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Chasm City / Das Amarantin-Universum Bd.2

Roman

Das Amarantin-Universum 2

(1)
Eine Stadt außer Kontrolle

Chasm City wurde einst als Habitat für die menschlichen Siedler auf dem lebensfeindlichen Planeten Yellowstone geschaffen. Doch aus dem High-Tech-Utopia ist im Laufe des Zeit ein wahrer Alptraum geworden: Etwas hat nicht nur die Gebäude der Stadt, sondern auch Ihre Bewohner tiefgreifend verändert. Als es den ehemaligen Elitesoldaten Tanner Mirabel nach Chasm City verschlägt, findet er sich bald im Zentrum der erbitterten Machtkämpfe wieder, die in der Stadt toben. Und er entdeckt, dass sich hinter Chasm City ein noch viel größeres Geheimnis verbirgt, eines, das Jahrhunderte zurückreicht und zu Ereignissen führt, an die sich nur noch wenige Wesen im Universum erinnern ...

Die Bewohner von Chasm City, Hauptstadt des Planeten Yellowstone, befinden sich fest in den Klauen der geheimnisvollen Schmelzseuche, die Menschen mit Nanotech-Implantaten bef ällt und die Infizierten auf bizarre Weise verändert. Dennoch muss der ehemalige Scharfschütze und Leibwächter Tanner Mirabel nach Chasm City reisen, denn er jagt den Mann, der seine Geliebte umgebracht hat. Aber schon bald muss sich Mirabel nicht nur mit dem Mörder und der Seuche auseinandersetzen, sondern auch mit einer Bedrohung ganz anderer Art – denn seine Erinnerungen verändern sich immer mehr zu denen des Gründervaters Sky Haussmann.
Portrait
Alastair Reynolds wurde 1966 im walisischen Barry geboren. Er studierte Astronomie in Newcastle und St. Andrews und arbeitete lange Jahre als Astrophysiker für die Europäische Raumfahrt-Agentur ESA, bevor er sich als freier Schriftsteller selbstständig machte. Reynolds lebt in der Nähe von Leiden in den Niederlanden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 828
Erscheinungsdatum 06.12.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52221-3
Reihe Der Inhibitor-Zyklus 4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/5 cm
Gewicht 493 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Irene Holicki
Verkaufsrang 57.815
Buch (Taschenbuch)
10,99
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Tanner's Jagd
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 02.03.2013

Wie schon im Auftakt „Unendlichkeit“, so bedient sich Reynolds auch diesmal mehrerer Schauplätze und chronologisch verlagerter Handlungsstränge, um seine komplexe Geschichte zu erzählen. Im Gegensatz zum Erstling ist dieser Balanceakt diesmal jedoch auch vollends gelungen, stimmt die Gewichtung der einzelnen Rädchen, welche, immer mehr ineinander verzahnt, den Plot vorantreiben... Wie schon im Auftakt „Unendlichkeit“, so bedient sich Reynolds auch diesmal mehrerer Schauplätze und chronologisch verlagerter Handlungsstränge, um seine komplexe Geschichte zu erzählen. Im Gegensatz zum Erstling ist dieser Balanceakt diesmal jedoch auch vollends gelungen, stimmt die Gewichtung der einzelnen Rädchen, welche, immer mehr ineinander verzahnt, den Plot vorantreiben und ihn letztlich in einem mehr als stimmigen Finale abrunden. Auf dem Weg dorthin geizt Reynolds nicht mit Twists und Turns, die stets aufs Neue am Status Quo zweifeln und uns das soeben gelesene aus einem anderen Blickwinkel betrachten lassen. Auffällig dabei: Egal, welche Erzählebene man so eben betritt, der Rhythmus kommt an keiner Stelle aus dem Takt. Im Gegenteil: Ob im Dschungel von Sky's Edge, dem vor Dreck triefenden „Schlund“ oder in der Düsternis der Siedlerschiffe – jeder Handlungsstrang fasziniert auf seine Art, trägt eine weitere Facette zum Renyoldschen' Universum bei. „Chasm City“ ist, trotz mehr als 800 Seiten, durchgängig spannend, seine Figuren, wenngleich in ihren Fähigkeiten hier und da überzeichnet, unheimlich lebensecht. Als Freund klassischer „Hardboiled“-Geschichten fielen mir persönlich da vor allem die „Privat-Eye“-Anleihen bei Tanner Mirabel ins Auge, welche sich allerdings mit dem Sci-Fi-Umfeld in keinster Weise beißen, sondern vielmehr zur Dynamik beitragen und „Chasm City“ mit dieser gewissen Portion Coolness versehen. Überhaupt lässt sich die Atmosphäre im Buch mit dem Messer schneiden. Hinter jeder dunklen Ecke lauert das Unbekannte, jeder neue Bekannte Tanners wird scharf und misstrauisch beäugt. Wo er kann, sät Reynolds die Saat des Zweifels aus, was die vielen Kehren in der Geschichte umso eindrucksvoller macht und zur Vielschichtigkeit des Ganzen genauso beiträgt, wie die undurchschaubaren und moralisch schwer einzuordnenden Charaktere. Übertroffen wird all dies nur noch von der Kulisse, die fast schon selbst eine eigenständige Figur darstellt und, trotz Anleihen aus anderen bekannten Werken (z.B. Dicks „Blade Runner“, „Shadowrun“ oder auch „Star Wars“), durchgehend fasziniert. Da verzeiht man es dem Autor sogar, dass die große Überraschung am Schluss wohl viele Leser nicht überraschen wird bzw. in Punkto Aha-Effekt nur mäßig zündet. Insgesamt ist „Chasm City“ eine hervorragende Mischung aus knallharten „Noir“, visionärer „Space Opera“ und dystopischen „Cyberpunk“, die mich über mehrere Tage mit Erfolg in meinen Schlaf- und Essensgewohnheiten gestört und über die volle Distanz bestens unterhalten hat. Ein ganz starker, eindrucksvoller Roman, der viele Fragen beantwortet, aber noch genug offen lässt, um nach den weiteren Bänden des „Revelation-Space“-Zyklus gieren zu lassen.