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Dinner mit Elch

Kriminalroman

Michael Böhm, Dieter Hentzschel

(2)
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Beschreibung

In einem Blockhaus an einem idyllischen See mitten im finnischen Winter geschieht ein bizarrer Mord... Wer von den Gästen war es, jeder verdächtigt jeden, denn der Tote hatte Feinde, viele Feinde. Eine gnadenlose Jagd auf engstem Raum beginnt.

Der Autor Michael Böhm schuff mit Leo Petermann, dem kultivierten Privatier und freundlichen Nachbarn einen neuen Krimihelden. Die drei Bände um Leo Petermann, den eleganten Gentlemanverbrecher, der eigentlich stets nur seine beschauliche Ruha haben möchte, sind allerbeste Kriminalliteratur. Kein Wunder, dass Michael Böhm mit dem Glauser für den besten deutschen Krimi ausgezeichnet wurde!
Co-Autor Michael Hentzschel widmet sich neben dem Schreiben der Malerei und dem Filmen. Kein Wunder also, dass man sich in dem Krimi zuweilen wie in einem bizarr-humorvollen Film vorkommt.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 162
Erscheinungsdatum 17.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95669-108-9
Reihe Edition 211
Verlag Bookspot Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/2 cm
Gewicht 304 g

Kundenbewertungen

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Konnte mich nicht fesseln
von Monika S. aus Leutesdorf am 30.10.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In einem abgelegenen Blockhaus trifft sich eine Gruppe von Männer und Frauen , um dort ein Wochenende zu verbringen. Dank des starken finnischen Winters sind sie dort bald von der Aussenwelt abgeschlossen und dann gibt es einen Toten. Zu Beginn der Geschichte wurde ich als Leser in den finnischen Winter geschickt, was mich fr... In einem abgelegenen Blockhaus trifft sich eine Gruppe von Männer und Frauen , um dort ein Wochenende zu verbringen. Dank des starken finnischen Winters sind sie dort bald von der Aussenwelt abgeschlossen und dann gibt es einen Toten. Zu Beginn der Geschichte wurde ich als Leser in den finnischen Winter geschickt, was mich freute, da ich nordische Krimis sehr mag. Doch leider konnte ich mich im Laufe der Geschichte keiner der Charaktere fesseln. Die Dialoge zwischen ihnen sind schroff und meiner Meinung nach unhöflich. Ebenso die Beschreibung der einzelnen Personen ließ mich zu keinem eine Verbindung aufbauen. Die Geschichte selber hat einige gute und spannende Stellen, die jedoch teilweise für mich als Leser schwierig waren nach zu verfolgen bzw deren Sinn und Notwendigkeit sich mir nicht erschloss. Die Schreibweise war in Ordnung, auch wenn mit kurzen Sätzen versucht wurde, Tempo in die Handlung zu bringen , so gelang das in meinen Augen nur bedingt. Ebenso waren für mich die teilweise plötzlich auftauchenden Nebenfiguren nicht verständlich, da sie kurz erwähnt wurden und dann wieder verschwanden. Alles in allem fehlte mir in diesem Krimi der Bezug zu einem Charakter, mit dem ich mitfiebern konnte, dem ich als Leser vertraute , und der mich sicher durch die Geschichte begleitet.

Dinner mit Elch
von Miss.mesmerized am 22.09.2018

Die beiden Werbeagenturinhaber Olov und sein Sohn Göran wollen ein Wochenende in ihrem abgelegenen Blockhaus verbringen. Sie laden den Mitarbeiter Erik und dessen Freundin Nadja zu sich ein, die noch eine weitere Freundin, Alina, mitbringen. Fernab der Zivilisation beginnt das Wochenende gemütlich, dass es unentwegt schneit, stö... Die beiden Werbeagenturinhaber Olov und sein Sohn Göran wollen ein Wochenende in ihrem abgelegenen Blockhaus verbringen. Sie laden den Mitarbeiter Erik und dessen Freundin Nadja zu sich ein, die noch eine weitere Freundin, Alina, mitbringen. Fernab der Zivilisation beginnt das Wochenende gemütlich, dass es unentwegt schneit, stört die kleine Gemeinschaft nicht weiter, mit guten Essen und Sauna lässt sich die Zeit schon aushalten. Als Olov jedoch längere Zeit draußen verschwindet, werden die anderen unruhig, sie finden den alten Mann verletzt und bewusstlos. Treibt sich jemand in der Nähe rum? Die Frage wird bald schon durch die Ankunft eines zwielichtigen Fremden beantwortet. Das erste gemeinsame Schreibprojekt von Michael Böhm und Dieter Hentzschel konnte mich leider so gar nicht überzeugen. Dem Krimi fehlte es insgesamt an Spannung, was vor allem der Tatsache geschuldet war, dass ich mich über die Handlung wunderte, irritiert nach Zusammenhängen suchte und ob der unglaubwürdigen Wendungen verzweifelt auf das Ende hoffte. Die Figuren bleiben leider ziemlich blass, es gibt einen wirklichen Protagonisten und außer den Ereignissen in der Hütte weiß man auch kaum etwas über sie, was es schwierig macht, Sympathien aufzubauen. Dass sie alle sehr schroff und abweisend kommunizieren, hilft hier auch nicht weiter. Vieles in ihrer Anlage ist auch nur wenig nachvollziehbar - Göran giert offen nach Erics Freundin, weshalb dieser dann einem Wochenende mit Sauna zustimmt, ist schon schräg. Warum Nadja eine Schwangerschaft vortäuscht, hat sich mir ebenso wenig erschlossen. Olovs Tod, der von der kleinen Gemeinschaft sofort dem Fremden zugeschrieben wurde, obwohl weder Motiv noch Möglichkeit gegeben waren, war dann nur der erste seltsame Höhepunkt dieser Geschichte. Nach dem ersten vermeintlichen (?) Mord driftet die Handlung völlig ins Abstruse und ist in keiner Weise mehr nachvollziehbar. Wie sich die Hütte plötzlich in militärischen Sperrbezirk befinden soll, was es mit den seltsamen Wilderern auf sich hat, die mysteriös auftauchen und dann nie wieder eine Rolle spielen und dass urplötzlich internationale Drogenkartelle und ein sensationeller Raub als Triebfeder für die ganzen Vorgänge herhalten sollen – hier wird es nun doch zu abenteuerlich, um noch Sinn zu ergeben. Flache Figuren gepaart mit einem aberwitzigen und haarsträubenden Plot – so etwas habe ich lange nicht gelesen.


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