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Die Unsterblichen

Roman. Gekürzte Lesung


Wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst: Wie würdest du leben?

New York 1969: Die Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya legen ihr Taschengeld zusammen und suchen eine Wahrsagerin auf. Die kann angeblich den Tag des Todes vorhersagen. Aufgebracht, ungläubig, schulterzuckend reagieren die Kinder auf die Prophezeiung – und doch wird das Wissen ihr Leben beeinflussen. Während Simon sein Glück im liberalen San Francisco der 80er Jahre findet und Klara sich ihrer Leidenschaft Magie verschreibt, suchen Daniel als Arzt und Varya als Wissenschaftlerin sicheren Boden. Und die Antwort auf die Frage, ob die Wahrsagerin recht behalten würde ...

Gelesen von Wolfram Koch.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 20)

Portrait
Benjamin, Chloe
Chloe Benjamin, 28, lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Nathan Hill, in Madison, Wisconsin. Sie studierte literarisches Schreiben an der University of Wisconsin. Ihr Debüt "The Anatomy of Dreams" wurde mit dem Edna Ferber Fiction Book Award ausgezeichnet und stand auf der Longlist des Fiction First Novel Prize.

Koch, Wolfram
Wolfram Koch wurde 1962 in Paris geboren und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ausgebildet. Erste Engagements führten ihn an die Freie Volksbühne, an das Schiller-Theater Berlin und an das Schauspiel Frankfurt. 1995 bis 2000 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, seitdem arbeitet er frei u. a. am Schauspiel Frankfurt, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Deutschen Theater in Berlin. Im Kino gab er 1975 als 13-Jähriger in der Verfilmung des Romans "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll seinen Einstand in der Rolle des Hans. Zu seinen jüngeren Filmen zählen "Leben mit Hannah" (2006), "Autopiloten" (2006) und "Der Hauptmann" (2017). Im Fernsehen ist er u. a. in den Serien "Tatort" und "Polizeiruf 110" zu sehen. 2017 wurde Wolfram Koch für "Dead Man Working" mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im Hörverlag ist er u. a. in Jo Nesbøs "Macbeth", Neil MacGregors "Leben mit den Göttern" und James Joyces "Ulysses" (Lesung) zu hören.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Wolfram Koch
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 29.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783844532135
Verlag DHV Der Hoerverlag
Originaltitel The Immortalists
Spieldauer 680 Minuten
Übersetzer Norbert Möllemann, Charlotte Breuer
Hörbuch (MP3-CD)
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18,39
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Leokadia Kessel, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Im Gegensatz zu "kleine Feuer überall" sind die Charaktere hier zu unnahbar und dadurch leider sehr eindimensional. Lieber Celeste Ng lesen.

Ist das Ende vorhersehbar?

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Die "Unsterblichen" sind in diesem Roman die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya, deren jeweiliger Todestag von einer Wahrsagerin mit genauer Datumsangabe vorausgesagt wurde. Chloe Benjamin schildert deren unterschiedliche Lebenswege, die durch dieses Wissen bei jedem einzelnen mehr oder weniger schicksalhaft geprägt werden, in vier eigenen Kapiteln. Ein berührendes und sensibles Buch, das den Leser nachdenklich zurücklässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
118 Bewertungen
Übersicht
78
29
9
2
0

Unwissenheit ist eine Form der Unbeschwertheit
von FrauSchafski am 12.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was würdest du tun, wenn es eine Wahrsagerin gäbe, die dein Todesdatum voraussagen könnte? Würdest du es wissen wollen? Und wenn du es wüsstest, wie würdest du mit diesem Wissen umgehen? Das sind die zentralen Fragen, die sich die vier Geschwister Gold in diesem Roman stellen. Wie zu vermuten, entscheiden sie sich dafür, die Wah... Was würdest du tun, wenn es eine Wahrsagerin gäbe, die dein Todesdatum voraussagen könnte? Würdest du es wissen wollen? Und wenn du es wüsstest, wie würdest du mit diesem Wissen umgehen? Das sind die zentralen Fragen, die sich die vier Geschwister Gold in diesem Roman stellen. Wie zu vermuten, entscheiden sie sich dafür, die Wahrsagerin aufzusuchen und müssen danach mit ihrer Vorhersage leben. Dies tut jeder von ihnen auf andere Weise, sodass die Autorin sozusagen vier verschiedene Antworten auf die Was-nun-Frage anbietet. Mich hat der Roman von der ersten Seite an gefesselt. Chloe Benjamin hat einen tollen Stil, ein gutes Gespür für das Zusammenspiel ihrer Figuren, das den Roman trotz des fantastischen Elements Wahrsagerei absolut authentisch macht. Es ist schon paradox, dass der Titel „Die Unsterblichen“ lautet, beschäftigen sich die vier Geschwister doch permanent mit der eigenen Sterblichkeit. Aufgebaut ist der Roman zwar chronologisch, steht jedoch jedem einzelnen Geschwisterteil seine eigene Geschichte zu. Das ist schlau konstruiert, denn auf diese Weise erfahren wir nicht nur, wie jeder Einzelne von ihnen mit dem Wissen um sein Todesdatum umgeht, sondern auch, wie die anderen diese individuellen Lebensentwürfe einschätzen. Dadurch wird jedes einzelnen Schicksal von zwei Seiten beleuchtet: der ganz persönlichen Lebensentscheidung und der Beurteilung dieser Lebensentscheidung von nahestehenden Personen. Hinzu kommt die dritte Instanz: wir, die Leser. Auf diese Weise entsteht eine Vielschichtigkeit, die den Roman tiefgründig macht und philosophisches Nachdenken anregt. Vermutlich wird sich jeder anders entscheiden, wird mit jeweils einer Figur und deren Umgang mit diesem Wissen sympathisieren, sich ihr nah fühlen - und gleichzeitig froh sein, nicht um das eigene Sterbedatum zu wissen. Unwissenheit ist eine Form der Unbeschwertheit. Fazit: Mich hat der Roman mitgerissen und tief berührt. Allein, dass er zum Nachdenken über die eigene Sterblichkeit anregt und dafür so viele unterschiedliche Facetten liefert, ist eine große Leistung. Eine der drei Geschichten war für mich etwas weniger nachvollziehbar, sodass ich insgesamt nur vier Sterne vergeben möchte, allerdings verbunden mit einer absoluten Leseempfehlung.

Vier Beispiele, wie das Wissen um sein Todesdatum das Leben beeinflussen kann
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 25.04.2019

In der Hitze des Sommer von 1969 machen die vier jüdischen Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon eine Art Wahrsagerin ausfindig, von der gemunkelt wird, sie könne einem sein Todesdatum vorhersagen. Die folgenden Abschnitte handeln jeweils von einem der Geschwister in der Reihenfolge, wie ihnen das Todesdatum vorhergesagt wu... In der Hitze des Sommer von 1969 machen die vier jüdischen Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon eine Art Wahrsagerin ausfindig, von der gemunkelt wird, sie könne einem sein Todesdatum vorhersagen. Die folgenden Abschnitte handeln jeweils von einem der Geschwister in der Reihenfolge, wie ihnen das Todesdatum vorhergesagt wurde, angefangen beim Jüngsten der Kinder, Simon. Das Buch begleitet je Abschnitt primär die jeweilige Person, dessen vorhergesagtes Todesdatum am nächsten liegt. Die Abschnitte liegen somit chronologisch hintereinander und greifen locker ineinander über. Schnell wird klar, dass den Kindern selbst als Erwachsene noch mulmig ist, je näher ihr Todesdatum rückt, obwohl sie doch eigentlich nicht daran glauben wollen. Dabei geht jeder anders mit dem Datum um, welches die Wahrsagerin ihnen in ihrer Kindheit voraussagte. Geprägt sind die Abschnitte vor allem durch den jeweiligen Charakter der betreffenden Person, entsprechend unterschiedlich gefielen mir die Abschnitte. Vor allem den ersten Abschnitt mochte ich nicht. Hier hat die Autorin für meinen Geschmack zu tief in die Klischeekiste gegriffen. Nicht nur, dass mir Simons Egoismus und Rücksichtslosigkeit zuwider waren, hinzu gesellte sich eine Obszönität, welche es mir unmöglich machen, Zugang zum Charakter zu finden und welche auch sehr schnell erkennen ließ, welchem Schicksal Simon erliegen wird, einfach, weil es zur damaligen Zeit das Schicksal vieler war. Vieler, denen man das Klischee anlastete, welchem Simon im Roman entspricht. Sein Handeln entsprach von vornherein einer self fulfilling Prophecy, war frühzeitig absehbar und somit einfach nicht mehr spannend. Die Abschnitte der anderen Geschwister gefielen mir von Mal zu Mal besser, wobei es mich störte, dass jeder der vier Geschwister eine charakterliche Auffälligkeit abbekommen hatte. Das war mir fast schon zuviel. Am besten gefielen mir die letzten beiden Abschnitte, da diese Charaktere trotz ihrer Macken noch am „normalsten“ und somit mir am zugänglichsten wirkten. Vermisst habe ich in diesem Roman eine gewisse Leidenschaft, welche dem Buch mehr Spannung verliehen hätte. Alles wurde trocken runtererzählt wie ein Bericht und wirkte zu distanziert. Der Sprecher des Hörbuchs machte dies mit seiner monotonen Art leider noch schlimmer und ist in meinen Augen keine gute Wahl gewesen.

Packende Familiengeschichte
von Thala am 22.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext: Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Sommer 1969: Wie ein Lauffeuer spricht sich in der New Yorker Lower East Side herum, dass eine Wahrsagerin im Viertel eingetroffen ist, die jedem Menschen den Tag seines Todes vorhersagen kann. Neugierig machen sich die vier Geschwister Gold auf den ... Klappentext: Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Sommer 1969: Wie ein Lauffeuer spricht sich in der New Yorker Lower East Side herum, dass eine Wahrsagerin im Viertel eingetroffen ist, die jedem Menschen den Tag seines Todes vorhersagen kann. Neugierig machen sich die vier Geschwister Gold auf den Weg. Nichtsahnend, dass dieses Wissen für jeden von ihnen auf unterschiedliche Weise zum Verhängnis wird. Simon, den Jüngsten, zieht es Anfang der 1980-er Jahre nach San Francisco, wo er nach Liebe sucht und alle Vorsicht über Bord wirft. Klara, verwundbar und träumerisch, wird als Zauberkünstlerin zur Grenzgängerin zwischen Realität und Illusion. Daniel findet nach 9/11 Sicherheit als Arzt bei der Army. Varya wiederum widmet sich der Altersforschung und lotet die Grenzen des Lebens aus. Doch um welchen Preis? Meine Meinung: Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte hineinzukommen, doch nach und nach zog mich die Geschichte in ihren Bann. Nach der Einleitung bekommt jedes der Geschwister einen eigenen Abschnitt. Wir lernen die einzelnen Personen kennen, ihre Wünsche und Träume, sowie die Hin- und Hergerissenheit zwischen der Familie und dem Verlangen, als freies, unabhängiges Individuum sein Leben leben zu dürfen. Die Geschwister gehen unterschiedlich mit der Tatsache um ihr Todesdatum zu wissen. Simon und Klara stürzen sich ins Leben, geben Vollgas und zögern nicht lange. Daniel und Varya sind besonnener, vorsichtiger und lassen das Leben an sich vorbeiziehen. Welches Vorgehen ist besser? Sosehr die Geschwister die Worte der Wahrsagerin verdrängen wollen, es gelingt ihnen nicht. Auch nach Beenden des Buchs hat mich die Geschichte zum Nachdenken gebracht. Wie hätte ich in der Situation reagiert? Wäre ich vorsichtig gewesen, oder hätte ich mich ins Leben gestürzt, ohne groß darüber nachzudenken? Wie man das Blatt auch wendet, sämtliche Antworten bleiben theoretisch, da sie auf einer Hypothese beruhen. Die Geschichte hat mich tief berührt.