes Epos« Der Spiegel

Ein Mädchen, Arbeiterkind, voller Neugier und Lebenswille sieht sich im Käfig einer engen katholischen Dorfgemeinde gefangen. Sie stößt an die Grenzen einer Welt, in der Sprache und Phantasie nichts gelten. Fast zerbricht sie an der Härte und Verständnislosigkeit der Eltern, die sie in den eigenen Lebensgewohnheiten festhalten wollen. Im Deutschland der fünfziger und frühen sechziger Jahre sucht das Mädchen seinen Weg in die Freiheit: die Freiheit des verborgenen Worts.

Ausstattung: JUBILÄUMSAUSGABE

Portrait
Ulla Hahn, aufgewachsen im Rheinland, arbeitete nach ihrer Germanistik-Promotion als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen. Schon ihr erster Lyrikband, "Herz über Kopf" (1981), war ein großer Leser- und Kritikererfolg. Ihr lyrisches Werk wurde u. a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Für ihren Roman „Das verborgene Wort“ (2001) erhielt sie den ersten Deutschen Bücherpreis. 2009 folgte der Bestseller "Aufbruch", der zweite Teil des Epos, und auch Teil drei, "Spiel der Zeit" (2014), begeisterte Kritiker wie Leser. "Wir werden erwartet" (2017) bildet den Abschluss ihres autobiografischen Romanzyklus um das Arbeiterkind Hilla Palm.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 595
Erscheinungsdatum 14.08.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04243-9
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/4,8 cm
Gewicht 836 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 64825
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Giebelstadt am 01.07.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Seit Jahren ist dies eines meiner Lieblingsbücher. Nachdem der zweite Band (Aufbruch) herauskam, habe ich es zur "Auffrischung" wieder gelesen und bin erneut in dieser Geschichte und in dieser Sprache versunken.

Eine bewegende Kindheit und Jugend
von Ulli aus Hamburg am 27.12.2006

Deutschland in den 50 ziger Jahren und mittendrin Hildegard, ein kleines wissbegieriges Mädchen, dass die Bücher liebt und die Sprache. Hildegard muss darum kämpfen, um mehr Bildung als zu der Zeit bei Mädchen üblich ist, zu erlangen. So ist sie ständig im Zwiespalt zwischen Gehorsamkeit und dem mächtigen Sog des Wissens. Ihre E... Deutschland in den 50 ziger Jahren und mittendrin Hildegard, ein kleines wissbegieriges Mädchen, dass die Bücher liebt und die Sprache. Hildegard muss darum kämpfen, um mehr Bildung als zu der Zeit bei Mädchen üblich ist, zu erlangen. So ist sie ständig im Zwiespalt zwischen Gehorsamkeit und dem mächtigen Sog des Wissens. Ihre Eltern finden es überflüssig sie auf die Höhere Schule zu schicken, aber dennoch darf sie gehen. Von den Lehrern bekommt sie Unterstützung, weil sie die sprachliche Begabung und Intelligenz des Mädchens sehen und fördern möchten. Nach und nach entwickelt Hildegard Eigenheiten, von den sie bei ihren Eltern auf wenig Verständnis stößt, sie aber doch irgendwann durchsetzen kann. Gerade diese Beharrlichkeit und ihr Ideenreichtum sind es, die Hildegard vorwärts bringen. Ein gelungener Familienroman, über eine Kindheit und Jugend, zu einer Zeit, wo die Mädchen lieber hinter dem Herd als zu lange in der Schule gesehen werden. Einfühlsam geschrieben, teilweise erschütternd und traurig machend, schafft es die Autorin, eine mitreißende Geschichte zu erzählen. Etwas muss man sich zwar in den Kölner Dialekt einlesen, aber durch Fußnoten als Übersetzungshilfe ist dies nicht allzu schwer.