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Kill 'em all

Roman

John Niven

(9)
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Beschreibung

2017 – die Ära von Trump, Brexit und Fake-News. Zwanzig Jahre sind seit Steven Stelfoxs mörderischem Rundumschlag in Kill Your Friends vergangen. In Gott bewahre trat er noch einmal als unerbittlicher Juror der größten amerikanischen Casting-Show in Erscheinung.

Nun, mit siebenundvierzig Jahren genießt er ein geruhsames Jetset-Leben. Wenn er Langeweile hat, verdingt er sich als Berater in der Musikindustrie. Und löst Probleme.

Und sein alter Freund James Trellick, mittlerweile CEO der größten amerikanischen Plattenfirma, hat ein massives Problem: Sein Künstler Lucius Du Pre ist der erfolgreichste Popstar auf Erden. Nun ja, er war der erfolgreichste Popstar auf Erden. Inzwischen ist er ein hoffnungsloser Junkie und unberechenbares Sexmonster. Um die irrsinnigen Vorschüsse wieder einzuspielen, ist eine weltweite Comeback-Tour geplant. Doch dafür müsste er erst wieder in Form kommen. Und es gilt einen Erpressungsversuch abzuwenden - ein Video mit kompromittierenden Szenen, das nie an die Öffentlichkeit gelangen darf.

Welcome back, Steven Stelfox. Er kennt keine moralischen Bedenken und geht bekanntlich über Leichen. Und das Klima des »amerikanischen Gemetzels« - des Populismus, der puren Gier und der großen Lügen - spielt ihm zu. Aber in dieser Zeit der Unsicherheit weiß man natürlich nie, was als Nächstes geschieht.



»Steven Stelfox ist zurück! Und es ist wieder eine Freude ihn zu hassen. Wir müssen John Niven einfach dafür lieben, dass er ihn erfunden hat!«

John Niven, geboren 1966 in Schottland, spielte in den 80er-Jahren Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones und arbeitete nach dem Studium als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch Music from Big Pink. 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends einen internationalen Bestseller. Es folgten zahlreiche weitere Romane, darunter Kultklassiker wie Coma oder Gott bewahre. Neben Romanen schreibt John Niven Drehbücher. Er wohnt in der Nähe von London..
Stephan Glietsch, geboren 1967, war lange Jahre Redakteur beim Musikmagazin Spex. Als freier Autor und Literaturübersetzer lebt und arbeitet er in Köln. Neben den Romanen von Irvine Welsh übersetzte er u.a. sämtliche Bücher von John Niven.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 21.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27157-9
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 21,8/13,6/3,8 cm
Gewicht 618 g
Originaltitel Kill em all
Übersetzer Stephan Glietsch

Buchhändler-Empfehlungen

Steven Stelfox ist zurück!

S. Lamberty, Thalia-Buchhandlung Köln

Bösartiger und durchtriebener als zuvor, macht sich Steven Stelfox daran, das größte Komplott der Musikgeschichte zu schmieden! Und nebenher Hundert Millionen Dollar zu verdienen... Bissig, zynisch & genial!

Zynisch, bitterböse, derb

S. Mayer, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Von dreckigen Machenschaften der amerikanischen Musikindustrie und aktuellen gesellschaftlichen Themen erzählt Niven. Gewohnt gekonnt vorgetragen von Dietmar Wunder, durch entsprechende Betonung schafft er die richtige Dramatik und Stimmung.

Kundenbewertungen

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Nichts für zartbesaitete
von Maki am 30.01.2021

Schonungslos und vulgär rechnet Steven mit der Oberflächlichkeit der Unterhaltungsindustrie ab, aber auch mit dem Loser, der mit seinem faulen Arsch auf dem Sofa sitzt und dieses Buch liest. Steven ist ein Typ, der die Gesellschaft und ihre Sucht nach Fame und Geld hast und gleichzeitig ist er teil davon. Egal wie viel er hat, e... Schonungslos und vulgär rechnet Steven mit der Oberflächlichkeit der Unterhaltungsindustrie ab, aber auch mit dem Loser, der mit seinem faulen Arsch auf dem Sofa sitzt und dieses Buch liest. Steven ist ein Typ, der die Gesellschaft und ihre Sucht nach Fame und Geld hast und gleichzeitig ist er teil davon. Egal wie viel er hat, es gibt immer jemanden, der mehr hat, den es zu übertrumpfen gibt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn manche Stellen doch etwas abstossend waren. Der Autor John Niven hat früher selbst als A&R Manager bei Plattenfirmen gearbeitet. Es braucht Mut solch ein Werk, solche Direktheit zu veröffentlichen. Es war spannend, ich musste auch immer wieder Lachen und hab mitgeraten, welcher Star wohl hier und da gemeint ist. Steven hatte für mich etwas von Simon Cowell (American Idol) und Lucius du Pre ist Michael Jackson.

Einfach grandios Steven Stelfox in Höchstform
von booksurfer aus Ludwigshafen am 16.03.2019

Steven Stelfox ist zurück und das noch skrupelloser und intriganter als im Vorgängerroman Kill your Friends. 20 Jahre sind vergangen seit Steven die Musikindustrie richtig aufgemischt hat. Nachdem er eine der größten Musik Casting Show auf die Beine gestellt hat verabschiedet sich Stelfox in den Ruhestand. Hier beginnt die Ges... Steven Stelfox ist zurück und das noch skrupelloser und intriganter als im Vorgängerroman Kill your Friends. 20 Jahre sind vergangen seit Steven die Musikindustrie richtig aufgemischt hat. Nachdem er eine der größten Musik Casting Show auf die Beine gestellt hat verabschiedet sich Stelfox in den Ruhestand. Hier beginnt die Geschichte von Kill em all. Steven wird langweilig und es reicht ihm nicht nur mit seiner Luxusyacht durch die Welt zu segeln. Er braucht mehr einen neuen Kick und vor allem mehr Geld. Deshalb kann er auch kaum Nein sagen als sein alter Freund James Trellick ihn bittet ihm bei seinem Klienten Lucius Du Pre zu helfen. Du Pre ist einer der bekanntesten Popstars der Welt, der gerne schwarz wäre und einen Hang zu kleinen Kindern hat und auf seiner Ranch Narnia lebt. Und damit beginnt der nächste abgefahrene Trip auf dem wir Steven begleiten bestehend aus Erpessung, Entführung, Manipulation und vor allem, wie könnte es bei Stelfox anders sein, ganz viel Gewalt und Blut. Als ich gelesen hab das es eine Fortsetzung zu Kill your Friends geben wird war ich total aus dem Häuschen. Meine Lieblingsekel bekommt, nach einem kurzem Auftritt in Nivens "Gott bewahre" eine zweites Buch gewidmet. Und wie auch in Nivens anderen Büchern trieft es wieder nur so vor schwarzem Humor, Zynismus und Anspielungen auf die aktuelle politische Lage. Ob es nun der Brexit ist Fake News oder #metoo nichts bleibt verschont. Damit kommt nicht jeder Leser klar ich fand es wieder großartig. Und wenn ich ehrlich bin hat mich die Michael Jackson Parodie von Lucius Du Pre am meisten begeistern können. Die Geschichte ist so grandios konstruiert, sie wendet und dreht sich und am Ende wenn man denkt man hat alles durch kommt nochmal der große Knall. John Niven hat in diesem Buch mit Überraschungen nicht gespart. Die Figuren sind alle so messerscharf gezeichne tdas man gar nicht genug von ihnen bekommen kann. Im Prinzip ist jeder ein Arschloch aber man mag sie trotzdem irgendwie allen voran Steven Stelfox. Aber auch wenn in dem Buch vieles überspitzt dargestellt wird darf man nicht vergessen das vieles so schon in unserrer Welt existiert und John Nivens hier direkt mit dem Finger draufzeigt. Nivens Schreibstil konnte mich auch bei diesem Buch wieder an die Seiten fesseln. Er zieht einen in die Geschichte und am liebsten würde man erst am Ende wieder auftauchen. Für mich zählt Kill em all schon jetzt zu meinen Jahres Highlights und damit ist John Niven endgültig in die Riege meiner Lieblingsautoren aufgestiegen.

KILL 'EM ALL - John Nivens rabenschwarze Fortsetzung der Geschichte des Steven Stelfox
von j.h. aus Berlin am 14.02.2019

Zwanzig Jahre sind vergangen seit sich der Londoner A&R-Manager Steven Stelfox buchstäblich über Leichen gehend seinen Weg nach ganz oben bahnte. Nach dem Ende seiner Casting-Show ("Gott bewahre") widmet er sich - mit ausreichend Vermögen ausgestattet - vornehmlich dem Nichtstun. Als sich sein alter Freund James Trellick - aktue... Zwanzig Jahre sind vergangen seit sich der Londoner A&R-Manager Steven Stelfox buchstäblich über Leichen gehend seinen Weg nach ganz oben bahnte. Nach dem Ende seiner Casting-Show ("Gott bewahre") widmet er sich - mit ausreichend Vermögen ausgestattet - vornehmlich dem Nichtstun. Als sich sein alter Freund James Trellick - aktuell Chef der führenden amerikanischen Plattenfirma - mit einem Problem an ihn wendet, kann Stelfox wegen des gigantischen Honorars kaum nein sagen: Lucius Du Pre, größter Star des Labels und vor einer Comeback-Tour stehend, wird mit seiner Vorliebe für kleine Jungs erpresst. Mit der ihm eigenen moralischen Flexibilität wird Stelfox auch dieses Problem lösen … John Niven (*1968) zieht den Leser mit der kruden, nahezu ausschließlich von Unsympathen getragenen Story von der ersten Seite an in seinen Bann. Dabei integriert er in die zwischen Januar und Dezember des Jahres 2017 spielende Story auch zahlreiche reale Ereignisse um Trump, Brexit, Me Too oder die notorischen Fake-News. Der allzu kinderliebe Sänger (der gern schwarz wäre und einen riesigen Vergnügungspark sein eigen nennt) hat sein Vorbild zweifellos in Michael J. gefunden. Anhängern der Political Correctness wird Nivens neues Werk sicher ebensowenig gefallen wie die vorhergehenden - alle anderen werden sich bestens amüsieren, auch wenn das Lachen bei einigen Wahrheiten fast im Halse stecken bleibt. Der HEYNE-Verlag veröffentlichte die deutsche Ausgabe des im englischen Original im Oktober 2018 erschienenen Romans in bewährter Übersetzung von Stephan Glietsch in der HARDCORE-Reihe. Für Fans von John Niven in jedem Falle uneingeschränkt empfehlenswert!


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