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Was uns erinnern lässt

Roman

Hunger, Vertreibung, Wiedervereinigung und Versöhnung: In "Was uns erinnern lässt" erzählt Kati Naumann das bewegende Schicksal zweier Frauen vor dem Hintergrund deutsch-deutscher Geschichte und der Kulisse des Rennsteigs im Thüringer Wald. Ein Roman-Highlight für alle Leserinnen von "Altes Land", "Bühlerhöhe" und Carmen Korns Jahrhundert-Trilogie.

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.
Portrait
Naumann, Kati
Kati Naumann wurde 1963 in Leipzig geboren. In Sonneberg, im ehemaligen Sperrgebiet im Thüringer Wald, verbrachte sie einen Großteil ihrer Kindheit. Die studierte Museologin schrieb bereits mehrere Romane sowie Songtexte für verschiedene Künstler und das Libretto zu dem Musical Elixier (Musik von Tobias Künzel). Sie verfasste Drehbücher für Kindersendungen und entwickelte mehrere Hörspiel- und Buchreihen für Kinder. Kati Naumann lebt mit ihrer Familie in Leipzig und London. Kati Naumann wurde 1963 in Leipzig geboren. In Sonneberg, im ehemaligen Sperrgebiet im Thüringer Wald, verbrachte sie einen Großteil ihrer Kindheit. Die studierte Museologin schrieb bereits mehrere Romane sowie Songtexte für verschiedene Künstler und das Libretto zu dem Musical Elixier (Musik von Tobias Künzel). Sie verfasste Drehbücher für Kindersendungen und entwickelte mehrere Hörspiel- und Buchreihen für Kinder. Kati Naumann lebt mit ihrer Familie in Leipzig und London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-247-4
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,1/13,9/4,1 cm
Gewicht 535 g
Auflage 1
Verkaufsrang 565
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine beeindruckende Geschichte um ein Hotel in der Sperrzone der deutsch-deutschen Grenze. Zwei Frauen und die Verbindung zu einem besonderen Ort. Ein toller Roman!! Eine beeindruckende Geschichte um ein Hotel in der Sperrzone der deutsch-deutschen Grenze. Zwei Frauen und die Verbindung zu einem besonderen Ort. Ein toller Roman!!

„Ein scheinbar verlassener Ort!“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Dieses Buch erzählt mit unvergesslichen Bildern und sehr feinfühlig eine Geschichte wie man sie sich kaum vorstellen kann. Alles beginnt mit der Suche nach einem Lost Places, doch der vergessene Ort, ist nicht vergessen. Ein altes Glas
Marmelade ist der Beginn einer spannenden Suche.
Die Geschichte um ein Familienhotel, dass nach dem zweiten Weltkrieg plötzlich im Grenzstreifen steht und irgendwann einfach platt gemacht wird, zeigt ein eher unbekanntes Stück DDR Geschichte.
Ein sehr unterhaltsamer und eindrücklicher Roman mit prägnanten Helden, die Berühren.


Dieses Buch erzählt mit unvergesslichen Bildern und sehr feinfühlig eine Geschichte wie man sie sich kaum vorstellen kann. Alles beginnt mit der Suche nach einem Lost Places, doch der vergessene Ort, ist nicht vergessen. Ein altes Glas
Marmelade ist der Beginn einer spannenden Suche.
Die Geschichte um ein Familienhotel, dass nach dem zweiten Weltkrieg plötzlich im Grenzstreifen steht und irgendwann einfach platt gemacht wird, zeigt ein eher unbekanntes Stück DDR Geschichte.
Ein sehr unterhaltsamer und eindrücklicher Roman mit prägnanten Helden, die Berühren.


Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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Hotel Waldeshöh
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 20.03.2019

Von 1945-1977 ist das Hotel Waldeshöh das Zuhause der Familie Dressel. Das Hotel liegt im Thüringer Wald, nahe des berühmten Rennsteigs und war vor dem zweiten Weltkrieg beliebt bei Wanderern und immer gut besucht. Im Laufe der Zeit hat sich das Leben im Hotel stark verändert. Im Krieg diente... Von 1945-1977 ist das Hotel Waldeshöh das Zuhause der Familie Dressel. Das Hotel liegt im Thüringer Wald, nahe des berühmten Rennsteigs und war vor dem zweiten Weltkrieg beliebt bei Wanderern und immer gut besucht. Im Laufe der Zeit hat sich das Leben im Hotel stark verändert. Im Krieg diente es als sicherer Unterschlupf für eine Schulklasse. Der Traum der Familie Dressel das Hotel nach 1945 wieder zu dem werden zu lassen, was es einmal war geht leider nicht in Erfüllung. Nach der Errichtung der innerdeutschen Grenze liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone. Die Familie hat mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Ohne Passierschein darf keiner ihr Waldstück betreten und die Familie muss weite Wege bis zur Schule und zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen. Es gibt kein fließendes Wasser, kein Telefon und die Grenzbeamten schikanieren oftmals die Familie beim Passieren der Grenze. Trotz allem fühlen sie sich dort sicher und wollen ihre Heimat nicht verlassen bis es 1977 zur Zwangsaussiedlung kommt … Der zweite Erzählstrang spielt 2017 und erzählt von der 31 Jahre alten Milla. Sie arbeitet als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei. Die alleinerziehende Mutter des 14 jährigen Neo hat ein spannendes Hobby. Sie sucht Lost Places fotografiert sie und schreibt Berichte in ihrer Gruppe in einem sozialen Netzwerk. Meistens haben aber schon andere Leute diese Plätze vor ihr entdeckt. Als sie bei einem ihrer Ausflüge den Keller des Hotels Waldeshöh findet ist sie ganz aufgeregt, denn sie ist die Erste die diesen Lost Place betritt. Sie möchte unbedingt mehr über den Forst erfahren und warum vom Hotel nur noch der Keller übrig geblieben ist. Sie freundet sich mit Christine Dressel an und erfährt die ganze dramatische Familiengeschichte. Das Schicksal der Familie geht Milla sehr nahe. Sie arbeitet sich in die alten Akten ein und will der Familie helfen den Forst zurückzufordern. Einmal angefangen konnte ich das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen, ich habe es regelrecht verschlungen. Der fesselnde und bildliche Schreibstil hat es leicht gemacht tief in die Geschichte eintauchen zu können. Die Charaktere waren sehr vielschichtig beschrieben und die Familie Dressel ist mir schnell ans Herz gewachsen. Kati Naumann ist es sehr gut gelungen die schwierige Zeit darzustellen in der die Familie im Hotel Waldeshöh ihr Zuhause hatte. Das Schicksal der Familie Dressler mitzuverfolgen war sehr bewegend. Die Angst vor der Überwachung und der Stasi war förmlich spürbar. Schlimm, wie auch die Kinder darunter leiden mussten und darauf getrimmt wurden bloß nichts Falsches zu sagen. Trotz sehr vieler Entbehrungen war die Familie erstaunlich zufrieden, hat zusammengehalten und das Beste aus ihrer Situation gemacht. Wirklich bewundernswert! Durch den zweiten Erzählstrang in dem Milla den Keller des Hotel Waldeshöh findet wird eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschaffen. Es war spannend zu verfolgen, wie Milla versucht der Familie Dressel zu helfen den Besitz zurückzufordern um endlich in ihre Heimat zurückkehren zu können. Sie bemüht sich die Hintergründe für die Umsiedlung herauszufinden. Was sie bei ihren Nachforschungen aufdeckt ist überraschend! Mir hat diese bewegende Familiengeschichte sehr gut gefallen und ich werde den Roman sehr gerne weiterempfehlen!

Eine Geschichte von früher und heute
von spozal89 am 19.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Klappentext: 1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann... Klappentext: 1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen. "Was uns erinnern lässt" war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Die Geschichte hat mich total berührt, was aber meistens bei Bücher mit geschichtlichem Hintergrund der Fall ist. Ich finde man kann sich heut zu Tage nur schlecht vorstellen, wie es damals war zu leben. Mir gefiel die Erzählweise aus zwei Zeitsträngen gut und ich konnte beiden Handlungssträngen gut folgen. Die geschichtlichen Fakten waren gut recherchiert und kamen nicht zu trocken rüber. Ich mag es, wenn ich bei Romanen auch noch was lernen kann. Teilweise war es sehr bedrückend zu lesen und ich musste das Buch auch mehrmals aus der Hand legen, um das Gelesene sacken zu lassen. Es ist definitiv keine Geschichte für zwischendurch und ich denke auch nicht jedermanns Sache. Wer sich aber für die deutsche Geschichte interessiert kann hier auf jedenfall gerne zugreifen.

Gute Geschichte etwas einfach geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Sundern am 19.03.2019

Das Buch führt uns zurück in die Zeit der deutschen Teilung. Familie Dressel besitzt ein Hotel direkt an der innerdeutschen Grenze auf dem Gebiet der DDR. Gäste dürfen nicht mehr zu ihnen hoch in den Thüringer Wald und man schikaniert die Familie, wo man nur kann, um sie zu... Das Buch führt uns zurück in die Zeit der deutschen Teilung. Familie Dressel besitzt ein Hotel direkt an der innerdeutschen Grenze auf dem Gebiet der DDR. Gäste dürfen nicht mehr zu ihnen hoch in den Thüringer Wald und man schikaniert die Familie, wo man nur kann, um sie zu einem Umzug zu bewegen. Kein fließendes Wasser, kein Krankenwagen und die Kinder müssen jeden Tag 6 km durch den Wald zur nächsten Bushaltestelle laufen. Doch dann fahren Lastwagen vor und die Familie wird zwangsweise umgesiedelt und enteignet. Viele Jahre später stößt Milla auf die Überreste des Hotels und beginnt sich für die Vergangenheit zu interessieren. Die DDR ist längst Geschichte und die Dressels würden gern ihr Grundstück zurück erhalten. Die Geschichte ist gut und die historischen Fakten stimmen, so weit ich das beurteilen kann. Leider schreibt Kati Naumann in einer etwas schlichten Sprache und nicht sehr differenziert. Das hat mich manchmal gestört. Die beiden parallel erzählten Zeitstränge sind gut auseinander zu halten. Die Personen agieren und sprechen manchmal etwas starr und formelhaft. Insgesamt ist das Buch aber gut lesbar und sicherlich auch interessant für Leser, die die DDR nicht miterlebt haben.