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Europa und das Reich im Dreißigjährigen Krieg

Geschichte des europäischen Konflikts

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Der Dreißigjährige Krieg nahm seinen Ausgang von politisch-konfessionellen Streitfragen im römisch-deutschen Reich, entwickelte sich dann aber zu einer der größten Kriegskatastrophen der Neuzeit, an der zahlreiche europäische Mächte beteiligt waren. Wie die Auseinandersetzung eine solch zerstörerische Dynamik erhalten konnte, ist die Frage, die im Zentrum des Buches steht. Da eine Friedenslösung im Reich ausblieb, wirkten die Krisenherde im europäischen Umfeld schrittweise und ungehindert ins Reich hinein. So erreichte der Krieg seine verheerendste Eskalationsstufe und wurde endgültig zu einem europäischen Konflikt. Europäisch waren auch die Kriegsführung, die Zusammensetzung der Söldnerarmeen und schließlich der Friedenskongress, mit dem der Krieg beendet wurde.
Ein neue und schlüssigere Antwort auf die Frage, warum sich das Kriegsgeschehen in Deutschland scheinbar unaufhaltsam - gerade in den späteren Jahren des Krieges - mit anderen tiefgreifenden Konflikten in Europa verband, ergibt sich aus den internationalen Forschungen der letzten Jahre. Eines der Ziele des Buches ist es, diese neuen Perspektiven in einem Gesamtüberblick angemessen und
verständlich zu würdigen.
Portrait
Professor Dr. Christoph Kampmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Philipps-Universität Marburg
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-17-023667-7
Verlag Kohlhammer
Maße (L/B/H) 22,7/15,4/2 cm
Gewicht 369 g
Abbildungen X, mit 5 Karten und Abbildung 23,5 cm
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 96.480
Buch (Taschenbuch)
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Hervorragendes Studienbuch
von Stefan Siegmund aus Augsburg am 07.10.2010

Nach einem kurzen Überblick der politischen Ausgangslage in Europa vor 1618 bietet Christoph Kampmann eine hervorragende Darstellung über den politischen und militärischen Verlauf des Dreißigjährigen Kriegs. Er schildert den Krieg als einen europäischen Konflikt, was auch den Zeitraum zwischen 1635 und 1648 stärker in den Blick geraten lässt als... Nach einem kurzen Überblick der politischen Ausgangslage in Europa vor 1618 bietet Christoph Kampmann eine hervorragende Darstellung über den politischen und militärischen Verlauf des Dreißigjährigen Kriegs. Er schildert den Krieg als einen europäischen Konflikt, was auch den Zeitraum zwischen 1635 und 1648 stärker in den Blick geraten lässt als bei anderen Darstellungen, ohne dass dabei jedoch die reichsinternen Aspekte zu kurz kämen. Das Buch ist auf dem neuesten Stand der Forschung, dabei aber durchgängig sehr gut lesbar. Nicht zuletzt aufgrund eines großen Verzeichnisses weiterführender Literatur eignet es sich bestens fürs Studium und zur Prüfungsvorbereitung.