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Kommunikationswissenschaft

Grundlagen und Problemfelder einer interdisziplinären Sozialwissenschaft

Das Standardwerk entfaltet systematisch die zentralen Perspektiven der Kommunikationswissenschaft. Dazu zählt die Sprache, aber auch der Stellenwert von Kommunikation in der Anthropogenese und im Sozialisationsprozess. Darüber hinaus ist in der vorliegenden 5. Auflage des Buches die kommunikative Revolution vielfach Thema, die im ersten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends begonnen hat.
Portrait
Dr. Dr. Roland Burkart lehrt als Außerordentlicher Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.
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  • Vorwort zur 5. Auflage 13

    1 Einleitung 15

    2 Kommunikation: Zur Klärung eines Begriffes 21

    2.1 Kommunikation als soziales Verhalten 21

    Kommunikation und Intentionalität 23

    2.2 Menschliche Kommunikation als soziales Handeln 25

    2.3 Kommunikation als soziale Interaktion 29

    Kritische Einwände? 32

    2.4 Kommunikation als vermittelter Prozess 33

    Zwischenbilanz 35

    2.4.1 Medium als Kommunikationstechnik 36

    2.4.2 Medium: ein kommunikationswissenschaftlicher Begriff 38

    Das publizistische Medium 39

    Medien erster und zweiter Ordnung 41

    2.5 Menschliche Kommunikation als symbolisch vermittelte Interaktion 42

    Symbolischer Interaktionismus 49

    Das Symbol im Kommunikationsprozess 51

    2.6 Die humanspezifische Kommunikationsmodalität: Zusammenfassung und terminologische Ergänzung 54

    2.7 Feedback: eine Erfolgskontrolle kommunikativen Handelns 57

    Kommunikation als System 58

    Reflexivität 61

    3 Das Kommunikationsmedium Sprache 63

    3.1 Sprachliche Verständigung 64

    Zusammenfassung 69

    3.2 Sprachbarrieren 70

    3.3 Verständigungsrelevante Besonderheiten der menschlichen Sprache 71

    3.3.1 Die verallgemeinernde Kraft der Sprache 71

    3.3.2 Sprache und Wirklichkeit 74

    3.3.3 Sprachliche Relativität 75

    3.3.4 Sprachliche Reflexivität 78

    3.4 Exkurs: Wissenschaftssprache 79

    4 Kommunikation und menschliche Existenz 83

    4.1 Kommunikation – eine anthropologische Grundkonstante 84

    Sprache: Resultat von und Voraussetzung für Evolution 86

    Kooperative Arbeit: Motor der Sprachevolution 87

    Der Mensch: Mängelwesen und sekundärer Nesthocker 89

    4.2 Sozialisation und Kommunikation 91

    4.2.1 Sozialisationstheoretische Positionen 92

    4.2.2 Exkurs: Die soziale Rolle 93

    4.2.3 Sozialisation als symbolisch-interaktionistisches Geschehen 95

    Selbst-Bewusstsein 97

    Das I und das Me 99

    Exkurs: Cultural Studies 101

    4.2.4 Selbst-Genese und Kommunikation 102

    5 Massenkommunikation in der internetbasierten Kommunikationsgesellschaft 105

    5.1 Massenkommunikation: Zur Klärung eines Begriffes 106

    Die Masse im Begriff Massenkommunikation 107

    Kommunikation im Begriff Massenkommunikation 109

    Massenkommunikation und soziales Handeln 111

    Interesse an Publizität 112

    Erstes Fazit: Massenkommunikation ist öffentlich – und potenziell auch Kommunikation 114

    5.2 Massenkommunikation, Öffentlichkeit und Internet 114

    Normative Ansprüche an politische Öffentlichkeit 120

    Öffentlichkeit und Publizität 121

    Internet und Öffentlichkeit 124

    Zwischen Enthusiasmus und Skepsis: Erwartungen an das Netz 126

    Zweites Fazit: Das Netz ergänzt die Massenkommunikation – aber es ersetzt sie nicht 130

    6 Wirkungsforschung 135

    6.1 Zur Genese der massenkommunikativen Wirkungsforschung 139

    6.2 Psychologisch orientierte Wirkungsforschung 143

    6.2.1 Persuasionstheorie 144

    Merkmale der Aussage 146

    Merkmale der Kommunikationsquelle 148

    Persönlichkeit der Rezipienten 150

    6.2.2 Konsistenztheorie/Kognitive Dissonanz 151

    6.2.3 Elaboration-Likelihood-Model (ELM) 155

    6.3 Soziologisch orientierte Wirkungsforschung 158

    6.3.1 Das Opinion-Leader-Konzept 159

    Two-Cycle-Flow und Multi-Step-Flow 162

    Opinion Sharing 163

    6.3.2 Diffusionsforschung 165

    Meinungsführer 2.0? 168

    Influencer 168

    6.4 Massenmedien ohne Wirkung? 170

    Umkehrung der Wirkungsfrage 172

    6.5 Nutzung der Massenmedien 173

    6.5.1 Der Nutzenansatz und der Uses-and-Gratifications Approach 174

    Das aktive Publikum 174

    Der Symbolische Interaktionismus als Handlungstheorie 175

    6.5.2 Publikumsforschung als Gratifikationsforschung 177

    Nutzungsarten 178

    Der Erwartungs-Bewertungs-Ansatz 182

    U&G im Internetzeitalter 184

    Kritik an Nutzenansatz 186

    Medienrepertoires als neue Nutzungsmuster? 187

    6.6 Dynamisch-transaktionaler Ansatz (DTA) 188

    Empirische Evidenzen für den DTA 192

    Zuverlässige Überraschung 194

    6.7 Agenda-Setting 195

    Nonlineare Agenda-Setting-Modelle 201

    Second-Level-Agenda-Setting 202

    Kritik: Widersprüchlichkeit und Grenzüberschreitung? 203

    Third-Level-Agenda-Setting 203

    Priming, Framing und Agenda-Setting 204

    Agenda-Building 206

    6.8 Wissenskluft und Digital-Divide 210

    Bildung oder Motivation als relevante Wissenskluft-Variablen? 211

    Differenzierung von Wissen 212

    Verringerung von Wissensklüften durch Nutzung von Printmedien? 212

    Digital-Divide-Forschung 213

    6.9 Schweigespirale 217

    Die Entdeckung des Meinungsklimas 219

    Frosch- und Vogelperspektive in TV-Interviews 220

    Bedingungen für die Entwicklung einer Schweigespirale 221

    Der Eisenbahntest und die „Schweiger“ 222

    Schweigespirale goes online 223

    Isolationsfurcht auch im Netz? 224

    7 Strukturen der modernen Kommunikationsgesellschaft 227

    7.1 Kommunikation und Gesellschaft 227

    Informationsgesellschaft 229

    Netzwerkgesellschaft 231

    Kommunikations- und Mediengesellschaft 233

    7.2 Medien und Wirklichkeit 238

    Von Ptolemäus zu Kopernikus 240

    7.3 Realität als mediale Konstruktion 243

    Der Journalist als Gatekeeper 244

    Vom Gatekeeping zum Gatewatching (?) 245

    News Bias 247

    Nachrichtenfaktoren (NRF) 248

    Nachrichten – Mittel zu Zweck? 251

    Nachrichtenfaktoren und Nachrichtenrezeption 252

    7.4 Realitätsinszenierung in der Kommunikationsgesellschaft 253

    Pseudo-Ereignisse 253

    7.5 Journalismus und Public Relations/Öffentlichkeitsarbeit 256

    Dominiert PR den Journalismus? 258

    Zweifel und Kritik an der Determinationsthese 260

    Determination 2.0 263

    Das Intereffikationsmodell 263

    7.6 Resümee – oder: Zuflucht beim Konstruktivismus? 266

    Wirklichkeit als Konstruktion 267

    Konstruktivismus und Kommunikationswissenschaft 269

    Alter Wein in neuen Schläuchen? 272

    7.7 Das Fernsehen – ein Jahrhundertmedium 273

    7.7.1 Fernsehen als epochales Phänomen 274

    Die ins Haus gelieferte Welt (Günther Anders) 274

    Das Medium ist die Botschaft (Marshall McLuhan) 276

    Wir amüsieren uns zu Tode (Neil Postman) 277

    Der Verlust des Orts-Sinns (Joshua Meyrowitz) 278

    Fernsehen als Zeitfaktor (Irene Neverla) 279

    7.7.2 Die Kultivierungsthese 280

    Kritik an der Kultivierungsthese 282

    7.7.3 Politikverdrossenheit und die Videomalaise-These 283

    7.7.4 Fernsehen und Gewalt 284

    Fernsehgewalt und reale Gewalt: Ein Faktor unter vielen 286

    Katharsisthese 287

    Inhibitionsthese 288

    Umkehrthese 288

    Stimulationsthese 289

    Excitation-Transfer-These 289

    Imitationsthese 290

    Suggestionsthese 291

    Habitualisierungsthese 292

    Gewalt und Sucht durch Computerspiele? 293

    Kognitivphysiologischer Ansatz 295

    7.7.5 Fernsehen und Bildung 297

    7.7.6 Fernsehen und Lesen 299

    Trends im Verhältnis zwischen Fernsehen und Lesen 300

    7.7.7 Von der Zerstückelung des (linearen) Fernsehens zum Web-TV 303

    Das neue Fernsehen 305

    7.8 Internet, Suchmaschinen, Web 2.0 und Social Media 306

    Das World Wide Web 308

    Die kommunikative Revolution 309

    Digital Natives vs. Digital Immigrants? 311

    7.8.1 Das mobile Internet und die permanente Vernetzung 312

    Suchmaschinen, Algorithmen und die Filter Bubble 314

    7.8.2 Web 2.0 und Social Media 316

    Social Media 317

    Bilder/Fotos und Videos in der Social Media Ära 322

    Statt eines Resümees 324

    7.9 Funktionen publizistischer Medien 327

    7.9.1 Soziale Funktionen 328

    7.9.2 Politische Funktionen 334

    7.9.3 Ökonomische Funktionen 338

    7.9.4 Information 342

    Information via Massenkommunikation 343

    Vollständigkeit 346

    Objektivität 348

    Verständlichkeit 353

    8 Kommunikationswissenschaft als interdisziplinäre Sozialwissenschaft 355

    Material- und Formalobjekt 358

    8.1 Exkurs: Zur Besonderheit wissenschaftlichen Wissens 360

    Entdecken und Erklären 360

    Wissenschaft beginnt mit Problemen 363

    8.2 Kommunikationstheorien: Eine Systematik 366

    8.3 Allgemeine Theorieperspektiven von Kommunikation 368

    8.3.1 Kommunikation als Signalübertragung 369

    Technikorientierter Informationsbegriff 370

    Shannon/Weaver – sozialwissenschaftlich interpretiert 371

    8.3.2 Kommunikation als interaktiver Vorgang 372

    8.3.2.1 Der Symbolische Interaktionismus 373

    8.3.2.2 Die Theorie des kommunikativen Handelns 374

    Erkenntnisinteresse: Emanzipation 375

    Bedingungen von Verständigung 376

    Der Diskurs 379

    Resümee und Kritik 382

    Die Rezeption einer TV-Diskussion als Verständigungsprozess 384

    8.3.2.3 Das Kommunikationsquadrat 385

    8.3.3 Kommunikation als umweltabhängiger Prozess 388

    8.3.3.1 Der historische Materialismus 388

    Kommunikation aus historisch-materialistischer Perspektive 390

    Von materialistischer Medienforschung zur Medienökonomie 393

    8.3.3.2 Die Systemtheorie 395

    Strukturell-funktionale versus funktional-strukturelle Systemtheorie 396

    Journalismus als Sozialsystem 397

    Kritik an der Systemtheorie 399

    8.3.4 Kommunikation als Wirklichkeitskonstruktion 400

    Feminismus und die Gender-Konstruktion 400

    8.4 Ziele von Kommunikation 403

    8.4.1 Beeinflussung durch Kommunikation 403

    8.4.2 Emanzipation durch (öffentliche) Kommunikation 404

    Der verständigungsorientierte Ansatz von Habermas 406

    8.4.3 Therapie durch Kommunikation 409

    Die fünf Axiome der Kommunikation 409

    Kommunikations- bzw. Verhaltenstherapie 416

    8.5 Modelltheoretische Ansätze 417

    Was ist ein Modell? 418

    8.5.1 Lasswell-Formel 419

    Pro und Contra Lasswell-Formel 420

    8.5.2 Modell der Nachrichtentransformation 421

    8.5.3 Feldschema 423

    8.5.4 Materialistische Massenkommunikation 425

    8.5.5 Digital vernetzter Kommunikationsraum 427

    8.5.6 Diskursiver Journalismus 431

    8.5.7 Verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit (VÖA) 434

    Ein Index für Verständigungsorientierung (VOI) 436

    8.5.8 Handlungsfelder der Unternehmenskommunikation 438

    9 Der Objektbereich der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft 441

    9.1 Die Bedeutung von Kommunikation für Mensch und Gesellschaft 441

    9.2 Resümee: Der Sinn des vorliegenden Orientierungsrahmens 447

    Literaturverzeichnis 453

    Register 537
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 543
Erscheinungsdatum 15.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8252-5058-4
Verlag Utb GmbH
Maße (L/B/H) 21,6/15,1/3,2 cm
Gewicht 812 g
Auflage 5. vollständig neu bearb. Aufl
Buch (Taschenbuch)
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