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Das Perlenmedaillon

Roman

Sabine Weigand

(9)
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Beschreibung

Gegen ihren Willen muss Helena den Nürnberger Patrizier Heller heiraten. Doch eine verbotene Liebe verbindet sie mit dem Goldschmied Niklas. Nur die Briefe, die Niklas ihr über den jungen Maler Albrecht Dürer aus Venedig schickt, geben ihr noch Hoffnung – und das Perlenmedaillon, das sie zu Anna, der Hure, führt.

Mit Annas Hilfe wagt Helena das Unerhörte: sie begehrt gegen ihren Mann auf.

Die wahre Geschichte der Helena Heller zwischen Venedig und Nürnberg – der neue historische Roman von Sabine Weigand.

»Liebe, Schmuggel und andere Abenteuer: Dieses Buch ist das Schmuckstück unter den Historienromanen.«

Für Sie

Sabine Weigand stammt aus Franken. Sie ist promovierte Historikerin, arbeitete als Ausstellungsplanerin für Museen und ist nun Abgeordnete im bayerischen Landtag. Historische Originaldokumente und reale Frauenbiographien sind der Ausgangspunkt ihrer insgesamt neun Romane, wie ›Die Markgräfin‹, ›Die Seelen im Feuer‹ oder ›Die Tore des Himmels‹. In ›Die Manufaktur der Düfte‹ schildert sie Aufstieg und Fall einer deutschen Seifenfabrikantendynastie. Das dramatische Leben der Daisy von Pless liegt ihrem neuen Roman ›Die englische Fürstin‹ zugrunde.Literaturpreise:»Kulturmeter« Stadt Schwabach, Kulturpreis der Kulturstiftung IHK Franken

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 01.02.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-16359-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,5/4,8 cm
Gewicht 507 g
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 72634

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein weiterer gut recherchierter Roman, der echte historische Personen in einer spannenden Geschichte mit fiktiven Charakteren verknüpft.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Wunderbare Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 02.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Alle Bücher von Sabine Weigand sind bereichernd, gehen in die Tiefe und vermitteln bestens das Leben im Mittelalter. Einfach gut geschrieben

Spannend, historisch interessant und facettenreich
von Dagmar am 23.06.2019

Die Handlung ist im Spätmittelalter angesiedelt und beginnt 1490. Das Buch ist in drei Haupterzählstränge aufgeteilt. Einmal geht es um Helena, Tochter des wohlhabenden Kaufmanns und Goldschmieds Brandauer und zum anderen um ihren Vetter, den Lehrling Niklas. Beide haben sich ineinander verliebt und Helena erwartet ein Kind von ... Die Handlung ist im Spätmittelalter angesiedelt und beginnt 1490. Das Buch ist in drei Haupterzählstränge aufgeteilt. Einmal geht es um Helena, Tochter des wohlhabenden Kaufmanns und Goldschmieds Brandauer und zum anderen um ihren Vetter, den Lehrling Niklas. Beide haben sich ineinander verliebt und Helena erwartet ein Kind von ihm. Brandauer billigt diese Verbindung jedoch nicht, setzt Niklas vor die Tür und schickt seine Tochter ins Kloster. Hier trennen sich für viele Jahre die Wege der beiden. Niklas nutzt die Möglichkeit, mit einem Kaufmannszug nach Venedig zu reisen. Während der Reise lernt er den Maler Albrecht Dürer kennen und daraus entwickelt sich eine enge Freundschaft. In Venedig arbeitet er als Goldschmied und gerät in kriminelle Machenschaften. Helena bekommt in der Zwischenzeit ihr Kind, das ihr allerdings sofort weggenommen wird. Ihr Vater verheiratet sie mit dem Patrizier Konrad Heller. Die Ehe ist nicht glücklich, Heller schlägt seine Frau, ist trunksüchtig und verspielt sein Geld. Helena und Niklas bleiben trotz allem in Kontakt, ihre Briefe werden über Agnes Dürer entsprechend weitergeleitet. Der dritte Erzählstrang handelt von Anna, einem einfachen Mädchen, das nach Nürnberg flieht. Dort landet sie unfreiwillig als Hure im Frauenhaus. Immer wieder hat sie Kontakt zu den Hellers und außerdem entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen ihr und Helenas Bruder Philipp, der als Mönch im Kloster lebt. Sabine Weigand hat die Zustände der damaligen Zeit mit all ihren Facetten ausführlich beschrieben. Die hygienischen Umstände waren zum Teil katastrophal und Krankheiten wie Pocken, Syphilis und Lepra weit verbreitet. Frauen hatten zu jener Zeit keinerlei Rechte. Nachdem Konrad Heller seine schwangere Frau beinahe umgebracht hat, wendet sich Helena an den Nürnberger Rat mit der Bitte um Scheidung. Daraufhin bekommt sie die Antwort, dass sie ihrem Mann gehorchen müsse und an ihrer misslichen Lage bestimmt selber schuld sei. Das Schicksal von Helena hat mich sehr berührt. Aber auch positive Themen, wie die Edelsteinbearbeitung und die Goldschmiedekunst werden im Buch behandelt. Der Schreibstil ist flüssig, das Buch insgesamt gut zu lesen. Ich konnte mich problemlos in die Handlung hinein versetzen. Einige Passagen wie z. B. die Briefe von Helena und Niklas sind in alter Sprache verfasst. Das war etwas holprig zu lesen, hat das Buch aber auf jeden Fall authentischer gemacht. Im Nachwort schreibt Sabine Weigand, dass die Familie der Hallers tatsächlich existiert und sie deren Geschichte als Vorlage für ihren fiktiven Roman genommen hat. Mich hat dieser Roman absolut begeistert und ich werde bestimmt weitere Bücher von Sabine Weigand lesen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 30.06.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Roman über eine starke Frau, die sich in einer Welt ohne Frauenrechte durchsetzen muss, geschrieben von der Meisterin der deutschen Autorinnen des Genres (Seelen im Feuer).


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