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Weltpuff Berlin

Roman

Rudolf Borchardt

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Beschreibung

Auf über tausend Druckseiten ein Roman, der im Berlin der Kaiserzeit spielt, der im Italien der 1930er Jahre verfasst wurde. Ein Erstdruck, wegen seiner Freizügigkeit seit Jahrzehnten von den Erben des Autors zurückgehalten. Vor dem Leser entfaltet sich ein Panorama der deutschen Kulturgeschichte von anspruchsvoller stilistischer Eleganz.
Rudolf Borchardt schildert im Alter seine wirklichen und phantasierten Erlebnisse als verbummelter Student im Berlin der Jahrhundertwende – eine tour de force zwischen Wohnungen, Hotels, Restaurants und bei Ausflügen zu Landsitzen des Adels in der Mark und in Mecklenburg, eine Fülle erotischer und sexueller Begegnungen mit dem Dienstpersonal, «Masseusen», Ladenmädchen, Künstlerinnen und Damen der besten Gesellschaft.
Mehr als siebzig Jahre nach dem Tod dieses produktiven Autors, der als Bewahrer des humanistischen Bildungsgutes geehrt, als Lebenskünstler bewundert und von einem kleinen engagierten Kreis editorisch aufgearbeitet wird, geschieht etwas Unerwartetes. Den Leser erwartet ein Zeitroman, zugleich ein Märchen aus dem Berlin des Fin-de-siècle: „Ja ja mein Sohn, und nun denke wieviele es heimlich für Geld tun, wieviele Du einfach ansprechen und mitnehmen kannst, wieviele es aus blosser Liebe und aus Geilheit tun, dann haste ne Ahnung von Berlin wie es weint und lacht. Rede mal mit Ausländern. Für die ist Berlin der Weltpuff, na Deutschland überhaupt. Paris nischt mehr dagegen.“

Rudolf Borchardt (1877-1945), geboren in Königsberg/Ostpreußen, wuchs im jüdischen Berlin der Gründerzeit auf. Er studierte Klassische Philologie, wurde nach 1904 in der Toskana seßhaft, war befreundet mit Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Alexander Schröder: ein Lyriker, traditionalistischer Kulturkritiker, Übersetzer wie kein zweiter, engagierter öffentlicher Redner und Romancier - Autor eines der vielschichtigsten Werke der deutschen Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schon zwischen 1919 und 1930 erschien eine erste große Ausgabe bei Rowohlt; die neue, vollständige Edition, veranstaltet von dem Schweizer Antiquar Heribert Tenschert, wird vom Rudolf Borchardt Archiv herausgegeben.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Gerhard Schuster
Seitenzahl 1088
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 11.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-00691-4
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 21,8/15,6/5 cm
Gewicht 1110 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 155913

Buchhändler-Empfehlungen

Delikater Nachlassfund aus dem Werk Rudolf Borchardts

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Im Berlin um 1900 pirscht der Protagonist dieses autobiografischen Romans triebgesteuert allem hinterher, das nicht bei drei auf den Bäumen ist.... und das eigentlich immer höchst erfolgreich! Daran lässt er uns Leser teilhaben, detailgenau, deftig, exzentrisch und überaus wortgewandt und liefert uns zugleich ein virtuoses Sittengemälde aus dem Berlin des Fin de Siècle.

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