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Weihnachtsengel küssen besser

Hanna ist voll genervt!
In vier Wochen ist Weihnachten und nichts läuft wie geplant. Eigentlich wollte sie doch den gut aussehenden Jave heimlich auf dem Weihnachtsmarkt daten.
Doch dann hat ihre Mutter eine Weihnachtsüberraschung, die selbst dem Weihnachtsmann die Winterstiefel auszieht: Adventsurlaub im Fichtelgebirge. Wie öde ist das denn bitte?
Zum Glück ist auf den verschneiten Hügeln viel mehr los, als Hanna erwartet hat: Nicht weit von ihrem Ferienhaus entdeckt sie ein geheimnisvolles Anwesen auf einem Berg und dann ist da noch Marian, der süße, rätselhafte Typ, der trotz arktischer Temperaturen immer nur ein T-Shirt trägt. Wenn Hanna es nicht besser wüsste, würde sie glatt denken, er sei ein Engel …
Portrait
Inka Winthal wurde 1992 in Berlin geboren und schreibt eigentlich unter anderem Namen Kinderbücher. Mit „Weihnachtsengel küssen besser“ traut sie sich zum ersten Mal an ein Jugendbuch. „Nach meinem 14. Geburtstag gab es jede Menge Mamizoff, Zimmerchaos und Herzanfälle.“ In ihrem Weihnachtsroman gibt es das natürlich auch, aber Weihnachtszauber und Weihnachtsengel überleben zum Glück alle Aufklärungsgespräche.
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  • Auszug aus dem 4.Türchen - DezemberKRISE

    Silva schüttelte entrüstet den Kopf. Wir saßen dicht aneinander gedrängt im Unterricht und brachten uns flüsternd auf den neuesten Stand, während Frau Diestelpietsch uns und dem Rest unserer mäßig interessierten Klassenkameraden die Vorzüge des lateinischen Konjunktivs aufzählte.
    "Und das hat sie einfach über deinen Kopf hinweg entschieden?", empörte sich Silva gerade und zog die streng nachgemalten Augenbrauen über den angeklebten Wimpern in die Luft. Der kleine Engel mit den Strasssteinchen in ihrem rechten Ohr schien mindestens genauso verärgert wie seine Trägerin und schüttelte energisch den Kopf.
    "JA! Und das so völlig ohne Vorwarnung! Ich kann doch jetzt nicht einfach wegfahren!", flüsterte ich leise und behielt dabei Frau Diestelpietsch und ihr Stück Kreide genau im Blick. Dabei schniefte ich dramatisch, was Silva dazu veranlasste, nach einer Packung Taschentücher zu kramen, was wiederum Frau Diestelpietsch dazu bewog, uns als wiederholt potenzielle Störenfriede ihres Unterrichts zu eliminieren.
    "Nachsitzen!", zischte sie und beugte sich dabei vor wie eine Katze, die zum Sprung ansetzt.

    Nachdem wir zwei Stunden lang lateinische Verben in alle Himmelsrichtungen konjugiert hatten, wankten meine beste Freundin und ich nach Hause: Silva in Richtung Großstadt-Penthouse beziehungsweise erst einmal zum nächsten Taxistand und ich in Richtung Bus.
    Es hatte sich weiter abgekühlt und obwohl es schon später Nachmittag war und bereits dunkel wurde, ging doch vom Himmel ein merkwürdiges Leuchten aus.
    Ich bibberte in meinem roten Strickpulli, trotz Silvas Schal, verschränkte die Arme im Gehen vor der Brust und verkroch mich schließlich in der Ecke des Bushäuschens. Mann, wenn der Bus nicht bald käme, würde ich mir eine dicke Erkältung holen. Und dann? Ja, dann musste ich vielleicht nicht mit zu Tante Carola ins Fichtelgebirge! Das war die Idee!
    Ich löste die Arme von der Brust und schüttelte meinen Pullover, als wäre mir heiß. Genau! Ich muss also einfach nur krank werden!, dachte ich. Ein eisiger Windhauch fuhr mir durch das dünne T-Shirt, das ich unter meinem Pullover trug, und meine Muskeln verspannten sich vor Kälte. Brrr ... Nein, das war einfach zu dämlich. Vor allem war ich viel zu verweichlicht. So viel Kälte konnte ich nicht viel länger ertragen. Ich nieste probehalber. Vielleicht würde das meiner Erkältung im Anmarsch ein wenig auf die Sprünge helfen.
    Da klingelte plötzlich mein Telefon. Mit steif gefrorenen Fingern versuchte ich, mein Handy aus meiner linken Hosentasche zu klauben. Ohne Erfolg. Ich versuchte es noch einmal mit der anderen Hand.
    "Hab ich dich endl...", zischte ich. Doch das Telefon war bereits durch meine klammen Hände gerutscht.
    "Dreckiger Einhornmist!", fluchte ich und brauchte mehrmals, bis das Display meinen gefrorenen Fingerabdruck als den seiner Besitzerin anerkannte.
    "Endlich!", seufzte ich ins Telefon, ohne weiter darauf zu achten, wer mich da eigentlich anrief.
    "Ich freue mich auch, dich zu hören!", feixte es am anderen Ende.
    Oh Gott, war das etwa Jave? Ich konnte deutlich die Genugtuung aus seiner Stimme heraushören. Anscheinend hatte er das "Endlich" auf sich bezogen und nicht auf den endlich geglückten Entsperrerfolg meines Telefons.
    "Oh", sagte ich lahm. Und da kam mir die Idee des Jahrhunderts. Dachte ich zumindest ...
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 18.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946793-16-8
Reihe 24 Kisses Adventskalender
Verlag HolmVerlag
Maße (L/B/H) 21,4/15,6/3 cm
Gewicht 234 g
Abbildungen mit Abbildung
Auflage 1
Verkaufsrang 115839
Buch (Paperback)
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10,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Leichte Weihnachtsgeschichte
von Lales Bücherwelt am 18.11.2018

** Weihnachtsengel küssen besser** von Inka Winthal Informationen zum Buch: Titel: Weihnachtsengel küssen besser Autor: Inka Winthal Reihe: 24 Kisses Adventskalender Verlag: holmVerlag Einband: Broschiert Seitenzahl: 228 Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2018 ISBN: 978-3946793168 Inhalt: Hanna ist ... ** Weihnachtsengel küssen besser** von Inka Winthal Informationen zum Buch: Titel: Weihnachtsengel küssen besser Autor: Inka Winthal Reihe: 24 Kisses Adventskalender Verlag: holmVerlag Einband: Broschiert Seitenzahl: 228 Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2018 ISBN: 978-3946793168 Inhalt: Hanna ist voll im Weihnachtsfieber! Das Haus ist geschmückt, der Plätzchen-Vorrat ist gebacken - nun fehlt nur noch ein Weihnachtsschatz, mit dem sie die Zeit gemeinsam genießen kann. Als ihre Mutter verkündet, dass sie spontan Weihnachten im Fichtelgebirge bei Hanna‘s Tante verbringen werden, ist sie zunächst gar nicht begeistert. Doch als sie dort auf den geheimnisvollen Marian trifft, ist Hanna ganz froh dort zu sein... Meine Meinung: Eine tolle, leichte Weihnachtsgeschichte - perfekt für die Adventszeit! Die 15-jährige Hannah liebt Weihnachten über alles! Doch zu einem richtigen Weihnachtsfest gehört auch Schnee, von dem leider überhaupt nichts zu sehen ist. Auch von einem Weihnachtsschatz ist - abgesehen von ihrer besten Freundin Silvia - leider auch keine Spur. Deshalb ist Hanna nach einer unglücklichen Begegnung auch gar nicht allzu enttäuscht, als ihre Muter beschließt Weihnachten bei ihrer Tante im Fichtelgebirge zu verbringen. Dort gibt es nicht nur jede Menge Schnee, sondern auch eine Burg, in der Marian mit seinem Vater wohnt. Während des Urlaubs lernt Hanna Marian immer besser kennen und macht eines Tages eine merkwürdige Entdeckung... „Weihnachtsengel küssen besser“ ist eine eigenständige Geschichte, die aber mit zwei weiteren Büchern des holmVerlags zu der Reihe „24 Kisses Adventskalender“ gehört. Die Gestaltung des Buches ist ein echter Hingucker und toppt bisher alles Bekannte! Das Buch hat nämlich eine ganz besondere Form, was zunächst etwas ungewöhnlich erscheinen kann, aber gut umgesetzt wurde. Der Text ist an die Seitenform angepasst und liest sich im Grunde genauso, wie bei jedem anderen Buch auch. Schön finde ich, dass die Spitzen der Seiten nicht einfach weiß gelassen wurden, sondern weihnachtlich gestaltet sind. Auch der Aufbau der Geschichte ist gut gemacht, die einzelnen Kapitel sind in „Türchen“ - ganz wie ein Adventskalender sie hat - von 1-24 (+ einen Epilog) unterteilt, sodass sich die Geschichte wunderbar als „Buch-Kalender“ für die Adventszeit verwenden lässt. Die einzelnen Kapitel sind sehr übersichtlich, sodass es kein Problem ist, jeden Tag ein „Türchen“ zu öffnen bzw. zu lesen. Was die Geschichte angeht, ist sie passend zum Thema, auf Weihnachten und Hanna‘s Wunsch nach Gefühlen, reduziert. Hanna‘s Person oder andere Themen werden nicht weiter vertieft, was ich stellenweise etwas schade finde, da sie so doch sehr oberflächlich bleibt. Allerdings ist der Vorteil natürlich, dass sich die Geschichte schnell und flüssig lesen lässt und damit gut für zwischendurch geeignet ist. Die „24 Kisses Adventskalender“-Reihe wirbt direkt damit, dass es sich bei den 3 Büchern um romantische und kitschige Weihnachtsgeschichten handelt - und wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich kein Fan von übertrieben viel Kitsch und Klischees - allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass das in der Geschichte nicht der Fall war. Klar sind diese Situationen durchaus vorhanden, aber angesichts der Weihnachtsthematik, in einem passenden Umfang und nicht zu viel, sodass es übertrieben wirkt. Fazit: Insgesamt kann man also wirklich nur sagen, dass es sich bei dieser Geschichte um eine leichte - wenn auch teilweise etwas oberflächlichen - Weihnachtsgeschichte handelt, die sich gut als Buchkalender für die Adventszeit eignet! Empfehlenswert für leidenschaftliche Romantiker und Weihnachtsfans und geeignet ab einem Alter von etwa 11 Jahren. Ein besonderer Tipp von mir: wie wär´s mit diesem Buch als Adventskalender, auch besonders für jüngere Leser?