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Patria

Roman

Fernando Aramburu

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Beschreibung

Bittori sitzt am Grab ihres Mannes, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie will endlich die verhassten Mörder stellen. Und sie will wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Selbst ihre beste Freundin hatte sich damals gegen sie gestellt. Mit Bittoris Auftauchen ist die vermeintliche Ruhe in dem baskischen Dorf schlagartig beendet ... „Patria“ ist ein internationaler Bestseller über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift - und wie lange es dauert, bis Menschen wieder zueinander finden.

Diese Geschichte hat das Leben selbst geschrieben. Wir tauchen in sie ein und fiebern mit den Protagonisten mit. Ich habe seit langem kein so überzeugendes und bewegendes Buch mehr gelesen. Mario Vargas Llosa

Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, Premio Biblioteca Breve, Premio Euskadi, und zuletzt, für „Patria“, mit dem Premio Nacional de la Crítica 2017, dem bedeutendsten spanischen Literaturpreis, dem Premio Nacional de Narrativa 2017und mit dem Premio Strega Europeo 2018..
Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, Westfalen. Er übersetzte u. a. Antonio Muñoz Molina, Luis Sepúlveda und Fernando Aramburu aus dem Spanischen. Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des spanischen Kulturministeriums und dem Jane-Scatcherd-Preis.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 768
Erscheinungsdatum 18.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27361-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/4,8 cm
Gewicht 464 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Willi Zurbrüggen
Verkaufsrang 11159

Buchhändler-Empfehlungen

Ein epischer Roman über ein spanisches Trauma

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

2011 lagen in Spanien Freud und Leid dicht beieinander. Zum einen erreichte die Wirtschafts- und Finanzkrise ihren Höhepunkt, zum anderen wurde das Land von einem Schrecken erlöst: der ETA. Von der Terrororganisaton, die seit den 1960er-Jahren für ein unabhängiges Baskenland kämpfte und einen brutalen Krieg den den Staat samt seiner Vertreter*innen führte. 2011 stellte sie ihren bewaffneten Kampf ein - und beendete damit ein nationales Trauma. Wir sehr der Kampf der ETA das Land belastete und beeinflusste, können wir in Fernando Aramburus großer Erzählung ‘Patria‘ lesen. Dieser Roman ist die Geschichte zweier Familien, welche zunächst befreundet waren, später jedoch zu Feinden wurden und sich entfremdeten - denn die einen unterstützten die ETA, die anderen wurden zu ihren Opfern. Beide Familien stehen damit stellvertretend für eine gespaltene Gesellschaft, in der selbst Freunde sich nicht mehr vertrauen konnten. Mit ‘Patria‘ ist Fernando Aramaburu ein Roman epischen Ausmaßes gelungen. Eine erzählerisch mächtige und charakterstarke Familiensaga die schonunglos zeigt, wie sehr das Baskenland und ganz Spanien unter dem Terror der ETA litten. Völlig zurecht ist ‘Patria‘ eines der, wenn nicht sogar das beste spanische Buch unserer Zeit. Nicht einfach zu lesen, fesselt diese große Erzählung von Beginn und lässt die Lesenden bis zur letzten Seite nicht mehr los.

SUPER!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Anspruchsvoller Roman um die Geschichte der ETA. Opfer-Täter- und die Folgen. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

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Der Krieg der ETA , spannend und berührend erzählt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Göttingen am 21.06.2019

Zwei Familien, eine Freundschaft und der Terror, der Autor zeichnet ein tolles Täter- und Opferfamilienbild. Sehr nah beschreibt er wie die Terrororganisation die befreundeten Familien auseinander bringt und welche großen Einschnitte die Bevölkerung in dieser Zeit hinzunehmen hatte. Interessant ist auch, wie er die Täter der ET... Zwei Familien, eine Freundschaft und der Terror, der Autor zeichnet ein tolles Täter- und Opferfamilienbild. Sehr nah beschreibt er wie die Terrororganisation die befreundeten Familien auseinander bringt und welche großen Einschnitte die Bevölkerung in dieser Zeit hinzunehmen hatte. Interessant ist auch, wie er die Täter der ETA und deren Einstellung zum inneren Kreis der Organisation und Beweggrbeschreibt. Ein rundum sehr gelungener Roman, der einen tiefen Einblick in die spanischen Terrorjahre gibt.

Patria
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 06.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Einfach aber sehr eindringlich erzählt über die Machenschaften der ETA. Zwei befreundete Familien in einem kleinen Dorf im Baskenland werden zerrissen, weil der Sohn der einen zu den Mördern der ETA gehört und in der anderen Familie der Vater ermordet wird, weil er eine Firma leitet und das "Revolutionsgeld" für die ETA nicht za... Einfach aber sehr eindringlich erzählt über die Machenschaften der ETA. Zwei befreundete Familien in einem kleinen Dorf im Baskenland werden zerrissen, weil der Sohn der einen zu den Mördern der ETA gehört und in der anderen Familie der Vater ermordet wird, weil er eine Firma leitet und das "Revolutionsgeld" für die ETA nicht zahlt.

Eine absolut lesenswerte Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 14.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Miren und Bittori sind seit ihrer Kindheit unzertrennliche Freundinnen. Sie leben in einem kleinen Dorf im Baskenland und sind glücklich und angepasst. Auch ihre Hochzeiten finden fast zeitgleich statt. Während Bittori den Fuhrpark Unternehmer Txato heiratet, gibt sich Miren mit dem Arbeiter Joxian zufrieden. Auch die Männer sin... Miren und Bittori sind seit ihrer Kindheit unzertrennliche Freundinnen. Sie leben in einem kleinen Dorf im Baskenland und sind glücklich und angepasst. Auch ihre Hochzeiten finden fast zeitgleich statt. Während Bittori den Fuhrpark Unternehmer Txato heiratet, gibt sich Miren mit dem Arbeiter Joxian zufrieden. Auch die Männer sind unzertrennlich und fahren gemeinsam leidenschaftlich gern Fahrrad an den Sonntagen. Beide Familien bekommen Kinder, die das enge Band der Familien mit in die Wiege gelegt bekommen. Doch mit der Zeit belastet das finanzielle Ungleichgewicht die Freundschaft zwischen Miren und Bittori. Besonders Miren wirft häufig ein neidisches Auge auf das Leben der Nachbarn, deren Kinder eine bessere Schulbildung geniessen als die ihren. Schleichend bildet sich die Untergrundorganisation ETA und Mirens Sohn Joxe Mari wird schnell begeisterter Anhänger. Bei Txato treffen unterdessen Erpresserbriefe der ETA ein. Mehrmals erkauft er sich scheinbare Sicherheit; denkt oft darüber nach aus dem Örtchen wegzuziehen in dem er als Unternehmer schliesslich geächtet wird. Doch für Bittori kommt das nicht in Frage. Der Ort bedeutet Heimat und sie will sich nicht vertreiben lassen. Doch eines Tages geschieht das unfassbare: Txato wird mitten am Tag nach der Mittagspause auf offener Straße erschossen. Ihre einstige Freundin Miren wendet sich schon lange von ihr ab. Bittori und ihren Kindern bricht es das Herz. Sie verlassen den Ort für über 20 Jahre. Doch als Bittori eines Tages erfährt, dass sie sterbenskrank ist, kehrt sie zurück in ihre Heimat. Sie ist getrieben davon, endlich die Wahrheit über den Anschlag zu erfahren, der nie wirklich aufgeklärt wurde. Und nun gerät alles erneut ins Wanken. Ich habe ein wenig gebraucht, um mich auf den Schreibstil von Fernando Aramburu einzulassen. Dann wurde ich wie in einem Sog angezogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Tragik dieser Geschichte nimmt den Leser vollkommen in sich auf. Aramburu schildert auf der Perspektive aller Familienangehöriger und weckt eine starke Emphatie. PATRIA ist ein grosser Roman und zurecht ausgezeichnet!


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