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Die Sprache der Zeit

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Nach der Trennung von seiner Frau und seiner kleinen Tochter freut sich der erfolgreiche Anwalt Oskar sehr darüber, sein Leben endlich wieder ganz alleine für sich zu haben. Doch da hat er die Rechnung ohne Hermes gemacht - einen gruseligen kalkweißen Kerl mit Zylinder, der Oskar kurzerhand in eine ebenso fantastische wie groteske Bibliothek entführt. An diesem Ort fernab unserer Realität halten die gnomartigen Schreiber zwischen den knorpeligen Wurzeln eines riesigen Baumes in ihren magischen Büchern die Zeit selbst fest. Und immer dann, wenn Oskar eines der von Hermes aufgestöberten Bücher aufschlägt, versetzt es ihn zurück in seine eigene Vergangenheit. Doch wie er bald erfahren muss, gehört zum Schicksal der Menschen weitaus mehr, als nur das, was sich unserem bloßen Auge offenbart...
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 340
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-4129-9
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,3 cm
Gewicht 356 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Erfolg oder Familie? Eine einfache Entscheidung, oder?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bernburg am 20.12.2018

Diese Debüt von Sven Urban thematisiert ein recht zeitloses Thema: nämlich die Zeit selbst. In diesem Einzelband verfolgen wir Oskars Lebensweg und ergründen so mit ihm gemeinsam, was eigentlich von seinen Idealen und Überzeugungen übrig geblieben ist. Denn jetzt mit dreißig Jahren geht seine Ehr zu Bruch, während er der Ansic... Diese Debüt von Sven Urban thematisiert ein recht zeitloses Thema: nämlich die Zeit selbst. In diesem Einzelband verfolgen wir Oskars Lebensweg und ergründen so mit ihm gemeinsam, was eigentlich von seinen Idealen und Überzeugungen übrig geblieben ist. Denn jetzt mit dreißig Jahren geht seine Ehr zu Bruch, während er der Ansicht ist, dass er nur durch ein wachsendes Gehalt seiner Tochter ein gutes Leben bieten könne, da sind die vielen Überstunden doch ein notwendiges Übel oder? Dann wird er aber von Hermes in die Bibliothek eingeladen, in welcher alles Erlebte aufgeschrieben wird und so zeigt jener ihm Stück für Stück, dass alles nicht immer so ist, wie man selbst glaubt... Durch diese Vermischung der Realität mit der Vorstellung einer Bibliothek zur Dokumentation von Geschehenem, gelingt es dem Autor eine Faszination hervorzurufen, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Es war sehr interessant diese Darstellung näher zu ergünden, genauso wie die seltsamen Gestalten, denen man dort begegnet. Die Handlung war spannend, auch wenn sie sich an der ein oder anderen Stelle etwas gezogen hat. Dies lag aber zum Teil auch am Schreibstil, welcher mich erst zum Ende hin wirklich fesseln konnte. Besonders die Formulierung "Alter Ego" wurde für meinen Geschmak viel zu häufig verwendet. Zu Beginn wirkten auch die Dialoge manchmal etwas gestellt auf mich. Zum Ende war ich dann aber so gebannt von der Erzählung, dass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Den Schreibstil insgesamt würde ich als angenehm, gut verständlich und bündig bezeichnen. Ansonsten möchte ich nur noch kurz auf die Figuren näher eingehen. Oskar war hier der sture Familienvater, der vollkommen von der Richtigkeit seines Handels überzeugt scheint und gar nict daran denkt, Fehler gemacht zu haben. Während Hermes, sein treuer Begleiter, ihm aber nicht etwa sein Verhalten offen vorhält, sondern ihn in vergangene Zeiten eintauchen lässt, um seinen Irrtum selbst erkennen zu können. Beide waren mir sehr sympathisch, obwohl man Oskar wirklich verstehen lernt, wohingegen Hermes erst am Ende wirklich verstanden werden kann. Ich bewerte diesen Roman darum mit sehr guten 4 von 5 Sternen, da der Schreibstil mich doch zu Beginn sehr gestört hat und auch manche Erklärung mehr zu der ausgedachten Bibliothek nicht geschadet hätte. Nichtsdestotrotz hat der Autor hier einen zum Nachdenken anregenden Roman geschaffen, der es Wert ist, gelesen zu werden!

Eine Bibliothek der Zeit - so faszinierend, wie gefährlich.
von Michèle Schmidt aus Duisburg am 19.10.2018

Interessantes Debüt von Sven Urban, aber mir blieben zu viele Dinge offen. Inhalt: Für den frisch geschiedenen und erfolgreichen Anwalt Oskar ist seine Arbeit das Wichtigste. Doch er hat die Rechnung ohne Hermes gemacht - einen gruseligen kalkweißen Kerl mit Zylinder, der Oskar in eine ebenso fantastische wie groteske Biblio... Interessantes Debüt von Sven Urban, aber mir blieben zu viele Dinge offen. Inhalt: Für den frisch geschiedenen und erfolgreichen Anwalt Oskar ist seine Arbeit das Wichtigste. Doch er hat die Rechnung ohne Hermes gemacht - einen gruseligen kalkweißen Kerl mit Zylinder, der Oskar in eine ebenso fantastische wie groteske Bibliothek entführt. Hier halten Schreiber in magischen Büchern die Zeit selbst fest. Doch zum Schicksal der Menschen gehört weitaus mehr, als nur das, was sich unserem bloßen Auge offenbart... Ich gebe neuen Autoren und vor allem Selfpublishern immer gerne eine Chance. Und da mich das Cover und der Klappentext von Sven Urbans Debüt sehr neugierig gemacht haben, habe ich mich sehr gefreut an einer Leserunde zu diesem Buch teilnehmen zu dürfen. Meinung: Nach dem doch sehr geheimnisvollen Prolog, ist mir der Einstieg in die eigentliche Handlung leicht gefallen. Sven Urban hat einen flüssigen Schreibstil, ohne Schnörkel und Verwirrspielchen. Der Anfang des Buches hat mich ein wenig an "Die Geister, die ich rief" oder "Click" erinnert: Ein ziemlich unsympathischer Protagonist und seine leidgeplagte Familie haben eine Auseinandersetzung. Woraufhin besagter Protagonist einer oder mehreren Figuren begegnet, die ihn auf den rechten Weg zurück bringen sollen. Was Sven Urbans Geschichte einzigartig macht, ist dabei aber nicht nur Hermes, der geheimnisvolle und etwas sprunghafte "Retter in der Not". Sondern es ist vor allem die faszinierende Bibliothek, in der gnomische Schreiber in unendlich vielen Büchern die Geschichte eines jeden Menschen und somit die Zeit selbst aufschreiben. Allerdings erleben wir nicht einfach nur einen Blick in die Vergangenheit von Oskar, sondern es werden auch mysteriöse Wesen sichtbar, die das Schicksal der Menschen mit zu beeinflussen scheinen. Wirklich ein toller Gedanke. Leider gibt es wie so oft ein "aber". Sven Urban lässt seinen Lesern im Laufe der Geschichte sehr viel Raum für eigenen Interpretationen und hält sich mit weitreichenden Erklärungen eher zurück. Man erfährt nicht, wer oder was Hermes ist. Nach dem Motto "show it, don't tell it" beschreibt Sven Urban Orte und Figuren zwar relativ anschaulich. Aber am Ende haben ich mir doch Hintergrundinformationen zur Bibliothek, ihren Bewohnern und den bedrohlichen Wesen aus Oskars Rückblenden gefehlt. Diese Informationen zu finden war nach einiger Zeit nämlich auch mein Anreiz das Buch überhaupt weiter zu lesen. Hermes eilt mit Oskar von Buch zu Buch, ohne ihm etwas über den Ort oder das Warum ihres Abenteuers zu erklären. Und Oskar ist nicht wirklich der schlauste und liebenswerteste Protagonist. Da er bis zuletzt kaum einen Wandel in seiner Persönlichkeit zeigt, ging er mit mit der Zeit einfach nur auf den Geist. Keine Spur von schlechtem Gewissen oder Selbstreflexion, bis es quasi zu spät ist... Fazit: Eine gute Idee und ein wirklich toller Schreibstil für ein Debüt. Das muss man Sven Urban wirklich neidlos anerkennen. Ich persönlich hätte mir aber mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Daher hat mich das Buch eher unzufrieden zurück gelassen. Wer aber den Interpretationsspielraum den Autors nutzen mag und Geschichten à la Charles Dickens "Eine Weihnachtsgeschichte" liebt, der ist hier sicherlich gut aufgehoben.

Wenn man in Bücher eintaucht und sie zum Leben erwachen.
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 06.10.2018

Oskar verkörpert alles, was sich sich die meisten vorstellen, wenn sie an Anwälte in großen Kanzleien denken. Sein ganzes Leben hat er seiner Karriere gewidmet, endgültig besiegelt durch die Scheidung von seiner einstigen Großen Liebe Corinna. Aufritt Hermes. Der schrullige, etwas unheimliche, Kauz taucht plötzlich in Oskars... Oskar verkörpert alles, was sich sich die meisten vorstellen, wenn sie an Anwälte in großen Kanzleien denken. Sein ganzes Leben hat er seiner Karriere gewidmet, endgültig besiegelt durch die Scheidung von seiner einstigen Großen Liebe Corinna. Aufritt Hermes. Der schrullige, etwas unheimliche, Kauz taucht plötzlich in Oskars Leben auf und entführt ihn nicht nur in eine skurrile Bibliothek, sondern lässt ihn durch Bücher in seine eigenen Vergangenheit eintauchen. Und das geht lange nicht so spurlos an Oskar vorbei, wie er gerne hätte... Zuallererst möchte ich sagen, dass ich das Cover wunderbar passend zum Buch finde. Es hat mich auch ursprünglich angelockt und ich möchte dem Autor dafür ein großes Lob aussprechen, grade weil es ein Selfpublishing Title ist und eben nicht von einem großen Verlag kommt. Zum Inhalt möchte ich nicht all zu viel spoilern, der Klappentext und die Leseprobe bieten da schon einen guten Einblick. Meiner Meinung nach hat der Autor Sven Urban mit seinem Debütroman "Die Sprache der Zeit" absolut alles richtig gemacht. Anders als man es von vielen Fantasy Romanen gewohnt ist, spielt die Handlung in der 'realen Welt', das hat der Autor aber gut gelöst indem er als Hauptschauplatz die Fantasiewelt der Bibliothek nimmt. Und ich lüge absolut nicht wenn ich sage, ich habe mich in diese Bibliothek verliebt. Der Autor hat sie so beschrieben, dass ich in meinen Gedanken mit Hermes und Oskar zusammen durch geschlendert bin. Auch die einzelnen Räume gefielen mir gut, sowie die Kreaturen, denen sie auf der Reise zu den verschiedenen Büchern begegnen, waren gut durchdacht. Alles in allem sehr stimmig. Den Schreibstil des Autors fand ich schön, ausschweifend genug und dennoch nicht verschachtelt. Zusätzlich mag ich eine stark bildliche Sprache sehr gerne, das ist und bleibt aber Geschmackssache. Die Idee durch die Visualisierung der Vergangenheit jemandem sein Fehlverhalten aufzuzeigen ist zwar nichts neues (A Christmas Carol, etc.), jedoch habe ich es so in der Form noch nicht gelesen und habe mich auch zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Bei dem Lesen habe ich mich außerdem unweigerlich selbst gefragt ob ich in meiner Vergangenheit was ändern würde wenn ich könnte und wie ich an Oskars Stelle reagiert hätte. Eine sehr schwierige Frage wie ich finde... Fazit: Der Autor hat mit "Die Sprache der Zeit" das Rad in dem Sinne nicht neu erfunden, jedoch einzigartig umgesetzt. Ein schönes, fantasievolles Buch das zum nachdenken anregt und was ich jedem von Herzen empfehlen kann. Auch denjenigen die eigentlich nicht so viel mit Fantasy am Hut haben!