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Das Leben der Anderen

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Ost-Berlin, November 1984: Der linientreue Stasi Hauptmann Gerd Wiesler wird mit der Überwachung des erfolgreichen Dramatikers Georg Dreyman und dessen Lebensgefährtin, Theaterstar Christa Sieland beauftragt. Doch je mehr Gerd in das Leben der anderen eindringt, desto mehr wird ihm die Trostlosigkeit seines eigenen bewusst. Liebe, Literatur und freies Denken nehmen mehr und mehr Einfluss auf den Spitzel und er lässt sich auf ein gefährliches Spiel innerhalb der DDR-Staatsmaschinerie ein.
Rezension
"Stasi-Agent" Ulrich Mühe und die Zweifel an der Überwachung von Ostberlins lebhafter Künstler-Szene.

Ostberlin, 1984: Bisher ignorieren die Literaten und Künstler der DDR die allgegenwärtige Präsenz der überall wachenden Stasi-Agenten. Doch nun ist einer der Agenten auf sie angesetzt: Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) soll den Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), eine erfolgreiche Theater-Schauspielerin, observieren.

Da die schöne Christa-Maria dem Minister den Kopf verdreht hat, soll Wiesler einen systemfeindlichen Hinweis finden, um den lästigen Konkurrenten endlich ausschalten zu können. Jedoch zieht die Observierung der aufregenden Lebensweise des Künstlerpaares Wiesler immer mehr in den Bann. Die Zweifel Wieslers an dieser Überwachung und der Staatsmacht der DDR wachsen, bis der Stasi-Agent diesen endlich Taten folgen lässt.

„Das Leben der Anderen“ ist Deutsches Kino in Höchstform
Die Überwachung ist der Anfang eines riskanten Spiels, das am Ende aus dem Ruder läuft. Staat und Individuum prallen in diesem Film gnadenlos aufeinander.

Der Film ist ein überaus spannendes und packendes Drama, das den Zuschauer mitten ins Herz trifft.
Es handelt von Liebe, Leidenschaft und Mut. Im Mittelpunkt steht die Faszination von der Freiheit des Individuums in einem Staat, der diese Freiheit dem Einzelnen nicht gewährt.

Ein Glanzstück des Deutschen Kinos mit brillianten Schauspielern - zurecht erhielt „Das Leben der Anderen“ den Oscar als bester ausländischer Film.
Portrait
Ulrich Tukur, einer der wenigen international arbeitenden deutschen Schauspieler. Er lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig und in der Toskana.
Tukur hat u.a. Filmrollen in "Stammheim", "Wehner, die unerzählte Geschichte", "Bonhoeffer" und der "Der Stellvertreter" vorzuweisen. Er spielte sogar bereits neben George Clooney in "Solaris" von Steven Soderbergh.
Auch als Sänger und Musiker kann er zusammen mit den Rhythmus Boys große Erfolge wie etwa die CDs: "Wunderbar, dabei zu sein" und "Morphium" verzeichnen.
Im Jahr 2004 war er im Hamburger St. Pauli Theater in der Dreigroschenoper zu sehen.
Für seine Arbeiten erhielt er bereits zahlreiche Preise. 2005 erschien sein Erzählungsband "Die Seerose im Speisesaal."
Auszeichnung
2006 - Oscar:
- Bester fremdsprachiger Film

2006 - Bayerischer Filmpreis:
- Bester Hauptdarsteller: Ulrich Mühe
- Bestes Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck
- Beste Nachwuchsregie: Florian Henckel von Donnersmarck
- Beste Nachwuchsproduzenten: Max Wiedemann und Quirin Berg

2006 - Deutscher Filmpreis:
- Bester Spielfilm - Lola in Gold
- Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle: Ulrich Mühe
- Beste darstellerische Leistung - männliche Nebenrolle: Ulrich Tukur
- Beste Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
- Bestes Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck
- Beste Kamera/Bildgestaltung: Hagen Bogdanski
- Bestes Szenenbild: Silke Buhr

2006 - Europäischer Filmpreis:
- Bester europäischer Film
- Bester Darsteller: Ulrich Mühe
- Bestes Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck

2006 - Internationales Filmfestival von Locarno:
- Publikumspreis

2006 - London Film Festival:
- Satyajit Ray Award: Florian Henckel von Donnersmarck

2006 - Los Angeles Film Critics Association Awards:
- LAFCA Award in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film

2006 - Vancouver International Film Festival:
- Auszeichnung in der Kategorie Beliebtester Film

2006 - Internationales Filmfestival Warschau:
- Publikumspreis

2006 - Guldbagge:
- Bester ausländischer Film

2006 - Goldene Henne:
- Ulrich Mühe in der Kategorie Film aktuell

2007 - Independent Spirit Award:
- Auszeichnung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 16.11.2006
Regisseur Florian Henckel Donnersmarck
Sprache Deutsch
EAN 8717418095925
Genre Thriller
Studio Walt Disney
Spieldauer 132 Minuten
Bildformat 16:9 (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1
Verkaufsrang 213
Produktionsjahr 2005
Film (DVD)
5,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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11 Bewertungen
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Dieses Buch ist für mich
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2014

Diese Geschichte ist einmalig und einzigartig. Das der Feind mithört kennen wir schon seit Jahrhunderten. Doch diesmal ist es anders. Stasiangehöriger Wiesler hört mit und empfindet Sympahtie für die Querdenker aus der Szene. Er überdenkt seine Rolle in der Weltgeschichte und wird dadurch vom Überwacher zum Beschützer. Das ist... Diese Geschichte ist einmalig und einzigartig. Das der Feind mithört kennen wir schon seit Jahrhunderten. Doch diesmal ist es anders. Stasiangehöriger Wiesler hört mit und empfindet Sympahtie für die Querdenker aus der Szene. Er überdenkt seine Rolle in der Weltgeschichte und wird dadurch vom Überwacher zum Beschützer. Das ist die Geschichte von einem Freund der mithört.

Bürokratie des Bösen
von Ulrich Raifer aus Wien, Q19 am 08.01.2011
Bewertet: Medium: Blu-ray

Es gibt ja leider immer noch oder sogar immer mehr Menschen, die meinen die DDR und das Leben dort waren ja nicht so schlimm und eigentlich ganz ok. Genau diesen, die anscheinend nichts verstanden haben lege ich diesen Film sehr ans Herz. Vollig zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet... Es gibt ja leider immer noch oder sogar immer mehr Menschen, die meinen die DDR und das Leben dort waren ja nicht so schlimm und eigentlich ganz ok. Genau diesen, die anscheinend nichts verstanden haben lege ich diesen Film sehr ans Herz. Vollig zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet schafft es dieses Meisterwek mit einer extremen Intensivität die unmenschliche Realität dieses diktatorischen Systems und dessen Wirkung auf die Menschen darzustellen. Die DDR war einfach ein Unrechtsstaat und deren Einwohner zum grössten Teil Opfer. Zusätzlich zur ausgezeichnten Machart des Films und dem genialen Drehbuch kommen unglaublich gute schauspielerische Leistungen. Allen voran Ulrich Mühe und wiedereinmal die wunderbare Martina Gedeck. Für mich einer der besten, ehrlichsten und ja auch schönsten Filme überhaupt !

Das Leben der Anderen
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 18.06.2010

Die crème de la crème des deutschen Films ist hier versammelt: Ulrich Tukur als selbstherrlicher Stasioberleutnant, Sebastian Koch als findiger, sensibler Autor Dreyman, Martina Gedeck als verehrungswürdige, zwiegespaltene DDR-Theater-Diva, Thomas Thieme als widerlicher Minister Bruno Hempf und allen voran der leider viel zu früh verstorbene Ulrich Mühe als gewissenhafter... Die crème de la crème des deutschen Films ist hier versammelt: Ulrich Tukur als selbstherrlicher Stasioberleutnant, Sebastian Koch als findiger, sensibler Autor Dreyman, Martina Gedeck als verehrungswürdige, zwiegespaltene DDR-Theater-Diva, Thomas Thieme als widerlicher Minister Bruno Hempf und allen voran der leider viel zu früh verstorbene Ulrich Mühe als gewissenhafter Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler. Ostberlin im Jahr 1984, der linientreue, ledige Stasi-Hauptmann Wiesler, bekannt für seine Hartnäckigkeit und Erfolg beim Verhör, bekommt eines Tages den Auftrag, den prominenten DDR-Theaterschriftsteller Georg Dreyman und dessen Lebensgefährtin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland , zu bespitzeln. Dreymans Wohnung wird verwanzt und Wiesler überwacht die ganze Sache vom Dachboden des Hauses. Mit der Zeit entwickelt der einsame Stasi-Mann Sympathie für das Künstlerpaar. Dann erfährt er, dass der Kultusminister Hempf die Beobachtung nur anordnete, weil er Christa-Maria begehrt und Dreyman loswerden will... Große Schauspielkunst. Ein toller deutscher Film, der unter die Haut geht.