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Stella

Roman

Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.
Rezension
"Von Daniel Kehlmann stammt der Satz, dass ein Roman besonders gut sein müsse, wenn er den Holocaust zum Gegenstand hat. Dies sei ein literarische, aber mehr noch eine moralische Verpflichtung eines jeden Autors. Takis Würger wird diesem Anspruch in seinem neuen Roman 'Stella' gerecht. Leise, glaubwürdig und ja, auch schonungslos, aber an keiner Stelle unempathisch, effekthascherisch oder gar reißerisch erzählt der Schriftsteller und Spiegel-Reporter die Geschichte der jüdischen 'Greiferin' Stella Goldschlag, der Unfassbares angetan wurde und die dann anderen Menschen selbst Unfassbares angetan hat." Philipp Peyman Engel, Jüdische Allgemeine, 16.01.19
Portrait
Würger, Takis
Takis Würger, geboren 1985, hat an der Henri-Nannen-Journalistenschule das Schreiben gelernt und Ideengeschichte in Cambridge studiert. Er arbeitet als Redakteur für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. 2017 erschien sein Debütroman Der Club, der mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet wurde und für den aspekte-Literaturpreis nominiert war. Takis Würger lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 11.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25993-5
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/2,2 cm
Gewicht 335 g
Verkaufsrang 142
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Hat mich eher ratlos zurückgelassen“

Nele Grote, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Ich kann weder den Verrissen noch den Lobeshymnen zustimmen.
Die Schilderungen der Zustände in Berlin während des Krieges und Friedrichs Verhältnis zu seinem kosmopolitischen Vater und der alkoholkranken, nazitreuen Mutter haben mich noch interessiert, doch sobald Stella die Bildfläche betreten hat, fiel es mir schwer, mich auf den Roman einzulassen. Vor allem durch die einfache Sprache driftete mir die Liebesgeschichte zu sehr in Richtung Kitsch ab.
Ich kann weder den Verrissen noch den Lobeshymnen zustimmen.
Die Schilderungen der Zustände in Berlin während des Krieges und Friedrichs Verhältnis zu seinem kosmopolitischen Vater und der alkoholkranken, nazitreuen Mutter haben mich noch interessiert, doch sobald Stella die Bildfläche betreten hat, fiel es mir schwer, mich auf den Roman einzulassen. Vor allem durch die einfache Sprache driftete mir die Liebesgeschichte zu sehr in Richtung Kitsch ab.

Johanna Frauendorf, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Takis Würgers Roman stimmt nachdenklich und wollte mich auch über die letzte Seite hinaus nicht loslassen. Beklemmend, intensiv und sprachlich sehr gelungen. Takis Würgers Roman stimmt nachdenklich und wollte mich auch über die letzte Seite hinaus nicht loslassen. Beklemmend, intensiv und sprachlich sehr gelungen.

„Kontrovers diskutierter Roman, meiner Meinung nach zu Unrecht diskreditiert“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Der naive junge Schweizer Friedrich kommt 1942 nach Berlin, auf der Flucht vor seiner problematischen Beziehung zu seiner Mutter. In der vibrierenden Stadt, in der man trotz spürbarer Kriegsauswirkungen wie Lebensmittelknappheit den Vibe der Großstadt an jeder Ecke fühlen kann, lernt er die Sängerin Stella kennen und verliebt sich schnell in die außergewöhnlich hübsche junge Frau. Im Laufe des Romans mehren sich jedoch die Anzeichen für ein grausames Doppelleben Stellas, dessen Einzelheiten Friedrich erst langsam begreiflich werden.
"Holocaust-Kitsch", "ein Ärgernis" und "ohne Problembewusstsein geschrieben" zu sein wurde diesem Roman vorgeworfen, und meiner Meinung nach könnte nichts davon weniger zutreffen. Keine der grauenhaften Taten der historischen Stella Goldschlag ist Bestandteil dieses Romans; alles wird durch die Augen von Friedrich gesehen, dem die Umtriebe seiner Angebeteten über lange Strecken des Romans komplett verborgen bleiben. Lediglich immer wieder eingestreute Texteinschübe aus alten Original-Akten geben Auskunft über das, was Stella Goldschlag ihren Mitmenschen angetan hat. "Stella" ist sicherlich kein perfekter, aber ein guter Roman, der vom Feuilleton aus einer falsch verstandenen "Das-ist-doch-Judenvernichtung-da-darf-man-nichts-Fiktives-drüber-schreiben-Haltung" massiv angegriffen und verunglimpft wurde.
Der naive junge Schweizer Friedrich kommt 1942 nach Berlin, auf der Flucht vor seiner problematischen Beziehung zu seiner Mutter. In der vibrierenden Stadt, in der man trotz spürbarer Kriegsauswirkungen wie Lebensmittelknappheit den Vibe der Großstadt an jeder Ecke fühlen kann, lernt er die Sängerin Stella kennen und verliebt sich schnell in die außergewöhnlich hübsche junge Frau. Im Laufe des Romans mehren sich jedoch die Anzeichen für ein grausames Doppelleben Stellas, dessen Einzelheiten Friedrich erst langsam begreiflich werden.
"Holocaust-Kitsch", "ein Ärgernis" und "ohne Problembewusstsein geschrieben" zu sein wurde diesem Roman vorgeworfen, und meiner Meinung nach könnte nichts davon weniger zutreffen. Keine der grauenhaften Taten der historischen Stella Goldschlag ist Bestandteil dieses Romans; alles wird durch die Augen von Friedrich gesehen, dem die Umtriebe seiner Angebeteten über lange Strecken des Romans komplett verborgen bleiben. Lediglich immer wieder eingestreute Texteinschübe aus alten Original-Akten geben Auskunft über das, was Stella Goldschlag ihren Mitmenschen angetan hat. "Stella" ist sicherlich kein perfekter, aber ein guter Roman, der vom Feuilleton aus einer falsch verstandenen "Das-ist-doch-Judenvernichtung-da-darf-man-nichts-Fiktives-drüber-schreiben-Haltung" massiv angegriffen und verunglimpft wurde.

„Berührend, verstörend, polarisierend“

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Mit „Stella“ hat Takis Würger einen berührenden, verstörenden und polarisierenden Roman geschrieben. Wer war Stella Goldberg und was hat sie zu ihrem Handln bewegt? Ein schwieriges und doch sehr aktuelles Thema! Mit „Stella“ hat Takis Würger einen berührenden, verstörenden und polarisierenden Roman geschrieben. Wer war Stella Goldberg und was hat sie zu ihrem Handln bewegt? Ein schwieriges und doch sehr aktuelles Thema!

L.Vaupel, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Gewagte Geschichte mit viel geschichtlichem Hintergrund der einen zum Schlucken bringt.
Regt zum Nachdenken, googlen und diskutieren an.
Gewagte Geschichte mit viel geschichtlichem Hintergrund der einen zum Schlucken bringt.
Regt zum Nachdenken, googlen und diskutieren an.

„Stella“

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

"Stella" ist der wohl am meisten diskutierte Roman im Frühjahr 2019. Am besten bildet man sich natürlich selbst eine Meinung indem man die knapp 200 Seiten liest...
Ich war wirklich gespannt auf "Stella", zumal mir Takis Würgers Romandebüt "Der Club" sehr gut gefallen hat.
In "Stella" bezieht Würger sich auf die Lebensgeschichte von Stella Ingrid Goldschlag. Frau Goldschlag beging 1994 Selbstmord.

Er verwebt die Geschichte Stellas mit einer fiktiven Liebesgeschichte. Ein junger Schweizer namens Friedrich trifft in Berlin 1942 auf Stella und verliebt sich in sie. Die beiden werden ein Paar und genießen ihre gemeinsame Zeit trotz des herrschenden nationalsozialistischen Regimes und der Widrigkeiten des Krieges.

Schon nach einigen Seiten fügt Würger unkommentiert in kursiver Schrift Ausschnitte aus den Prozessakten zum Fall Stella Goldschlag in den Text.

So ahnt man bereits früh welch immense Verbrechen Stella begangen hat. Doch Friedrich scheint die Wahrheit erst zu ignorieren und dann zu verdrängen...

Ich bin mir nicht sicher, was ich von diesem Roman halten soll.
Der Stoff, den Würger verarbeitet, ist ungeheuerlich. Zuweilen scheint er dem nicht gerecht werden zu können.
Fraglich bleibt auch, ob man eine Lebensgeschichte wie die der Stella Goldschlag mit einer zuweilen sehr naiven Liebesgeschichte verknüpfen kann.




"Stella" ist der wohl am meisten diskutierte Roman im Frühjahr 2019. Am besten bildet man sich natürlich selbst eine Meinung indem man die knapp 200 Seiten liest...
Ich war wirklich gespannt auf "Stella", zumal mir Takis Würgers Romandebüt "Der Club" sehr gut gefallen hat.
In "Stella" bezieht Würger sich auf die Lebensgeschichte von Stella Ingrid Goldschlag. Frau Goldschlag beging 1994 Selbstmord.

Er verwebt die Geschichte Stellas mit einer fiktiven Liebesgeschichte. Ein junger Schweizer namens Friedrich trifft in Berlin 1942 auf Stella und verliebt sich in sie. Die beiden werden ein Paar und genießen ihre gemeinsame Zeit trotz des herrschenden nationalsozialistischen Regimes und der Widrigkeiten des Krieges.

Schon nach einigen Seiten fügt Würger unkommentiert in kursiver Schrift Ausschnitte aus den Prozessakten zum Fall Stella Goldschlag in den Text.

So ahnt man bereits früh welch immense Verbrechen Stella begangen hat. Doch Friedrich scheint die Wahrheit erst zu ignorieren und dann zu verdrängen...

Ich bin mir nicht sicher, was ich von diesem Roman halten soll.
Der Stoff, den Würger verarbeitet, ist ungeheuerlich. Zuweilen scheint er dem nicht gerecht werden zu können.
Fraglich bleibt auch, ob man eine Lebensgeschichte wie die der Stella Goldschlag mit einer zuweilen sehr naiven Liebesgeschichte verknüpfen kann.




„Bilden Sie sich selbst Ihr Urteil!!!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die unglaubliche und wahre Geschichte der Stella Goldschlag, die im Zweiten Weltkrieg Juden verraten hat, um sich und ihre Familie zu retten - erschütternd und berührend, beschäftigt mich nachhaltig. Sprachlich ist auch dieses Buch wieder gut gelungen - an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir bei den Hauptfiguren Stella und Friedrich mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem sehr lohnenswert - bilden Sie sich selbst ein Urteil über dieses so kontrovers diskutierte Buch!!! Die unglaubliche und wahre Geschichte der Stella Goldschlag, die im Zweiten Weltkrieg Juden verraten hat, um sich und ihre Familie zu retten - erschütternd und berührend, beschäftigt mich nachhaltig. Sprachlich ist auch dieses Buch wieder gut gelungen - an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir bei den Hauptfiguren Stella und Friedrich mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem sehr lohnenswert - bilden Sie sich selbst ein Urteil über dieses so kontrovers diskutierte Buch!!!

„Selber lesen“

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ich hatte schon viele widersprüchliche Stimmen zum neuen Roman von Takis Würger gehört und konnte mich nicht ganz unbefangen auf "Stella" einlassen. Das Buch hat mich durchaus gefesselt, aber auch ein wenig ratlos hinterlassen. Es gelingt T. Würger wieder - wie schon im "Club" - sehr knapp und präzise zu erzählen, dem Leser nur bruchstückhaft die Handlung zu skizzieren. Die großen Fragen, die er wie Konfetti in die Luft wirft, kann nur der Leser für sich alleine beantworten. Darum: bitte lesen und eine Weile darüber nachdenken... Ich hatte schon viele widersprüchliche Stimmen zum neuen Roman von Takis Würger gehört und konnte mich nicht ganz unbefangen auf "Stella" einlassen. Das Buch hat mich durchaus gefesselt, aber auch ein wenig ratlos hinterlassen. Es gelingt T. Würger wieder - wie schon im "Club" - sehr knapp und präzise zu erzählen, dem Leser nur bruchstückhaft die Handlung zu skizzieren. Die großen Fragen, die er wie Konfetti in die Luft wirft, kann nur der Leser für sich alleine beantworten. Darum: bitte lesen und eine Weile darüber nachdenken...

Jasmin Spieler, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Wie viel Wahrheit, wie viel Schweigen erträgt die Liebe? Was ist eine Täterin neben ihrer Tat, ihrer Schuld? Ein Roman, der polarisiert und mitreißt, auf seine Art erinnert. Wie viel Wahrheit, wie viel Schweigen erträgt die Liebe? Was ist eine Täterin neben ihrer Tat, ihrer Schuld? Ein Roman, der polarisiert und mitreißt, auf seine Art erinnert.

S. Metz, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Wie viele grausame Wahrheiten erträgt die Liebe? Diese ungewöhnliche Geschichte, deren Charaktere teils real existierten, ist ebenso verstörend wie faszinierend. Gänsehautgarantie! Wie viele grausame Wahrheiten erträgt die Liebe? Diese ungewöhnliche Geschichte, deren Charaktere teils real existierten, ist ebenso verstörend wie faszinierend. Gänsehautgarantie!

„Schuld und Verrat.“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Friedrich ,junger Schweizer, beschießt eine Zeit lang Kunst in Berlin zu studieren, und das obwohl der Krieg tobt. Da lernt er Kristin kennen. Sie hat ein dunkles Geheimnis dem er langsam auf die Schliche kommt. Kristin ist Stella Goldschlag, eine Jüdin, die Juden verrät.

Takis Würgers Buch wurde in der Süddeutschen und in der Zeit verrissen. Meiner Meinung nach versucht er die erschreckenden Fakten in eine Geschichte so zu verpacken, dass der Leser gerne weiterliest, sich aber selber mit dem Thema Schuld und Verrat auseinandersetzen muss. Bei mir hat dieses Buch viele Fragen aufgeworfen, mit denen ich mich jetzt noch beschäftige.
Friedrich ,junger Schweizer, beschießt eine Zeit lang Kunst in Berlin zu studieren, und das obwohl der Krieg tobt. Da lernt er Kristin kennen. Sie hat ein dunkles Geheimnis dem er langsam auf die Schliche kommt. Kristin ist Stella Goldschlag, eine Jüdin, die Juden verrät.

Takis Würgers Buch wurde in der Süddeutschen und in der Zeit verrissen. Meiner Meinung nach versucht er die erschreckenden Fakten in eine Geschichte so zu verpacken, dass der Leser gerne weiterliest, sich aber selber mit dem Thema Schuld und Verrat auseinandersetzen muss. Bei mir hat dieses Buch viele Fragen aufgeworfen, mit denen ich mich jetzt noch beschäftige.

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Dieser Roman bietet tiefe Einblicke in eine (Gott sei Dank) vergangene Zeit. Der Kampf ums eigene Überleben, Liebe, Verzweiflung und Betrug. Absolut geniale Sprache!Lesen! Dieser Roman bietet tiefe Einblicke in eine (Gott sei Dank) vergangene Zeit. Der Kampf ums eigene Überleben, Liebe, Verzweiflung und Betrug. Absolut geniale Sprache!Lesen!

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ein Buch, welches mich leider nicht abholen konnte, sondern eher verwirrt hat. Einige Stellen waren wirklich gut, jedoch wirkte der Rest weder durchdacht noch abgestimmt. Schade. Ein Buch, welches mich leider nicht abholen konnte, sondern eher verwirrt hat. Einige Stellen waren wirklich gut, jedoch wirkte der Rest weder durchdacht noch abgestimmt. Schade.

„Ungewöhnlich!“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Stella- "Das blonde Gift" in einem Roman, da war ich sehr neugierig. Doch die erzählte Geschichte enttäuschte mich. Die Hauptfiguren sind steif, leblos und blass. Die Erzählweise wirkt distanziert und kulissenhaft. Einzige Überraschung im Buch der Epilog, da ist plötzlich Leben und es kommt eine gewisse Spannung auf. So hätte ich mir das komplette Buch gewünscht. Schade. Stella- "Das blonde Gift" in einem Roman, da war ich sehr neugierig. Doch die erzählte Geschichte enttäuschte mich. Die Hauptfiguren sind steif, leblos und blass. Die Erzählweise wirkt distanziert und kulissenhaft. Einzige Überraschung im Buch der Epilog, da ist plötzlich Leben und es kommt eine gewisse Spannung auf. So hätte ich mir das komplette Buch gewünscht. Schade.

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Was ist Schuld? Wie geht man mit der Last der Mitwisserschaft um? Eingebettet in historische Fakten spinnt Würger ein Netz aus Liebe und Verrat, das noch lange im Kopf bleibt. Was ist Schuld? Wie geht man mit der Last der Mitwisserschaft um? Eingebettet in historische Fakten spinnt Würger ein Netz aus Liebe und Verrat, das noch lange im Kopf bleibt.

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Ein Buch über Liebe und Selbstaufgabe in einer unruhigen Zeit. Es stellt die Frage, wie hoch der Preis ist, in einer ausweglosen Situation zu überleben. Fesselnd und schockierend! Ein Buch über Liebe und Selbstaufgabe in einer unruhigen Zeit. Es stellt die Frage, wie hoch der Preis ist, in einer ausweglosen Situation zu überleben. Fesselnd und schockierend!

„Tolles Buch!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Berlin 1942: Zwei junge Menschen verlieben sich. Doch sie hat ihm nicht die Wahrheit gesagt. Sie ist nicht die Person, die sie vorgibt zu sein. Ihr Leben ist gefährlich!

Eine unglaubliche, wahre Geschichte!
Berlin 1942: Zwei junge Menschen verlieben sich. Doch sie hat ihm nicht die Wahrheit gesagt. Sie ist nicht die Person, die sie vorgibt zu sein. Ihr Leben ist gefährlich!

Eine unglaubliche, wahre Geschichte!

Buchhändlerin , Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Schwer in Worte zu fassen, erschütternd und gleichzeitig doch ein klasse Buch! Schwer in Worte zu fassen, erschütternd und gleichzeitig doch ein klasse Buch!

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Eine polarisierende Geschichtsstunde zwischen Realität, Tragik und Kitsch im journalistischen Stil. Handlungsstränge sind für mich nicht plausibel und die Figuren bleiben fahl. Eine polarisierende Geschichtsstunde zwischen Realität, Tragik und Kitsch im journalistischen Stil. Handlungsstränge sind für mich nicht plausibel und die Figuren bleiben fahl.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Ein Roman gespickt mit geschichtlichen Fakten des Jahres 1942 und umrandet von Fallnotizen der Gerichtsverhandlungen. Lässt sich flüssig lesen, für mich allerdings zu wenig Stella. Ein Roman gespickt mit geschichtlichen Fakten des Jahres 1942 und umrandet von Fallnotizen der Gerichtsverhandlungen. Lässt sich flüssig lesen, für mich allerdings zu wenig Stella.

„Bitte unbedingt lesen!!!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Dieses Buch habe ich in einem Rutsch verschlungen! Unglaublich gut geschrieben, aber sehr erschütternd! Es hält eine Zeit wach, die es gilt sie nie zu vergessen! Darüber hinaus zum Teil eine wahre Geschichte! Dieses Buch habe ich in einem Rutsch verschlungen! Unglaublich gut geschrieben, aber sehr erschütternd! Es hält eine Zeit wach, die es gilt sie nie zu vergessen! Darüber hinaus zum Teil eine wahre Geschichte!

„Eine Geschichte über Liebe, Verrat, Wegsehen und Lügen!“

Lisa Brocksiek, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Stella Goldschlag, eine Frau die hunderte Menschen an die Gestapo verriet, um sich und ihre Familie zu retten. Erzählt wird die Geschichte durch ihren Geliebten Friedrich, der zuerst nichts ahnt, dann die Augen verschließt und versucht es zu verstehen - was ihm aber nie wirklich gelingen will. Das Buch regt zu Diskussionen an und lässt den Leser betroffen zurück. Auch Schreibstil und Charaktere überzeugen auf ganzer Linie. Ich werde diesen Roman definitiv ein weiteres Mal in die Hand nehmen! Stella Goldschlag, eine Frau die hunderte Menschen an die Gestapo verriet, um sich und ihre Familie zu retten. Erzählt wird die Geschichte durch ihren Geliebten Friedrich, der zuerst nichts ahnt, dann die Augen verschließt und versucht es zu verstehen - was ihm aber nie wirklich gelingen will. Das Buch regt zu Diskussionen an und lässt den Leser betroffen zurück. Auch Schreibstil und Charaktere überzeugen auf ganzer Linie. Ich werde diesen Roman definitiv ein weiteres Mal in die Hand nehmen!

„Wo verläuft die Grenze zwischen Überlebenskampf und Schuld?“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Ein junger Mann aus einer wohlhabenden, aber zerrütteten Schweizer Familie reist 1942 nach Berlin um dort einige Kunstkurse zu besuchen. Er residiert im Nobelhotel, kauft mit dem Geld seines Vaters knappe Luxusgüter auf dem Schwarzmarkt und fühlt sich trotz des Krieges sicher in der Stadt. Kurz nach seiner Ankunft lernt er in einem geheimen Club eine faszinierende Frau kennen, die sich Kristin nennt. Doch kurz nachdem sie ein Paar geworden sind, stellt sich heraus, dass Kristin eigentlich Stella Goldschlag heißt, Jüdin ist und von der Gestapo gezwungen wird, in Berlin untergetauchte Juden aufzuspüren und zu verraten...
Die Figur Stella Goldschlag hat es tatsächlich gegeben, im Lauf der Geschichte finden sich immer wieder Auszüge aus einem späteren Gerichtsverfahren. Man liest dieses Buch zutiefst schockiert und mit der Frage konfrontiert, wie viel Schuld darf ein Mensch auf sich laden, wenn es um Leben und Tod geht?
Dadurch, dass er die Geschichte nicht aus der Sicht Stellas, sondern aus der des Mannes, der sich in sie verliebt, also aus einer Beobachterperspektive erzählt, schafft Takis Würger es, diese Frage differenziert zu stellen, ohne ein endgültiges Urteil zu sprechen.
Ein brillant geschriebenes Buch, das eine komplexe Fragestellung aufwirft und zum nachdenken zwingt.
Ein junger Mann aus einer wohlhabenden, aber zerrütteten Schweizer Familie reist 1942 nach Berlin um dort einige Kunstkurse zu besuchen. Er residiert im Nobelhotel, kauft mit dem Geld seines Vaters knappe Luxusgüter auf dem Schwarzmarkt und fühlt sich trotz des Krieges sicher in der Stadt. Kurz nach seiner Ankunft lernt er in einem geheimen Club eine faszinierende Frau kennen, die sich Kristin nennt. Doch kurz nachdem sie ein Paar geworden sind, stellt sich heraus, dass Kristin eigentlich Stella Goldschlag heißt, Jüdin ist und von der Gestapo gezwungen wird, in Berlin untergetauchte Juden aufzuspüren und zu verraten...
Die Figur Stella Goldschlag hat es tatsächlich gegeben, im Lauf der Geschichte finden sich immer wieder Auszüge aus einem späteren Gerichtsverfahren. Man liest dieses Buch zutiefst schockiert und mit der Frage konfrontiert, wie viel Schuld darf ein Mensch auf sich laden, wenn es um Leben und Tod geht?
Dadurch, dass er die Geschichte nicht aus der Sicht Stellas, sondern aus der des Mannes, der sich in sie verliebt, also aus einer Beobachterperspektive erzählt, schafft Takis Würger es, diese Frage differenziert zu stellen, ohne ein endgültiges Urteil zu sprechen.
Ein brillant geschriebenes Buch, das eine komplexe Fragestellung aufwirft und zum nachdenken zwingt.

„Eine tief berührende Geschichte“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Der kontrovers diskutierte Roman, angelehnt an eine wahre Geschichte, erzählt mitreißend und gefühlvoll von Liebe, Schuld und Loyalität in finsteren Zeiten. Absolut lesenswert! Der kontrovers diskutierte Roman, angelehnt an eine wahre Geschichte, erzählt mitreißend und gefühlvoll von Liebe, Schuld und Loyalität in finsteren Zeiten. Absolut lesenswert!

„Ein Roman, der polarisiert ...“

Tamara Lee Zangerle, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Wer eine historisch korrekte Biografie erwartet, sollte "Stella" nicht zur Hand nehmen. Es ist, was es ist: ein Roman!
Wunderbar geschrieben, an manchen Stellen vielleicht ein wenig kitschig, aber spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man kann nur erahnen, wie das Leben während des Zweiten Weltkriegs gewesen sein muss, welche Intrigen gesponnen wurden und welche Doppelmoral den Alltag für manche vereinfachte. Takis Würger schafft es, diese menschlichen Abgründe anzureißen, Wachzurütteln und ein wenig Verständnis für teilweise unverständliche Taten zu schaffen.
Die Zitate der Fallnotizen der damaligen Verhandlungen, die zwischen den einzelnen Kapiteln eingestreut werden, erinnern den Leser aber immer wieder daran, dass jede Medaille zwei Seiten besitzt und es Menschen auf dieser Welt gibt, die Liebe und Gnade nicht verdient haben.
Wer eine historisch korrekte Biografie erwartet, sollte "Stella" nicht zur Hand nehmen. Es ist, was es ist: ein Roman!
Wunderbar geschrieben, an manchen Stellen vielleicht ein wenig kitschig, aber spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man kann nur erahnen, wie das Leben während des Zweiten Weltkriegs gewesen sein muss, welche Intrigen gesponnen wurden und welche Doppelmoral den Alltag für manche vereinfachte. Takis Würger schafft es, diese menschlichen Abgründe anzureißen, Wachzurütteln und ein wenig Verständnis für teilweise unverständliche Taten zu schaffen.
Die Zitate der Fallnotizen der damaligen Verhandlungen, die zwischen den einzelnen Kapiteln eingestreut werden, erinnern den Leser aber immer wieder daran, dass jede Medaille zwei Seiten besitzt und es Menschen auf dieser Welt gibt, die Liebe und Gnade nicht verdient haben.

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Die fesselnde Geschichte einer großen Liebe in schwierigen Zeiten mit noch komplexeren Entscheidungen. Ich habe mich ernsthaft gefragt, wie ich mich selbst entschieden hätte... Die fesselnde Geschichte einer großen Liebe in schwierigen Zeiten mit noch komplexeren Entscheidungen. Ich habe mich ernsthaft gefragt, wie ich mich selbst entschieden hätte...

„Eine lebhafte Debatte“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Über Takis Würger neuen Roman ‚Stella‘, nach seinem Erfolgsdebüt ‚Der Club‘ von vielen herbeigesehnt, spricht die Welt. Selten hat ein Roman in der deutschen Literaturkritik für solches Aufheben gesorgt. Aber bei aller Kritik gibt es kaum eine bessere Werbung, um auf Stella Goldschlag – ein 21-jähriges Mädchen, Jüdin, Schönheit, Büßerin, Lügnerin, Täterin, Opfer und vor allem Greiferin auf der Seite der Nationalsozialisten, die Hunderte untergetauchten Juden/Jüdinnen an die Gestapo denunzierte, um sich selbst und ihren Eltern das Leben zu retten, aufmerksam zu machen. Stella – ein Teufel in Menschengestalt? Eine junge Frau, die die Liebe des jungen Schweizer Friedrich, 20 Jahre jung, vermögend, neugierig, selbstvergessen, Ich-Erzähler, schamlos ausnutzt? Friedrich kann seit einem tragischen Unfall als junger Bub nur noch Grautöne sehen. Und vielleicht sind es eben diese Grautöne, die es ihm so schwer machen zwischen Schwarz und Weiß zu differenzieren. Mich persönlich hat diese Erzählung nicht kalt gelassen. Im Gegenteil, sie gewinnt wegen des Nichtgesagten an Spannung und animiert mehr über ‚Stella‘ zu erfahren, über ihre Beweggründe und ihren Charakter zu diskutieren. Daher denke ich, es ist auch eine gute Empfehlung für einen Lesezirkel. Auch der etwas reportermäßige, kurzatmige Schreibstil konnte mich nicht stören. Alles andere hätte vielleicht zu pathetisch gewirkt. Besonders gefallen hat mir der nahtlose Übergang zwischen historischer Realität und Fiktion. Meine Empfehlung: Lesen, diskutieren und eigene Schlüsse daraus ziehen! Über Takis Würger neuen Roman ‚Stella‘, nach seinem Erfolgsdebüt ‚Der Club‘ von vielen herbeigesehnt, spricht die Welt. Selten hat ein Roman in der deutschen Literaturkritik für solches Aufheben gesorgt. Aber bei aller Kritik gibt es kaum eine bessere Werbung, um auf Stella Goldschlag – ein 21-jähriges Mädchen, Jüdin, Schönheit, Büßerin, Lügnerin, Täterin, Opfer und vor allem Greiferin auf der Seite der Nationalsozialisten, die Hunderte untergetauchten Juden/Jüdinnen an die Gestapo denunzierte, um sich selbst und ihren Eltern das Leben zu retten, aufmerksam zu machen. Stella – ein Teufel in Menschengestalt? Eine junge Frau, die die Liebe des jungen Schweizer Friedrich, 20 Jahre jung, vermögend, neugierig, selbstvergessen, Ich-Erzähler, schamlos ausnutzt? Friedrich kann seit einem tragischen Unfall als junger Bub nur noch Grautöne sehen. Und vielleicht sind es eben diese Grautöne, die es ihm so schwer machen zwischen Schwarz und Weiß zu differenzieren. Mich persönlich hat diese Erzählung nicht kalt gelassen. Im Gegenteil, sie gewinnt wegen des Nichtgesagten an Spannung und animiert mehr über ‚Stella‘ zu erfahren, über ihre Beweggründe und ihren Charakter zu diskutieren. Daher denke ich, es ist auch eine gute Empfehlung für einen Lesezirkel. Auch der etwas reportermäßige, kurzatmige Schreibstil konnte mich nicht stören. Alles andere hätte vielleicht zu pathetisch gewirkt. Besonders gefallen hat mir der nahtlose Übergang zwischen historischer Realität und Fiktion. Meine Empfehlung: Lesen, diskutieren und eigene Schlüsse daraus ziehen!

„Es ist nicht alles Gold was glänzt “

A. Fischer, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein Buch über ein nach wie vor ernstes und aktuelles Thema. Takis Würger baut mit seinem Schreibstil aber eine unheimliche Nahbarkeit auf.
Es gibt Bücher über die man nicht viel sagen kann, weil sie für sich selbst sprechen - dies ist eines dieser seltenen Exemplare. Lesen Sie und machen Sie sich ihr eigenes Bild von Stella.
Ein Buch über ein nach wie vor ernstes und aktuelles Thema. Takis Würger baut mit seinem Schreibstil aber eine unheimliche Nahbarkeit auf.
Es gibt Bücher über die man nicht viel sagen kann, weil sie für sich selbst sprechen - dies ist eines dieser seltenen Exemplare. Lesen Sie und machen Sie sich ihr eigenes Bild von Stella.

„Stella Goldschlag“

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Ein Roman, der starke Emotionen in mir heraufbeschworen hat, traurig und wahnsinnig spannend. In kurzen und sehr prägnanten Sätzen geschrieben, ist es ein Buch, welches man nicht weglegen mag und welches noch sehr lange nachhallt... Ein Roman, der starke Emotionen in mir heraufbeschworen hat, traurig und wahnsinnig spannend. In kurzen und sehr prägnanten Sätzen geschrieben, ist es ein Buch, welches man nicht weglegen mag und welches noch sehr lange nachhallt...

„Wie würden Sie handeln?“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ich war anfangs skeptisch, wegen der schwierigen Thematik dieser Lektüre, und ob man dem überhaupt gerecht werden kann.
Doch, einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Wagen Sie es, und lesen dieses Buch.
Wie würden Sie handeln?
Ich war anfangs skeptisch, wegen der schwierigen Thematik dieser Lektüre, und ob man dem überhaupt gerecht werden kann.
Doch, einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Wagen Sie es, und lesen dieses Buch.
Wie würden Sie handeln?

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Hochumstrittener Roman über die jüdische Gestapo-Agentin Stella Goldschlag vom Spiegel-Redakteur Takis Würger. In jedem Fall ein bewegendes und erschreckendes Zeitdokument! Hochumstrittener Roman über die jüdische Gestapo-Agentin Stella Goldschlag vom Spiegel-Redakteur Takis Würger. In jedem Fall ein bewegendes und erschreckendes Zeitdokument!

Julia Weßbecher, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Die bedrückende Geschichte einer Jüdin, die andere verriet und selbst verraten wurde! ein sehr eindrücklicher Roman! Die bedrückende Geschichte einer Jüdin, die andere verriet und selbst verraten wurde! ein sehr eindrücklicher Roman!

Atemlos und aufgewühlt las ich diesen Roman, der sich zwar viele fiktionale Freiheiten nimmt, aber mir genau deshalb unter die Haut geht. Welt bleib wach! Atemlos und aufgewühlt las ich diesen Roman, der sich zwar viele fiktionale Freiheiten nimmt, aber mir genau deshalb unter die Haut geht. Welt bleib wach!

„Wie weit würden Sie gehen ?“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Es wird viel über den neuen Roman von Takis Würger geredet und ich kann sowohl den euphorischen als auch den kritischen Stimmen folgen.
Zunächst ist das Buch erst einmal flüssig geschrieben, sogar spannend und sehr lesbar. Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen und liest es wirklich hintereinander weg.
Aber...auch ich frage mich, kann man die Geschichte , die Person Stella Goldschlag auf das reduzieren, was im Buch erzählt wird? Kann man die Geschichte teilweise so banalisieren, das Grauen, das diese Frau bereitet haben muss, ausblenden?
Dennoch würde ich es Ihnen empfehlen, allein um sich vielleicht auch mit der Frage auseinanderzusetzen : Wie weit würde ich gehen, könnte ich Haltung zeigen?
Was Besseres, als diese kontroverse Diskussion kann uns doch im neuen Lesejahr nicht passieren, oder?
Bilden Sie sich einfach Ihre eigene Meinung.
Es wird viel über den neuen Roman von Takis Würger geredet und ich kann sowohl den euphorischen als auch den kritischen Stimmen folgen.
Zunächst ist das Buch erst einmal flüssig geschrieben, sogar spannend und sehr lesbar. Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen und liest es wirklich hintereinander weg.
Aber...auch ich frage mich, kann man die Geschichte , die Person Stella Goldschlag auf das reduzieren, was im Buch erzählt wird? Kann man die Geschichte teilweise so banalisieren, das Grauen, das diese Frau bereitet haben muss, ausblenden?
Dennoch würde ich es Ihnen empfehlen, allein um sich vielleicht auch mit der Frage auseinanderzusetzen : Wie weit würde ich gehen, könnte ich Haltung zeigen?
Was Besseres, als diese kontroverse Diskussion kann uns doch im neuen Lesejahr nicht passieren, oder?
Bilden Sie sich einfach Ihre eigene Meinung.

„Ambivalent“

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Nachdem ich von „Der Club“ begeistert war, war ich sehr neugierig auf „Stella“ und konnte mich dafür leider nicht so erwärmen.
Ein sehr eigenartiges, kontroverses Buch, das mich nicht überzeugen konnte und mit sehr ambivalenten Gefühlen und Fragen zurücklässt. Takis Würgers Schreibstil ist knapp und schlicht, leicht zugänglich, spannungsgeladen, aber seine Figuren und die Komplexität der Thematik hätte ein paar mehr Worte und Tiefgang bedurft.
Vor allem die existenzielle Frage danach, was ein Mensch bereit ist zu tun, um sich und seine Familie zu schützen, ist mir persönlich zu einfach geraten.
Fakten und Fiktion so zu vermischen, halte ich in dem Kontext, gerade dieser Geschichte, der eine reale Person zugrunde liegt, für fragwürdig. Ein Nachwort hätte da vielleicht Not getan.
Nachdem ich von „Der Club“ begeistert war, war ich sehr neugierig auf „Stella“ und konnte mich dafür leider nicht so erwärmen.
Ein sehr eigenartiges, kontroverses Buch, das mich nicht überzeugen konnte und mit sehr ambivalenten Gefühlen und Fragen zurücklässt. Takis Würgers Schreibstil ist knapp und schlicht, leicht zugänglich, spannungsgeladen, aber seine Figuren und die Komplexität der Thematik hätte ein paar mehr Worte und Tiefgang bedurft.
Vor allem die existenzielle Frage danach, was ein Mensch bereit ist zu tun, um sich und seine Familie zu schützen, ist mir persönlich zu einfach geraten.
Fakten und Fiktion so zu vermischen, halte ich in dem Kontext, gerade dieser Geschichte, der eine reale Person zugrunde liegt, für fragwürdig. Ein Nachwort hätte da vielleicht Not getan.

Gudrun Heeg, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein Buch mit Suchtfaktor, das den Leser mit vielen Fragen zurücklässt: Wie blind darf Liebe sein? Wie weit geht man zum Schutz der eigenen Angehörigen? Absolute Leseempfehlung! Ein Buch mit Suchtfaktor, das den Leser mit vielen Fragen zurücklässt: Wie blind darf Liebe sein? Wie weit geht man zum Schutz der eigenen Angehörigen? Absolute Leseempfehlung!

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Die Geschichte der jüdischen "Greiferin" Stella Goldberg feinfühlig und zugleich schonungslos erzählt.
Einfach nur grandios!
Die Geschichte der jüdischen "Greiferin" Stella Goldberg feinfühlig und zugleich schonungslos erzählt.
Einfach nur grandios!

„Geht absolut unter die Haut “

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

1942 - Friedrich geht von Genf nach Berlin. Dort trifft er in der Kunstschule auf die schöne Kristin. Doch Kristin umgibt ein schreckliches Geheimnis...

Die wahre Geschichte der Stella Goldschlag ist hier fabelhaft in einem eindringlichen, unter die Haut gehenden Roman eingearbeitet. Mir blieb am Schluss der Mund offen und ich habe mir noch lange Gedanken über Schuld und Moral gemacht.

Dieser Roman muss gelesen werden!


1942 - Friedrich geht von Genf nach Berlin. Dort trifft er in der Kunstschule auf die schöne Kristin. Doch Kristin umgibt ein schreckliches Geheimnis...

Die wahre Geschichte der Stella Goldschlag ist hier fabelhaft in einem eindringlichen, unter die Haut gehenden Roman eingearbeitet. Mir blieb am Schluss der Mund offen und ich habe mir noch lange Gedanken über Schuld und Moral gemacht.

Dieser Roman muss gelesen werden!


Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Mir persönlich war die Geschichte einfach zu vorhersehbar. Aber aufgrund des Themas und des eindringlichen Schreibstils ist das Buch trotzdem sehr zu empfehlen, bietet Denkstoff... Mir persönlich war die Geschichte einfach zu vorhersehbar. Aber aufgrund des Themas und des eindringlichen Schreibstils ist das Buch trotzdem sehr zu empfehlen, bietet Denkstoff...

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Erschütternde und mitreißende Geschichte, die teilweise auf Tatsachen beruht. Wie weit würden Sie gehen um Ihre Familie und sich selbst zu retten? Absolut lesenswert! Erschütternde und mitreißende Geschichte, die teilweise auf Tatsachen beruht. Wie weit würden Sie gehen um Ihre Familie und sich selbst zu retten? Absolut lesenswert!

„Ein schonungsloser Blick auf schonungslose Menschen, die trotzdem komplex betrachtet werden“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Mein Lebensgefährte Wolfgang behauptet, dass ich meine gesamte Bildung Musicals entnehme. Und er mag nicht komplett falsch liegen. Was wüsste ich schon über Eva Peron, Alexander Hamilton oder Züge ohne "Evita", "Hamilton" oder "Starlight Express"? So war mir Stella Goldschlag auch schon ein Begriff durch das Wolfgang Böhmer/Peter Lund Musical "Stella: Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm".

Ich besitze davon allerdings nur die CD zur Berliner Uraufführung, sodass ich keinen gesamten Blick auf die Figur erhielt - ganz anders hier. Stella wirft sich allerdings nicht direkt in den Mittelpunkt der Geschichte - zunächst lernen wir den Erzähler kennen. Friedrich, ein Schweizer, hat durch eine Verletzung im Kindesalter die Fähigkeit verloren, Farben zu sehen. So ist für ihn die Welt getaucht in Grautöne - ein wunderbar subtiler Weg klarzumachen, dass er explizit nicht schwarz und weiß sieht.

Friedrich mag hinter der schillernderen, manischeren, charismatischeren, undurchschaubareren Stella ein bisschen verblassen, ähnlich wie Michael im Vergleich zu Hanna in Bernhard Schlinks "Der Vorleser" oder der Erzähler im Vergleich zu zu Sally Bowles in Christopher Isherwoods "Leb wohl, Berlin", trotzdem wird er nie bloßer Stichwortgeber oder Reflektionsfläche, stattdessen bringt er seine eigenen Traumata mit - und entwickelt neue.

Als Schweizer ist er weniger verbunden mit der politischen Situation in Deutschland als Stella oder auch sein neugefundener Freund Tristan - gleichzeitig Nazi und Hedonist. Würger macht zwar klar, wie unvereinbar diese Aspekte der Figur sein sollten, und dennoch behandelt er auch Figuren wie Tristan wie einen Menschen.

Mehr noch trifft das auf Stella zu. Sie hat durchaus Motive dafür zu tun, was sie tut (was genau es im Einzelnen ist, möchte ich nicht zu detailreich verraten - aber es ist schon sehr nah an unverzeihlich), wenn die auch mehr und mehr zur Nebensache werden - und doch lädt Würger nicht zum Hass auf sie ein.

Möglicherweise wird mancher Leser das moralisch für zu unentschlossen halten. Nein, ist es nicht. Die Zitate aus Prozessakten beziehen ganz klar Position, aber es ist zu simpel, Menschen, die Böses tun, einfach als Unmenschen abzutun. Wenn dieser Roman irgendetwas nicht ist, ist das simpel.

Gleichzeitig ist er immens lesbar. Würger findet Details in Beschreibungen, die komplett auf der Hand liegen, auf die man aber selber nie gekommen wäre. Er ist nie abgedroschen und doch beständig zugänglich - eine literarische Wohltat, selbst wenn das Sujet die Seele nicht streichelt.

Und vermutlich ist es das erste Mal, das ich explizit eine Covergestaltung lobe: Peter-Andreas Hassiepen ist es beeindruckend gelungen, die Buchvorderseite so zu gestalten, dass man meint, nur den Kopf von Stella Goldschlag zu sehen, doch bei genauerer Betrachtung ist ihr gesamter Körper da - eine Frau, die man in ihrer Präsenz nur ganz schwer ergreifen kann. Chapeau an alle Beteiligten!
Mein Lebensgefährte Wolfgang behauptet, dass ich meine gesamte Bildung Musicals entnehme. Und er mag nicht komplett falsch liegen. Was wüsste ich schon über Eva Peron, Alexander Hamilton oder Züge ohne "Evita", "Hamilton" oder "Starlight Express"? So war mir Stella Goldschlag auch schon ein Begriff durch das Wolfgang Böhmer/Peter Lund Musical "Stella: Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm".

Ich besitze davon allerdings nur die CD zur Berliner Uraufführung, sodass ich keinen gesamten Blick auf die Figur erhielt - ganz anders hier. Stella wirft sich allerdings nicht direkt in den Mittelpunkt der Geschichte - zunächst lernen wir den Erzähler kennen. Friedrich, ein Schweizer, hat durch eine Verletzung im Kindesalter die Fähigkeit verloren, Farben zu sehen. So ist für ihn die Welt getaucht in Grautöne - ein wunderbar subtiler Weg klarzumachen, dass er explizit nicht schwarz und weiß sieht.

Friedrich mag hinter der schillernderen, manischeren, charismatischeren, undurchschaubareren Stella ein bisschen verblassen, ähnlich wie Michael im Vergleich zu Hanna in Bernhard Schlinks "Der Vorleser" oder der Erzähler im Vergleich zu zu Sally Bowles in Christopher Isherwoods "Leb wohl, Berlin", trotzdem wird er nie bloßer Stichwortgeber oder Reflektionsfläche, stattdessen bringt er seine eigenen Traumata mit - und entwickelt neue.

Als Schweizer ist er weniger verbunden mit der politischen Situation in Deutschland als Stella oder auch sein neugefundener Freund Tristan - gleichzeitig Nazi und Hedonist. Würger macht zwar klar, wie unvereinbar diese Aspekte der Figur sein sollten, und dennoch behandelt er auch Figuren wie Tristan wie einen Menschen.

Mehr noch trifft das auf Stella zu. Sie hat durchaus Motive dafür zu tun, was sie tut (was genau es im Einzelnen ist, möchte ich nicht zu detailreich verraten - aber es ist schon sehr nah an unverzeihlich), wenn die auch mehr und mehr zur Nebensache werden - und doch lädt Würger nicht zum Hass auf sie ein.

Möglicherweise wird mancher Leser das moralisch für zu unentschlossen halten. Nein, ist es nicht. Die Zitate aus Prozessakten beziehen ganz klar Position, aber es ist zu simpel, Menschen, die Böses tun, einfach als Unmenschen abzutun. Wenn dieser Roman irgendetwas nicht ist, ist das simpel.

Gleichzeitig ist er immens lesbar. Würger findet Details in Beschreibungen, die komplett auf der Hand liegen, auf die man aber selber nie gekommen wäre. Er ist nie abgedroschen und doch beständig zugänglich - eine literarische Wohltat, selbst wenn das Sujet die Seele nicht streichelt.

Und vermutlich ist es das erste Mal, das ich explizit eine Covergestaltung lobe: Peter-Andreas Hassiepen ist es beeindruckend gelungen, die Buchvorderseite so zu gestalten, dass man meint, nur den Kopf von Stella Goldschlag zu sehen, doch bei genauerer Betrachtung ist ihr gesamter Körper da - eine Frau, die man in ihrer Präsenz nur ganz schwer ergreifen kann. Chapeau an alle Beteiligten!

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Berlin mitten im Krieg:Die Geschichte einer geheimnisvollen jungen Frau mit einem furchtbaren Geheimnis und die Geschichte einer ersten Liebe in einer gefährlichen Zeit.Lesenswert Berlin mitten im Krieg:Die Geschichte einer geheimnisvollen jungen Frau mit einem furchtbaren Geheimnis und die Geschichte einer ersten Liebe in einer gefährlichen Zeit.Lesenswert

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Eine Geschichte zwischen Liebe und Lüge, zwischen Verrat und Verlust:

- verstörend
- fesselnd
- großartig
Eine Geschichte zwischen Liebe und Lüge, zwischen Verrat und Verlust:

- verstörend
- fesselnd
- großartig

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Takis Würger schreibt große Geschichten in kleinen Büchern. Auch Stella hat mich gepackt, beeindruckt, mitgenommen! Takis Würger schreibt große Geschichten in kleinen Büchern. Auch Stella hat mich gepackt, beeindruckt, mitgenommen!

„Egal, was Sie schon über diese Zeit gelesen haben: so etwas großartiges müssen Sie lesen! “

Zoë Charlotte Claus, Thalia-Buchhandlung Hilden

Friedrich reist 1942 nach Berlin um sich ein Bild über die Nationalsozialisten zu machen. Dort angekommen verstrickt er sich sofort in illegale Angelegenheiten, indem er in einen verbotenen Jazz-Club, wo er auf Kristin trifft.
In Kristin trifft er eine sanfte Frau, aus der er nicht richtig schlau wird, die immer wieder Dinge tut und sagt, die keiner versteht. Eines Abends gibt Kristin ihre jüdische Herkunft preis und stellt damit Friedrich vor die Frage, die er nur mit sich selber ausmachen kann: ist er bereit ein Leben in Mitschuld und Verrat, aber auch tiefer Liebe zu führen? Was ist schon „gut“ oder „böse“ in einer Zeit, die an sich schon unmenschlich ist?
Friedrich reist 1942 nach Berlin um sich ein Bild über die Nationalsozialisten zu machen. Dort angekommen verstrickt er sich sofort in illegale Angelegenheiten, indem er in einen verbotenen Jazz-Club, wo er auf Kristin trifft.
In Kristin trifft er eine sanfte Frau, aus der er nicht richtig schlau wird, die immer wieder Dinge tut und sagt, die keiner versteht. Eines Abends gibt Kristin ihre jüdische Herkunft preis und stellt damit Friedrich vor die Frage, die er nur mit sich selber ausmachen kann: ist er bereit ein Leben in Mitschuld und Verrat, aber auch tiefer Liebe zu führen? Was ist schon „gut“ oder „böse“ in einer Zeit, die an sich schon unmenschlich ist?

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine beeindruckende Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Eine junge Jüdin arbeitet verdeckt für die Gestapo um die eigene Familie zu retten. Verwerflich oder verständlich? Eine beeindruckende Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Eine junge Jüdin arbeitet verdeckt für die Gestapo um die eigene Familie zu retten. Verwerflich oder verständlich?

„Bist Du auf Stellas Seite?“

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Takis Würger hat es nach "Der Club" ein weiteres Mal erfolgreich geschafft, in einem 180 Seiten schmalen Roman eine kontroverse Geschichte zu erzählen, die einen Jeden ins stolpern bringt.
Dank ausgiebiger Recherche im Landesarchiv Berlin ist dieser Roman zugleich ein Bild der damaligen Zeit.
Stella hat tatsächlich existiert, was die Frage, ob das, was sie tat, richtig war, noch brennender macht. Der Nationalsozialismus hat das Böse in jedem Menschen hervorgebracht. Takis Würger beschreibt darüber hinaus noch kraftvoll ein schillerndes Berlin, die Großstadt und der goldene Nachklang des Exzesses der Weimarer Republik. Lesen Sie selbst und erfahren Sie Stellas Geheimnis!
Takis Würger hat es nach "Der Club" ein weiteres Mal erfolgreich geschafft, in einem 180 Seiten schmalen Roman eine kontroverse Geschichte zu erzählen, die einen Jeden ins stolpern bringt.
Dank ausgiebiger Recherche im Landesarchiv Berlin ist dieser Roman zugleich ein Bild der damaligen Zeit.
Stella hat tatsächlich existiert, was die Frage, ob das, was sie tat, richtig war, noch brennender macht. Der Nationalsozialismus hat das Böse in jedem Menschen hervorgebracht. Takis Würger beschreibt darüber hinaus noch kraftvoll ein schillerndes Berlin, die Großstadt und der goldene Nachklang des Exzesses der Weimarer Republik. Lesen Sie selbst und erfahren Sie Stellas Geheimnis!

„Top oder Flop“

Colette Stamer, Thalia-Buchhandlung Bonn

Friedrich, ein Schweizer, verweilt in den 1940ern in Berlin. Er lebt in einem Hotel und kann trotz der Rationierungen einen recht komfortablen Lebenswandel führen. Eigentlich wollte er nur kurz sehen, ob es tatsächlich wahr ist, dass in Berlin Juden mit Möbelwagen deportiert werden. Doch er bleibt. Und er sieht tatenlos zu. Er verliebt sich in eine Jüdin und freundet sich mit einem SS-Mann an.
Ein Roman, der in der Kritik steht- vor allem wegen seiner Leichtfüßigkeit im Umgang mit dem Holocaust und historischer Ungenauigkeiten.
Friedrich, ein Schweizer, verweilt in den 1940ern in Berlin. Er lebt in einem Hotel und kann trotz der Rationierungen einen recht komfortablen Lebenswandel führen. Eigentlich wollte er nur kurz sehen, ob es tatsächlich wahr ist, dass in Berlin Juden mit Möbelwagen deportiert werden. Doch er bleibt. Und er sieht tatenlos zu. Er verliebt sich in eine Jüdin und freundet sich mit einem SS-Mann an.
Ein Roman, der in der Kritik steht- vor allem wegen seiner Leichtfüßigkeit im Umgang mit dem Holocaust und historischer Ungenauigkeiten.

„Jetzt bereits ein Jahreshighlight!“

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Nach einer wahren Begebenheit - ich musste Stella Goldschlag tatsächlich nach der Lektüre direkt googeln, weil mich die Geschichte so gepackt hat!
Mit kurzen aber prägnanten Sätzen schafft Takis Würger es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Das Leben des jungen Friedrich und seine meist doch sehr naive und blauäugige Art die Dinge und Menschen wahrzunehmen haben mir unglaublich gut gefallen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis die letzte Seite gelesen war. Mehr davon, bitte!
Nach einer wahren Begebenheit - ich musste Stella Goldschlag tatsächlich nach der Lektüre direkt googeln, weil mich die Geschichte so gepackt hat!
Mit kurzen aber prägnanten Sätzen schafft Takis Würger es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Das Leben des jungen Friedrich und seine meist doch sehr naive und blauäugige Art die Dinge und Menschen wahrzunehmen haben mir unglaublich gut gefallen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis die letzte Seite gelesen war. Mehr davon, bitte!

„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland...“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein junger Mann aus der Schweiz, aus wohlhabenden Verhältnissen stammend, reist im Jahr 1942 auf eigenen Wunsch nach Berlin, denn er hat von seltsamen Dingen gehört, die dort passieren. Er mietet sich in einem Hotel ein und erkundet das offene und auch das geheime Leben Berlins. Er lernt Tristan von Appen, einen außergewöhnlichen Mann kennen, und die beiden schließen schnell Freundschaft, während sie das verbotene Berliner Nachtleben durchstreifen. In einer Kunstschule lernt er eine junge Frau namens Kristin kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Kristin ist etwas mysteriös, verschwindet manchmal tagelang, ist dann wieder sehr anhänglich. Nachdem sie wieder einige Tage weg war, kommt sie morgens früh misshandelt an seine Tür und beichtet ihm ihre ganze Wahrheit.
Ihr Name ist Stella Goldschlag, sie ist Jüdin und hat sich wegen ihres arischen Aussehens bisher gut so durchgeschlagen. Nun wurden aber ihre Eltern verhaftet, sie selbst wurde gefoltert und misshandelt. Die einzige Chance, sich und ihre Eltern frei zu bekommen, wäre es, wenn sie für die Gestapo Spitzeldienste leisten würde und andere versteckte Juden verraten würde. Sie entschließt sich dazu, weil sie keine Alternative weiß und selbst, als ihre Eltern nicht frei gelassen sondern nach Auschwitz transportiert werden, macht sie weiter und verrät Hunderte von Menschen, die sie damit in den sicheren Tod schickt. Takis Würger hat dies literarisch meisterhaft umgesetzt, in dem er eine Geschichte mit fiktiven und realen Personen gesponnen hat.


Ein junger Mann aus der Schweiz, aus wohlhabenden Verhältnissen stammend, reist im Jahr 1942 auf eigenen Wunsch nach Berlin, denn er hat von seltsamen Dingen gehört, die dort passieren. Er mietet sich in einem Hotel ein und erkundet das offene und auch das geheime Leben Berlins. Er lernt Tristan von Appen, einen außergewöhnlichen Mann kennen, und die beiden schließen schnell Freundschaft, während sie das verbotene Berliner Nachtleben durchstreifen. In einer Kunstschule lernt er eine junge Frau namens Kristin kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Kristin ist etwas mysteriös, verschwindet manchmal tagelang, ist dann wieder sehr anhänglich. Nachdem sie wieder einige Tage weg war, kommt sie morgens früh misshandelt an seine Tür und beichtet ihm ihre ganze Wahrheit.
Ihr Name ist Stella Goldschlag, sie ist Jüdin und hat sich wegen ihres arischen Aussehens bisher gut so durchgeschlagen. Nun wurden aber ihre Eltern verhaftet, sie selbst wurde gefoltert und misshandelt. Die einzige Chance, sich und ihre Eltern frei zu bekommen, wäre es, wenn sie für die Gestapo Spitzeldienste leisten würde und andere versteckte Juden verraten würde. Sie entschließt sich dazu, weil sie keine Alternative weiß und selbst, als ihre Eltern nicht frei gelassen sondern nach Auschwitz transportiert werden, macht sie weiter und verrät Hunderte von Menschen, die sie damit in den sicheren Tod schickt. Takis Würger hat dies literarisch meisterhaft umgesetzt, in dem er eine Geschichte mit fiktiven und realen Personen gesponnen hat.


Philipp Roth, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein Schweizer reist 1942 auf der Suche nach der Wahrheit nach Berlin. Aber wird er stark genug sein, der Wahrheit im Strudel aus Liebe, Schuld und Schmerz ins Gesicht zu blicken? Ein Schweizer reist 1942 auf der Suche nach der Wahrheit nach Berlin. Aber wird er stark genug sein, der Wahrheit im Strudel aus Liebe, Schuld und Schmerz ins Gesicht zu blicken?

„Berlin 1942.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Sie taucht auf, sie verschwindet. Friedrich wird nicht recht schlau aus ihr. Sie ist zum schlimmsten gezwungen, oder hatte sie eine Wahl? Ein Schicksal, das viele beschäftigt(e).
Takis Würger findet auch keine Antwort, aber bewegende Worte für das Schicksal von Stella Goldschlag.
Sie taucht auf, sie verschwindet. Friedrich wird nicht recht schlau aus ihr. Sie ist zum schlimmsten gezwungen, oder hatte sie eine Wahl? Ein Schicksal, das viele beschäftigt(e).
Takis Würger findet auch keine Antwort, aber bewegende Worte für das Schicksal von Stella Goldschlag.

„Romanbiographie über Stella Goldschlag“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Stella Goldschlag hat es wirklich gegeben und Takis Würger hat sich aus ihrem Leben die Zeit herausgepickt, kurz bevor sie als "Greiferin" anfing zu arbeiten. Aus der Perspektive des jungen Schweizer Friedrich ("Fritz") der sich in die schöne blonde Frau in Berlin verliebt, erfahren wir vom Doppelleben Stellas. Fritz ist aus wohlhabender Schweizer Familie, bereist das schillernde Berlin mit seinen Nachtclubs und auch um Zeichenunterricht zu nehmen und gerät durch und mit Stella mehr und mehr in den Strudel der politischen Entwicklungen. Stella wird als Jüdin enttarnt und von der Gestapo unter Druck gesetzt - will sie ihre Eltern vor dem Tod retten, muss sie andere jüdische Familien aufspüren und ausliefern.. Stella Goldschlag hat es wirklich gegeben und Takis Würger hat sich aus ihrem Leben die Zeit herausgepickt, kurz bevor sie als "Greiferin" anfing zu arbeiten. Aus der Perspektive des jungen Schweizer Friedrich ("Fritz") der sich in die schöne blonde Frau in Berlin verliebt, erfahren wir vom Doppelleben Stellas. Fritz ist aus wohlhabender Schweizer Familie, bereist das schillernde Berlin mit seinen Nachtclubs und auch um Zeichenunterricht zu nehmen und gerät durch und mit Stella mehr und mehr in den Strudel der politischen Entwicklungen. Stella wird als Jüdin enttarnt und von der Gestapo unter Druck gesetzt - will sie ihre Eltern vor dem Tod retten, muss sie andere jüdische Familien aufspüren und ausliefern..

„Verrat“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Peter Wyden veröffentlichte vor Jahren "Stella" - seine Erinnerungen und Auseinandersetzungen mit seiner Schulkameradin Stella Goldschlag an der Berliner Goldschmidt-Schule. Stella war der Traum aller, die sie aufgrund ihres Aussehens verehrten und sollte später das Trauma aller werden, die durch sie verraten wurden. Sie wurde Mittäterin, um selbst zu überleben -
T. Würger setzt sich nun literarisch mit Stella Goldschlag auseinander. Er zeigt, wie nah Wahrheit und Lüge nebeneinander liegen, zeigt auf, dass es Schuld und auch Gewissen gibt, er zeichnet das Leben einer Frau, die nirgends ankommt, keinen Halt findet und am Ende an sich selbst verzweifelt.
Peter Wyden veröffentlichte vor Jahren "Stella" - seine Erinnerungen und Auseinandersetzungen mit seiner Schulkameradin Stella Goldschlag an der Berliner Goldschmidt-Schule. Stella war der Traum aller, die sie aufgrund ihres Aussehens verehrten und sollte später das Trauma aller werden, die durch sie verraten wurden. Sie wurde Mittäterin, um selbst zu überleben -
T. Würger setzt sich nun literarisch mit Stella Goldschlag auseinander. Er zeigt, wie nah Wahrheit und Lüge nebeneinander liegen, zeigt auf, dass es Schuld und auch Gewissen gibt, er zeichnet das Leben einer Frau, die nirgends ankommt, keinen Halt findet und am Ende an sich selbst verzweifelt.

„Beeindruckend und erschreckend!“

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Ein Mann, der auf seiner (naiven) Suche nach der Wahrheit lange braucht, um sich seiner eigenen Überzeugung sicher zu sein. Eine Frau, bei der man ahnt, dass große Geheimnisse und viel Schmerz hinter ihrem Handeln schlummern.
Die Geschichte einer großen Liebe, die Geschichte einer großen Schuld und eines der größten Verbrechen an der Menschheit.
Ein Buch voller Lebenshunger und Tragik, dass mich betroffen und mit Tränen in den Augen zurücklässt.
Ein Mann, der auf seiner (naiven) Suche nach der Wahrheit lange braucht, um sich seiner eigenen Überzeugung sicher zu sein. Eine Frau, bei der man ahnt, dass große Geheimnisse und viel Schmerz hinter ihrem Handeln schlummern.
Die Geschichte einer großen Liebe, die Geschichte einer großen Schuld und eines der größten Verbrechen an der Menschheit.
Ein Buch voller Lebenshunger und Tragik, dass mich betroffen und mit Tränen in den Augen zurücklässt.

„Über Schuld“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Beim Lesen habe ich erst nach und nach verstanden, dass es sich hier um tatsächliche Geschehnisse handelt. Wie kann man Stella einen Vorwurf machen, wenn niemand wissen kann, wie er selbst in dieser Situation entscheiden würde? Wie konnte sie so naiv sein, zu glauben, dass ausgerechnet die Gestapo ihre Eltern verschonen würde? Würgers glasklare Sprache gibt dem ganzen Roman etwas Unwirkliches, wie auch Friedrich als neutraler Schweizer mit viel Geld und doch wenig Wissen, in mir ob seiner Unfähigkeit, zu erkennen und zu handeln, ständig Wut erzeugte. Ein Roman, der noch lange nachklingt.
Beim Lesen habe ich erst nach und nach verstanden, dass es sich hier um tatsächliche Geschehnisse handelt. Wie kann man Stella einen Vorwurf machen, wenn niemand wissen kann, wie er selbst in dieser Situation entscheiden würde? Wie konnte sie so naiv sein, zu glauben, dass ausgerechnet die Gestapo ihre Eltern verschonen würde? Würgers glasklare Sprache gibt dem ganzen Roman etwas Unwirkliches, wie auch Friedrich als neutraler Schweizer mit viel Geld und doch wenig Wissen, in mir ob seiner Unfähigkeit, zu erkennen und zu handeln, ständig Wut erzeugte. Ein Roman, der noch lange nachklingt.

„Ein beeindruckender Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin

Berlin, 1942: Stella ist Jüdin, was eigentlich niemand wissen soll. Als die Nazis sie jedoch enttarnen, geht sie einen furchtbaren Handel ein: sie sucht und denunziert künftig andere Juden und wird dafür selbst verschont. Man möchte sich lieber gar nicht vorstellen, welcher Horror, welche Gräuel einen Menschen zu so etwas treiben. Der Roman klärt nicht alles, erspart uns aber auch nicht die Beschreibung der Folter, der Stella ausgesetzt ist, sowie des blanken Entsetzens, der Verzweiflung bei ihrem Verlobten, der lange versucht, etwas ganz anderes in Stella zu sehen. Friedrich ist ein junger Mann aus wohlhabender Schweizer Familie und bildet sich tatsächlich eine Zeitlang ein, Berlin 1942 ohne Gefahr für Körper und Seele besuchen und mit seiner neuen Liebe Stella das wilde Leben im Luxushotel genießen zu können. Als er endlich klar sieht, ist es zu spät. Berlin, 1942: Stella ist Jüdin, was eigentlich niemand wissen soll. Als die Nazis sie jedoch enttarnen, geht sie einen furchtbaren Handel ein: sie sucht und denunziert künftig andere Juden und wird dafür selbst verschont. Man möchte sich lieber gar nicht vorstellen, welcher Horror, welche Gräuel einen Menschen zu so etwas treiben. Der Roman klärt nicht alles, erspart uns aber auch nicht die Beschreibung der Folter, der Stella ausgesetzt ist, sowie des blanken Entsetzens, der Verzweiflung bei ihrem Verlobten, der lange versucht, etwas ganz anderes in Stella zu sehen. Friedrich ist ein junger Mann aus wohlhabender Schweizer Familie und bildet sich tatsächlich eine Zeitlang ein, Berlin 1942 ohne Gefahr für Körper und Seele besuchen und mit seiner neuen Liebe Stella das wilde Leben im Luxushotel genießen zu können. Als er endlich klar sieht, ist es zu spät.

„Das Leben der Stella Goldschlag“

Stefanie Willaredt, Thalia-Buchhandlung Bonn

In seinem neuen Roman schildert Takis Würger das Leben der Jüdin Stella Goldschlag, die im Zweiten Weltkrieg als Gestapo Kollaborateurin die Verhaftung und den Tod von vielen Berliner Juden zu verantworten hat. Das Buch lässt den Leser sprachlos zurück. Es spielt mit der Frage um Schuld und Sühne und zeigt Stella Goldschlag als eine junge, verzweifelte Frau, die nur eines unbedingt wollte: Leben! In seinem neuen Roman schildert Takis Würger das Leben der Jüdin Stella Goldschlag, die im Zweiten Weltkrieg als Gestapo Kollaborateurin die Verhaftung und den Tod von vielen Berliner Juden zu verantworten hat. Das Buch lässt den Leser sprachlos zurück. Es spielt mit der Frage um Schuld und Sühne und zeigt Stella Goldschlag als eine junge, verzweifelte Frau, die nur eines unbedingt wollte: Leben!

„Eine tiefgreifende Geschichte“

Lisa Dauch, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein absolut großartiger Roman! Was noch recht leicht anfängt, zieht den Leser immer tiefer und tiefer in die Geschichte hinein. Bis es zum großen Knall kommt am Ende. Ich bin immer noch fassungslos.
Der Autor schreibt die Geschichte genau richtig. Ohne großes Tam Tam und relativ neutral gehalten. Das braucht es hier auch nicht. Die Tiefe und die Emotionen schafft er ganz einfach mit seiner Story.
Absolut empfehlenswert!
Ein absolut großartiger Roman! Was noch recht leicht anfängt, zieht den Leser immer tiefer und tiefer in die Geschichte hinein. Bis es zum großen Knall kommt am Ende. Ich bin immer noch fassungslos.
Der Autor schreibt die Geschichte genau richtig. Ohne großes Tam Tam und relativ neutral gehalten. Das braucht es hier auch nicht. Die Tiefe und die Emotionen schafft er ganz einfach mit seiner Story.
Absolut empfehlenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
150 Bewertungen
Übersicht
97
28
17
7
1

Greifer
von Ele am 16.02.2019

Stella, Historischer Roman von Takis Würger, 224 Seiten, erschienen im Hanser ?Verlag. Ein Buch welches stark polarisiert und zu kontroversen Meinungen oder auch Streitgesprächen herausfordert. Friedrich ist Schweizer, er ist ein armer, reicher Junge. Seine Mutter wünscht sich sehnlichst, dass er eines Tages ein berühmter Maler wird. Nach einer... Stella, Historischer Roman von Takis Würger, 224 Seiten, erschienen im Hanser ?Verlag. Ein Buch welches stark polarisiert und zu kontroversen Meinungen oder auch Streitgesprächen herausfordert. Friedrich ist Schweizer, er ist ein armer, reicher Junge. Seine Mutter wünscht sich sehnlichst, dass er eines Tages ein berühmter Maler wird. Nach einer Gesichtsverletzung wird er farbenblind, von da an ist er für seine Mutter ?uninteressant?, sie verfällt immer mehr dem Alkohol. Sein Vater ein Industrieller, ist viel unterwegs und so verbringt er seine Jugend in Einsamkeit, die einzige Bezugsperson ist die Köchin. Mit 21 Jahren beschließt er sich in der Welt umzusehen, er beginnt seine Reise in Berlin, wo er in einer Kunstschule, die junge Kristin trifft. Die beiden verlieben sich. Eines Tages steht sie schwerverletzt und misshandelt vor seiner Zimmertür und gesteht: ?Ich heiße Stella und bin Jüdin.? Um ihre Eltern zu retten, verrät sie untergetauchte Juden an die Gestapo. Und Friedrich steht vor der Entscheidung, was ist ihm wichtiger, sein Gewissen oder Stella. Dieses Buch wird beworben mit dem Slogan: ? Man beginnt dieses Buch mit Skepsis, man liest es mit Spannung und Erschrecken, man beendet es mit Bewunderung. Ich muss gestehen, nachdem dieses Buch in den Medien so hohe Wellen geschlagen hat, habe ich es mit Spannung begonnen, es mit Verwunderung gelesen und mit Enttäuschung beendet. Bei den kursiv gedruckten Textstellen, handelt es sich um Briefe, Liedtexte, Gedanken und vor allem um die Auszüge aus den Feststellungen eines sowjetischen Militärtribunals. Von einer moralischen Stellungnahme möchte ich hier unbedingt absehen. Niemand kann von sich sagen, wie er in Stellas Situation gehandelt hätte, um geliebte Menschen zu retten. Takis Würger erzählt emotionslos und ohne moralisch zu werten, in kurzen Sätzen und völlig sachlich, diese Geschichte. Die Figuren bleiben blass, Spannung ist kaum vorhanden. Es liest sich wie ein Tatsachenbericht, ohne viel sprachliches Niveau. Der Protagonist im Roman ist kein Held, er ist unsicher und unbeholfen. Das zeigt auch, seine Racheaktion beim ?Gärtner?, dass er dabei so glimpflich davonkommt, gerade in dieser Zeit, ist einfach unglaubwürdig. Würger bedient sich der Ich-Erzählsituation aus der Sicht Friedrichs. Da es sich in diesem Roman eigentlich ? siehe Titel, um die Person Stella handelt, bleibt bei dieser Erzählform die eigentliche Hauptperson leider sehr blass. Was waren Stellas Gedanken, ihre Gefühle, ihre Ängste? Hatte sie womöglich Gewissensbisse bei ihrem Tun? Und vor allem fehlte mir die Handlung aus Stellas Sicht, wenn sie und Friedrich getrennt unterwegs waren. Da es sich bei Stella um eine reale Person handelt, hätte ich mir einfach mehr Informationen zu ihrem Tun gewünscht. Da hätte der Autor anstatt Stella Goldschlag, auch eine weitere fiktive Person wählen können. Weil keine besondere Spannung vorhanden war, konnte ich das Buch jederzeit aus der Hand legen. Sogar die letzten 50 Seiten konnte ich einen Tag lang liegen lassen. Sowas passiert mir sehr selten. Gefallen hat mir allerdings der Anfang der jeweiligen Leseabschnitte, die jeweils den Zeitraum eines Monats im Jahre 1942 zusammenfassten. Würger hat einige Informationen einfließen lassen, Alltäglichkeiten, Weltgeschehnisse, geschichtliche Fakten und natürlich die zehn Gebote des Propagandaleiters Dr. Joseph Goebbels. Einige gute Sätze, z. B. ?Wir machten uns schuldig, jeder auf seine Art?, oder: ?Ich weiß nicht ob es richtig ist, einen Menschen zu verraten, um einen anderen zu retten?, machten mich nachdenklich. Betroffen gemacht hat mich auch die Dekadenz der Reichen und der Wehrmachtgrößen, in einer Zeit in der die Soldaten an der Front und auch die Bevölkerung darben mussten. Dieses Buch wird als Bestseller bezeichnet, obwohl es weder sprachlich noch inhaltlich besonders ausdrucksvoll erscheint. Alleine durch die dadurch losgetretene Diskussion, findet es seine Abnehmer. Eine Leseempfehlung möchte ich nicht aussprechen, wer sich ein eigenes Bild machen will oder neugierig geworden ist, kann es wie auch ich, in einer Bibliothek ausleihen. Das ansprechende Cover dazugerechnet, dann ergibt es für mich 3 gutgemeinte Sterne.

Schockierend
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 14.02.2019

Takis Würger erzählt die realle Geschichte der Stella Goldmann kombiniert mit fiktiven Aspekten und schafft es einen überaus realistischen Roman zu schreiben, der den Leser in die Vergangenheit deportiert und das Unerzählbare niederschreibt. Friedrich, geboren 1922, wächst mit seinen gut situierten Eltern in der Nähe von Genf auf und... Takis Würger erzählt die realle Geschichte der Stella Goldmann kombiniert mit fiktiven Aspekten und schafft es einen überaus realistischen Roman zu schreiben, der den Leser in die Vergangenheit deportiert und das Unerzählbare niederschreibt. Friedrich, geboren 1922, wächst mit seinen gut situierten Eltern in der Nähe von Genf auf und beschliesst im Berlin der 40er Jahre zu studieren. Dort lernt er Kristin kennen und lieben. Doch in Wahrheit heißt Kristin Stella und ist Jüdin. Sie ist hinzu novh bekannt als Greiferin, sie verrät um ihre eigene Familie undsich selbst zu retten, untergetauchte Juden. Für Friedrich, der wohlbehütet in seinem Elternhaus aufgewachsen ist, ist das Ganze unglaublich, für Stella ist es eine Überlebenschance. Der Roman ist derzeit der Hipp überhaupt, was ich teilweise verstehen kann, die negative Kritik jedoch finde ich übertrieben. Ich fand den Roman sehr interessant geschrieben, die Fälle der Judendeportatione, die kursiv im Buch erwähnt werden, mit namentlich gennanten Opfern, die Stella Goldschlag verraten hat gibt zu Denken, zu welchen Taten ein Mensch fähig ist, andererseits versucht Würger auch ein Hauch Mitgefühl für die Protagonistin zu erschaffen. Fakt ist, dass sie auch nach der Deportation ihrer Eltern weiterhin Juden für die Gestappo ausfindig machte, wohl um ihre eigene Haut zu retten. Was teilweise auch nicht kritisieert werden kann von Menschen, die diese Zeit nicht durchlebt haben und selbst nicht wissen, wie man unter solchen Druck reagiert. Ich fand den Roman jedenfalls sehr lesenswert, habe so einiges dazugelernt und mir viele Gedanken inmitten aber auch nach dem Lesen gemacht. Und dazu soll ein Buch auch imstande sein. Das hat Takis Würger definitv geschafft.

Vielschichtig
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 10.02.2019

Der junge Schweizer Friedrich kommt 1942 nach Berlin. Hier trifft er in einer Kunstschule auf die geheimnisvolle Kristin. Sie zeigt ihm ihre Stadt ? mit Jazzclubs und Alkoholexzessen. Der vermögende Friedrich kann es sich leisten, mit ihr in diese Berliner Nächte einzutauchen. Vom tobenden Weltkrieg scheint er hier weit... Der junge Schweizer Friedrich kommt 1942 nach Berlin. Hier trifft er in einer Kunstschule auf die geheimnisvolle Kristin. Sie zeigt ihm ihre Stadt ? mit Jazzclubs und Alkoholexzessen. Der vermögende Friedrich kann es sich leisten, mit ihr in diese Berliner Nächte einzutauchen. Vom tobenden Weltkrieg scheint er hier weit entfernt zu sein. Doch eines Tages steht Kristin verletzt vor seiner Tür und von diesem Moment an ist alles anders? Der Berliner Autor Takis Würger erzählt in seinem zweiten Buch nach dem preisgekrönten Roman ?Der Club? die verstörende Geschichte von Stella, die auf wahren Begebenheiten beruht. Der Spannungsbogen wird nur langsam aufgebaut, anfangs kann man nur schwer erahnen, wie in den einzelnen Kapiteln der Haupthandlungsstrang mit der Aufzählung der historischen Begebenheiten und den archivierten Zeugenaussagen zusammenhängt. Monatlich von Januar bis Dezember 1942 erfährt der Leser, was Interessantes geschah, von Kriegsschauplätzen über Geburtstage bekannter Persönlichkeiten bis zu Einschränkungen für die Bevölkerung ? ungewöhnlich für einen Roman, aber durchaus interessant. Die Zeugenaussagen, die sich kursiv vom restlichen Text abheben, machen betroffen und passen anfangs noch nicht zum lockeren Berliner Nachtleben. Je weiter man liest, desto schockierter ist man über das Drama, das sich dort abspielt. Die Charaktere sind vielschichtig, Friedrich ist eher naiv und liebt Kristin fast schon bedingungslos. Von Kristin hingegen lernt man immer neue Seiten kennen, das macht sie interessant. Der Autor hat einen besonderen Schreibstil, er erzählt seine Geschichte nüchtern und relativ sachlich. Das Cover ist für mich ein absolutes Highlight: sehr schlicht in schwarz gehalten, strahlt den Leser ein attraktives Frauengesicht aus dem Dunkel an. Die Silhouette ist nur zu erahnen, da ebenfalls schwarz gekleidet. Der Buchrücken und die Schrift sind goldfarben, das wirkt sehr edel. Auf jeden Fall ein sehr auffälliges Cover! Der Titel ?Stella? ist kurz und knapp und erschließt sich dem Leser während der Lektüre.