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Mundus Perditus

Die vergessene Welt

Carmen Gerstenberger

(11)
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Beschreibung

Nicht jedes Märchen sollte wahr werden ...

In der Innenstadt von New Rise City taucht aus dem Nichts ein mysteriöser Wald auf, der alles Leben vernichtet. Die Polizistin Vernita wagt sich am Einsatzort entgegen der Vorschrift in das unheimliche Dickicht, denn etwas darin scheint sie anzulocken. Plötzlich steht sie einem Mädchen mit rotem Umhang gegenüber, das sich als Rotkäppchen ausgibt. Bevor Vernita verstehen kann, was vor sich geht, wird sie angegriffen und erwacht erst drei Tage später wieder im Krankenhaus.
New Rise City hat sich in der Zwischenzeit in einen leibhaftigen Albtraum verwandelt. Menschen sterben auf grausame und brutale Weise, unerklärliche Vorkommnisse häufen sich, die alle in Verbindung mit Märchenfiguren stehen. In diesem Chaos trifft sie auf Ruiz, einen Wächter aus der vergessenen Welt, und erfährt schließlich Unglaubliches - Dämonen existieren wirklich und Vernita ist die Einzige, die sie aufhalten kann.

Carmen Gerstenberger, 1977 hat nicht nur der erste Star Wars Film das Licht der Welt erblickt, sondern auch meine Wenigkeit. Sowohl die Leidenschaft für die Sternenkrieger, als auch die Liebe zu SciFi- und Fantasygeschichten haben mich ein Leben lang mit Begeisterung erfüllt. Ob als Leser oder Autor - sich fallen zu lassen und in fremde Welten abzutauchen ist einfach unbeschreiblich. Im November 2014 hat sich mit der Veröffentlichung meines ersten Romans ein großer Traum erfüllt.
In Esslingen am Neckar geboren, lebe ich mit meinem Mann und unseren zwei Kindern noch immer in einem kleinen Ort in der Nähe im schönen Schwabenländle.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 350 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783961730094
Verlag Eisermann Verlag
Dateigröße 1154 KB

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Mundus Perditus. Die vergessene Welt
von Svanvithe am 04.01.2019

Vernita ist Polizistin aus Leidenschaft und bei ihren Einsätzen in New Rise City immer mit Feuer und Flamme dabei. So lässt sie es sich nicht nehmen, den Vorschriften zuwider zu handeln, als in der Innenstadt blitzartig ein rätselhafter Wald auftaucht, in dem viele Menschen zu Tode kommen. Vor allem auch, weil da eine schmeichel... Vernita ist Polizistin aus Leidenschaft und bei ihren Einsätzen in New Rise City immer mit Feuer und Flamme dabei. So lässt sie es sich nicht nehmen, den Vorschriften zuwider zu handeln, als in der Innenstadt blitzartig ein rätselhafter Wald auftaucht, in dem viele Menschen zu Tode kommen. Vor allem auch, weil da eine schmeichelnde, sanfte Stimme inmitten des finsteren Dickichts Vernita magisch anlockt. Ist das Mädchen mit dem roten Umhang, das plötzlich vor ihr steht, wirklich Rotkäppchen? Eine märchenhafte Begegnung scheint es jedenfalls nicht zu werden. Ohne Gelegenheit zu bekommen, Licht ins Dunkel zu bringen, wird Vernita angegriffen und erfährt bei ihrem Erwachen im Krankenhaus drei Tage später, welch unbegreiflicher, doch realer Albtraum ihre Heimatstadt gerade heimsucht. New Rise City versinkt im Chaos, denn „Rotkäppchens“ Anwesenheit bedeutet nur den Anfang eines schauderhaften und entsetzlichen Geschehens, bei dem die Menschen reihenweise sterben. Ist Vernita tatsächlich die einzige Option der Menschen, dem tödlichen Unheil zu entgehen, wie Ruiz, ein Wächter aus einer anderen Dimension es darstellt? Schließlich ist es inzwischen offensichtlich, dass es Dämonen aus eben jener vergessenen Welt sind, die New Rise City überrennen... In "Mundus Perditus. Die vergessene Welt" steigt Carmen Gerstenberger ohne viel Federlesen in die Handlung ein und konfrontiert ihre sympathische und energische Heldin Vernita mit schier Unglaublichem: Sie soll die einzige, die letzte Hüterin sein, die die Bewohner von New Rise City retten kann. Ohne ein paar hilfreiche Begleiter sieht das Ganze allerdings nicht erfolgsversprechend aus. Außerdem muss Vernita zunächst einmal initiiert werden, um als Hüterin ihre Aufgaben erfüllen zu können, wie ihr Ruiz und sein schuppenartiger Dämonengefährte Marno (einer von den Guten) deutlich erklären. Aber Vernita ist keine Frau, die lamentiert und mit ihrem Schicksal hadert, sondern eine verunftbegabte Person. Schließlich hat sie sich auch in der von Männern dominierten Arbeitswelt behauptet und keine Schwäche gezeigt. Nebenbei bemerkt ist die Zeit knapp, auch für zielorientierte Fragen, das findet sich alles schon. Die Geschichte, in der anfangs scharf gesetzte Schnitte im Erzählfluss mit schnellen Wendungen und aktionsreichen Ereignisse einhergehen, funktioniert über weite Strecken gut, verstrickt sich jedoch im Verlauf in Längen und Wiederholungen, während Carmen Gerstenberger nicht an detaillierten und bebilderten Schilderungen der Leichen, ekligen Körperflüssigkeiten, Grausamkeiten und Kämpfe spart. Kaum hat die Hüterin einen Dämon erledigt, taucht das nächste Geschöpf auf. Soweit Vernita erneut in Blut und Schleim „duscht“ und darüber schimpft, ist das durchaus zum Schmunzeln, gleichwohl nicht sehr variantenreich. Die Autorin setzt dem ansonsten düsteren und bluttriefenden Handlungsablauf zur Auflockerung viele heitere Momente entgegen. Besonders die zwischen Vernitas Kollegen Jares und Gangsterboss Alvarez verbal ablaufenden Streitereien gepaart mit flippigen Sprüchen sorgen für frisch und fröhliche Kurzweil. Und auch Marno fällt mit spitzfindigen und teilweise scharfzüngigen Kommentaren auf, wenn er nicht das Weite sucht und sich aus allem heraushält. Ruiz letzten Endes darf das tun, wofür ein Wächter eben da ist und nebenbei auch seinen Charme spielen lassen. Ein Manko ist leider, dass es trotz vorhandener Emotionen an einer tiefgreifenden Intensität fehlt. Deshalb schwächelt auch die eingebaute Liebesgeschichte, die wegen der Dämonenjagd gar nicht richtig zum Zuge kommt. Zwar überzeugt "Mundus Perditus. Die vergessene Welt" nicht in der Gesamtheit, bietet ungeachtet der Schwächen aber einigen Unterhaltswert.

Die Dunkle Seite der Märchen
von Kerstin am 20.11.2018

Wenn man auf eine kurzweilige Märchenadaption der dunkleren Art steht und ein wenig augenzwinkerndem Humor, dann wird man hier fündig. Denn der Fantasyroman erfüllt recht gut alle Klischees. Da ist die Heldin wider Willen – Vernita. Eigentlich führt sein ein bis dato normales Polizistinnenleben und plötzlich findet sie sich i... Wenn man auf eine kurzweilige Märchenadaption der dunkleren Art steht und ein wenig augenzwinkerndem Humor, dann wird man hier fündig. Denn der Fantasyroman erfüllt recht gut alle Klischees. Da ist die Heldin wider Willen – Vernita. Eigentlich führt sein ein bis dato normales Polizistinnenleben und plötzlich findet sie sich in der Rolle der Hüterin wieder. Natürlich hat sie von Nichts eine Ahnung, immerhin ist sie die Letzte des ganzen Hütergeschlecht auf dieser Erde und ihre Eltern verunglückten, bevor sie die junge Frau über ihr Erbe aufklären konnten. Aber wie immer stellt einem das Schicksal einen (in diesem Fall zwei) Helfer zur Seite. Ruiz und sein ’süßer‘ Begleiter Marno stammen selber aus einer dämonischen Welt. Ruiz ist der Wächter, also positive Unterstützer an Vernitas Seite und Marno – das verrate ich nicht, das muss man gelesen haben. Jedenfalls, Ruiz kann der jungen Heldin immer in allen Belangen weiter helfen – halt der tolle Typ an der Seite einer coolen Frau. Damit die ‚Heldenrunde‘ schön rund wird gibt es dann noch Jares und Alvarez. Erstgenannter ist der ‚ewig gute, aufrechte, geradlinige und treue‘ Bullenkollege (ich mag das Klischee) der sich in jeder Lebenslage um Vernita sorgt und zu ihr hält. Zweiterer ein kleiner Gängsterboss, der in die Ereignisse verwickelt wird, immer einen coolen Spruch auf den Lippen hat und eben nicht so streng und geradlinig denkt (Liebhaber flotter Sprüche werden ihn mögen). Und dann sind da die Gegenspieler – Dämonen, die in früherer Zeit in Märchen eingeschlossen wurden und nun, da das Portal geöffnet wurde sich auf dieser Welt erneut breit machen möchten. Es bleibt selbstverständlich nicht nur beim Männermordenden Rotkäppchen. Doch lest lieber selber welche uns lieben Märchenfiguren in Wahrheit eine dämonische Seite haben. Da kann man Märchen mit anderen Augen sehen lernen oder um es mit Ruiz zu sagen: "Solche Sachen erzählen euch eure Eltern zum Einschlafen?" Was kann man dem ganzen nun entnehmen? Obwohl sich alles nach einem 100%igen klischeehaften Fantasy-Roman anhört, hat Carmen Gerstenberger einen wirklich kurzweiligen und unterhaltsamen Roman für nette Abende geschrieben. Ich finde das Spielen mit Klischees und Archetypen zulässig und eben auch gut gemacht. Die Dämonen kommen dabei ein wenig einseitig rüber, aber selbst da kommt bei genauerer Betrachtung wieder etwas vom Archetyp des ‚Bösen, dass immer die selben Fehler begeht‘ durch. Die Handlung ist in vielen Teilen vorhersehbar, trotzdem wollte ich jedesmal weiterlesen. Zudem muss ich gestehen, das Cover passt super zum Inhalt der Geschichte und die netten kleinen Zeichnungen zwischendurch tragen zum positiven Lesegefühl bei. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Man sollte es ruhig einmal gelesen haben. Bei dem gut geschriebenen Ende des Buches bleibt es offen, ob es sich um einen Einzelroman handelt oder ob eventuell doch ein weiterer folgen könnte. Ich lasse mich überraschen.

Magisch, ungewöhnlich und absolut süchtig machend
von Susi Aly am 12.11.2018

Dieser fantastische Roman könnte auch gut mit “Es war einmal…” beginnen. Denn Carmen Gerstenberger verbindet hier gekonnt verschiedene Märchenelemente zu einer absoluten fantastischen Geschichte, in der es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht. Ein Buch das mich gnadenlos begeistert und absolut fasziniert hat. Wen... Dieser fantastische Roman könnte auch gut mit “Es war einmal…” beginnen. Denn Carmen Gerstenberger verbindet hier gekonnt verschiedene Märchenelemente zu einer absoluten fantastischen Geschichte, in der es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht. Ein Buch das mich gnadenlos begeistert und absolut fasziniert hat. Wenn ich sage, ich habe mitgelitten. Sagt das nichts über meinen tatsächlichen Gefühlshaushalt aus. Ganz ehrlich, ich war dem Nervenzusammenbruch nah. So unglaublich hat mich diese Geschichte infiziert und gnadenlos aufgesogen. Der Schreibstil der Autorin machte es mir leicht durch die Seiten zu gleiten. Leicht, fließend, aber auch sehr fordernd und bildhaft. Sie beschreibt das Setting so lebhaft, dass man es sehr intensiv erlebt und fühlt. Man spürt die Leidenschaft und dadurch erwacht es auch zum Leben. Angefangen bei den Charakteren, die einfach nur perfekt ausgearbeitet sind. Da wir die meiste Zeit Vernita begleiten, lernt man sie natürlich am besten kennen. Ich liebe diese Frau einfach. Wandelbar und mit einem erstklassigen Humor ausgestattet. Aber am meisten beeindruckt hat mich ihre Entwicklung. Sie kommt langsam, aber dennoch sehr gewaltig. Man kann ihr förmlich beim wachsen zusehen. Was angesichts ihres Lebens, keine Überraschung ist. Auch über die Hintergründe erfährt man einiges, was wiederum auch einige Fragen beantwortet. Als Polizistin kämpft man gegen allerlei Abschaum. Für sie ändert sich nicht viel, wohl aber die Natur ihrer Gegner. Die Welt wie wir sie kennen, hat sich verändert. Sie wird überrannt und Vernita sieht sich allerhand Gefahren ausgesetzt und es beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit. Für Sie, für das Leben. Für ihre Welt. Jares, Alvarez, Ruiz und auch Marno haben mich absolut begeistert und so zum lachen gebracht. Besonders bei letzterem hatte Alvarez häufig seine Finger im Spiel. Was ich an diesen Charakteren jedoch besonders mag. Sie sind greifbar, lebendig und sie sind keine Helden. Sie arrangieren sich mit allem, sofern das überhaupt möglich ist. Denn wenn hier eines ganz klar ist, dann das nichts normal ist. Die Autorin hat hier eine wirklich geniale Welt erschaffen. Schon als ich von dem Wald las, liefen meine Gehirnwindungen auf Hochtouren. Grauen, namenlose Angst und tierische Verzweiflung. Ich liebe es, wie sie uns die Dämonen präsentiert. Ich liebe es, wie sie sich langsam aus ihrem Kokon herausschälen. Und ich liebe es, wie alles dem Erdboden gleichgemacht wird. Es ist keine typische Fantasy Geschichte. Viel mehr hat sie auch viele Thriller Elemente eingebaut, die absolut zum mitfiebern und mitzittern bringen. Die Spannung liegt durchweg oben und Carmen Gerstenberger gelingt es auf geniale Art und Weise, den Leser total in Starre verfallen zu lassen. Es ist nichts wie es scheint. Es ist viel schlimmer. Abgründiger, Verzweifelter, Düsterer. Es ist nichts irgendwie vorhersehbar. Man hat den Eindruck, jede Zeile erfindet sich selbst noch einmal neu. Das Grauen und die Wut nehmen immer mehr zu. Der Ruf nach Gerechtigkeit steigert sich zu einem schrillen Ton, der unbedingt Erlösung brauch. Die vergessene Welt ist eine ungewöhnliche und abwechslungsreiche Story, die auch für Romantiker, die ein oder andere Stelle bereithält. Es geht hier um Freundschaft, Loyalität und um Verbindungen. Ein Buch das sehr gut durchdacht und von verschiedenen Wendungen durchzogen ist. Mit einem wirklich emotionalen, als auch explosiven Showdown fordert das Ganze seinen Tribut. Ich liebe es. Das Ende, das auch ein Anfang sein könnte. Und das in der Tat auch noch Luft nach oben bereithält. Es wäre absolut fantastisch noch einmal in diese Welt zurückzukehren. Fazit: Es war einmal … Mit “Mundus Perditus “ entführt uns Carmen Gerstenberger in eine absolut fantastische Welt, die mich absolut begeistert und innerlich ausgelaugt hat. Charaktere, die in Haut und Haar übergehen. Man feuert sie an, macht sich fast in die Hosen vor lachen und man fiebert und zittert so wahnsinnig mit. Magisch, ungewöhnlich und absolut süchtig machend. Ein absolutes Highlight für mich.

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