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Herzenmacher

Ein fesselndes, schillerndes Fantasyabenteuer von Märchenmeister Akram El-Bahay.

Als Léo Mellino einem rätselhaften Fremden durch die Gassen seiner Heimatstadt folgt, gelangt er über einen geheimen Übergang in eine andere Welt. Eine Welt, die vom Winter beherrscht wird, seitdem der König unter dem Einfluss einer schönen Hexe steht. Eine Welt, in der es Zwerge gibt und mechanische Menschen, die von begabten Handwerkern gefertigt werden. Als Léo sich in diese Kunst einweisen lässt, zeigt sich sein außerordentliches Talent. Das kommt auch der Hexe zu Ohren, die ihre eigenen dunklen Pläne hat ...
Portrait
Akram El-Bahay hat viele Jahre als Journalist gearbeitet und schreibt nun mit Vorliebe Bücher, die ebenso märchenhaft wie fantastisch sind. Nicht selten finden sich in ihnen orientalische Motive - ganz so, wie es sich für Geschichten eines Halbägypters gehört. Für sein Debüt erhielt er 2015 den Seraph. »Henriette und der Traumdieb« ist sein erstes Kinderbuch.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 15.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7641-7080-6
Verlag Ueberreuter Verlag
Maße (L/B/H) 22,5/14,7/3,8 cm
Gewicht 622 g
Auflage 1
Verkaufsrang 31131
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Simon Rausch, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine wirklich schöne und außergewöhnliche Geschichte! Meiner Einschätzung nach zu Empfehlen ab 13 Jahren!

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein märchenhaftes, zauberhaftes Abenteuer für Fantasyleser ab 12 Jahren. Der Einstieg in die Geschichte hat etwas gedauert, aber die letzten 100 Seiten sind rasend spannend.

Kundenbewertungen

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Magisch, aber doch etwas enttäuschend
von Anja L. von "books and phobia" am 16.08.2019

Ich hatte lange auf den Tag gewartet, an dem ich mein erstes Buch von Akram El-Bahay lesen würde. Immerhin hatte ich schon einiges über seine Werke gelesen und wollte nun endlich auch die Magie spüren, die in seinen Geschichten ruhen sollte. Doch so ganz wollte das nicht klappen, denn irgendwie fand ich nicht richtig Zugang zum ... Ich hatte lange auf den Tag gewartet, an dem ich mein erstes Buch von Akram El-Bahay lesen würde. Immerhin hatte ich schon einiges über seine Werke gelesen und wollte nun endlich auch die Magie spüren, die in seinen Geschichten ruhen sollte. Doch so ganz wollte das nicht klappen, denn irgendwie fand ich nicht richtig Zugang zum Buch. Schade, denn Cover und Klappentext hatten mir den Mund wässrig gemacht. Der Einstieg in die Geschichte machte mir noch sehr viel Spaß, da ich erst einmal erleben durfte, wie Léos Welt aussah. Das nicht all zu viel von ihm verraten wurde, war mir erst einmal egal, da ich insgeheim hoffte, das es dazu später kommen würde. Als es dann aber zum Übergang in die fremde Welt kam, wollte ich dann doch langsam ein paar Informationen. Doch auch hier kamen diese spärlich, weswegen Léo, für mich, immer mehr nur ein Name wurde. Er hatte keine festen Charakterzüge, die ihm etwas Markantes gegeben hätten, außer das er eben metallene Herzen zum Schlagen bringen konnte. Schade, denn bei vielen anderen Charakteren war man viel mehr in Tiefe gegangen. Tatsächlich fand ich die neue Welt sehr interessant, da hier völlig andere Gesetze galten. Es gab Hexen, Zwerge und noch einiges mehr, das von niedlich bis gruselig alles bot. Somit war der Fantasy-Bereich gut abdeckt. Besonders die Winter-Hexe, welche das Land in Besitz genommen hatte, war eine tolle Idee, da man ihrem Wesen mehrere Schichten gab. Zum einen war sie die starke und manipulierende Frau, die ihre Macht den Winter dauerhaft zu behalten voll auskostete, zum anderen aber verletzlich war, wenn es um ihre weitere Lebenslänge ging. Auch wenn sie sehr grausam war, fesselte mich ihre Geschichte fast mehr als die von Léo. Trotz der vielen magischen Dinge hatte ich hin und wieder trotzdem Probleme der Story zu folgen. Dies lag vor allem daran, das die Charaktere irgendwie immer sehr unvernünftige oder fragwürdige Wege gingen oder Handlungen ausführten, die ich einfach nicht verstand. Ich wusste vielleicht, wo sie waren, aber wie sie dort hingekommen waren, war mir meistens ein Rätsel. Hier weiß ich jedoch nicht, ob es an der Übersetzung lag oder dies einfach der Stil des Autors war. Ich werde dies beim nächsten Buch des Autors sehen, da ich die Hoffnung noch nicht aufgeben möchte. Wenn mich etwas sehr ärgerte, dann die fehlende Spannung. Die Geschichte bot so viele gute Momente in denen packende Dinge hätten passieren können. Doch meist passierte belangloses, dass mich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Hier fehlte einfach das Ausschweifende, was man in einer solchen Welt einfach erwarten würde. Besonders schade war dies, da man die emotionalen Szenen wunderschön beschrieb. Ich freute mich, wurde traurig und euch mal nachdenklich, aber das WOW fehlte einfach. Auch wenn dies meine Meinung nur gering beeinflusste, so war das Ende dann doch ein kleines Highlight. Ob Happy End oder nicht, wird natürlich nicht verraten, aber ich war mehr als zufrieden mit der Entwicklung des Ganzen und konnte das Buch mit guten Gewissen schließen. Ein Highlight wurde es zwar dadurch auch nicht, aber ich war froh, dass mich meine Neugier bis zum Ende geführt hatte. Jetzt heißt es nur hoffen, das ein anderes Buch des Autors mich mehr überzeugt. Mein Fazit Auch wenn der Autor für seine magischen Bücher bekannt ist, konnte mich dieses nur teilweise überzeugen. Mein größtes Problem waren wohl die Beschreibungen, welche den Orten oder Charakteren einfach keine Tiefe geben wollten. Natürlich hatte ich trotzdem Spaß, denn einige Ideen aus dem Buch zeigten, das hier ein sehr fantasievoller Autor am Werk war.

Modernes Märchen
von Nicole aus Nürnberg am 11.08.2019

Meine Meinung zum Jugendbuch: Herzenmacher Inhalt in meinen Worten: Leo ist nicht unbedingt der reichste Junge. Eigentlich geht es ihm dennoch gut, nur ist irgendwie was faul in seiner Familie. Der Vater ist früh verstorben, seine Mutter ist eine Spielzeugmacherin, doch Leo darf nie niemals in die Werkstatt. Eines Ab... Meine Meinung zum Jugendbuch: Herzenmacher Inhalt in meinen Worten: Leo ist nicht unbedingt der reichste Junge. Eigentlich geht es ihm dennoch gut, nur ist irgendwie was faul in seiner Familie. Der Vater ist früh verstorben, seine Mutter ist eine Spielzeugmacherin, doch Leo darf nie niemals in die Werkstatt. Eines Abends, als Leo zu spät abends nach Hause kommt, kommt seltsamer Besuch. Dieser Besuch ändert das Leben von Leo grundlegend und er findet sich, dank seiner Neugierde auf einmal in einem völlig fremden Reich. Dem Winterreich. Doch eigentlich müsste der Winter seine Schwester den Frühling an den Start lassen, doch Macht und ein fehlendes Herz erschweren diese Sache. Denn sie möchte definitiv nicht sterben, sie hat Angst davor, denn damit der Frühling leben kann, muss ein Herz aufhören zu schlagen, damit das andere schlagen kann. So kommt der Tod Leo näher als ihm lieb ist und er muss erkennen, manches Märchen wird schneller Realität als ihm lieb ist. Reist du zusammen mit ihm in ein anderes Reich und lässt dich überraschen, wie das alles mit dem jetzigen Paris und Notre Dame zusammenhängt? Dann auf, auf und gebe deinem Herzen ein Abenteuer, nachdem du dich vielleicht gesehnt hast. Wie ich das Gelesene empfinde: Ich tat mir anfangs ganz klein wenig schwer. Denn der Sprachstil ist ähnlich zu den Erwachsenen Geschichten vom Autor, und diese brach ich bisher ab, jedoch seine Kinder und Jugendbücher dagegen taten es mir an. Somit blieb mir nur eines weiter lesen und herausfinden was kommen wird. Und zum Glück tat ich das, denn nach 70 Seiten befand ich mich in einem Abenteuer, das ein modernes Märchen ist. Alles ist vorhanden was ein Märchen ausmacht und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Leo: Ein Charakter braucht mehr als nur ein bisschen Leben in sich und das hat Leo, aufgrund seines eigenen Schmerzes wegen seinem Vater, weiß er was lieben und trauern bedeutet, zugleich weiß er aber auch, das man Dinge riskieren muss, um voran zu kommen, und das Aufgeben niemals Sinn macht. So kann ich mit Leo seine Geschichte erleben, mich berühren lassen und zugleich komme ich in das Grübeln. Denn neben Leo gibt es noch ganz viele andere Charaktere, die das Buch bereichern und lebendig machen. Eine davon möchte ich euch näher vorstellen. Zeit: Wie viel Zeit ein Mensch auf der Welt verbringen darf, bevor er auch sterben muss, verdrängen wir Menschen doch recht gerne. Zeit denken wir, haben wir immer, doch das ist nicht so. Die Zeit kann schneller heruntergelaufen sein, als einem lieb ist. Deswegen sollte man mit der Zeit auch wirklich sinnvoll umgehen, das Beste daraus machen, denn ein Tag der vergangen ist, der kommt nicht wieder. In diesem Buch geht es um das Thema Zeit. Das finde ich richtig gelungen. Selten lese ich so intensiv und stark über die Zeit und welche Auswirkungen Zeit mit sich bringen kann. Es ist an sich ein Jugendbuch, doch in diesem Punkt werden auch Erwachsene bereichert, denn automatisch denkt man über seine eigene Zeit, die man so hat, nach. Und mal ehrlich, wie oft will man den Tod wegschieben ihn nicht sehen, ihn nicht einmal zu nahe kommen, und in diesem Buch wird der Tod als das dargestellt was er ist, ein Moment der vergeht. Doch was macht man in diesem Zwischenraum, hier lässt der Autor den Leser selbst entdecken, und selbst seine eigene Welt sich ausmalen, finde ich gut, denn keiner weiß wie es ist im Zeitraum vom Tod zu stecken. Spannung: Nachdem der Schreibstil etwas beschwerlich ist und ich wirklich am Ball bleiben musste um nichts zu verlieren oder gar zu überlesen war es nicht immer einfach in der Spannung zu bleiben, doch es gelang und am Ende da passierte so viel, das ich staunte und 100 Seiten am Stück lesen musste, damit ich auch ja mit Leo seine Geschichte bis zum Ende erleben kann, ich vermute, es kann noch ein zweiter Teil kommen, denn dazu ist einfach viel zu viel noch offen gehalten, obwohl an sich ist diese Geschichte abgeschlossen. Kritik: Was mir nicht gut gefallen hat, das immer der böse Winter als der Böse dargestellt wird. Ist der Winter nicht die Jahreszeit, der am meisten gibt? Auch wenn alles weiß und vielleicht tot erscheint, so wäre ohne Winter kein neues Leben möglich. Und das spricht hier auch ein klein bisschen durch, dennoch ist der Winter böse und das gefällt mir nicht. Ich wünsche mir, das er nicht immer als der Bösewicht dargestellt werden würde. Aber das ist einfach so, weil einfach viele Geschichten – die Eiskönigin zum Beispiel – negativ auf den Winter reagieren. Dabei hatte ich auch immer wieder das Gefühl der Autor hat diese Eiskönigingeschichte etwas umgeschrieben. Das wiederum finde ich gelungen. Warum? Nun alles was irgendwie in der Eiskönigin vorkommt, kommt auch in dieser Geschichte vor, außer das Leo zum Eisklumpen wird. Lasst euch überraschen, denn auch wenn Ähnlichkeiten vorhanden sind, so ist diese Geschichte doch ganz anders. Empfehlung: Eine Geschichte für alle die Märchen mögen, die vielleicht erst noch für sich selbst herausfinden möchten, wofür ihr Herz schlägt. Für alle die es satt haben, das gerade so viele Mädchen eine Hauptrolle spielen, denn hier kommen eindeutig die Jungs auf ihre Kosten, auch wenn es Geschlechtsneutral zu lesen ist. Eine Geschichte die zu wissen vermag, wie sie ihre Leser in den Bann ziehen kann, und ihnen dabei ein klein wenig von der Lebenszeit abzieht, sie dennoch und gerade viel reicher zurücklässt. Bewertung: Ich vergebe der Geschichte 4,5 Sterne, nachdem es bei mir aber nur volle Sterne geben kann, vergebe ich fünf. Warum? Auch wenn ich mir die ersten 70 Seiten dezent schwer tat, so hat sich das dann doch echt gewandelt und ich war berührt, mit welchen Gedanken in diesem Buch gespielt wird, und das es eine Geschichte ist, die klar macht, Endlichkeit muss es geben, denn was bringt einem die Unendlichkeit, dann wird das Besondere zu Nichte gemacht.

Herzenmacher
von Mine_B am 03.07.2019

Das Fantasy- Abenteuer „Herzenmacher“ ist das neue Buch aus der Feder von Akram El- Bahay und lässt sich ohne Vorkenntnisse aus seinen bisherigen Büchern lesen. Von dem Autor Akram El- Bahay habe ich bereits das ein oder andere Werk gelesen. Bisher konnte er mich immer mit seinen Büchern überzeugen, sein Erzählstil ist einfa... Das Fantasy- Abenteuer „Herzenmacher“ ist das neue Buch aus der Feder von Akram El- Bahay und lässt sich ohne Vorkenntnisse aus seinen bisherigen Büchern lesen. Von dem Autor Akram El- Bahay habe ich bereits das ein oder andere Werk gelesen. Bisher konnte er mich immer mit seinen Büchern überzeugen, sein Erzählstil ist einfach ein Genuss. Als ich sein neustes Buch entdeckt habe, wollte ich dieses sofort lesen und erneut mit ihm in ein fantastisches Abenteuer abtauchen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zunächst möchte ich das wunderschöne Cover loben. Ich empfand als sehr ansprechend, dieses ist liebevoll gestaltet, es wirkt vielversprechend und mystisch mysteriös. Auch passt es recht gut zum Inhalt des Buches. Auch dieses Mal konnte mich der Schreibstil von Akram El- Bahay aufs Neue überzeugen. Er ist ein wahrer Künstler seines Faches, ein richtiger Märchenerzähler. Immer wieder konnte er mich in seinen Bann ziehen. Er schreibt einfach wunderbar poetisch und bildhaft, sodass man seinen Erzählungen nur zu gerne folgt und tief in eine andere Welt abtauchen kann. Bereits in seinen vorherigen Büchern habe ich seinen Stil schätzen gelernt, dieser ist einmalig. Und auch in „Herzenmacher“ beweist er auf ein Neues, dass er sich zu Recht als professioneller Märchenerzähler betiteln kann. Sein wiedererkennbarer Stil führt dazu, dass die Seiten nur so dahinfliegen und dass man dabei alles um sich herum vergisst. Die Welt, welche in diesem Fantasyabenteuer dargestellt wird und in welche ich mich so richtig fallen lassen konnte, ist unserer nicht ganz unähnlich, jedoch werden fantastische Elemente eingebaut, wie zum Beispiel Zwerge, Hexen und die Krähen, welche ihre Diener sind. Sie ist ideenreich und mit zahlreichen liebevollen Details versehen wurden. Es hat Spaß gemacht, diese Welt zusammen mit dem Protagnisten Leo kennen zu lernen, diese zu erkunden und immer neue Facetten zu entdecken. Mir hat es gut gefallen, wie der Autor Elemente unserer Welt in etwas Fantastisches verwandelt hat, sodass man diese nun aus einer anderen Perspektive sieht. „Herzenmacher“ unterscheidet sich etwas von den bisherigen Büchern, welche ich bisher aus der Feder dieses Autors gelesen habe. Er wirkte auf mich düsterer und nachdenklicher. Es wirkte auf mich auf seine ganz eigene Art reifer und trotzdem jugendlich frisch. Mit seiner dichten Atmosphäre transportiert El- Bahay eine Botschaft, welche zum nachdenken anregt. Die düsteren Elemente tragen noch dazu bei, dass die Bedrohung greifbar ist. Die Bedrohung durch die Hexe ist auf jeder Seite bemerkbar, wird hierbei aber nie zu aufdringlich. Langsam formt sich ein roter Faden, eine Botschaft, welche auch auf unsere Welt übertragbar ist. Diese Ebene hat mir gut gefallen und hat dem Buch eine tiefere Bedeutung verliehen. Spannend und voller Wendungen, gespickt mit Abenteuern, die die Charaktere meistern müssen, wir die Geschichte erzählt. Temporeich und vielseitig ist hierbei der Weg. Man lernt die parallel Welt und die darin lebenden Personen immer besser kennen. Neue Gegebenheiten, in denen sie sich von unserer Welt unterscheidet, werden stetig eingeführt und gekonnt in die Handlung mit eingebaut. Mystische Elemente werden ebenso wie abenteuerreiche und actionreiche Passagen gekonnt in Szene gesetzt. Dabei geht nie der rote Faden verloren und es hat mir großen Spaß gemacht, den Verlauf der Handlung mitzuverfolgen. Auf keiner Seite kam Langeweile auf und gebannt habe ich in dem Buch gelesen und dabei die Zeit vergessen. Leo ist ein sympathischer Protagonist. Man lernt ihn immer besser kennen und erfährt dabei einiges über seine Geschichte und den ein oder anderen Schicksalsschlag. Dabei wird Leos Vergangenheit gekonnt in die Geschichte mit eingebaut und spielt einen wesentlichen Bestandteil für den Verlauf der Handlung, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft. Leos Entwicklung empfand ich als glaubhaft, er ist mit seinen Aufgaben gewachsen und hat sich immer mehr zu dem jungen Mann entwickelt, der er am Ende des Buches war. Sie war stetig und trotzdem permanent erkennbar. Dennoch hat mir bei ihm noch das gewisse Etwas gefehlt. Ich will es nicht runter reden – ich habe mit ihn mitgelitten und habe gebannt seine Abenteuer verfolgt, habe ihm nur das Beste gewünscht. Dennoch hat mir bei ihm noch der letzte Funke gefehlt. Insgesamt konnte mich der Fantasy- Autor Akram El- Bahay mit seinem neusten Werk „Herzenmacher“ wieder von sich und vor allem seinen Erzähltalent überzeugen. Aber auch die gezeichnete Welt und die Atmosphäre konnten mich in ihren Bann ziehen. Ich habe jede Seite des Buches genossen und gebannt warte ich auf das nächste Werk von Akram El- Bahay. Auf seinen Ideenreichtum und seinen Erzählstil ist einfach Verlass. Für „Herzenmacher“ möchte ich 4,5 Sterne vergeben.