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Heidelbeerfrau

Historischer Roman

Clausen im Pfälzerwald im August 1945: Elise und ihre Familie haben die Kriegswirren überwunden, doch Normalität will nicht einkehren. Es gibt kaum bezahlte Arbeit. Trotzdem versucht Elise alles, um ihren Sohn und die Familie über Wasser zu halten. Zufällig trifft sie einen Schuhfabrikanten, der ihr Arbeit gibt. Zunehmend leidet sie jedoch darunter, dass Julius, der Vater ihres Kindes, nicht mehr aus französischer Kriegsgefangenschaft heimkehren könnte. Seit Monaten gibt es kein Lebenszeichen von ihm. Ob er noch lebt? Ob seine Liebe groß genug ist? Eines Tages erhält sie Post von seiner Mutter …
Vergebens hoffen viele Menschen darauf, dass sich ihre Situation nach Kriegsende verbessert. Es dauert nicht lange, bis einstige Nazis wichtige Posten bei den Alliierten besetzen. Erneut leidet die Zivilbevölkerung unter deren Machenschaften. Doch Elise lässt sich nicht unterkriegen.
Portrait
Marion Bischoff lebt schon seit ihrer Geburt im Pfälzerwald. Da sich die Autorin intensiv mit der Geschichte ihrer Heimat auseinandersetzt, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch ihre Protagonistin hier heimisch fühlt. Für die Recherche bedient sich Marion Bischoff besonders gern bei Zeitzeugen und sammelt Dokumente aus den verschiedenen Epochen. Zum Schreiben sitzt sie am liebsten auf ihrer Bank am Waldrand und genießt den Blick in die Natur. Neben historischen Romanen schreibt Marion Bischoff Kurzgeschichten und Kinderbücher. Sie ist Initiatorin der Aschauer Autorenwoche.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 234
Erscheinungsdatum 23.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89801-404-5
Verlag Rhein-Mosel-Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/2,5 cm
Gewicht 220 g
Auflage 2
Verkaufsrang 144792
Buch (Kunststoff-Einband)
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Kundenbewertungen

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Vom Heidelbeerkind zur Heidelbeerfrau
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergkamen am 20.11.2018

Heidelbeerfrau ist der Folgeroman von Heidelbeerkind. Man kann dieses Buch auch alleine für sich lesen, jedoch ist es besser, auch Heidelbeerkind zu kennen, damit man die Handlungsweise der Protagonistin Elise besser nachvollziehen kann. Auch der 2. Teil hält, was er verspricht. Er gefällt mir sogar noch etwas besser, als Teil... Heidelbeerfrau ist der Folgeroman von Heidelbeerkind. Man kann dieses Buch auch alleine für sich lesen, jedoch ist es besser, auch Heidelbeerkind zu kennen, damit man die Handlungsweise der Protagonistin Elise besser nachvollziehen kann. Auch der 2. Teil hält, was er verspricht. Er gefällt mir sogar noch etwas besser, als Teil 1. Und ich war schon von Heidelbeerkind begeistert. Elises Leben, und dass vieler anderer Menschen, ist nach Kriegsende immer noch sehr hart. Den Hunger ihres Sohnes Reinhard kann man fast mitfühlen. Elise ist eine taffe und tapfere Frau mit einem großen Herzen. Sie hat sich wirklich vom Heidelbeerkind zur Heidelbeerfrau gemausert. Entbehrungen, Schicksalsschläge und Angst bestimmen ihr Leben. Am meisten Halt findet sie beim Großvater. Den kann man einfach nur gerne haben. Marion Bischoff fesselt den Leser mit Worten. Das furchtbare Erlebnis von ihrem Bruder Hans, geht nicht spurlos an einem vorbei. Das oft harsche Verhalten der Mutter, ist nachvollziehbar. Ihre Freundin Gerda, trifft auch ein hartes Los. Alle Figuren werden so gut geschildert, dass man bis auf wenige, alle irgendwie ins Herz schließt. Die Autorin schreibt darüber, wie hart alles nach Kriegsende war, wie jeder um sein Überleben kämpfen musste. Und doch spürt man, gerade bei Elise, dass ein gutes Herz so viel zählt. Elises Freund Julius ist in Gefangenschaft geraten. Die Handlung des Buches gipfelt in einem emotionalen Chaos. Aber das Ende ist sehr überraschend. Ich musste an einigen Stellen doch schwer schlucken und einmal sogar weinen. Es ist ein gelungenes Werk einer Autorin, von der ich noch auf viele weitere Bücher hoffe.

Unglaublich spannend, authentisch und berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe auch das erste Buch von Marion Bischoff, das Heidelbeerkind, gelesen und war begeistert. Doch was der Autorin hier gelungen ist, ist schier unglaublich! Ich war derart gefesselt und bin immer noch so sehr berührt, dass sich meine Gefühle nur schwer beschreiben lassen. Elise ist eine Frau geworden, binnen weniger Monat... Ich habe auch das erste Buch von Marion Bischoff, das Heidelbeerkind, gelesen und war begeistert. Doch was der Autorin hier gelungen ist, ist schier unglaublich! Ich war derart gefesselt und bin immer noch so sehr berührt, dass sich meine Gefühle nur schwer beschreiben lassen. Elise ist eine Frau geworden, binnen weniger Monate. Sie handelt besonnen und bedacht und doch immer so, dass es ihrer Familie zum Vorteil gereicht. Ihr kleiner Bruder Hans hat in der Heidelbeerfrau eine viel größere Gewichtung und der Autorin gelingt es in unnachahmlicher Weise das Schicksal eines Zeitzeugen aufzugreifen und in den Roman einzuflechten. Dass es sowohl einen Prolog als auch einen Epilog gibt, finde ich klasse. Die Handlungsstränge innerhalb des Romans sind so verwoben, dass ich beim Lesen mehr als einmal völlig überrascht wurde, weil ich mit einer solchen Wendung nicht rechnete. Alles in allem finde ich es sehr berührend, wie die Autorin das Leben in der Nachkriegszeit bei den "ganz normalen Menschen" beschreibt und wie sehr sie mich in den Bann dieser schlimmen Zeit zieht. Ich hoffe, bald mehr von Marion Bischoff lesen zu können.

Einfach wundervoll...
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterode am 02.10.2018

Das wunderschöne Cover passt hervorragend zum Buch und man hat einen Wiedererkennungswert zum erste Teil, dem Heidelbeerkind. Hier nun kehren wir zurück nach Clausen im Pfälzer Wald. Es ist August 1945 und Elise und ihre Familie mühen sich redlich in der Not der Nachkriegszeit zurecht zu kommen. Doch die schlechten Nachrichten... Das wunderschöne Cover passt hervorragend zum Buch und man hat einen Wiedererkennungswert zum erste Teil, dem Heidelbeerkind. Hier nun kehren wir zurück nach Clausen im Pfälzer Wald. Es ist August 1945 und Elise und ihre Familie mühen sich redlich in der Not der Nachkriegszeit zurecht zu kommen. Doch die schlechten Nachrichten und die furchtbaren Geschehnisse wollen einfach kein Ende nehmen. Berührend, eindringlich und voller Gefühl erzählt die Autorin ,wie es mit Elise, ihrem Baby, dem lieben Großvater und der Mutter und Hänschen weitergeht. Mit vielen Tränen, einer dicken Gänsehaut und allen nur möglichen Emotionen habe ich immer wieder das Buch zur Hand genommen um die Familie durch die schwere Zeit zu begleiten. Mehr als ein Mal habe ich mir gewünscht, alles möge gut werden. Ganz vortrefflich beschreibt die Autorin die Moralvorstellungen der damaligen Zeit und wieder und wieder habe ich mich gefragt, warum die Menschen selbst in größter Not untereinander so boshaft und gemein sein können. Der wundervolle Schreibstil der Autorin, die schon aus dem ersten Buch bekannten Charaktere und die sehr berührende Geschichte haben mir eine sehr schöne Lesezeit beschert und ich danke der Autorin sehr, dass sie im Epilog einen Ausblick auf Elises weiteres Leben gibt, denn es hätte mir keine Ruhe gelassen, nicht zu wissen, wie es ihr und all den anderen lieb gewonnenen Figuren ergangen ist.