Deutsches Haus

Annette Hess

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Beschreibung

Von der Erfinderin der TV-Serien Weissensee und Ku'damm 56 / 59

»Dieser Roman kommt genau zur richtigen Zeit.« Iris Berben 

Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen, dass dieser Jahrhundertprozess nicht nur das Land, sondern auch ihr eigenes Leben unwiderruflich verändern wird.

 

Annette Hess, geboren 1967 in Hannover, wandte sich nach dem Studium der Malerei und Innenarchitektur dem Szenischen Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin zu. Es folgten Tätigkeiten als freie Journalistin, Programm- und Regieassistentin beim ARD-Fernsehen und als Drehbuchlektorin für Produktionsfirmen und Sender. Bekannt wurde sie durch ihre Fernsehserien »Weissensee«, »Ku’damm 56« und »Ku’damm 59«. Annette Hess lebt in Niedersachsen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Grimme-Preis, den Frankfurter Preis der Autoren sowie den Deutschen Fernsehpreis..
Eva Meckbach war von 2006 bis 2019 an der Schaubühne Berlin engagiert. Darüber hinaus steht sie für TV- und Kinoproduktionen wie »Tatort« oder »Was bleibt« und »Wunschkinder« vor der Kamera. Als Hörbuchsprecherin war Eva Meckbach an verschiedenen Rundfunkproduktionen beteiligt und hat als »Beste Interpretin« den Deutschen Hörbuchpreis 2019 mit ihrer feinfühligen Lesung von Annette Hess' »Deutsches Haus« gewonnen.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Eva Meckbach
Spieldauer 535 Minuten
Erscheinungsdatum 21.09.2018
Verlag Hörbuch Hamburg
Format & Qualität MP3, 535 Minuten, 356.45 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844918632

Buchhändler-Empfehlungen

Denise Winter, Thalia-Buchhandlung Delmenhorst

Ein tolles Buch, ein wichtiges Buch, ein ergreifendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselte. Es bleiben Fragen offen, aber das ist Teil der Realität. Wir, dir Enkelgeneration werden nie genau wissen, was damals geschah, was unsere Großetern taten.

...Schuld und Sühne!

Dagmar Küchler, Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Die ersten Naziprozesse stehen in Nürnberg an und die junge Eva wird als Übersetzerin ins Gerichtsgebäude gerufen. Aber was macht es mit jemanden, wenn man feststellen muss...auch die eigene Familie hat keine reine Weste? Dieses Drama kannten wahrscheinlich damals viele. Die Geschichte wird ganz gut umgesetzt, hatte für mich jedoch einige Längen. Wird jedoch von Frau Meckbach auf der CD sehr einfühlsam gesprochen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
138 Bewertungen
Übersicht
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6
1
1

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Horhausen am 06.03.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch behandelt ein heikles Kapitel unserer Geschichte. Allerdings bleibt es, wie ich finde sehr an der Oberfläche. Das Buch ist gut zu lesen aber für mich blieben Fragen offen.

völlig überbewertet
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich hatte dieses Buch lange auf meiner Merkliste und es mir dann vor kurzem gekauft. Die tollen Bewertungen kann ich nicht annähernd nachvollziehen. Der Schreibstil ist alles andere als gut, die Charaktere naiv, die Handlung aufgesetzt. Nach 30 Seiten habe ich enttäuscht aufgegeben.

Eine starke Frau gegen gesellschaftliche Doppelmoral
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen am 20.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Frankfurt zu Beginn der 60er Jahre. Das Wirtschaftswunder boomt und ebenso die piefige Moral des deutschen Nachkriegsbürgertums. Brisant: in wenigen Wochen soll der erste Prozess gegen die Mörder von Auschwitz beginnen, und Eva, die Tochter der scheinbar unbescholtenen Wirtsleute Bruhns, wird als Übersetzerin für die polnischen... Frankfurt zu Beginn der 60er Jahre. Das Wirtschaftswunder boomt und ebenso die piefige Moral des deutschen Nachkriegsbürgertums. Brisant: in wenigen Wochen soll der erste Prozess gegen die Mörder von Auschwitz beginnen, und Eva, die Tochter der scheinbar unbescholtenen Wirtsleute Bruhns, wird als Übersetzerin für die polnischen Opfer und Zeugen verpflichtet. In den kommenden Monaten erst wird sie erfahren, warum ihre Familie und ihr Verlobter sich so vehement gegen diese Arbeit ausgesprochen haben. Auch wenn schon viel zu diesem Thema geschrieben wurde, hat mich doch auch dieser Roman mitgerissen. Und Vergessen, was damals war, wäre tatsächlich das Schlimmste!

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