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Wahre Helden

Nicht kaputt, nur angeknackst

Nadine Erdmann

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Beschreibung

Als Svea mitten im Abitur die Schule wechseln und zu ihrer großen Schwester in eine Wohngemeinschaft ziehen muss, ist sie zunächst wenig begeistert. Doch schnell stellt sie fest, dass ihr neues Leben gar nicht so schrecklich wie befürchtet ist. Jona, einer ihrer neuen Mitbewohner, hat Riesenpotenzial, ein bester Freund zu werden, und Nik, der sich auf der Straße durchschlägt, sorgt ebenfalls für reichlich Chaos an Sveas Gefühlsfront. Aber sowohl Jona als auch Nik haben Geheimnisse, die die Freundschaft der drei auf eine harte Probe stellen ...

Mit Sarkasmus und (Galgen-)Humor, Freundschaft und Liebe versuchen Svea, Jona und Nik gemeinsam ihren Platz im Leben zu finden und erkennen, dass Erwachsenwerden nicht von alleine passiert, Akzeptanz ein Geschenk ist, Vertrauen dagegen manchmal harte Arbeit, und dass Familie nicht nur aus Blutsverwandtschaft besteht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 295 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783962610586
Verlag Angelwing Verlag
Dateigröße 326 KB
Verkaufsrang 112164

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„Wir sind eher so was wie eine kleine alternative Familie[…]“ (Kapitel 23)
von Tarika Vanhi am 17.12.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Nachdem ihre Mutter beschlossen hat mit Ärzte ohne Grenzen nach Afrika zu gehen, muss die 17-jährige Svea zu ihrer Schwester in die Wohngemeinschaft ziehen. Wirklich begeistert ist sie davon nicht, denn sie wechselt mitten im Abitur nicht nur den Wohnort, sondern auch noch die Schule. Dort lernt sie schließlich Jona kennen, der ... Nachdem ihre Mutter beschlossen hat mit Ärzte ohne Grenzen nach Afrika zu gehen, muss die 17-jährige Svea zu ihrer Schwester in die Wohngemeinschaft ziehen. Wirklich begeistert ist sie davon nicht, denn sie wechselt mitten im Abitur nicht nur den Wohnort, sondern auch noch die Schule. Dort lernt sie schließlich Jona kennen, der nicht nur mit in ihrer WG wohnt, sondern auch noch zusammen mit ihr Abitur machen wird. Außerdem begegnen sie noch Nik, der sich auf der Straße durchschlägt, aber große Träume hat. Zwischen den dreien entwickelt sich schließlich eine Freundschaft, doch die beiden Jungs haben Geheimnisse, die die junge Freundschaft auf eine harte Probe stellt… Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive durch Svea geschildert, dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und die führt uns ungeschönt durch die Erlebnisse. Dabei kommt der (Galgen-)Humor keinesfalls zu kurz und wenn Svea eins kann, dann Sarkasmus. Durch ihre ganz eigene und vor allem sehr direkte Art ist sie allerdings sympathisch. Die Geschichte dreht sich vor allem um die drei Freunde, Svea, Jona und Nik, die alle mit verschiedenen Problemen kämpfen. Bei Svea ist es vor allem das Ankommen in der neuen Lebenssituation und der neuen Umgebung, allerdings machen es ihr die Tatsachen, dass sie zu ihrer Schwester zieht und einen der Bewohner bereits vorher per Facebook kennenlernt, deutlich leichter. Im Grunde fand ich Sveas Situation im Gegensatz zu Jonas oder Niks nicht so heftig. Jona wurde von seinen Eltern nach seinem Outing von zu Hause rausgeworfen und Nik ist von zu Hause abgehauen und hat seinen trinkenden Vater allein zurückgelassen und zieht es vor auf der Straße zu leben und seinen Lebensunterhalt mit nicht so ganz legalen Mitteln zu verdienen. Svea macht sich natürlich immer mehr Sorgen um Nik, der, Sturkopf der er ist, kaum Hilfe annimmt. Das Verarbeiten der Themen ist gut gelungen, ohne dabei maßlos übertrieben zu wirken. Dennoch regt es sehr zum Nachdenken an. Mir gefiel es sehr, wie wir als Leser anfangen, Sveas Sorgen um die Jungs zu teilen. Denn im Grunde dreht sich die Geschichte viel mehr um Jona und Nik als um Svea. Herangetrieben von der Neugierde und der Hoffnung, was sich für die Jungs ergibt, ob sich was ändert, will man immer weiterlesen. Emotionen stehen hier vor allem im Vordergrund, und werden auch passend an Sveas Charakter ausgearbeitet, und zum Glück nicht maßlos übertrieben. Insgesamt ein sehr schöner Roman, der mir gut gefallen hat und das Erwachsenwerden aus einem etwas anderen Blickwinkel zeigt. Die Protagonisten sind sehr gelungen, sehr auffällig und gerade das macht das Buch doch sehr interessant. Sehr ansprechend sind auch die angesprochenen Themen und deren Umgang damit. Insgesamt ist „Wahre Helden“ ein Roman, der noch eine Weile nachklingen wird.

Wahre Helden haben auch ihre Schwächen
von jala68 am 26.11.2018

Da ihre Mutter als Ärztin in Afrika im Notfalleinsatz ist, muss Svea im letzten Schuljahr vor dem Abitur die Schule wechseln. Sie kommt in der Wohngemeinschaft ihrer älteren Schwester unter. Ihre Schwester Elena, deren Freund Olli und der Mitbewohner Tim studieren schon. Tims Freund Jona, der kurzfristig auch einzieht, ist in ih... Da ihre Mutter als Ärztin in Afrika im Notfalleinsatz ist, muss Svea im letzten Schuljahr vor dem Abitur die Schule wechseln. Sie kommt in der Wohngemeinschaft ihrer älteren Schwester unter. Ihre Schwester Elena, deren Freund Olli und der Mitbewohner Tim studieren schon. Tims Freund Jona, der kurzfristig auch einzieht, ist in ihrem Jahrgang und unterstützt sie sich in der neuen Stadt und auf der Schule zurecht zu finden. Bei einem ihrer Ausflüge fällt ihnen der gleichaltrige Nik buchstäblich vor die Füße. Er hat massive Probleme, will sich aber partout nicht helfen lassen. Doch Jona und Svea lassen nicht locker und nach und nach taut Nick auf. So entsteht eine besondere Freundschaft zwischen den dreien und zusammen mit den drei anderen der Wohngemeinschaft entsteht eine besondere Art von Familie. Nadine Erdmann kenne ich von der Cyber World Reihe und ich mag ihren Schreibstil sehr. Der ist erfreulich ehrlich, schnörkelos und sehr humorvoll. Ihre Protagonisten sind keine Superhelden, aber sehr authentische Persönlichkeiten. Man kann sich alle Personen sehr real vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen und nachempfinden. Leider ist dieses Buch ein Einzelband, aber es lädt dazu ein, sich als Leser die weitere Entwicklung der Protagonisten selber vorzustellen. Sowohl Untertitel, wie auch Cover des Buches passen ungewöhnlich gut zum Inhalt. Ich vergebe sehr gerne und voller Begeisterung 5 von 5 Sternen

Bewegendes Buch über das Erwachsenwerden!
von Tine_1980 am 17.10.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Svea muss mitten im Abitur die Schule wechseln und zu ihrer großen Schwester in eine WG ziehen. Trotz ihrer mangelnden Begeisterung lebt sie sich sehr schnell dort ein und freundet sich mit Jona an. Als sie auf Nik treffen, der sich auf der Straße durchschlägt, ist das Chaos an der Gefühlsfront gesorgt. Jona und Nik haben beide... Svea muss mitten im Abitur die Schule wechseln und zu ihrer großen Schwester in eine WG ziehen. Trotz ihrer mangelnden Begeisterung lebt sie sich sehr schnell dort ein und freundet sich mit Jona an. Als sie auf Nik treffen, der sich auf der Straße durchschlägt, ist das Chaos an der Gefühlsfront gesorgt. Jona und Nik haben beide ihre Geheimnisse und es bleibt zu hoffen, dass die Freundschaft dies aushält. Nadine Erdmann und ihr neues Projekt. Die CyberWorld Reihe mag ich wahnsinnig gern und so war ich sehr gespannt auf dieses Jugendbuch. Svea mochte ich total, ich konnte mich total gut in sie hineinversetzen, da ich von der Art her ähnlich bin. Immer gerade heraus, kein Blatt vor dem Mund, aber immer für ihre Freunde da. Jona, ihr bester Freund der zudem noch schwul ist, kam verletzlich herüber, aber eben auch wie ein lieber Kerl, der von seiner Familie einfach wahnsinnig enttäuscht wurde und Nik, der den Kontakt zu seinem Vater für die letzten Monate vor seinem 18. Geburtstag abgebrochen hat, da es so einfach besser war. Er muss sich auf der Straße durchschlagen und findet in Svea und Jona und den restlichen WG-Mitbewohnern eine tolle Gemeinschaft. In diesem Buch findet man ganz viele Botschaften, die zwischen den Zeilen stehen. Denn was macht einen „Wahren Helden“ aus? Jeder dieser Drei ist ein wahrer Held und dies auf seine ganz eigene Art. Svea muss sich damit abfinden, ihre Mutter gehen zu lassen, obwohl sie das zum Kotzen findet. Sie steckt zurück, wechselt die Schule, obwohl sie das nicht wollte, doch aus Liebe stellt sie ihre eigenen Wünsche zurück und beugt sich dem Willen ihrer Mutter. Das dies dann positive Auswirkungen auf ihr Leben hat, kann sie zu Beginn noch nicht ahnen. Jona ist ein Held, weil er seine Familie nicht aufgibt, obwohl sie ihn so mies behandelt hat und gibt alles für seine Liebe. Und Nik lebt lieber in einer Ruine und spart sein Geld, um dann mit 18 durchstarten zu können und lebt für seinen Traum. Alle geben alles, teils um ihre eigenen Wünsche oder die Wünsche der Anderen zu erfüllen und jeder steht für den Anderen ein und ist so für mich ein wahrer Held. Es werden hier viele Themen verarbeitet, die nicht ganz einfach zu verdauen sind. Schon alleine, wie Eltern auf die Botschaft reagieren, dass ihr Sohn schwul ist. Muss das in der heutigen Zeit noch immer so sein? Und ich glaube, das passiert noch sehr oft. Gewalt in der Familie ist ein weiteres großes Thema, das hier verarbeitet wird und wo dies hinführen kann, kann man hier auch lesen. Es ist ein Buch, das zeigt, wie wichtig Freunde sind und das sie auch die eigene Familie ersetzen können. Es war eine wunderschöne Freundschaftsgeschichte und führt einen zurück in die eigene Jugend. Es zeigt wunderbar, wie es ist, erwachsen zu werden und das dies nicht immer leicht ist, aber eben auf eine ganz besondere Art und Weise. Ganz anders als die anderen Büchern von Nadine Erdmann, aber auch auf seine Art einfach schön. Ein tolles Jugendbuch über das Erwachsenwerden und mit vielen versteckten Botschaften. Greift zu!

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