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Jagdsaison

Ein mörderischer Reisebericht

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"Nur weg!" - mehr hat Frederika nicht im Sinn, als sie gen Norden reist. Vielleicht sogar, um zu sterben. Doch dann entdeckt sie unerwartet ihre Begeisterung fürs Reisen und ihren Lebensmut dazu. Bald hat sie ihr Herz an die Schönheit Schwedens verloren und fragt sich, wie sie eine Weiterreise finanzieren kann. Da kommt ihr das freundliche Männerduo, das einen Mitfahrer sucht, gerade recht. Besonders der schüchterne Lars gewinnt rasch ihre Freundschaft. Doch ihn scheint ein finsteres Geheimnis zu belasten.
Unterdes glaubt ausgerechnet der frustrierte Polizist Karl Andersson an eine Verbindung zwischen den anonymen Leichen, die immer zahlreicher in den skandinavischen Wäldern auftauchen. Dabei zählt er doch eigentlich nur noch die Tage bis zur ersehnten Rente.
Drei Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten - für sie alle werden die dunklen Wälder Schwedens zum Prüfstein ihres bisherigen Lebens und jeder von ihnen muss am Ende über sich selbst hinauswachsen.
Portrait
Nina Casement, '87 geboren und wohnhaft im Rheinland, entdeckte früh ihre Leidenschaft fürs Lesen - die Schreiblust folgte nicht lange danach. Während das naturwissenschaftliche Studium ihre Leidenschaft für Präzision und detaillierte Recherche förderte, prägten zahllose Bücher und Begegnungen ihre Begeisterung für Geschichten. Nach einer Reihe veröffentlichter Kurzgeschichten in verschiedenen Genres und Verlagen folgt nun das Romandebüt "Jagdsaison".
Mehr Informationen über die reisebegeisterte Autorin und ihren Debütroman "Jagdsaison" sowie ihre Kurzgeschichten finden sich auf ihrer Webseite.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 23.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-4197-8
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/2 cm
Gewicht 237 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Ein spannender Thriller, der ins faszinierende Schweden entführt
von Hannah aus Kassel am 12.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mit dem Klappentext von JAGDSAISON konnte Nina Casement mich direkt für sich gewinnen. Die Story klingt vielversprechend und der Titel lässt auf detailreiche Beschreibungen des (fast) schönsten Landes im Norden hoffen. Zunächst lernt man in den ersten Kapiteln die verschiedenen Protagonisten kennen. Dabei hat die Autorin mit ... Mit dem Klappentext von JAGDSAISON konnte Nina Casement mich direkt für sich gewinnen. Die Story klingt vielversprechend und der Titel lässt auf detailreiche Beschreibungen des (fast) schönsten Landes im Norden hoffen. Zunächst lernt man in den ersten Kapiteln die verschiedenen Protagonisten kennen. Dabei hat die Autorin mit dem Kapitel-Raum-Wechsel eine schöne Lösung gefunden, den Leser an die Figuren heranzuführen, ohne dass es unübersichtlich wird. Ich brauchte jedoch ein wenig Zeit, um mit Frederika und ihren Entscheidungen warm zu werden – wenn sie im Nachhinein zum Teil auch nachvollziehbar waren. Im Großen und Ganzen hat Nina Casement aber Charaktere geschaffen, die nicht oberflächlich wirken und denen Raum für Entwicklung gelassen wird. Im Laufe der Story wurde Frederika definitiv aber die Sympathieträgerin für mich. Mit der Story an sich war ich auch sehr zufrieden, hat die Autorin doch von Beginn an einen Spannungsbogen aufgebaut, der am Ende einen Gänsehaut verursachenden Höhepunkt erreicht. Dabei haben mich allerdings hin und wieder die zum Teil endlos verschachtelten Sätze gestört. Diese gehen teils über 5 bis 6 Zeilen und beinhalten so viele Kommata, dass ich den ein oder anderen Satz tatsächlich mehr als zweimal lesen musste. Stört einen dieses stilistische Mittel nicht, kann man das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlingen – denn die Spannung, die Charaktere und die Story sind toll ausgearbeitet. Und auch der Titel bleibt nicht unbegründet: Immer wieder entführt die Autorin in die weiten Wälder Schwedens und löst ein Fernweh aus, das sonst nur richtige Reiseführer verursachen. Nina Casement hat mit diesem Buch einen spannenden Thriller geschrieben. Mit ausführlichen Beschreibungen der schwedischen Natur und Sehenswürdigkeiten entführt sie den Leser ins wunderschöne Skandinavien, das in diesem Fall jedoch nicht nur Gutes bereithält.

Eine Jagd durch den Norden
von Tina Bauer aus Essingen am 11.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Fred flieht vor ihrem alten Leben. Vom Freund jahrelang betrogen und mit frisch gebrochenem Herzen bricht Fred mit ein wenig Reisegeld in der Tasche auf. Ihre ganz private Flucht führt sie quer durch den Norden. Mal übernachtet sie in einer Herberge, mal kommt sie bei Menschen gegen Arbeit unter. Sie beginnt zu vergessen und auc... Fred flieht vor ihrem alten Leben. Vom Freund jahrelang betrogen und mit frisch gebrochenem Herzen bricht Fred mit ein wenig Reisegeld in der Tasche auf. Ihre ganz private Flucht führt sie quer durch den Norden. Mal übernachtet sie in einer Herberge, mal kommt sie bei Menschen gegen Arbeit unter. Sie beginnt zu vergessen und auch sich selbst zu vergeben. Sie liebt ihre Laufrunden durch die menschenleeren Gegenden und kommt mehr und mehr zu sich selbst. Lars, der junge Unverstandene, ist ebenfalls auf der Flucht vor sich selbst. Gemeinsam mit seinem Seelenverwandten Karl begibt er sich auf die Jagd. Mit ihrem Auto reisen sie quer durch den Norden, bewaffnet mit Gier und Hunger. Die Treibjagd macht Lars und seinen Lehrer süchtig. Durch Zufall stoßen sie in einer Herberge auf Fred, die sich mit Lars anfreundet und fortan ein Stück mitreisen darf und ein wunderbares Alibi liefert. Aber nur so lange, bis ein kleiner Dorfpolizist sich mit den Vermisstenanzeigen der letzten Monate etwas genauer beschäftigt. Mit Nina Casement geht man auf die Jagd. Man durchstreift die dunklen Felder und Wälder des Nordens. Man flieht mit den Opfern. Fiebert mit dem so gelangweilten Polizisten, der plötzlich den Fall seines Lebens vor sich sieht und begibt sich in die dunkle Vergangenheit der beiden Jäger. Besonders reizvoll fand ich die Karte, an der man Freds Reise mitverfolgen konnte und erhielt so ganz nebenbei noch einen kleinen Überblick über die Sehenswürdigkeiten des Nordens.

Mörderischer Roadtrip
von World of books and dreams am 29.12.2018

Nachdem Frederika ihren Freund mit ihrer besten Freundin in flagranti erwischt hat, hat sie nur noch einen Gedanken – nichts wie weg! Studium und Wohnung lässt sie hinter sich, packt ihren Rucksack und reist nach Schweden. Eigentlich ist sie gar nicht der Typ für solch eine Reise, so schüchtern wie sie ist, doch kaum in Schweden... Nachdem Frederika ihren Freund mit ihrer besten Freundin in flagranti erwischt hat, hat sie nur noch einen Gedanken – nichts wie weg! Studium und Wohnung lässt sie hinter sich, packt ihren Rucksack und reist nach Schweden. Eigentlich ist sie gar nicht der Typ für solch eine Reise, so schüchtern wie sie ist, doch kaum in Schweden, verliebt sie sich in die Schönheit der Landschaft. Auf ihrer Reise lernt sie den schüchternen Lars und dessen älteren Begleiter kennen und versteht sich ganz gut mit den beiden. Zur gleichen Zeit hat Karl, der vom Außendienst der Polizei in den Innendienst wechselte, einen mysteriösen Fall auf dem Tisch. Eigentlich ist er gar nicht der Typ, der sich um irgendwelche Fälle kümmert, doch dieser hier macht ihn mehr als stutzig und er begibt sich auf die Suche nach Antworten. Meine Meinung Das Cover des Buches ist auf den ersten Blick sehr unspektakulär und es wäre mir gar nicht mal so sehr aufgefallen. Doch nachdem mir die Autorin von ihrer Geschichte schrieb, war ich doch neugierig und wollte wissen, was hinter einem mörderischen Reisebericht stecken könnte. Zunächst einmal fiel der Einstieg sehr leicht, denn Nina Casement erzählt sehr flüssig und mit klarer Sprache und lässt sich Zeit, ihre drei Hauptcharaktere genau vorzustellen. Dabei ist es wirklich so, dass man immer wieder sehr detailreiche und bildhafte Beschreibungen der Landschaften erhält, durch die Frederika reist, so dass man sich glatt gemeinsam mit ihr in dieses Land verliebt und selbst gerne einmal dorthin reisen möchte. Während also der Einstieg ruhig ist, bleibt das Tempo auch erst einmal eher still, dafür aber keineswegs langweilig, denn neben den landschaftlichen Bildern bekommt der Leser auch ein intensives Gefühl für die Charaktere, deren Entwicklung und Beweggründe. Die Geschichte nimmt erst im hinteren Bereich Tempo auf und es kommt schon zu einem kleinen Showdown. Dabei schafft es die Autorin sehr gut, eine fesselnde und spannende Stimmung zu erzeugen. Dadurch, dass die Geschichte unblutig erzählt ist, ist sie auch perfekt für etwas zartbesaitete Leser, die bei Thrillern mehr Wert auf die charakterliche Entwicklung legen. Nina Casement erzählt ihre Geschichte durch einen personellen Erzähler in der dritten Person. Dabei wechselt sie permanent die Perspektiven zwischen Frederika, Lars und Karl. Hier und da musste ich aufpassen, wenn die wechselnde Perspektive nur durch einen Absatz angezeigt wurde. Doch da die Charaktere von Grund auf verschieden sind, merkte ich schnell, wer was und wann erzählte. Während alle drei Perspektiven zunächst noch Abstand zueinander hatten, laufen die Verbindungen langsam aufeinander zu und werden letzten Endes glaubwürdig miteinander verstrickt. Genau auf Frederika, Lars und Karl liegen auch die Schwerpunkte der Geschichte. Nebencharaktere gibt es nur wenige und selbst Lars’ Begleiter wird hier nur als “der Ältere” betitelt. Allerdings ist das hier auch genau so gewollt, denn es wirkt, als wäre ein Spot auf die anderen Charaktere gerichtet worden. Frederika entwickelt sich von einem schüchternen, betrogenen Mauerblümchen durchaus zu einer selbstbewussten Frau, die hier zu sich findet. Karl, der abgehalfterte Polizist, war mir zunächst nur wenig sympathisch, doch auch entwickelt sich hier sehr glaubwürdig. Von seinen Ermittlungsarbeiten hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren, da diese ein wenig in den Hintergrund gerieten. Lars ist der, von dem wir auch mehr aus der Vergangenheit erfahren, aber was es mit ihm so auf sich hat, müsst ihr einfach selber lesen. Mein Fazit Ein interessantes Debüt, das mir unterhaltsame Lesestunden und einfach auch mal einen Thriller der anderen Art brachte. Vor allem der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und da sie wirklich geschickt ihre Charaktere zeichnen kann, lässt mich gespannt auf weitere Thriller aus der Feder der Autorin zurück. Wer gerne intensive Charakterzeichnungen und lanfschaftliche Bilder mag und dabei auch noch Spannung erleben möchte, der sollte hier einmal hineinlesen.