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Der dunkle Garten

MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

Was geschah im Garten des Efeuhauses?

Toby Hennessy, 28, hat immer gedacht, dass das Schicksal es gut mit ihm meint. Er führt ein unbeschwertes, erfolgreiches Leben in Dublin. Bis er eines Nachts von Einbrechern in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp; er ist körperlich und seelisch versehrt, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Es erscheint ihm wie eine Zuflucht, in das alte, von Efeu umrankte Haus seiner Familie zu ziehen, um sich dort um seinen sterbenden Onkel Hugo zu kümmern. Doch dann wird im hohlen Stamm der mächtigen Ulme im Garten ein Totenschädel gefunden …

Robert Frank ist Sprecher, Schauspieler und Regisseur. Spannungserprobt inszeniert er seine Lesungen von Philip Reeve bis Håkan Nesser gleichermaßen dynamisch und einfühlsam. "Der dunkle Garten" wird durch ihn zu einem eindringlichen Hör-Kriminalstück.
Portrait
French, Tana
Tana French ist die Bestsellerstimme des anspruchsvollen Kriminalromans. Ihre tiefgründigen Romane um Täter, Opfer und Ermittler aus dem Dubliner Universum finden sich regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten in aller Welt. Sie wuchs in Irland, Italien und Malawi auf, machte eine Schauspielausbildung am Dubliner Trinity College und arbeitete für Theater, Film und Fernsehen. Für ihre Kriminalromane wurde sie vielfach ausgezeichnet. Tana French lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Dublin.

Frank, Robert
Robert Frank ist Sprecher, Schauspieler und Regisseur. Phantastik- und spannungserprobt inszeniert er seine Lesungen von Jay Kristoff und Philip Reeve bis Håkan Nesser gleichermaßen mitreißend und einfühlsam.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Robert Frank
Anzahl 3
Erscheinungsdatum 11.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783839816844
Genre Krimi/Thriller
Verlag Argon
Originaltitel The Witch Elm
Auflage 1
Spieldauer 1020 Minuten
Übersetzer Klaus Timmermann, Ulrike Wasel
Verkaufsrang 44
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
14,79
bisher 18,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Simone Mkirech, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Psychologisch fast zu akribisch gestaltet die Autorin ihren Roman um den Ich-Erzähler Toby.
Durchhaltevermögen ist erforderlich,denn die zweite Hälfte führt zum genialen Showdown.
Psychologisch fast zu akribisch gestaltet die Autorin ihren Roman um den Ich-Erzähler Toby.
Durchhaltevermögen ist erforderlich,denn die zweite Hälfte führt zum genialen Showdown.

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

In meinen Augen ist dieses Buch kein Krimi, sondern ein Familiendrama, worüber man sich vor dem Lesen im Klaren sein sollte. Spannend und mitreißend ist es aber zweifellos. In meinen Augen ist dieses Buch kein Krimi, sondern ein Familiendrama, worüber man sich vor dem Lesen im Klaren sein sollte. Spannend und mitreißend ist es aber zweifellos.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Wer Wendungen mag, Familiengeschichten schätzt und geheimnisvolle Schauplätze liebt, der darf hier getrost zugreifen! Wer Wendungen mag, Familiengeschichten schätzt und geheimnisvolle Schauplätze liebt, der darf hier getrost zugreifen!

„irgendwie doch wieder typisch French“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

In Tana French`s neuem Roman kommt uns Lesern Ich-Erzähler Toby ganz nahe: wie zuverlässig seine Erinnerungen allerdings sind, müssen wir uns bald fragen.
Denn das ehemalige Glückskind Toby ist nach einem fast tödlichen Überfall ziemlich angeschlagen und das nicht nur körperlich("Xanax" u.a. Tabletten lassen grüßen).
Als er widerwillig zu seinem todkranken alten Onkel Hugh ins "IvyHouse" zieht, Stätte glücklichster im Garten Kindheitserinnerungen, finden seine Nichte+Neffe bei einem Familientreffen allerdings in der alten Bergulme etwas, was Tobys wundervolle Jugendzeit und seine besondere Familie in einem anderen Licht erscheinen läßt...
Diesmal kein Ermittlerkrimi ( auch wenn die Polizei durchaus auftaucht), sondern eher ein literarischer Psycho-Thriller mit einigen Wendungen und interessant bis zum Ende, auch wenn ich Toby selber echt nicht mochte ...
In Tana French`s neuem Roman kommt uns Lesern Ich-Erzähler Toby ganz nahe: wie zuverlässig seine Erinnerungen allerdings sind, müssen wir uns bald fragen.
Denn das ehemalige Glückskind Toby ist nach einem fast tödlichen Überfall ziemlich angeschlagen und das nicht nur körperlich("Xanax" u.a. Tabletten lassen grüßen).
Als er widerwillig zu seinem todkranken alten Onkel Hugh ins "IvyHouse" zieht, Stätte glücklichster im Garten Kindheitserinnerungen, finden seine Nichte+Neffe bei einem Familientreffen allerdings in der alten Bergulme etwas, was Tobys wundervolle Jugendzeit und seine besondere Familie in einem anderen Licht erscheinen läßt...
Diesmal kein Ermittlerkrimi ( auch wenn die Polizei durchaus auftaucht), sondern eher ein literarischer Psycho-Thriller mit einigen Wendungen und interessant bis zum Ende, auch wenn ich Toby selber echt nicht mochte ...

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Tana French's beste Story wie ich finde! Spannungsgeladener stimmiger Handlungsbogen mit aussergewöhnlichen Charakteren plus überraschenden Wendungen gleich tolles Leseerlebnis ! Tana French's beste Story wie ich finde! Spannungsgeladener stimmiger Handlungsbogen mit aussergewöhnlichen Charakteren plus überraschenden Wendungen gleich tolles Leseerlebnis !

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein psychisches Verwirrspiel vom Feinsten das einen selbst sogar immer wieder zweifeln lässt. Wunderbar das Setting und Onkel Hugo.
Tana French ist eine Meisterin.
Ein psychisches Verwirrspiel vom Feinsten das einen selbst sogar immer wieder zweifeln lässt. Wunderbar das Setting und Onkel Hugo.
Tana French ist eine Meisterin.

„Düstere Entwicklungen “

Jana Pohlscheid, Thalia-Buchhandlung Münster

Toby ist ein, wie er sich selbst nennt, Glückskind. Immer hat alles für ihn hingehauen. Und auch zu Beginn des Romans hat er einen tollen Job, eine perfekte Freundin und seine besten Freunde.
Doch was passiert, wenn jemandem, dem sonst nie wirkliches Leid zugestoßen ist, etwas Erschütterndes passiert?
Tobi wird in seiner Wohnung überfallen und trägt schwere Schäden davon. Um sich zu erholen und seinem kranken Großonkel Gesellschaft zu leisten, zieht er ins "Efeuhaus". Aber bald kommen Geheimnisse ans Licht, die lieber hätten verborgen bleiben sollen...

Oder auch nicht, zumindest nicht für den Leser.
Tana French baut unglaublich langsam die Spannung auf, so langsam, dass man es fast gar nicht mitbekommt. Aber dann steckt man auf einmal mittendrin und kann sich nicht mehr lösen.
Genau wie Toby, steigert man sich in die Geschichte rein.
Spannende Charaktere, eine düstere Stimmung und allerhand Wendungen machen diesen Roman richtig gut!

Toby ist ein, wie er sich selbst nennt, Glückskind. Immer hat alles für ihn hingehauen. Und auch zu Beginn des Romans hat er einen tollen Job, eine perfekte Freundin und seine besten Freunde.
Doch was passiert, wenn jemandem, dem sonst nie wirkliches Leid zugestoßen ist, etwas Erschütterndes passiert?
Tobi wird in seiner Wohnung überfallen und trägt schwere Schäden davon. Um sich zu erholen und seinem kranken Großonkel Gesellschaft zu leisten, zieht er ins "Efeuhaus". Aber bald kommen Geheimnisse ans Licht, die lieber hätten verborgen bleiben sollen...

Oder auch nicht, zumindest nicht für den Leser.
Tana French baut unglaublich langsam die Spannung auf, so langsam, dass man es fast gar nicht mitbekommt. Aber dann steckt man auf einmal mittendrin und kann sich nicht mehr lösen.
Genau wie Toby, steigert man sich in die Geschichte rein.
Spannende Charaktere, eine düstere Stimmung und allerhand Wendungen machen diesen Roman richtig gut!

„Ein meisterhaft gesponnenes Psychodrama“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Tana Frenchs bis jetzt bester Roman, changierend zwischen Psychothriller und Literatur. Eine unheimliche Geschichte über trügerische Erinnerungen, Schuld und Sühne und die Untiefen der eigenen, vermeintlich durchweg durchschaubaren Familiensippe. Tana Frenchs bis jetzt bester Roman, changierend zwischen Psychothriller und Literatur. Eine unheimliche Geschichte über trügerische Erinnerungen, Schuld und Sühne und die Untiefen der eigenen, vermeintlich durchweg durchschaubaren Familiensippe.

„Nichts ist so, wie es scheint.“

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wenn man zu Hause überfallen wird, fühlt sich alles auf einmal falsch an - die Wohnung, der eigene Körper, Gedanken, die sich in Richtungen bewegen, die man ihnen nie zugetraut hätte. Alles ist anders.

Toby bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Sehr eindrücklich wird seine Gedankenwelt geschildet, sein Unvermögen sich und seine Umgebung richtig einzuschätzen und vor allem seine Angst für immer "so" zu bleiben.

Nicht allzu freiwillig zieht er zu seinem todkranken Onkel Hugo, der Teil schönster Kindheitserinnerungen im Ivy House ist. Ganze Sommerferien hat er mit Cousin und Cousine hier verbracht. Erst als der Garten eine schreckliche Entdeckung zu Tage bringt, beginnt Toby an der Vergangenheit zu zweifeln...

"Bis zur letzten Seite spannend..." klingt bisweilen beinahe abgedroschen, aber in diesem Fall halten gerade die letzten Seiten noch so einige Wendungen, Gedankensprünge und entsetztes Luftholen auf Seiten der Leser parat.
Tana French weiß, wie es geht. Dunkle Familiengeheimnisse, begleitet von einem Protagonisten, der sich kaum an den gestrigen Tag erinnern kann und Entwicklungen, die Zweifel zu einem ständigen Begleiter erheben.

Das Ende war furchtbar, allerdings im besten Sinne. Keine Sorge, nach der Lektüre werden Sie verstehen, was ich meine.

Wenn man zu Hause überfallen wird, fühlt sich alles auf einmal falsch an - die Wohnung, der eigene Körper, Gedanken, die sich in Richtungen bewegen, die man ihnen nie zugetraut hätte. Alles ist anders.

Toby bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Sehr eindrücklich wird seine Gedankenwelt geschildet, sein Unvermögen sich und seine Umgebung richtig einzuschätzen und vor allem seine Angst für immer "so" zu bleiben.

Nicht allzu freiwillig zieht er zu seinem todkranken Onkel Hugo, der Teil schönster Kindheitserinnerungen im Ivy House ist. Ganze Sommerferien hat er mit Cousin und Cousine hier verbracht. Erst als der Garten eine schreckliche Entdeckung zu Tage bringt, beginnt Toby an der Vergangenheit zu zweifeln...

"Bis zur letzten Seite spannend..." klingt bisweilen beinahe abgedroschen, aber in diesem Fall halten gerade die letzten Seiten noch so einige Wendungen, Gedankensprünge und entsetztes Luftholen auf Seiten der Leser parat.
Tana French weiß, wie es geht. Dunkle Familiengeheimnisse, begleitet von einem Protagonisten, der sich kaum an den gestrigen Tag erinnern kann und Entwicklungen, die Zweifel zu einem ständigen Begleiter erheben.

Das Ende war furchtbar, allerdings im besten Sinne. Keine Sorge, nach der Lektüre werden Sie verstehen, was ich meine.

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Tana French beweist erneut, dass die zu den besten Autor*innen im Spannungsbereich gehört. Die komplexen Figuren & der raffinierte Plot haben mich absolut überzeugt. Lesen! Tana French beweist erneut, dass die zu den besten Autor*innen im Spannungsbereich gehört. Die komplexen Figuren & der raffinierte Plot haben mich absolut überzeugt. Lesen!

„Ein düsteres Geheimnis... “

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein super spannendes Werk der irischen Queen of Crime: nach einem Überfall zieht sich ein junger Mann auf das Anwesen seiner Familie zurück. Doch hier beginnt der Schrecken erst... Ein super spannendes Werk der irischen Queen of Crime: nach einem Überfall zieht sich ein junger Mann auf das Anwesen seiner Familie zurück. Doch hier beginnt der Schrecken erst...

Spannungsgeladene French mit erzählerischem Tempo und interessanten Charakteren. Klasse! Spannungsgeladene French mit erzählerischem Tempo und interessanten Charakteren. Klasse!

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Leider etwas enttäuschend. Ein richtig guter Krimi packt mich sofort und braucht nicht erst 100 Seiten Vorlauf, ehe die Story so langsam in Fahrt kommt...Schade! Leider etwas enttäuschend. Ein richtig guter Krimi packt mich sofort und braucht nicht erst 100 Seiten Vorlauf, ehe die Story so langsam in Fahrt kommt...Schade!

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Spannungsroman, der sich nicht ganz auf ein Genre festlegt. Überaus raffiniert konstruiert, sprachlich überlegen und psychologisch äußerst komplex. Tana French in Bestform! Ein Spannungsroman, der sich nicht ganz auf ein Genre festlegt. Überaus raffiniert konstruiert, sprachlich überlegen und psychologisch äußerst komplex. Tana French in Bestform!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Diese Autorin ist eine Ausnahmeerscheinung im Spannungsgenre - ihr Stil, ihr Ausdruck, ihre Sprache und ihre erzählerische Raffinesse suchen ihresgleichen. Niveauvolle Spannung! Diese Autorin ist eine Ausnahmeerscheinung im Spannungsgenre - ihr Stil, ihr Ausdruck, ihre Sprache und ihre erzählerische Raffinesse suchen ihresgleichen. Niveauvolle Spannung!

Xandia Kurz, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Vielschichtige Charakter, ein spannender Handlungsbogen und ein meisterhafter Schreibstil. Das Buch braucht seine Zeit um Fahrt aufzunehmen, doch diese Zeit lohnt sich! Vielschichtige Charakter, ein spannender Handlungsbogen und ein meisterhafter Schreibstil. Das Buch braucht seine Zeit um Fahrt aufzunehmen, doch diese Zeit lohnt sich!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine der spannendsten Erscheinungen im Krimibereich legt einen neuen Kriminalroman der Extraklasse vor. Eine der spannendsten Erscheinungen im Krimibereich legt einen neuen Kriminalroman der Extraklasse vor.

„Irgendwie aus der Zeit gefallen, dann wieder total heutig“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Ich kenne außer "Der dunkle Garten" noch nichts von Tana French, von daher kann ich nicht sagen, wie atmosphärisch ihre Krimis sind. "Der dunkle Garten" wirkt wie eine heutige Version dessen, was Nathaniel Hawthorne oder die Bronte Schwestern schrieben - wenn auch die Natur offensichtlich heute nur noch eine abgeschwächte Version der Urgewalt ist, die sie zur Zeit der Romantik war.

Gerade Toby, der Protagonist, entfaltet nicht die gleiche literarische Größe wie Hester Prynne oder Jane Eyre, sodass er sicherlich nicht zu einer ikonischen Figur wird wie diese beiden. Über weite Strecken dient er eher dazu, die übrigen Figuren in Frage zu stellen als selber zu sehr ins Zentrum zu geraten - allerdings wird die Entdeckung seiner Selbst im weiteren Verlauf schon immer relevanter, sodass es verkehrt wäre, French vorzuwerfen, sie hätte ihren Protagonisten komplett vernachlässigt.

Ebenfalls erwähnenswert ist Frenchs Fähigkeit, alle ausgelegten Fäden auch zusammenzuführen und ein letztlich komplett fertiggestricktes Gewand zu präsentieren. Ich vermute, dass für mich das Leseerlebnis spannender gewesen wäre, wenn nicht alles ganz so sauber ausgekommen wäre, aber vermutlich bin ich da in der Minderheit innerhalb ihrer Leserschaft.

Das Buch wird am stärksten, wenn die Zeit fast einfriert in den Dialogen, die wenige Figuren führen, um miteinander abzurechnen. Die persönliche Ebene lässt immer wieder Brillanz erahnen, die sonst etwas zu kurz kommt.
Ich kenne außer "Der dunkle Garten" noch nichts von Tana French, von daher kann ich nicht sagen, wie atmosphärisch ihre Krimis sind. "Der dunkle Garten" wirkt wie eine heutige Version dessen, was Nathaniel Hawthorne oder die Bronte Schwestern schrieben - wenn auch die Natur offensichtlich heute nur noch eine abgeschwächte Version der Urgewalt ist, die sie zur Zeit der Romantik war.

Gerade Toby, der Protagonist, entfaltet nicht die gleiche literarische Größe wie Hester Prynne oder Jane Eyre, sodass er sicherlich nicht zu einer ikonischen Figur wird wie diese beiden. Über weite Strecken dient er eher dazu, die übrigen Figuren in Frage zu stellen als selber zu sehr ins Zentrum zu geraten - allerdings wird die Entdeckung seiner Selbst im weiteren Verlauf schon immer relevanter, sodass es verkehrt wäre, French vorzuwerfen, sie hätte ihren Protagonisten komplett vernachlässigt.

Ebenfalls erwähnenswert ist Frenchs Fähigkeit, alle ausgelegten Fäden auch zusammenzuführen und ein letztlich komplett fertiggestricktes Gewand zu präsentieren. Ich vermute, dass für mich das Leseerlebnis spannender gewesen wäre, wenn nicht alles ganz so sauber ausgekommen wäre, aber vermutlich bin ich da in der Minderheit innerhalb ihrer Leserschaft.

Das Buch wird am stärksten, wenn die Zeit fast einfriert in den Dialogen, die wenige Figuren führen, um miteinander abzurechnen. Die persönliche Ebene lässt immer wieder Brillanz erahnen, die sonst etwas zu kurz kommt.

„Wahrheit, die nicht nur retten könnte…. “

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Toby lebt ein sorgenfreies Leben in Dublin. Auf eine glückliche Kindheit in einer intakten Familie folgte eine unbeschwerte Jugend, ein toller Job und Freundin Melissa, mit der er seit einiger Zeit zusammen ist. Dies macht ihn in seinen Augen zu einem Glückskind.

Als Toby nach einem Kneipenabend mit Freunden in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen und dabei schwer verletzt wird, ist nicht absehbar, ob er wieder vollständig genesen wird. Eine Rückkehr in sein altes Leben scheint unmöglich.

Da erreicht ihn ein Hilferuf seiner Cousine Susanna. Onkel Hugo, der das seit Jahrzehnten in Familienbesitz befindliche Anwesen Ivy House bewohnt, ist schwer erkrankt und benötigt Unterstützung. Toby und Freundin Melissa ziehen bei Hugo ein. Ein Arrangement, von dem alle profitieren. Bis während eines Familientreffens der Fund eines menschlichen Schädels im Garten des Anwesens nicht nur für Entsetzen sorgt….

Der Roman taucht tief in die Psyche der Protagonisten ein und baut von der ersten Seite an eine unheimliche Spannung auf. Während wir durch die wendungsreiche Story hetzen, rätseln und in der Vergangenheit graben, zieht sich die Schlinge immer weiter zu.

Associated Press schreibt über das Buch: „Der Roman ist es wert, gleich zweimal gelesen zu werden - einmal mit Anspannung in der Brust, die jede French-Lektüre begleitet, und ein zweites Mal, wenn man wieder durchgeatmet hat.“

GENAU SO IST ES - Besondere Geschichte, verfasst in einem herausragenden Stil!
Toby lebt ein sorgenfreies Leben in Dublin. Auf eine glückliche Kindheit in einer intakten Familie folgte eine unbeschwerte Jugend, ein toller Job und Freundin Melissa, mit der er seit einiger Zeit zusammen ist. Dies macht ihn in seinen Augen zu einem Glückskind.

Als Toby nach einem Kneipenabend mit Freunden in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen und dabei schwer verletzt wird, ist nicht absehbar, ob er wieder vollständig genesen wird. Eine Rückkehr in sein altes Leben scheint unmöglich.

Da erreicht ihn ein Hilferuf seiner Cousine Susanna. Onkel Hugo, der das seit Jahrzehnten in Familienbesitz befindliche Anwesen Ivy House bewohnt, ist schwer erkrankt und benötigt Unterstützung. Toby und Freundin Melissa ziehen bei Hugo ein. Ein Arrangement, von dem alle profitieren. Bis während eines Familientreffens der Fund eines menschlichen Schädels im Garten des Anwesens nicht nur für Entsetzen sorgt….

Der Roman taucht tief in die Psyche der Protagonisten ein und baut von der ersten Seite an eine unheimliche Spannung auf. Während wir durch die wendungsreiche Story hetzen, rätseln und in der Vergangenheit graben, zieht sich die Schlinge immer weiter zu.

Associated Press schreibt über das Buch: „Der Roman ist es wert, gleich zweimal gelesen zu werden - einmal mit Anspannung in der Brust, die jede French-Lektüre begleitet, und ein zweites Mal, wenn man wieder durchgeatmet hat.“

GENAU SO IST ES - Besondere Geschichte, verfasst in einem herausragenden Stil!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
10
13
2
1
0

Düstere Geheimnisse
von leseratte1310 am 12.02.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Dem 28-jährigen Toby Hennessy geht es gut. Beruflich läuft es und auch die Beziehung mit seiner Freundin Melissa ist in Ordnung. Doch dann wird Toby in seiner Dubliner Wohnung von zwei Einbrechern brutal zusammengeschlagen. Er muss längere Zeit im Krankenhaus verbringen und auch geht es ihm weder körperlich noch... Dem 28-jährigen Toby Hennessy geht es gut. Beruflich läuft es und auch die Beziehung mit seiner Freundin Melissa ist in Ordnung. Doch dann wird Toby in seiner Dubliner Wohnung von zwei Einbrechern brutal zusammengeschlagen. Er muss längere Zeit im Krankenhaus verbringen und auch geht es ihm weder körperlich noch psychisch gut. Neben den körperlichen Schäden hat er Probleme mit seinen Erinnerungen. Da sein Onkel Hugo nicht mehr lange zu leben hat, lässt er sich von seiner Cousine Susanna gerne überreden, sich um den Onkel zu kümmern. Mit Melissa flüchtet sich in das ?Efeuhaus?, das alte Anwesen der Familie. Bei einem Familienessen macht der kleine Zach einen schrecklichen Fund. Dies war mein erstes Buch von Tana French und ich muss sagen, dass es mich nicht wirklich überzeugen konnte. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und bildhaft, so dass es recht langatmig wurde. Das ging schon los, als Toby mit seinen Freunden einen Kneipenbummel machte. Auch das Efeuhaus und der Garten sind detailliert beschrieben, so dass ich mit gut ein Bild davon machen konnte. Gut dargestellt sind allerdings die außergewöhnlichen Charaktere. Auf den ersten Blick scheint es eine wunderbare Familie zu sein, doch schon bald bröckelt die Fassade und es tun sich Abgründe auf. Wirklich sympathisch war mir eigentlich niemand. Toby tat mir leid. Er muss nicht nur mit seiner Verfassung fertig werden, sondern wird auch noch manipuliert. Interessant war seine Selbstsicht, denn es gab doch einiges aufzuarbeiten. Wer aber hat nun den Toten im Garten unter einem Baum vergraben? Eigentlich hatte ich alle auf der Verdächtigenliste, auch wenn mein Bauchgefühl mich in eine bestimmte Richtung drängte und da lag ich gar nicht so falsch. Es stellte sich schnell heraus, wer der Tote war, doch bis zur Aufklärung des Falls muss noch einiges passieren. Das Ende erscheint mir auch etwas konstruiert, es hätte für eine schlüssige Auflösung nicht unbedingt so verlaufen müssen. Doch es ist eine psychologisch geschickt gestrickte Geschichte, deren Ende nicht vorhersehbar ist. Ich wurde allerdings nicht so gepackt, dass ich das Buch nicht auch gut mal aus der Hand legen konnte.

Wortgewaltiger Psychkrimi mit einigen Längen
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Ich bin immer wieder begeistert von Tana French's Schreibstil, die Art und Weise wie sie es schafft ihren Figuren eine Seele einzuhauchen. So auch in ihrem neuen Kriminalroman "Der dunkle Garten", der jetzt im Fischerverlag erschienen ist. Toby Hennessy, 28, führt ein unbeschwertes Leben in Dublin. Bis er eines Nachts... Ich bin immer wieder begeistert von Tana French's Schreibstil, die Art und Weise wie sie es schafft ihren Figuren eine Seele einzuhauchen. So auch in ihrem neuen Kriminalroman "Der dunkle Garten", der jetzt im Fischerverlag erschienen ist. Toby Hennessy, 28, führt ein unbeschwertes Leben in Dublin. Bis er eines Nachts in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Er flüchtet sich ins "Efeuhaus" - das alte Anwesen der Familie, wo er sich um seinen sterbenden Onkel Hugo kümmern soll. Doch der dunkle Garten des Hauses birgt ein schreckliches Geheimnis. Die ersten 200 Seiten hat man den Eindruck bei dem Buch handelt es sich um einen Familienroman und nicht um einen Krimi, auch wenn bei Toby in der Zwischenzeit schon eingebrochen wurde. Die Autorin lässt sich viel Zeit ihre Charaktere einzuführen und beschreibt ihre Figuren sehr detailreich und authentisch. Toby, der Icherzähler in ihrem Roman scheint bis zur der tragischen Nacht ein Glückskind zu sein, dem immer Alles gelingt, den Jeder mag und der ohne große Anstrengungen durch sein Leben kommt. Er hat eine nette Freundin - Melissa- und einen guten Job, und selbst als ihm dort ein Fehler unterläuft, kann er sich mit Erklärungen bei seinem Chef herausreden und darf im Unternehmen bleiben. Die Einbruchsnacht verändert Alles. Er kann seine Wohnung nicht mehr ertragen, er wird quasi von einem Moment zum Anderen aus seinem Leben geworfen und fühlt sich als bedauernswerte Kreatur, humpelnd mit hängendem Augenlid und Erinnerungslücken. Es scheint deshalb eine gute Idee zu sein, dass er zu seinem sterbenskranken Onkel Hugo in das Ferienhaus seiner Kindheit zieht , um ihm Gesellschaft zu leisten. Dort lernt der Leser den Rest der Familie kennen, Cousine Susanne, Cousin Leon, Tanten und Onkel und natürlich den liebenswerten Onkel Hugo bei dem er mit Susanna und Leon so viele schöne Ferien verbracht hat. Dann findet sich im Garten des Efeu-Hauses ein Schädel und die friedliche Ruhe ist vorbei. Plötzlich ist die Polizei im Haus und die raffinierten Verhöre der Detectives gehen ins Eingemachte und sorgen für große Verunsicherung in der Familie. Ich hatte großen Spaß den psychologichen Tricks der Beamten zu folgen. Toby's Erinnerung muss mit Rückblicken von verschiedensten Seiten auf die Sprünge geholfen werden. Nebenbei geht ein Leben - das von Onkel Hugo- langsam zu Ende und auch dieser Sterbevorgang wird sehr einfühlsam beschrieben. Dieser sprachlich wirklich wunderbar geschriebene Krimi von Tana French, der auch jede Menge humorvolle Passagen enthält, hat seine Längen und das Ende hat mich leider auch nicht ganz zufriedengestellt aber dennoch kann ich den Roman unbedingt empfehlen.

Das düstere Familiengeheimnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 10.02.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Toby ist 28 Jahre alt, arbeitet erfolgreich in einer angesagten Galerie Dublins und genießt ein glückliches Leben mit seine Lebensgefährtin Melissa. Eines Nachts überrascht er zwei Einbrecher in seiner Wohnung und wird von den beiden brutal zusammengeschlagen. Nur knapp überlebt Toby den Angriff und kann sich nicht mehr auf... Toby ist 28 Jahre alt, arbeitet erfolgreich in einer angesagten Galerie Dublins und genießt ein glückliches Leben mit seine Lebensgefährtin Melissa. Eines Nachts überrascht er zwei Einbrecher in seiner Wohnung und wird von den beiden brutal zusammengeschlagen. Nur knapp überlebt Toby den Angriff und kann sich nicht mehr auf sein Gedächtnis verlassen. Um ins Leben zurückzufinden zieht er sich mit Melissa in das "Efeuhaus", ein altes Familienanwesen, zurück, wo er seinem todkranken Onkel Hugo Gesellschaft leistet. Er kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, dass hier ein altes Familien-Geheimnis ruht, welches sein Leben auf den Kopf stellen wird... "Der dunkle Garten" ist das erste Buch der erfolgreichen irischen Autorin Tana French, welches ich gelesen habe. Aufgrund der vielen Auszeichnungen und guten Bewertungen ihrer vorherigen Bücher bin ich mit großen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Tana French erzählt ihren Roman in einer sehr detail- und bildreichen Schreibweise, die für mich anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig war. So brauchte das Buch auch ein wenig, bis es mich in den Bann ziehen konnte. Im Verlauf begeisterte mich aber der besondere Stil der Autorin zunehmend und verlieh dem Buch so einen zusätzlichen Charme. Der Spannungsbogen wird so erst nach und nach aufgebaut und mündet dann in einen überraschenden und äußerst raffiniert ausgeklügelten Plot. Die Protagonisten werden sehr ausführlich und interessant charakterisiert. Der Leser hat so die Möglichkeit, sich gut in die Personen hineinzuversetzen und eigene Überlegungen bezüglich der ungeklärten Geschehnisse in der Vergangenheit anzu-stellen. Bewusst verzichtet Tana French auf effekthascherische Szenen, sondern legt stattdessen viel Wert auf die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten und verleiht so der Geschichte eine größere Tiefe. Aus meiner Sicht ist Tana French mit "Der dunkle Garten" ein packender und aus der Masse der Spannungsliteratur hervor-stechender Roman gelungen. Ich kann mich da dem geschätzten Urteil von Stephen King nur anschließen, "Ein Buch, das sich in der besonderen Zone zwischen Spannung und Literatur befindet - ein Glücksfall für den Leser" Ich bewerte das Buch aufgrund meiner anfänglichen Startschwierigkeiten mit guten vier von fünf Sternen und empfehle es sehr gerne weiter.