Jaguarkrieger

Christine Ziegler

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Beschreibung

Der große Krieg liegt mehr als 20 Jahre zu­rück. Berlin ist weitgehend zerstört und atomar verseucht - bis auf das Areal von Sektor 1, das den Reichen vorbehalten ist. Der 16-jährige Will schlägt sich als illegaler Computerspieler durch. Als "Rückläufer" - genoptimiert und aussortiert, da er den Vorstellungen seiner Eltern nicht entsprochen hat - verfügt er über eine extrem schnelle Auge-Hand-Koordination und außergewöhnliche Reflexe. Er ist der Anführer der Jaguarkrieger, einem Gamer-Clan, der vor allem von der armen Bevölkerung verehrt wird. In den Geisterhäusern der Vororte findet er zusammen mit seinen Freunden Unterschlupf, immer auf der Flucht vor den Sicher­heitsbeamten aus Sektor 1. Als die ihn in die Enge treiben, muss Will in die aufgegebenen Gebiete fliehen. Doch die Jagd auf ihn geht weiter, bis er sich dem Kampf stellt ...

Christine Ziegler wurde 1971 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Nach dem Abitur studierte sie Restaurierungswissenschaften und arbeitete in unterschiedlichen Museen. Das Spannungsfeld zwischen Vergangenem und Zukünftigen fasziniert sie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Familie, darunter ein exzessiver Computerspieler, und zwei gesprächige Katzen in der Nähe von München. Oft trifft man sie unterwegs, wo sie Menschen, Tieren oder Dingen zuhört. Daraus entstehen ihre Geschichten, die von Verlust, Vergessen und dem Mut zur Veränderung berichten.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 03.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783943086843
Verlag Südpol Verlag
Dateigröße 2214 KB

Buchhändler-Empfehlungen

Starker Protagonist mit vielen Facetten

Simone Mkirech, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

In einer zerstörten und atomar verseuchten Umgebung entwickelt sich ein harter Überlebenskampf.Nur der reichen Bevölkerung steht ein abgeschottetes Areal mit allen Annehmlichkeiten zur Verfügung. Will,obwohl genoptimiert,entspricht letztendlich doch nicht den Erwartungen seines Vaters,wird ausgemustert. Fortan auf sich gestellt,wird er mit seinen besonderen Fähigkeiten zum gefragten Gamer.Bis eines Tages Mia aus dem Sektor der Reichen in sein Leben tritt,mit weitreichenden Folgen... Christine Ziegler gelingt eine geschickte Verknüpfung zwischen Fiktion und Realität,die den Leser bis zum Schluss gefangen nimmt.Hat mich positiv überrascht!

Kundenbewertungen

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Tolle Unterhaltung im Jugendbuchbereich
von Tine_1980 am 09.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

20 Jahre liegt der letzte große Krieg zurück und Berlin ist weitgehend zerstört und atomar verseucht. Nur das Areal von Sektor 1, in dem die Reichen wohnen ist geschützt. Der 16-jährige Will schlägt sich als illegaler Computerspieler durch. Er ist ein sogenannter „Rückläufer“ – genoptimiert und dennoch aussortiert, da er nicht g... 20 Jahre liegt der letzte große Krieg zurück und Berlin ist weitgehend zerstört und atomar verseucht. Nur das Areal von Sektor 1, in dem die Reichen wohnen ist geschützt. Der 16-jährige Will schlägt sich als illegaler Computerspieler durch. Er ist ein sogenannter „Rückläufer“ – genoptimiert und dennoch aussortiert, da er nicht ganz den Vorstellungen seines Vaters entsprach. Doch für die Computerspiele ist seine extrem schnelle Auge-Hand-Koordination und die außergewöhnlichen Reflexe perfekt. Er wird als Anführer der Jaguarkrieger vor allem von der armen Bevölkerung verehrt. Zusammen mit seinen Freunden hat er in den Geisterhäusern der Vororte Zuflucht gefunden, doch Will wird immer weiter in die Enge getrieben und er wird gesucht, doch dann trifft er auf Mia aus Sektor 1. Was mir als erstes ins Auge gestochen ist, war das Cover! Ich finde es perfekt gestaltet und sehr passend zum Inhalt des Buches. Hier also schon mal ein großes Lob. Auch der Klappentext macht neugierig auf die Geschichte. Es hat einen dystopischen Hintergrund und lässt sich sehr gut lesen. Die Charaktere der Geschichte mag man sofort. Will, der zwar von seinen Eltern genoptimiert ist, aber trotzdem wurde er von seinen Eltern innerhalb der gewährten Umtauschfrist zurückgegeben. Dabei ist er ein sensibler, liebenswerter Junge, der sich mit seinen Gefühlen sehr zurückhält, da er schon zu viel erleben musste, um noch das nötige Vertrauen zu anderen Menschen zu haben. So lebt er zwar mit seinen Freunden zusammen, doch bewahrt er immer eine gewisse Distanz. Doch Mia ist ein Mensch, der ihn herauslockt und ihn endlich wieder etwas empfinden lässt, was er so lange nicht zugelassen hat. Mia ist durch ihr Aufwachsen in Sektor 1 etwas naiv, was die wahre Welt außerhalb angeht, doch macht sie das durch ihre Neugierde wieder wett. Sie fördert das Gute zutage und gibt anderen Menschen wieder Mut. Sie mochte ich in diesem Buch besonders gerne. Aber auch die Nebenfiguren, wie Hannibal, waren einen ans Herz gewachsen. Der Plot des Buches war eine tolle Idee, Genoptimierung ist gar nicht so abwegig, ich kann mir gut vorstellen, dass es so etwas in der Zukunft bestimmt geben wird. Aber selbst dann gibt es Kinder, die eben nicht zu 100 Prozent perfekt sind. Wie muss es für Kinder sein, die noch nicht mal 12 Jahre alt sind, zurückgegeben zu werden? Wie muss ein Leben außerhalb von Sektor 1 sein, in Armut, mit der Angst in verseuchte Gebieten zu landen, immer ums Überleben zu kämpfen? Eine erschreckende Tatsache und diese Gefühle, die damit einhergehen, waren gut zu spüren. Aber auch die langsam beginnende Annährung zwischen Will und Mia war toll. Ich musste sehr oft schmunzeln, da Mia ihn so schön um den Finger wickeln konnte und es Spaß gemacht hat, die Beiden auf ihrer Reise zu begleiten. Einzig das Ende war mir dann etwas zu schnell, zu einfach und mit zu wenig Gegenwehr. Hier hätte ich etwas mehr Spannung erwartet, aber der Weg dorthin war super. Ein toller dystopischer Jugendroman, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Etwas Liebe, etwas Spannung und eine super Idee! Aber lest selbst!

Spannendes Jugendbuch
von World of books and dreams am 04.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zwanzig Jahre ist der große Krieg her, seitdem sind weite Teile Deutschlands, auch auf Grund der Radioaktivität, unbewohnt oder auch einfach nicht mehr bewohnbar. Bis auf wenige Privilegierte, die im noblen Sektor 1 wohnen, leben die Menschen an Randbezirken der noch bewohnbaren Städte. Für die Menschen im Sektor gibt es sogar e... Zwanzig Jahre ist der große Krieg her, seitdem sind weite Teile Deutschlands, auch auf Grund der Radioaktivität, unbewohnt oder auch einfach nicht mehr bewohnbar. Bis auf wenige Privilegierte, die im noblen Sektor 1 wohnen, leben die Menschen an Randbezirken der noch bewohnbaren Städte. Für die Menschen im Sektor gibt es sogar ein Extra, denn sie können sich bei der Firma Optigenio Kinder genetisch verändern lassen und sozusagen nach ihren Wünschen gestalten. Einer von diesen Kindern ist Will, doch laut seinen Eltern war er trotz aller genetischen Veränderungen fehlerhaft und so wuchs er, mit anderen Kindern, sogenannten Rückläufern, in einem Waisenhaus auf. Nun ist er sechzehn und für sich selbst verantwortlich, gemeinsam mit Freunden hat er einen Clan, den Jaguarkriegern, mit dem er Computerspiele spielt und darin sehr erfolgreich ist. Bis er eines Tages von Optigenio gesucht wird. Will ist dies nicht geheuer und er flüchtet. Meine Meinung Dieses sehr schön gestaltete Cover machte mich unglaublich neugierig auf seinen Inhalt, denn von dem Buch hatte ich bis zum Entdecken des Covers noch gar nichts gehört. Was sehr schade ist, denn diese Geschichte bedarf einiges mehr an Aufmerksamkeit. Der Einstieg war noch ein wenig undurchsichtig, da die Autorin ihren Leser gleich mitten ins Geschehen wirft. Doch schon schnell war man von den Begebenheiten gefesselt, denn Christine Ziegler schafft es geschickt, bereits vergangene Ereignisse mit in die aktuelle Handlung einzubauen. Sie erklärt, was vor zwanzig Jahren passiert ist und wie die Menschen heute leben und all das auch mit einem sehr fesselnden, leichten Schreibstil. Dieser lässt sich nicht nur von der Zielgruppe der jüngeren Leser gut lesen, sondern bietet auch dem Erwachsenen spannende Lesestunden. Wer Bücher mit dystopischen Hintergrund mag, der ist hier bestimmt gut aufgehoben. Auch die Geschichte selber ist gleich von Beginn an spannend und diese Spannung kann sich auch im gesamten Verlauf des Buches halten. Man flieht, man kämpft und dabei bekommt man noch einen guten Eindruck darüber, wie es nun in Deutschland aussieht. Das Setting liest sich, als wäre man gemeinsam mit Urbexern bei einer Lost Places Besichtigung und erweckt Gänsehaut. Ich hatte ein sehr klares Bild vor Augen, wie unsere Welt aussehen würde, wenn es wirklich einmal so weit käme. Was mir hier auch sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Ereignisse innerhalb der Geschichte vorstellbar sind. Erzählt wird die Geschichte zum größten Teil aus zwei unterschiedlichen Perspektiven durch einen dritte Person Erzähler. Abwechselnd aus der Sicht des Protagonisten Will und später aus der Sicht des Antagonisten Daniel verfolgt der Leser das Geschehen und bekommt dadurch einen sehr guten Einblick und Hintergrundinformationen. Hier und da gibt es noch kleinere Einblendungen aus anderer Perspektive, die mir zunächst noch etwas willkürlich vorkam, aber sehr schnell einen Sinn ergaben. Protagonist Will ist, gerade auch von der Beschreibung her, ein sehr kämpferischer Held, der sich weder etwas vorschreiben lassen will noch schnell aufgibt. Als Jaguarkrieger spielt er Computersimulationen und ist dort als Spieler berühmt. Aber auch in der Realität ist er mutig, stark, loyal, also alles in allem eine Figur, mit der sich jugendliche Leser bestimmt sehr schnell identifizieren können. Doch auf Grund seiner Vorgeschichte wirkt er, gerade zu Beginn, auch ein wenig verbittert und vor allem misstrauisch. Auf seiner Flucht lernt er die gleichaltriger Mia kennen. Diese öffnet Will ein wenig Herz und Augen, da sie nach wie vor an das Gute im Menschen glaubt. Sie begleitet Will auf seinem Weg und so nach und nach beginnt sich auch der verschlossene Will immer mehr zu öffnen. Mia ist mir, auch auf Grund ihrer lockeren Art, sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ist durchweg sympathisch, wenn auch sehr naiv. Ihr Gegner ist Daniel, der von Optigenio den Auftrag erhält, Will zurückzubringen. Doch Daniel ist voller Vorurteile, vor allem genoptimierten Menschen gegenüber. Doch auch ihn umgibt ein Geheimnis, von dem er selbst nichts ahnt. Er ist knallhart, schonungslos und verbittert und spielt seine Rolle als Antagonist hervorragend. Neben den beiden Protagonisten und dem Antagonisten gibt es nur eine handvoll Nebencharaktere, die noch Einfluss auf die Handlung nehmen. Besonders gut gefallen hat mir Hannibal, der Programmierer und Freund von Will. Auch wenn er gar nicht viel älter zu sein scheint, kommt er ein wenig wie der väterliche Freund rüber, der aber doch hin und wieder auch unbedarft handelt. Mein Fazit Ein tolles Jugendbuch mit dystopischen Hintergrund, der spannende Abwechslung und gute Unterhaltung bietet und das sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene. Durchdachte und facettenreiche Protagonisten lassen den Leser mitfiebern, dazu kommt dann noch eine interessante Hintergrundstory rundum Genmanipulation und Computerspielen, so dass hier keine Langeweile aufkommt. Lesetipp!

Ein Buch das mich wirklich überraschte
von Nicole aus Nürnberg am 21.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Will ist auf der Flucht, denn er ist nur ein Produkt von Menschen, die das beste aus zwei Menschen hervor schaffen wollten. Er wurde Genmanipuliert und gezüchtet und als man feststellte, er ist nicht so wie man es möchte, schaffte man ihn ab, brachte ihn in ein Kinderheim bis er 16 Jahre alt war und ab da ist er auf sich gestell... Will ist auf der Flucht, denn er ist nur ein Produkt von Menschen, die das beste aus zwei Menschen hervor schaffen wollten. Er wurde Genmanipuliert und gezüchtet und als man feststellte, er ist nicht so wie man es möchte, schaffte man ihn ab, brachte ihn in ein Kinderheim bis er 16 Jahre alt war und ab da ist er auf sich gestellt. Doch schnell versteht er, er muss fliehen um sich und Freunde zu schützen, denn man ist ihm auf der Spur. Daniel. Gnadenlos. Bedingungslos. Zerstört alles was irgendwie gezüchtet wurde, denn das ist gegen alle Vernunft. Doch das er dabei sich selbst auf die Spur kommt, das erwartet er nicht. Wie ich das Gelesene empfand: Die ersten 100 Seiten waren für mich schwer zu fassen und ich hatte zu kämpfen weiter zu lesen, doch genau nach der 101 Seite hat mich das Buch an sich gerissen und mich nicht mehr entkommen lassen und mir Geheimnisse offenbart, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Das Buch ist gespickt von lauter Kleinigkeiten, die doch das Weltbild ganz schön in das Wanken bringen kann. Sei es wie man über Menschen denkt, die nicht über den „normalen“ Weg auf die Welt gekommen sind, sondern im Reagenzglas geschaffen wurden, oder aber auch, wie man damit umgeht, ist es wirklich nicht von Gott, oder ist Gott irgendwie doch da, oder muss man alles bekämpfen? Das muss der Leser für sich selbst herausfinden und dabei wird noch mit sehr vielen Facetten gespielt, die man so vielleicht nicht auf den ersten hundert Seiten erwartet. Es gibt sogar kleine Dinge, die immer wieder bis zum Ende einem begegnen obwohl man damit nicht rechnet, nur als Beispiel, es gibt da eine graue Katze mit gelben Augen, die Will „verfolgt“ und ihn begleitet. Charaktere: Für mich war Will anfangs schwer zu fassen, nach und nach als ich sein Geheimnis und sein Wesen kennen lernen konnte und erfuhr warum er so ist, wie er ist, konnte ich mich gut in ihn hineinversetzen. Wenig später kommt dann noch ein Mädchen dazu, das geflüchtet ist, vom Traumland – zumindest für Will ist es Sektor 1 ein Traumland (die Reichen) - . Doch Liebe ist eben manchmal so verändernd, das auch Will erkennen muss, das er manchmal nicht davonlaufen kann. Dann gibt es Daniel. Grausam, Gnadenlos will er alles zerstören, was ihm nicht Gottgegeben erscheint. Gerade der Charakter macht das Buch so unfassbar spannend und gleichzeitig obwohl ich Daniel nicht unbedingt mochte, hatte ich extremes Mitgefühl mit ihm gerade am Ende, denn sein Schicksal ist nicht einfach eben so schnell erzählt, man muss es erkennen und dann lernt man schnell das nicht alles Böse böse ist und nicht alles gute Gut ist. Gesamt ist das Buch mit ganz vielen tollen Charakteren gepinnt, die man einfach verstehen und lieben lernen muss und dann gibt es eben die leichten und verspielten Charaktere. Welt des Buches: Die Geschichte spielt 20 Jahre nach dem Cyberkrieg. Der viele Menschen das Leben gekostet hat und dadurch ist das Land und die Welt eher im Rückschritt als es noch davor der Fall war. Wie kann eine Welt weiter existieren, selbst ohne das es die Dinge gibt, die heute teilweise Luxus sind? Auch ist die Welt untergliedert und in das Ausland kommt man nicht mehr, es spielt in einem Deutschland, das eben in der Zukunft liegt, und nur in Berlin gibt es den Sektor 1 wo einfach alles ganz anders läuft als im Rest des Landes. Zitate aus dem Buch: Seite 102: „Wer bist du, Will?“ „Das weiß ich nicht.“ „Finde es heraus. Sonst gehst du verloren. Seite 102: „ Manchmal muss man nachgeben, um nicht selbst zu zerbrechen.“ Seite 345: „ Liebe macht abhängig und tut weh“, wiederholte Will einen seiner Leitsätze. „Ich weiß“, erwiderte Mia, „und doch ist sie alles, was uns ausmacht.“ Spannung: Wie gesagt die ersten 100 Seiten tat ich mir ziemlich schwer um im Buch anzukommen, das gelang mir dann aber ganz gut und ich wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte wissen wie es mit Mia und Will weitergeht und wie Will es schafft sich zu befreien, obwohl er nicht gefangen war, war er ein Gefangener und ich wollte unbedingt wissen was mit Daniel kommt, denn das er kein leichter Charakter ist, den man zwar irgendwie schnell in eine Schublade packt, ist er doch genau das was dieses Buch braucht, damit die Spannung förmlich aufglüht und einen Flächenbrand auslöst. Empfehlung: Habt ihr es satt, das starke Mädchen wie bei Tribute von Panem das Steuer übernehmen? Dann schnappt euch Jaguarkrieger. Ein starker Held mit Charakteren in sich, die man zwar schnell meint fassen zu können und einem doch wieder entgleiten um nur noch einmal ganz andere Seiten aufzuzeigen, faszinierend und zugleich erschreckende Fragen, die auch heute schon deutlich an Relevantheit dazu gewinnen. Denn mal ehrlich wie denkst du über Menschen die im Reagenzglas gezeugt werden? Oder wie denkst du darüber das man heute schon früh auswählen kann, was man auf die Welt kommen lässt oder nicht? Tja das muss jeder für sich wissen und hier packt das Buch wirklich in das Herz und lässt nachdenklich zurück. Bewertung: Ich hatte ja die ersten hundert Seiten meine Probleme und dann entwickelte sich dieses Buch in ein Buch das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte und immer wieder auf das neue überrascht und sogar überführt wurde, ich dachte auf einmal über Dinge nach, über die ich so bisher nicht nachdachte. Auch war ich von den Charakteren sehr fasziniert. Gerade Daniel und Mia zwei ganz andere Charaktere doch ohne diese beiden, hätte dieses Buch nicht diesen Reiz auf mich ausgeübt. Es ist auch nicht einfach das Buch in eine bestimmte Genre Schublade zu stecken. Denn einerseits ist es eine Endzeitprognose andererseits ist es ein Lebensbejahendes Buch und mehr als nah am Puls der Zeit. Weswegen ich sagen kann, lest es! Und es gibt trotz der ersten Durststrecke völlig verdient fünf Sterne.


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