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Hilde

Mein neues Leben als Frauchen. Sehnsucht an der Leine, Irrsinn auf der Hundewiese und spätes Glück mit Gassibeutel

Ildikó von Kürthy

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Beschreibung

Ildikó von Kürthy hat sich einen Hund angeschafft. In ihrem Leben spielen nun Gassibeutel, schmutzabweisende Kleidung und Leberwurstkekse tragende Rollen.„Hilde“ ist ein persönliches Tagebuch aus der seltsamen und wunderbaren Welt der Hundefreunde. Der Ratgeber einer Ratlosen. Ein ehrliches, lustiges, rührendes und unglaublich peinliches Buch für Zweibeiner, die ursprünglich auch nie so werden wollten wie all die anderen verrückten Hundebesitzer.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 16.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-63296-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 20,8/13,9/2,5 cm
Gewicht 528 g
Abbildungen zahlreiche 4-farbige Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Illustrator Nicole Iwanov
Verkaufsrang 33982

Buchhändler-Empfehlungen

Karin Wenzlawiak , Thalia-Buchhandlung Dresden

Endlich, ein Mädchen!! Ildikó von Kürthy ist auf den Hund gekommen. Witzig, charmant und auch richtig ehrlich beschreibt sie ihr neues Leben mit Hund.....mit Hilde. Da wird ihr Leben nochmal ordentlich auf den Kopf gestellt. Viel Spaß damit!

Sandra Pereira, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Ehrlich, süß und voller Witz! Nach diesem Buch will man einen Hund haben, denn selbst wenn man Planlos ist, hiermit sollte es gehen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Herzhaft gelacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 24.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Ich habe mir dieses Buch gekauft, als ich wusste, dass wir einen Hund bekommen. Beim Lesen habe ich Tränen gelacht... einfach herrlich ehrlich geschrieben... nun haben wir unseren Welpen und ich muss so oft an der Buch denken und grinse in mich rein - 100%tige Empfehlung!!

Hilde
von einer Kundin/einem Kunden aus Alzey am 09.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein sehr amüsantes,kurzweiliges Buch.Für Hundeliebhaber sehr zu empfehlen. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und es jedem ans Herz legen,der beabsichtigt sich einen Welpen anzuschaffen.

Fachliche Stellungnahme zu konkreten Zitaten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bregenz am 01.06.2018
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ich war auf dieses Buch gespannt, weil ich Von Kürthys Bücher früher gern gelesen habe. Leider vermittelt Von Kürthy größtenteils völlig veraltete Theorien und Methoden. Mit meiner Erfahrung, wie schnell Gelesenes oder im TV Gesehenes von Laien unhinterfragt übernommen wird, blutet mir das Herz. Es kostete mich einige Über... Ich war auf dieses Buch gespannt, weil ich Von Kürthys Bücher früher gern gelesen habe. Leider vermittelt Von Kürthy größtenteils völlig veraltete Theorien und Methoden. Mit meiner Erfahrung, wie schnell Gelesenes oder im TV Gesehenes von Laien unhinterfragt übernommen wird, blutet mir das Herz. Es kostete mich einige Überwindung, das Buch zu Ende zu lesen. S.46: "...der Chef in diesem Rudel bin immer noch ich." - Die Rangordnungs- und Dominanztheorie ist längst wissenschaftlich widerlegt. Mensch kann und muss kein "Rudelführer" sein. S.71: Kürthy vertritt die Ansichten eines "Fachmannes, der empfiehlt, "massiv" zu reagieren, wenn einem etwas missfällt, den "Hund als letztes Glied in der Kette" zu behandeln und dafür zu sorgen, dass die "Rangordnung bei Ihnen zu Hause stimmt". Bei einem Welpen, der noch nicht stubenrein ist, solle man "instinktiv" reagieren, und man dürfe und müsse deutlich zeigen, dass man "nicht gern Hundescheiße auf dem Teppich liegen habe". S. 86: Nachdem Welpe (!) Hilde 2 Fernbedienungen zerstört hat, erklärt Kürthy das Wohnzimmer zur welpenfreien Zone und springt bei Hildes Versuch, Kontakt zu ihren Menschen herzustellen, "unvermittelt kreischend und klatschend auf", "um den übergriffigen Welpen aus dem Wohnzimmer zu vertreiben". S. 109: Eine weitere von Kürthy hoch geschätzte Trainerin erleichtert Kürthys Gewissen bezüglich Leinenrucks und härteren Methoden: "Vor lauter Liebe werden Hunde nicht richtig erzogen, weil jeder Ruck an der Leine ein Stich ins eigene Herz ist". "Hunde brauchen einen Chef und kein überemotionales Frauchen." Kürthy schreibt, nach diesem Gespräch hätte sie "keine Hemmungen, meine Wünsche gegenüber Hilde massiv und schonungslos durchzusetzen". S.166: Kürthy erwähnt, laut vieler Experten sei es der größte Fehler,"den Hund zu wichtig zu nehmen" und ihm "alles recht zu machen". S.169: Obwohl sogar Kürthy ein schlechtes Gefühl dabei hat, beschließt sie wegen geschockter Reaktionen von Passanten folgende "Erziehungsübung" auf die Nachtstunden zu verschieben: den Welpen an eine Bank anhängen und sich verstecken und "die Not des Welpen aushalten, bis er aufhört zu winseln". S.209 beinhaltet schließlich die Tipps, wie man sich als Chef etabliert: Jede Interaktion wird von Ihnen beendet, auch Schmusen und Spielen, und wenn Ihr Hund im Weg liegt, dann steigen Sie niemals über ihn drüber. Er muss Platz machen. Wenn Sie vom Sofa aufstehen, muss auch Ihr Hund aufstehen...Sagen Sie jedes Kommando genau ein einziges Mal. Dann müssen Sie es durchsetzen. Loben Sie nichts, was Ihr Hund schon kann." Diese Tipps erinnern an sehr dunkle pädagogische Zeiten und jede/r, der/die solche Tipps von einem sogenannten Profi bekommt, sollte sich schleunigst eine/n modern ausgebildete/n TrainerIn suchen! Fazit: Neben Millan und Co.ein weiteres Buch, das LeserInnen vermittelt, gewaltvolle, veraltete und tierschutzrelevante Methoden anzuwenden sei völlig okay. Psychologisch interessant und bedenklich ist der derzeit weit verbreitete Mechanismus, HundehalterInnen das schlechte Gewissen zu nehmen, indem man ihnen empfiehlt, ihrem Instinkt zu folgen oder wie Kürthy schreibt, zu überlegen, "was Oma getan hätte". Da ist man dann schnell bei der Legitimierung einer "gesunden Ohrfeige" beim Kind (was sicher zu mehr Widerstand führen würde) oder eben physischer und psychischer Gewalt gegenüber Hunden. Zu Omas Zeiten gab es auch noch keine modern ausgebildeten HundetrainerInnen und HundepsychologInnen, deren Fachwissen man laut Kürthy auch nicht braucht, wenn man seinen Instinkt einschaltet. Soviel zum "postfaktischen Zeitalter", das Kürthy in diesem Buch in dem sehr sensiblen Bereich der Hundeerziehung bedient. Sehr traurig, welche Auswirkungen dieses Buch auf die Hunde der Kürthy-Fans haben wird. Und es ist eben nicht nur ein Roman, da das Buch oft konkrete Empfehlungen aversiver Methoden sowie Diffamierung gewaltfreier, moderner Methoden beinhaltet.


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