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Robinson

Peter und seine Freunde lieben Abenteuer! Als das Kostümfest in der Schule angekündigt wird, beschließt Peter, als Robinson Crusoe zu gehen, der Held seiner Lieblingsgeschichte. Doch seine Freunde lachen ihn aus! Was soll er jetzt tun? In seiner Fantasie reist er wie Robinson Crusoe auf eine einsame Insel ... Und am Ende wieder zurück zu seinen Freunden, gestärkt, ermutigt und bereit, ihnen zu verzeihen. Eine Geschichte über die Kraft der Fantasie, die Macht des Geschichtenerzählens und über die Bedeutung von Freundschaft. Erzählt in geradezu magischen Bildern von großer Ausdruckskraft, wie sie nur ein Ausnahmekünstler wie Peter Sís erschaffen kann. Ein Meisterwerk, das von der ersten bis zur letzten Seite überrascht, staunen lässt und verzaubert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 48
Altersempfehlung 4 - 6
Erscheinungsdatum 01.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8369-5697-0
Verlag Gerstenberg
Maße (L/B/H) 30,4/25,3/1,2 cm
Gewicht 581 g
Auflage 1
Übersetzer Brigitte Aus dem Englischen Jakobeit
Verkaufsrang 92555
Buch (gebundene Ausgabe)
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16,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

der Sis`sche Robinson

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Inspiriert durch ein Kindheitsfoto, erzählt der renommierte Illustrator eine etwas andere Robinson-Geschichte. Sein großformatiges Bilderbuch zeigt den kleinen Ich-Erzähler mit Freunden als Piraten verkleidet - ihr Lieblingsspiel und natürlich wollen sie auch so zum Kostümfest ihrer Schule. Peters Mutter überredet ihn jedoch als Robinson dort hinzugehen, seine liebste Buchfigur. Leider haben seine Feunde keine Ahnung von Defoes berühmter Geschichte und lachen ihren Freund aus. Der tief enttäuschte Junge bekommt danach leichtes Fieber und muss ins Bett, wo er in seinen Träumen nun als Robinson auf der einsamen Insel lebt und mit den Tieren vor Ort friedlich koexistiert. Als dann dort später die gefürchteten Piraten anlanden, sind es aber seine Freunde, die ihn besuchen kommen und mehr über diesen Robinson und seine Abenteuer erfahren wollen. Der Junge kann verzeihen und gemeinsam geht es auf zu neuen (Insel-)Spielen... Ausducksstark setzt der Illustrator seine emotionale Geschichte von Zurückweisung, neuem Selbstvertrauen und Vergebung um. Seine ansprechenden Bilder mit Wasserfarben und Zeichnungen variieren stilistisch von kleinen Paneln bis zu zweiseitigen Aufsichten (z.B.der Insel von oben) und können anschauende Kinder länger fesseln - eine schöne, poetische Umsetzung für Kitakinder und Grundschüler. Und vielleicht ein Anstoß, auch das Original, bearbeitet für Kids, gemeinsam zu lesen ?

Kundenbewertungen

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Gegen Einsamkeit und Isolation helfen Phantasie und ein grandioses Buch. Wie dieses hier!
von SternchenBlau am 23.07.2019

Weil Kinder so intensiv fühlen, wünschen wir uns als Erwachsene, dass sie immer glücklich sein mögen. Aber natürlich sind sie nicht immer glücklich und manchmal auch unglücklich. In diesem grandiosen Bilderbuch liegen Glück und Traurigkeit ganz eng beisammen. DER DRUCK DER FREUNDE Peter und seine Freunde spielen gerne Piraten... Weil Kinder so intensiv fühlen, wünschen wir uns als Erwachsene, dass sie immer glücklich sein mögen. Aber natürlich sind sie nicht immer glücklich und manchmal auch unglücklich. In diesem grandiosen Bilderbuch liegen Glück und Traurigkeit ganz eng beisammen. DER DRUCK DER FREUNDE Peter und seine Freunde spielen gerne Piraten und so legen sie fest, dass sie sich zum Kostümfest als Piraten verkleiden. Doch Peter liebe Robinson Crusoe und so wird das sein Kostüm. „Robinson“ spielt in einer zeitlosen Welt, aber der Protagonist Peter muss das erleben, was „Peer Group Pressure“, Gruppenzwang, ist. Keine „neue Erfindung“, denn in der Geschichte verarbeitet der Autor Peter Sís (Jhg. 1949) eine eigene Kindheitserinnerung. Als ihn seine Freunde auslachen, fühlt sich der Protagonist einsam und flüchtet in eine Phantasiewelt auf Robinsons Insel. Dieses Kinderbuch ist so besonders, weil sich die Themen wunderbar stimmig und mühelos ineinander fügen. Daniel Defoes Roman „Robinson Crusoe“ von 1719 ist schließlich eine der archetypischen Erzählungen über die Einsamkeit und die Isolation des Menschen und Peter erlebt eine ganz eigene Form des Alleinseins und der Isolation. Die Sprache ist reduziert und wundervoll poetisch: „Ich wälze mit hin und her. Ich fühle mich verloren. Ich schwebe davon.“ WUNDERVOLLE ILLUSTRATIONEN MIT ENTDECKERSINN Der klassische Roman beeinflusst die Geschichte in so vieler Hinsicht und in einem Bild verwandelt sich ein Buch in jenes Schiff, mit dem Peter zu Robinsons Insel segelt und seine eigene Robinsonade beginnt. Jedes Einzelbild ist ein Kunstwerk. Wenn Peters Mutter sein Kostüm schneidert, sehen wir in einem Rahmen rund herum in vielen kleinen Bildern Peters Verwandlung zu seiner Lieblingsfigur. Obwohl die Illustrationen sehr klar sind, bieten sie viel Raum für Entdeckungen, fast wie ein Wimmelbuch. Jedes Bild bietet neue Überraschungen. Einmal öffnet sich die Perspektive nach oben, wenn wir die Straßensäume in der Vogelperspektive sehen und Peter und seine Mutter von vorne. TRAURIGKEIT UND BEWÄLTIGUNG Im ersten Moment war ich enttäuscht, dass Peter den Streit mit seinen Freunden nicht in der Realität lösen kann. Aber oftmals denke ich, dass es falsch ist, wenn in Kinderbüchern alles in Friede-Freude-Eierkuchen endet. Die Verletzungen als Kind lassen sich nicht immer lösen. Umso stärker wirkt für mich als Leser dann der Wunsch des Protagonisten, den er im Traum zeigt: In einer Welt zu leben, in der er seinen Freunden zeigen kann, was er mag – und damit so akzeptiert wird, wie er ist. In der Kindheit des Autors hat sich das Auslachen vermutlich auch nicht harmonisch gelöst. „Robinson“ zeigt so die Flucht in den Traum oder die Literatur als mögliche Bewältigungsstrategie für Kinder. Die Welt der Bücher ist damit auch ein Ort, wo die Traurigen oder gar Ausgestoßenen Frieden und Glück finden können. Schön fand ich zudem, dass es in der Runde der fünf Freunde einen Jungen mit dunkler Hautfarbe und ein Mädchen gibt. LITERATUR-HOMMAGE Peter, der ins Bett geht und von dort eine Reise in eine fremde Welt antritt, das hat uns schon beim Lesen ein Bisschen an „Wo die wilden Kerle wohnen“ erinnert. Das ist nicht zufällig, wie ich herausgefunden habe, nachdem ich etwas recherchiert habe. Zeit-Rezensent Thomas David, der den Autor Peter Sís in New York getroffen hat, schreibt, dass „Robinson“ nicht nur eine Hommage an Daniels Defoes titelgebenden Roman ist, sondern auch an den Kinderbuch-Klassiker „Wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak, einem Mentor von Sís. Übrigens: In Deutschland erschien das Buch 300 Jahre nach Daniel Defoes Erstausgabe von „Robinson Crusoe“. FAZIT Meinen 7jährigen Sohn hat dieses Bilderbuch ebenfalls total begeistert und war sehr stolz, dass er die Kapitälchen-Schrift, die ja eigentlich nicht für Erstleser*innen gedacht ist, selbst vorlesen konnte. Außerdem – das soll ich unbedingt noch schreiben – versteht er nun, wenn „Drei Fragezeichen Kids“ sagen, dass es aussehen würde wie bei „Robinson Crusoe“. Als begeisterte Leser*innen finden wir immer wieder Hommagen. Ich möchte dieses wundervolle Kinderbuch jedem ans Herz legen und vergebe begeisterte 5 Sterne.