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Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Nach dem großen Feuer findet Mama Reh am Rande des Waldes ein kleines graues Puscheliges: Blau-Auge, einen jungen Fuchs, der seine Familie verloren hat. Blau-Auge darf bei Mama Reh und ihren Kindern bleiben - und er gibt sich wirklich große Mühe, ein gutes Reh zu sein! Aber als zuerst die dumme kleine Maus verschwindet und kurz darauf das Rehkitz Vielpunkt, glauben alle Waldtiere, dass Blau-Auge dahintersteckt. Ein Fuchs bleibt eben immer ein Fuchs! Doch Blau-Auge zeigt den Tieren, dass er ein echter Freund ist, auf den man sich verlassen kann.
Ob Füchse oder Kinder - alle brauchen Freunde und Geborgenheit. Und Kirsten Boie erzählt uns davon.
Mit wunderbaren Illustrationen von Barbara Scholz.
Portrait
Kirsten Boie wurde 1950 in Hamburg geboren, wo sie noch heute lebt. Sie studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaften und war Lehrerin, bevor sie für Kinder und Jugendliche zu schreiben begann. Sie zählt zu den renommiertesten Autorinnen des modernen Kinder- und Jugendromans. Im Jahr 2007 wurde sie mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Altersempfehlung 6 - 8
Erscheinungsdatum 25.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-0953-9
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 23,8/17,3/2,2 cm
Gewicht 638 g
Abbildungen 50 farbige Abbildungen und 50 Illustrationen
Auflage 1
Illustrator Barbara Scholz
Verkaufsrang 2420
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

So niedlich!

Helene Ewald, Thalia-Buchhandlung Dallgow

Die Illustrationen sind herzallerliebst und auch die Geschichte lässt keine Wünsche offen. Die etwas längeren Kapitel machen sich gut zum Vorlesen und auch als Erwachsener kann man sich an der Geschichte erfreuen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Man kann es flüssig lesen und hat auch witzigere Passagen enthalten. Für mich ein absolut tolles und niedliches Kinderbuch!

Antonia Rühm, Thalia-Buchhandlung Varel

Eine schöne Vorlesegeschichte in längeren Kapiteln, in der es um Mitgefühl und Vertrauen geht und die nicht nur die Kinder uns Menschen mit anderen Augen sehen lässt.

Kundenbewertungen

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Die Geschichte, die der Uhu erzählt, wird zum Buch
von Daggy am 18.08.2019

Kirsten Boie spricht in diesem Buch die Leser*innen direkt an, vertraut sich ihnen an. Sie hat die Geschichte vom kleinen Fuchs Blau-Auge, der von einer Rehmutter aufgenommen wird von einem Uhu erzählt bekommen. So wird die Geschichte auch aus Sicht der Tiere mit ihren Worten erzählt. Das Buch hat 192 Seiten mit großen Buchstabe... Kirsten Boie spricht in diesem Buch die Leser*innen direkt an, vertraut sich ihnen an. Sie hat die Geschichte vom kleinen Fuchs Blau-Auge, der von einer Rehmutter aufgenommen wird von einem Uhu erzählt bekommen. So wird die Geschichte auch aus Sicht der Tiere mit ihren Worten erzählt. Das Buch hat 192 Seiten mit großen Buchstaben und wird durch 50 Zeichnungen aufgelockert. Eine Menge für Leseanfänger, aber toll zum Vorlesen, für gute Zuhörer sicher schon ab 4 Jahren. Aber schließlich muss, laut Uhu, eine gute Geschichte 1.000 Wörter haben. Es gab ein Feuer im Wald und alle geretteten Tiere treffen sich auf der Wiese. Der kleine graue Fuchs (kleine Füchse werden erst später rot) hat seine Familie verloren und Mutter Reh ist mitleidig und nimmt den Kleinen auf. Wie erwartete gibt es da einige Probleme, ihre drei Kitze verhalten sich ganz unterschiedlich, aber mit Vielpunkt kann Blau-Auge sich anfreunden. Die beiden entdecken gemeinsam die Umgebung. Was ist das schwarze Band und welche Gefahr geht von ihm aus? Von der Mutter haben sie schon gelernt, dass die Zweifüssler gefährliche Donnerflügel nutzen, um die Tiere zu töten. Aber die Rundfüssler, die auf dem schwarzen Band unterwegs sind, fressen mit ihren seitlichen Mäulern Zweifüssler. Das ist für die Jungen schwer zu verstehen. Und weil der Uhu das so empfohlen hat, muss eine spannende Geschichte auch traurig und lustig sein und "am Ende müssen alle wieder fröhlich sein." Und an diesen Rat hält sich die Autorin. Blau-Auge wird beschuldigt am Verschwinden der kleinen Waldmaus Schuld zu sein, die Reh-Mama schickt ihn fort, er übernachtet beim Dachs und denkt immer an die Wort "Ein Fuchs bleibt immer ein Fuchs", Professor Kater, der die Zweifüssler gut kennt, hilft Blau-Auge bei der Befreiung eines Rehkitz und am Ende findet der kleine Fuchs seine Familie wieder. Eine wundervolle Geschichte um eine Freundschaft, die auch zwischen Fuchs und Reh möglich ist.

Tolles Vorlesebuch!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2019

Als der kleine Fuchs seine Familie bei einem Waldbrand verliert, nimmt ihn "Mama-Reh" bei sich auf und zeigt ihm alles, was ein Fuchs können muss. Doch plötzlich verschwinden spurlos Tiere und jeder beschuldigt den kleinen Fuchs. Denn ein Fuchs bleibt doch immer ein Fuchs, nicht wahr? Ein wunderbares Kinderbuch, mit einer tie... Als der kleine Fuchs seine Familie bei einem Waldbrand verliert, nimmt ihn "Mama-Reh" bei sich auf und zeigt ihm alles, was ein Fuchs können muss. Doch plötzlich verschwinden spurlos Tiere und jeder beschuldigt den kleinen Fuchs. Denn ein Fuchs bleibt doch immer ein Fuchs, nicht wahr? Ein wunderbares Kinderbuch, mit einer tiefsinnigen und wunderschönen Geschichte. Perfekt für einen gemütlichen Vorleseabend!

Sei immer du selbst
von Annekathrin Müller aus Erlangen am 05.06.2019

Eine tierische Geschichte, die ganz bestimmt nicht zu traurig ist, in der ein kleiner Fuchs plötzlich bei Mama Reh und ihren drei Rehkitzen wohnt und so vieles Neues lernt. Besonders interessant sind dabei die Zweifüssler und die Vierfüssler auf dem schwarzen Band. Doch vor denen muss man sich gleichzeitig ganz besonders in Acht... Eine tierische Geschichte, die ganz bestimmt nicht zu traurig ist, in der ein kleiner Fuchs plötzlich bei Mama Reh und ihren drei Rehkitzen wohnt und so vieles Neues lernt. Besonders interessant sind dabei die Zweifüssler und die Vierfüssler auf dem schwarzen Band. Doch vor denen muss man sich gleichzeitig ganz besonders in Acht nehmen. Die Perspektive der Geschichte ist ganz gut gewählt und die Themen Freundschaft, Familie und Vertrauen spielen eine große Rolle. Zwischenzeitlich schläft die Handlung ein bisschen ein, man könnte sie spannender gestalten. Doch die fantastischen Bilder der Illustratorin Barabara Scholz, peppen diese Stellen schnell wieder auf. Die Autorin Kirsten Boie hat für uns mit diesem Buch eine moderne Fabel mit einer klassischen Moral, die für jeden Leser und Hörer sehr eindringlich ist, geschrieben.