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Was uns erinnern lässt

Roman

Kati Naumann

(114)
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Beschreibung

Hunger, Vertreibung, Wiedervereinigung und Versöhnung: In »Was uns erinnern lässt« erzählt Kati Naumann das bewegende Schicksal zweier Frauen vor dem Hintergrund deutsch-deutscher Geschichte und der Kulisse des Rennsteigs im Thüringer Wald. Ein Roman-Highlight für alle Leserinnen von »Altes Land«, »Bühlerhöhe« und Carmen Korns Jahrhundert-Trilogie.

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.
 
2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.

»ein ebenso kenntnisreicher wie berührender Text […] ein Roman, der hervorragend lesbar ist, zu Herzen geht und spannend komponiert wurde« NDR Kultur

»Kati Naumann widmet sich ebenso einfühlsam wie eindrücklich einem selten thematisierten Kapitel deutscher Geschichte, aus dem wir noch immer für die Gegenwart lernen können.« BÜCHERmagazin

»Dieses starke Stück Geschichte aus der deutsch-deutschen Vergangenheit erzählt von Familie, Heimat, Zwangsenteignung und Schuld.« Neue Presse Hannover

»Man blickt dabei in Abgründe staatlicher Gewalt, aber auch in die Abgründe der menschlichen Seele. […] fesselnd erzählt, […] ein ergreifender, aber unsentimentaler Betrag zur Aufarbeitung deutscher Geschichte.« MDR Thüringen

»Ein fesselnder Familienroman, der vom Leben in der deutschen Sperrzone im Thüringer Wald erzählt.« Bücher-Magazin

»eine warmherzige Geschichte über Freundschaft, sondern auch ein historisches Zeugnis über das Leben der Bürger im ehemaligen DDR-Grenzgebiet mit genauer Recherche und Gesprächen mit Zeitzeugen« Neue Presse Coburg

»Kati Naumann beschreibt mit viel Einfühlungsvermögen das Misstrauen der Behörden gegenüber der Familie, die Bespitzlungen, die Schikanen, die brutale Umsiedlung […] Über die gut 400 Seiten baut die Autorin einen Spannungsbogen auf, der auch überraschende Wendungen beinhaltet. […] Ein Buch aus dem Leben, welches noch viel abgeschirmter war, als das der meisten anderen DDR-Bürger.« Sächsische Zeitung

»Ein fesselnder Familienroman, der viel Wissenswertes über das Leben in der ehemaligen DDR vermittelt.« News

»Der Roman erzählt emotional berührend von einem Familienschicksal, das sich gegen seine Epoche stemmt.« MDR Kultur

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-247-4
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,2/14/4,2 cm
Gewicht 535 g
Auflage 3
Verkaufsrang 24912

Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Mühlmann, Thalia-Buchhandlung Mosbach

Es beginnt in der Gegenwart mit dem Entdecken eines Lost Place am Rennsteig im Thüringer Wald. Parallel wird die Geschichte einer Familie und deren Alltag direkt an der innerdeutschen Grenze in der DDR erzählt, über Jahrzehnte hinweg. Der Roman hat mich sehr beeindruckt.

Grenzerfahrungen

S. Mayer, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Dieses angenehm eingesprochene Hörbuch, erzählt die Geschichte einer Hoteliersfamilie, an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze im Thühringer Wald. In verschiedenen Zeitebenen erlebt man die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bis heute hautnah mit. Authentisch und spannend erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
114 Bewertungen
Übersicht
82
20
10
1
1

Ein Stück deutsche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Süsel am 29.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer einmal ein Stück deutsche Geschichte erleben möchte ist hier genau richtig. Ein alter Keller voller Vorräte ( Marmelade und eingemachtes Obst aus den 70 er Jahren,...),aber ohne das dazugehörige Haus macht Milla stutzig. Hat sie endlich ihren Löst Place gefunden? Der Keller lässt sie nicht mehr los. Wo ist das Haus darüber... Wer einmal ein Stück deutsche Geschichte erleben möchte ist hier genau richtig. Ein alter Keller voller Vorräte ( Marmelade und eingemachtes Obst aus den 70 er Jahren,...),aber ohne das dazugehörige Haus macht Milla stutzig. Hat sie endlich ihren Löst Place gefunden? Der Keller lässt sie nicht mehr los. Wo ist das Haus darüber? Und wer hat darin gelebt? In einem zweiten Erzählstrang wird die Geschichte der Familie Dressel erzählt, die das Hotel Waldeshöh im Thüringer Wald betreiben. Es beginnt im letzten Kriegsjahr, als im Hotel Kinder aus der Kinderland Verschickung untergebracht werden und erzählt danach wie es sich in der DDR weiterentwickelte. Das Hotel hätte nämlich einen besonderen Standort, es lag im Sperrbezirk, da es nahe der Grenze war. Im Roman wechseln sich die Zeiten immer wieder ab und so erfahren wir die Geschichte sowohl aus Rückblenden, als auch durch die Erinnerungen der Charaktere. Mir gefällt die Abwechslung sehr gut, die Rückblenden fand ich persönlich etwas besser, ich könnte mich sehr gut in die Familie hineinversetzen. Was uns erinnern lässt hat mir ein Stück unserer Vergangenheit auf sehr unterhaltsame Art näher gebracht.

Das Hotel im Sperrgebiet
von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch beginnt mit Milla, die auf der Suche nach Lost Places für ein Internetforum ist. Sie entdeckt im Wald, dort wo der ehemalige Schutzstreifen an der Grenze zwischen DDR und BRD verlief, die Überbleibsel eines Hotels. Nur noch der Keller tief unter der Erde ist übrig davon. Sie macht sich auf die Suche nach der Familie Dre... Das Buch beginnt mit Milla, die auf der Suche nach Lost Places für ein Internetforum ist. Sie entdeckt im Wald, dort wo der ehemalige Schutzstreifen an der Grenze zwischen DDR und BRD verlief, die Überbleibsel eines Hotels. Nur noch der Keller tief unter der Erde ist übrig davon. Sie macht sich auf die Suche nach der Familie Dressel, der das Hotel Waldeshöh bis 1977 gehörte. Immer tiefer taucht sie in die Vergangenheit der Familie ein. Deren Schmerz über die Enteignung während DDR-Zeiten sitzt noch immer tief. Milla unterstützt die Familie, allen voran ihre neu gewonnene Freundin Christine, dabei, Einblicke in die alten Akten zu erhalten und dafür zu kämpfen, ihr Grundstück zurückzuerhalten... Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Man erfährt die Geschichte der Familie Dressel seit dem zweiten Weltkrieg. Die zweite Ebene, die in der Gegenwart spielt, behandelt vornehmlich Milla, die sich mit den Dressels anfreundet und sich intensiv mit deren Schicksal beschäftigt. Die Personen sind alle so authentisch dargestellt und mit kleinen liebenswerten Eigenheiten versehen, dass ich als Leser schon bald das Gefühl hatte, die Personen so gut zu kennen, als seien sie alte Bekannte. Milla ist eine couragierte junge Frau, die nicht loslässt, wenn sie etwas beschäftigt. Ihr 14-jähriger Sohn Neo ist ein außergewöhnlicher Junge, der für Gleichberechtigung, für die Umwelt und für vieles andere kämpft. Sie geben ein tolles Mutter-Sohn-Gespann ab. Auch die Dressels sind mir ans Herz gewachsen, allen voran Johanna Zuerst war sie eine junge Mutter, später die Großmutter des Familienclans. Johanna ist das Herz der Familie, sie hält alle zusammen. Sie ist liebevoll, tatkräftig und kämpferisch. Ihr Traum, das Hotel Waldeshöh wiederzueröffnen, begleitet sie jahrzehntelang, obwohl das DDR-Regime ihr das unmöglich macht. Ich habe vorher noch nie etwas davon gehört, das Menschen in der Sperrzone an der deutsch – deutschen Grenze gelebt haben. Die Einsamkeit des Waldes, die ständige Angst, von den Soldaten kontrolliert und schikaniert zu werden, aus formalen Gründen nicht wieder nach Hause zu dürfen, die Angst vor Zwangsumsiedelung sind beeindruckend beschrieben. Auf der anderen Seite stellt die Autorin die Schönheit des Waldes dar und schildert einfühlsam, wie er trotz aller Gefahren eine Schutzzone für die Familie war. Der Wald und das Hotel waren ein sicheres Nest für die Familie, ihre einzige Heimat, und trotzdem ein Ort der Einsamkeit und Gefahr. Aus heutiger Sicht und als Nicht-Betroffene ist es unvorstellbar, wie das Leben in der DDR und vor allem in diesem Niemandsland an der Grenze ausgesehen hat. Die Autorin hat hier einen sehr vielschichtigen und einfühlsamen Roman über einen kleinen Ausschnitt deutscher Geschichte geschrieben. Der Schreibstil und die Wortwahl sind sehr schön. Mir war beim Lesen keine Sekunde langweilig, das Buch hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Auch das emotionale Ende hat mich sehr berührt.

Idee gut, Umsetzung verbesserungswürdig
von einer Kundin/einem Kunden aus Falkenstein am 26.03.2020

Für den Kauf des Buches habe ich mich aufgrund des Stoffs entschieden. Die Idee finde ich grundsätzlich nicht schlecht, jedoch hapert es bei der Figurencharakterisierung und auf der sprachlichen Seite, besonders bei den Dialogen. Das Lektorat hätte einige Unstimmigkeiten und sprachliche Aspekte ausbessern müssen. Einzelne Aspekt... Für den Kauf des Buches habe ich mich aufgrund des Stoffs entschieden. Die Idee finde ich grundsätzlich nicht schlecht, jedoch hapert es bei der Figurencharakterisierung und auf der sprachlichen Seite, besonders bei den Dialogen. Das Lektorat hätte einige Unstimmigkeiten und sprachliche Aspekte ausbessern müssen. Einzelne Aspekte der Story wirken leicht unglaubwürdig oder werden nicht einfühlsam genug erzählt. Als Bettlektüre okay, begeistert hat es mich nicht.


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