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Global Dawn 2

Transhumanismus

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gebundene Ausgabe
Der zweite Teil der GLOBAL DAWN Reihe.
Die Geschichte der "Abtrünnigen" ist noch nicht zu Ende!
Eine neue Machtelite ersetzt die alte und treibt die Globalisierung voran, doch in einer neuen Qualität, die buchstäblich unter die Haut geht.

Fortschritt, soziale Gerechtigkeit, medizinische Gerechtigkeit, absolute Gleichheit von Menschen und Bedürfnissen, nachhaltige Ausbeute der Ressourcen in einer geldlosen Gesellschaft... weltweit!
All dies hatte "Er" versprochen und die ersten Fälle deuteten auf Erfolg.
Doch zu welchem Preis?
Dem Verlust eines Stück Landes? Oder eher des Willens und der Freiheit?

Wer nicht mitspielt, der verschanzt sich nicht mehr.

Die Reconquista beginnt!
Portrait
Ich bin ein Kind der frühen 70er Jahre und Buchautor.

Meine Bildungsgrundlagen und meine Denkstrukturen sind überaus humanistischer Natur. Eine ausgeprägte polemische Ader kommt hinzu. Die Leidenschaft für dystopische Romane - als Warnung, nicht Handbuch - entdeckte ich in meiner Jugend dank einiger Meilensteine dieses Genres wie z.B. THX1138 und Logan's Run.
Seither lässt mich der Gedanke nicht los, dass der Begriff "Frieden" bei manchen Menschen in Wirklichkeit "Konformität" und "Kontrolle" bedeutet und die Abgabe aller individuellen Freiheiten bedingt.

Dennoch fehlt in allen bisher veröffentlichten dystopischen Büchern und Filmen ein wesentliches Element: der Weg zu einem solchen Zustand. Denn eine Dystopie ist keineswegs eine abrupt implantierte Autokratie bzw. Diktatur mit offensichtlichen Zügen. Also: keine Polizisten um jede Ecke, keine im Stechschritt marschierenden Soldaten etc.
Eine Dystopie ist das Ergebnis eines langjährigen "Umerziehungsprozesses" der einzelnen Individuen und Gesellschaft, die sich langsam aber stetig daran gewöhnen, ihre Entscheidungen und somit ihre Freiheiten (individuell wie kollektiv) freiwillig an eine Obrigkeit zu delegieren. Ein One-Way-Ticket.

Was ich im richtigen Leben tue, ist hier nicht von Belang. Und was ist denn überhaupt das "richtige Leben": der Nine-to-Five-Job? Nein, vielmehr zeigt sich das wahre Leben außerhalb einer ökonomischen standardisierten Notwendigkeit.

In der guten alten lateinischen Sprache findet sich dieses Prinzip im Begriff "Otium" wieder, dessen Negation das "Neg-Otium" ist. Wenn Dir, lieber Leser, diese Begriffe unbekannt sind, dann sei an der Stelle gesagt, dass das italienische Wort "Negozio" (zu Deutsch "Laden") davon abgeleitet ist. Der Laden (sowie der Job) bringt zwar Geld, aber keine geistige Bereicherung. Hingegen bedeutet "Otium" keineswegs "nichts tun", sondern die Pflege von sich selbst, der eigenen Seele, des eigenen Geistes, samt Entfaltung. Ich glaube nicht, dass das tägliche Eingeben von Daten in ein Warenwirtschaftssystem dazu gehört.

Begleite mich auf eine spannende Reise in dystopische Welten! Dabei wird sich auch Deine Perspektive, Deine Sicht der Dinge ändern - ohne irgendwelche Pillen.

Denn jede Wende vollzieht sich infolge eines Perspektivwechsels, eines Paradigmenwechsels, wie Thomas Kuhn in Bezug auf die kopernikanische Revolution zutreffend formulierte. (Thomas Kuhn, The Structure of Scientific Revolutions, 1962)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 388
Erscheinungsdatum 03.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7469-6776-9
Verlag Tredition
Maße (L/B/H) 19/12,5/2,5 cm
Gewicht 407 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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17,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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... eine düstere Zukunft
von Andreas aus Gladbeck am 13.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mit dem Buch „Global Dawn 2 – Transhumanismus“ knüpft der Autor D. Bullcutter direkt an seinen ersten Roman mit dem Titel „Global Dawn – Die Abtrünnigen an“. Nachdem ich schon den ersten Teil gelesen, war ich schon auf den zweiten Teil gespannt. Der Klappentext läßt schon erahnen, dass die Bemühungen zu einer Globalisierung nich... Mit dem Buch „Global Dawn 2 – Transhumanismus“ knüpft der Autor D. Bullcutter direkt an seinen ersten Roman mit dem Titel „Global Dawn – Die Abtrünnigen an“. Nachdem ich schon den ersten Teil gelesen, war ich schon auf den zweiten Teil gespannt. Der Klappentext läßt schon erahnen, dass die Bemühungen zu einer Globalisierung nicht verebbt sind. „Fortschritt, soziale Gerechtigkeit, medizinische Gerechtigkeit, absolute Gleichheit von Menschen und Bedürfnissen, nachhaltige Ausbeute der Ressourcen in einer geldlosen Gesellschaft… weltweit! All dies hatte „Er“ versprochen und die ersten Fälle deuteten auf Erfolg. Doch zu welchem Preis? Dem Verlust eines Stück Landes? Oder eher des Willens und der Freiheit? Wer nicht mitspielt, der verschanzt sich nicht mehr. Die Reconquista beginnt!“ Wer den ersten Teil noch nicht kennen sollte, sollte sich ihn (meiner Meinung nach) vorher lesen. Sicherlich kann man sich auch einfach auf den aktuellen Band stürzen, jedoch fehlen dann eine ganze Menge Hintergrundwissen zu Personen, Orten und Handlungen. So beginnt das Buch mit einer Rückblende auf Geschehnisse, welche noch vor dem ersten Band stattgefunden haben und komplementiert so das Wissen zu den Protagonisten des Buches. Das Cover und die Rückseite lassen schon erahnen, das es mit einer „neuen Art“ des Menschen weitergeht. Eine menschlich wirkende Kreatur blickt von „oben herab“ auf einen menschlichen Schädel. Der Klappentext auf der Rückseite wird von einer DNA ähnlichen Helix überzogen. Leider kann man durch diese Helix den Text an einigen Stellen nur schwer lesen. Inhaltlich geht es dystopisch weiter und fesselt den Leser schon nach den ersten Kapiteln. Diese sind recht kurz gehalten und verleiten, ebenso wie der Schreibstil, zum zügigen Lesen. Nach dem Cliffhanger im ersten Teil war ich gespannt, wie es nun weitergeht. Die USoE (United States of Europe) sind gescheitert und liegen in Trümmern. Die damals abtrünnigen Länder sind im Wiederaufbau. Die bekannten Protagonisten leben ihr Leben als einfache Bauern auf dem Land und sorgen so für ihren Lebensunterhalt. Der Schein trügt jedoch und eine neue Macht versucht dem Klappentext getreu, eine neue Weltordnung zu etablieren. Aber auch andere „Machthaber“ sind dabei, ihre Interessen umzusetzen. D. Bullcutter schafft es im zweiten Teil den Leser sofort mitzureissen und auf eine erschreckende, spannende Reise in eine mögliche Zukunft mitzunehmen. Eine Zukunft, in der Technik, Medizin und genetische Entwicklung eine besonderere Rolle spielt. Aber auch die „alten“ Machtfaktoren Geld, Politik, Macht und Einfluss kommen nicht zu kurz. Der Schreibstil ist toll und verzichtet diesmal auf neu geschaffene Begriffe, die bei mir noch im ersten Teil für ein wenig Verwirrung gesorgt haben. Nachdem der erste Teil mit sehr viel Tiefgang versehen war und viele Aspekte der Soziologie, Politik, Psychologie, Philosophie und Religion angesprochen hat, beschäftigt sich der zweite Teil mehr mit den „technischen Möglichkeiten“ die uns die Zukunft bringe könnte („Terminator“ und „Independence Day“ lassen grüßen). Der Autor hat auch schon einen dritten Teil in der Reihe „Global Dawn“ angekündigt. Unter dem Titel  „Falsche Sonne“ behandelt es ein spirituelles Thema „Niedergang und neuer Zyklus“. Die Geschichte der Protagonisten geht also weiter und der Leser darf gespannt sein.