Die Geschichte der Liebe

Roman

Nicole Krauss

(7)
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Beschreibung

„Bezaubernd, zärtlich und sehr originell.“ (J.M. Coetzee)

Ein verloren geglaubtes, fast 70 Jahre altes Manuskript steht im Mittelpunkt dieses Romans. Leo Gursky hat es als junger Mann in Polen geschrieben, für seine große Liebe Alma. Nun lebt er als einsamer alter Mann in New York. Er weiß es nicht, aber das Buch überstand den Holocaust, wob andere Liebesbande: die 14-jährige Alma ist nach einer seiner Figuren benannt. Und sie ist auf der Suche nach ihm.

„Einfach anfangen zu lesen. Es ist wunderbar.“ (Stern)

Präzise, warmherzig, wunderschön. Bücher

Grete Osterwald, geboren 1947, lebt als freie Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen in Frankfurt am Main. Sie wurde mehrfach mit Übersetzerpreisen ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Jane-Scatcherd-Preis. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen Siri Hustvedt, Alfred Jarry, Anka Muhlstein, Jacques Chessex sowie Nicole Krauss, Jeffrey Eugenides und Elliot Perlman..
Nicole Krauss, geboren 1974 in New York, studierte Literatur in Stanford und Oxford sowie Kunstgeschichte in London. Sie debütierte 2002 mit «Kommt ein Mann ins Zimmer» als Romanautorin. Mit ihrem zweiten Roman «Die Geschichte der Liebe» gelang ihr ein grandioser internationaler Erfolg. Er wurde in 35 Sprachen übersetzt und u.a. mit dem Prix du Meilleur Livre Étranger ausgezeichnet. Krauss lebt in Brooklyn.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 346
Erscheinungsdatum 01.11.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23960-1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,6/2,5 cm
Gewicht 283 g
Originaltitel The History of Love
Auflage 11.Auflage
Übersetzer Grete Osterwald

Buchhändler-Empfehlungen

S. Fritze, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Lassen Sie sich nicht von dem schnulzigen Titel täuschen, hinter dieser Geschichte steckt so viel mehr und lässt einen lange nicht mehr los! Es geht um ein Manuskript, eine Jugendliebe, die auseinandergerissen wurde und ein junges Mädchen, das all dem auf den Grund gehen möchte.

Verena Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Nuernberg

Eine außergewöhnliche Story die durch ihre angenehme Erzählweise auffällt, auch wenn die verschiedenen Handlungsstränge anfangs verwirrend erscheinen. Angenehm zu lesen. Toll.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Aurich am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Mehrere Erzählstränge finden sich zu einem gleichzeitig schönen, traurigen und bemerkenswerten Ganzen zusammen. Bewegend und herausragend!

Wirre Handlungsstränge, aber tolle Charaktere
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 20.02.2014

Rezension: “Die Geschichte der Liebe” von Nicole Krauss wartete in meinem Regal schon sehr lange darauf, endlich gelesen zu werden und nun, da ich es getan habe, weiß ich gar nicht so genau, was ich nun eigentlich von der Geschichte halten soll. Nicole Krauss hat einen sehr angenehmen Schreibstil – soviel lässt sich sicher... Rezension: “Die Geschichte der Liebe” von Nicole Krauss wartete in meinem Regal schon sehr lange darauf, endlich gelesen zu werden und nun, da ich es getan habe, weiß ich gar nicht so genau, was ich nun eigentlich von der Geschichte halten soll. Nicole Krauss hat einen sehr angenehmen Schreibstil – soviel lässt sich sicher sagen. Ihre Art sich auszudrücken ist leicht zu verstehen und sorgt dafür, dass man ihr an den imaginären Lippen hängt und das Buch nur ungern weglegt. Allerdings hatte ich ein gravierendes Problem mit dem Buch: Die verschiedenen Handlungsstränge. Es geht darum, dass der jüdische Protagonist Leo Gursky als junger Mann ein Buch für seine Geliebte, Alma, verfasste – “Die Geschichte der Liebe”. In Zeiten des Holocaust gab Leo das Manuskript jemanden zur Verwahrung, der es dann irgendwann veröffentlichte – allerdings nicht unter dem Namen des wahren Autors. Der nächste Strang handelt von der 14-jährigen Alma, die nach der Protagonistin in “Die Geschichte der Liebe” benannt wurde. Almas Vater hatte das Buch ihrer Mutter geschenkt. Er ist mittlerweile tot und das Mädchen möchte einen Weg finden, ihre Mutter wieder glücklich zu machen. Dann gibt es noch weitere kleinere Handlungsstränge, wie z.B. was eigentlich in “Die Geschichte der Liebe” steht, wie Leos und Almas Liebe tragisch endete, was mit demjenigen ist, dem er das Manuskript des Werkes gab und außerdem geht es auch noch um den Sohn, den Leo und Alma zeugten. Da die verschiedenen Handlungsstränge keinem logischen Muster folgen, sondern sich wild durcheinandergewürfelt abwechseln, fand ich die Geschichte wahnsinnig verwirrend. Bis zu einem Punkt, der bereits über der Hälfte der Geschichte lag, konnte ich nicht einmal genau identifizieren, was nun wirklich passiert und was nur aus Leo Gurskys Buch stammt. Trotzdem fand ich den kauzigen, einsamen Leo, dessen größte Angst es ist, von der Welt vergessen zu sterben und auch die junge Alma sehr sympathisch, so dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Leo versucht sich verzweifelt mit absichtlich verursachten Peinlichkeiten in das Gedächtnis seiner Mitmenschen zu fressen und Alma ist in meinen Augen ohnehin die Heldin der Geschichte. Ihre Mutter, die unter dem Verlust des Vaters leidet, kam mir vor wie ein Schatten, doch dafür hat Alma ihre Augen überall – vor allem auf ihrem kleinen Bruder ‘Bird’, der sich für den Messias hält. Während das Buch für mich wegen des Aufbaus die ganze Geschichte über zwischen 2 und 3 (von 5) Sternen schwankte, überzeugte mich das Ende dann hin zur besseren Wertung. Während des Lesens schlichen sich die Charaktere der Story still und heimlich in mein Herz und als sich am Ende die Handlungsstränge endlich ordnen und zwei der wichtigsten Personen aufeinandertreffen, hatte ich eine regelrechte Gänsehaut, da der Titel des Buches der unausgesprochenen aber doch vorhandenen ‘Moral der Geschicht’ alle Ehre macht. Fazit: Eine Geschichte, deren Aufbau für Verwirrung sorgt – doch das Ende hinterlässt trotz allem eine Gänsehaut und zeigt: Liebe hat viele Formen.

Ein Buch zum wieder und wieder Lesen
von Birgit Schlechte aus Dresden am 03.08.2010

(Diese Besprechung bezieht sich auf die 2010 erschiene Sonderausgabe ISBN 9783499254734.) Seit 5 Jahren ist dieses Buch, unangefochten von aller Begeisterung für andere, mein Lieblingsbuch. Der Rowohlt-Verlag brachte es nun in seiner kleinen feinen Reihe heraus, die nur besonderen Titeln vorbehalten ist. Der Verlag weis, was ... (Diese Besprechung bezieht sich auf die 2010 erschiene Sonderausgabe ISBN 9783499254734.) Seit 5 Jahren ist dieses Buch, unangefochten von aller Begeisterung für andere, mein Lieblingsbuch. Der Rowohlt-Verlag brachte es nun in seiner kleinen feinen Reihe heraus, die nur besonderen Titeln vorbehalten ist. Der Verlag weis, was er tut; die Literaturkritik ließ diesen wundervollen Roman unbeachtet. Zugegeben, der Name der Autorin und der Titel des Buches klingen beliebig, beinahe trivial. Nicole Krauss ist eine Autorin aus dem Umfeld von Paul Auster, mit dessen Frau Siri Hustved befreundet. Sie selbst ist die Ehefrau von Safran Foer, alles literarische Hochkaräter. „Die Geschichte der Liebe“ ist die Geschichte eines Buches, dass ein polnischer Jude seiner Angebeteten Alma widmete. Er vertraute vor seiner Flucht das Manuskript einem Freund an, der es in der Emigration als sein eigenes ausgab, um einer Frau zu imponieren. Betagt sitzt der Autor in seiner vermüllten New Yorker Wohnung, klammert sich an Dinge, als seien sie das Leben, und wartet auf etwas Unbestimmtes, was noch zu erledigen ist. Ein junges Mädchen mit Namen Alma, ist dem Geheimnis ihres Namens und der Herkunft des Buches, das ihre verwitwete Mutter gerade ins Englische übersetzt, auf der Spur. Atemlos reißt sie die Seiten ihrer Mutter aus der Maschine. Der Leser muss hellwach sein, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen, wovon nur zwei hier angedeutet sind. Seine Empfindungen werden auf eine Achterbahnfahrt zwischen Lachen und Weinen geschickt. Die Menschen, die sich in dem Buch begegnen, sind voller Achtsamkeit füreinander. Wenn nur ein Wort für das ganze Buch stehen dürfte, müsste es lauten: Zärtlichkeit.


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